Ricarda Martin Ein Sommer in Irland

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in Irland“ von Ricarda Martin

Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet. Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird an Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten? Ein romantischer Familiengeheimnisroman von Ricarda Martin vor der grandiosen Kulisse Irlands mit viel Sommerfeeling!

Von der ersten bis letzten Seite spannende Fesselende Story. Auf der Spur die Wahrheit zu finden, Irlands Geschichte kennenlernen.

— Lovelydream
Lovelydream

Ganz nett, am Schluss zu hoppla

— Das_Blumen_Kind
Das_Blumen_Kind

Ein tolle Geschichte, die auch den Zauber Irlands einfängt.

— Bilie
Bilie

Ein gut recherchierter historischer Teil verbindet sich mit einer immer spannender werdenden Gegenwart.

— Nina2401
Nina2401

Keine leichte Sommerlektüre, aber eine super spannende Story.

— nemo91
nemo91

Macht sehr viel Lust auf das Land selbst!!! Wirklich schön geschrieben.

— flower1984
flower1984

unterhaltsame Familiengeschichte, die mir einige kurzweilige Lesestunden geboten hat

— steffis-und-heikes-Lesezauber
steffis-und-heikes-Lesezauber

Toller Roman mit viel Spannung, Emotionen, Lachern und einem Geheimnis Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand

— engel-07
engel-07

Ein vielschichtiger Roman, der überhaupt nicht kitschig ist und den man kaum aus der Hand legen möchte.

— AgnesM
AgnesM

Ein grandioser Mix aus historischen Fakten, eine breit angelegte Familienverschwörung, stilvolle Unterhaltung und traumhafter Kulisse.

— louella2209
louella2209

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  • Rezensionen
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  • in die Geschichte Irlands eintauchen

    Ein Sommer in Irland
    Lovelydream

    Lovelydream

    19. August 2017 um 12:55

    Es ist keine leichte Sommerlektüre. Es wahrhaft ein Buch über Wahrheit, eine Familiengeschichte aufzudecken, mit vielen Geschichtlichen Hintergründe Irlands.Das Buch spielt 1900-1914 und China/Irland und 2014 in New York/Irland.Caroline ist geschieden und mit ihrer aktuellen Lebenssituation unzufrieden, weil ihr Examen und ihre Tochter es ihr nicht leicht machen. Ihre Tochter Kim ist mitten in der Pubertät und möchte wie ihre Freundinnen den Sommer genießen, doch ihre Mutter ist finanziell sehr eingeschränkt, darüber ist Kim nicht erfreut und versucht ihren Vater umzustimmen, dieser willigt ein und macht Caroline klar, dass er Kim nach dem Sommer zu sich nach Hause holen möchte. Caroline ist darüber sehr entsetzt. Caroline ist Kunsthändlerin und ihr Chef bietet ihr mit Kim eine reise nach Irland an, um ein wertvolles Buch zu ersteigern. Die beiden Reisen nach Irland und machen sich auf die Suche nach diesem Buch. Doch dabei stößt Caroline auf das Schweigen der Menschen.Hier geht es auch dann in die Vergangenheit  von Irland (1900 -1914)Zwei junge Menschen Amy und Linh sind beste Freundinnen u müssen aufgrund dem Aufstand in China nach Europa /irland reisen.Amy verliert im Aufstand ihre Eltern, die aus Irland stammen. Sie reist mit ihrer Freundin zu ihrer Tante. Doch diese Familie führt ein ganz altmodisches Leben und machen es Linh und Amy nicht leicht.Nachdem Linh von der Familie verjagt wird, ist Amy sehr einsam. Amy lernt den zukünftigen Mann ihrer Cousine kennen, dieser verliebt sich in sie und kündigt der Familie die Trennung an.Die Familie ist sehr aufgebracht und sperrt Amy tagelang in ihrem kleinem Zimmer ein. Amy wird daraufhin verheiratet und reist mit ihrem Ehemann nach Cardew Castle (Das geheimnisvolle Schloss der Geschichte), wo er mit seiner Mutter zurückgezogen lebt. Amy hat keine leichte Ehe und ihr Mann kann keine Kinder , somit auch keinen Erben von Cardew Castle zeugen.Er schmiedet böse Pläne mit Amy, Amy wird wochenlang von einem Freund vergewaltigt. Ein Sohn, der Erbe wird geboren.Nach einer bösen Tat vor ihren Augen, beschliesst Amy endgültig zu fliehen. Doch dabei verliert sie ihren geliebten Sohn.Eine fesselnde Geschichte, die von der ersten bis letzten Seite wunderbar und einzigartig geschrieben ist.Amy veröffentlich mit Hilfe des Ehemannes von Linh, die sie zwischenzeitlich auf einem Ausflug in Dublin wiederfindet, unter einem Pseudonym ihr Leben auf Cardew Castle.Caroline kommt dieser Wahrheit immer näher und lernt ihre eigene Familiengeschichte auf vielen Umwegen kennen.

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  • China und Irland

    Ein Sommer in Irland
    Minje

    Minje

    27. July 2017 um 13:57

    "Ein Sommer in Irland" von Ricarda Martin erschien 2015 im Knaur Verlag.InhaltDas Buch spielt 1900- 1914 in China/ Irland und 2014 in New York/ Irland. Die geschiedene Caroline reist mit ihrer pubertären Tochter Kim nach Irland. Dort soll Caroline ein Buch finden. Doch diese Suche erweist sich schwerer als gedacht. Caroline stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und auf ein ganz anderes Buch...Themen: Die Behandlung der Frau in Irland Anfang des 20. Jhd.´s, Standesunterschiede, der Umgang mit Homosexualität und Behinderung damals, historische Begebenheiten (Osteraufstand 1914 in Irland, Kämpfe der Rebellen 1900 im Nordosten Chinas)Freiheit für Jugendliche/ LoslassenMeinungCoverDas Cover ist in Ordnung. Es ist zwar nicht so der eye- catcher, aber schlecht ist es auch nicht.CharaktereAmy und Linh: zwei Personen, die mir unglaublich leid tun. Was für eine Umstellung, von China nach Irland zu reisen, die Eltern verloren zu haben, auf sich selbst angewiesen zu sein...und ihre neuen "Eltern" sind ja alles andere als "empathisch". So etwas verständnisloses...Toll, was für Freiheiten sich Amy herausgenommen hat. Es ist zwar echt schlimm, was ihr passiert ist. Aber sie hat nicht aufgegeben, sondern versucht, trotzdem noch was zu machen, aus ihrem Leben.Caroline: eine Person, die es in diesem Buch wahrlich nicht einfach hat. Zum einen ihre Tochter Kim, dann die ganzen Personen, die sie abblitzen lassen...und dann die eine Person, die sie nicht abblitzen lässt (was für eine Frechheit...aber gut, das Caroline auch dahinter kommt). Caroline muss mit dem Erwachsenwerden ihrer Tochter Kim fertig- werden. Sie muss sie Stück für Stück loslassen. Man merkt Unterschiede zwischen ihr und ihrem Ex Mann. Am Ende des Buches verändert sie sich und steht ihrer Tochter mehr Freiheit zu, was sehr schön ist.TotschweigenEs gibt immer wieder Themen, die werden einfach totgeschwiegen. Doch das macht die Dinge nicht ungeschehen. Carolines Beharrlichkeit zahlt sich am Ende aus...SpannungEs geht in diesem Buch um einige Geheimnisse, daher (weil es Geheimnisse sind) kann ich hier nicht ins Detail gehen, aber die Geheimnisse machen dieses Buch zu etwas besonderem.FazitEin historisch interessantes Buch.

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  • eBook Kommentar zu Ein Sommer in Irland von Ricarda Martin

    Ein Sommer in Irland
    Petra Hitzler

    Petra Hitzler

    via eBook 'Ein Sommer in Irland'

    Ein toller Roman, total fesselnd, man kann nicht aufhören zu lesen.

    • 5
  • Irische Familiengeheimnisse

    Ein Sommer in Irland
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    04. July 2017 um 17:31

    Im Auftrag ihres Chefs reist die New Yorker Kunsthändlerin Caroline nach Irland, um dort ein altes und sehr wertvolles Buch bei einer Auktion zu ersteigern. Caroline, die in Waisenhäusern und Pflegefamilien aufwuchs, weiß nicht mehr über ihre Familie, als dass ihre Vorfahren aus Irland in die USA einwanderten.  Zusammen mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Kim, die wenig begeistert ist, dass ihre Mutter sie auf eine kleine, verregnete Insel schleppt, auf der es "mehr Schafe als Einwohner gibt", bezieht sie ein gemütliches Cottage unweit der Kleinstadt Tralee. Während ihrer Nachforschungen zu dem geheimnisvollen Buch stößt sie immer wieder auf negative Reaktionen der Dorfbewohner, wenn es um das alte Schloss Cardew Castle geht, in dem die Auktion angeblich stattfinden soll. Und auch der Verwalter will sie nicht dort sehen. Welches Geheimnis umgibt die alten Gemäuer? Und was hat es mit dem Wappen an der Eingangstür auf sich, das Caroline so bekannt vorkommt?Während Caroline bald nicht nur auf der Suche nach dem Buch den Westen Irlands durchstreift, sondern auch auf der nach ihren eigenen Wurzeln, verliert sie ihr Herz an die Grüne Insel. Und als ein Buchhändler ihr den Roman eines irischen Schriftstellers schenkt, dessen Geschichte mit Cardew Castle zu tun hat, ist sie fest entschlossen, das Geheimnis des alten Schlosses zu lüften.´"Ein Sommer in Irland" hat mich von der ersten Seite gleich gefangen genommen. Ich war noch nie in Irland, möchte aber unbedingt mal dorthin und das Buch hat mich wieder darin bestärkt.Man begleitet Caroline durch die irische Landschaft und sieht alles lebendig vor sich, das Meer, die tosenden Wellen, die wilden Klippen, die grünen Wiesen und eben die alten Schlösser und Burgen. Es sind aber nicht nur die anschaulichen Beschreibungen der Landschaft und der Menschen, der gesamte Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Überwiegend spielt das Ganze in der Gegenwart. Dann gibt es Ausschnitte aus dem alten Roman des irischen Schriftstellers und man erfährt viel über die Vergangenheit einer Amy Sheridan, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelebt hat und einiges durchmachen musste. Zum Ende laufen die Fäden dann zusammen und es entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich Caroline gleich mochte, obwohl ich manchmal fand, dass sie ein wenig überreagiert in Bezug auf ihre Tochter. Aber das sieht sie ja später dann auch selbst ein. Kim ist am Anfang ein nerviger Teenager, macht aber dann eine positive Entwicklung durch.Amys Geschichte hat mich sehr berührt. Es ist heute kaum vorstellbar, dass eine Frau so etwas durchleben und durchleiden muss, aber es waren andere Zeiten und Irland ist auch selbst heute noch ein streng katholisches Land mit teilweise altmodischen Moralvorstellungen. Das erklärt die Autorin auch im Nachwort.Fazit: Eine wunderbar erzählte Geschichte, die mich durchweg gut unterhalten hat und die ich jedem Irlandfan und denen, die es werden wollen, empfehlen kann. 

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    • 6
  • Ein großartiger , aber auch tragischer Roman der von der ersten Seite an überzeugt

    Ein Sommer in Irland
    aly53

    aly53

    24. May 2017 um 09:34

    Als ich damals "Das Lied der Lüge" von Ricarda Martin gelesen habe, war ich vollkommen begeistert von ihrer großartigen Art zu schreiben. Ich wusste, es würde nicht mein einziges Buch von ihr bleiben und jetzt war es wieder soweit."Ein Sommer in Irland" klingt auf den ersten Blick sehr sehnsuchtsvoll und auch romantisch. Doch das Ganze ist viel mehr und viel Größer, als man  zunächst annimmt.Zunächst war ich wirklich total gefesselt von Caroline. Gerade wie sie ihr Leben bestreitet als alleinerziehende Mutter mit einer 16jährigen Tochter. Ich denke, der ein oder andere wird sich in ihr wiederfinden. Gerade am Anfang hätte ich da wirklich regelmäßig an die Decke gehen können und hätte Caroline am liebsten meine Arme um die Schultern gelegt, um ihr Trost zu spenden.Den Drahtseilakt den sie leistet ist weiß Gott nicht einfach und sie hat immer wieder aufs neue zu kämpfen. Aber Caroline ist eine sehr starke Frau, was sie im Laufe des Buches immer mehr unter Beweis stellt.Denn das, was es für sie bereithält wird ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen.Die Autorin führt uns, wie schon der Titel verrät nach Irland. Was für ein großartiges Land. Aber es ist auch ein Land mit strengem Glauben und ungeahnten Weiten. Irland hat eine Geschichte und über diese erhält man hier einen sehr guten Einblick.Der Autorin gelingt es einfach sehr eindrucksvoll sowohl auf die Geschichte Irlands rund um die Zeit 1900, als auch eine wunderschöne und auch sehr bewegende Lebensgeschichte einer jungen Frau zu offenbaren.Ich kann nicht sagen, was mich mehr gefesselt hat. Es war die Geschichte von Caroline die auf ihren irischen Wurzeln wandelt und so manch fassungslose und auch bewegende Erlebnisse sammelt.Aber auch die Geschichte von Amy hat mich ungeheuer bewegt. Von der ersten Zeile an, musste ich unbedingt mehr darüber erfahren. Es hat mich von Anfang an zutiefst erschüttert und enorm in den Bann gezogen.Dabei wandeln wir auf verschiedenen Zeitebenen.  In der Vergangenheit und in der Gegenwart.Dabei wird alles aus der Sicht der dritten Person erzählt, was mir gerade hier besonders gut gefallen hat. Zumeist begleitet man jedoch Carolin und auch Amy.Zwei sehr unterschiedliche Frauen, die jeweils eine sehr facettenreiche Geschichte zu erzählen haben. Auch über die Hintergründe erfährt man sehr viel, was uns dem ganzen noch viel näherbringt.Ich weiß nicht wie es geschah, aber irgendwann habe ich einfach alles andere ausgeblendet und habe mich in dieser Geschichte verloren.Eine bewegende Geschichte die mir den Atem geraubt hat. Die mir gezeigt hat, wie es damals zuging. Man möchte wirklich so oft eingreifen und helfen, beschützen. Es gibt so viel Dinge die mich wirklich entsetzt und sprachlos gemacht haben, daß ich es kaum in Worte fassen kann.Sie macht dabei auf sehr wichtige Themen aufmerksam. Die damals verwerflich waren und es teilweise auch heute noch sind. Bei denen man wegsieht, um es auf diese Weise nicht existent zu machen.Aber es ist auch die Geschichte eines geheimnisumwitterten Schlosses. Das mich wirklich viele Nerven gekostet hat. Ich musste unbedingt wissen, was es damit auf sich hat und auch mit den Menschen die mit diesem verwoben sind.Immer mehr kommt man alten Geheimnissen auf die Spur. Taucht ein in die Abgründe der menschlichen Seele und es zerreißt einem einfach nur das Herz.Ich hab so sehr gelitten, das es fast nicht zum aushalten war.Ich hab gebangt, gehofft und einfach mitgefiebert.Die Entwicklungen der Charaktere und auch der Geschichte waren für mich mehr als gut spürbar. Einige haben mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert, andere haben in mir nur Abneigung hervorgerufen.Es ist eine Familiengeschichte voller Traurigkeit und Leid. Die Verzweiflung und die Ängste kann man mit jeder Zeile fühlen.Aber es ist auch eine Geschichte über die Liebe. Aber nicht so wie man vielleicht erwarten würde. Sie ist zerbrechlich und man muss immer wieder kämpfen. Sie zeigt das es mehr gibt, als man zunächst annimmt. Und das macht es auch sehr echt und so wertvoll.Ricarda Martin hat dabei eine so lebendige und gefühlvolle Art alles zu beschreiben, daß ich mir alles wirklich gut vorstellen konnte. Die Handlungen und auch die Gedankengänge waren für mich jederzeit gut nachvollziehbar gestaltet. Der fließende und stark einnehmende Schreibstil macht es leicht, sich diesem Buch restlos hinzugeben.Man erlebt so viel und erfährt dabei unglaubliches.Es war an keiner Stelle vorhersehbar. Bis zuletzt hat es die Autorin geschafft mich mit ihren Wendungen zu überraschen und vollkommen fassungslos dasitzen zu lassen.Ich hätte zwar am Ende noch die ein oder andere Frage gehabt, aber für die Geschichte wurde alles erzählt.Schlussendlich ist es ein ganz besonderer Roman , voller Tragik und Dramatik, der extrem berührt und darüber hinaus noch sehr viel über die Geschichte Irlands erzählt.Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf ihren nächsten Roman.Ganz großes Kino.Fazit:Mit "Ein Sommer in Irland" hat die Autorin etwas sehr bewegendes, komplexes und absolut gewaltiges aufs Papier gebracht.Es ist die Geschichte einer großartigen Frau und einer zutiefst bewegenden Lebensgeschichte, aber es ist auch die Geschichte Irlands, auf die man hier einen näheren und sehr eindrucksvollen Einblick erhält.Er tut weh, er berührt und entsetzt gleichermaßen.Er ist emotional, geheimnisvoll und voller Wendungen.

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  • wundrschön, nett und Hammer geschrieben

    Ein Sommer in Irland
    Pepples002

    Pepples002

    10. October 2016 um 17:46

    Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet. Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird an Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten? Ein romantischer Familiengeheimnisroman von Ricarda Martin vor der grandiosen Kulisse Irlands mit viel Sommerfeeling!Ein kurzweiliger Roman den ich am Wochenende verschlungen habe. Ich konnte nicht aufhören, hatte das Buch heute mit auf der Arbeit und während meinen Pausen gelesen.Der Schreibstil macht Lust auf mehr. Caroline und Kim kommen sich auf der Reise nach Irland endlich wieder näher, nach einer nervenaufreibenden Suche nach einer alten Geschichte  die Caroline als Buch bekommen hat wird aber in Irland für beide das Glück lachen. Von mir mehr als 100000000 Sterne ich liebe dieses Buch und möchte auch gar nicht so viel drüber schreiben Aber den Satz. Unbedingt Lesen und darin versinken.!!!!!

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  • Ein spannender Sommer

    Ein Sommer in Irland
    Nina2401

    Nina2401

    07. August 2016 um 21:42

    Nach dem geheimnisvollen Prolog aus der Vergangenheit, von dem ich mich sehr ungern verabschiedet habe, lerne ich im heutigen New York Caroline und ihre pubertäre Tochter Kim kennen. Auf der gemeinsamen Reise sollen sich die beiden wieder näher kommen, aber das geht zunächst gründlich in die Hose. Erst als Kim in einem alten Buch in die Geschichte von Amy eintaucht, wird sie zugänglicher. Wie nach dem Prolog erwartet, erzählt Ricarda Martin auf zwei Zeitebenen, aber die Geschichte aus der Vergangenheit wird in einem Buch erzählt, dass zuerst Kim und dann auch Caroline liest. Die Idee finde ich sehr gelungen, wobei ich mir für den historischen Teil noch mehr Raum gewünscht hätte. Diesen Teil fand ich spannender und informativer. In der Gegenwart steht lange der Mutter-Tochter-Konflikt im Vordergrund. Und hier werden auch leider einige Klischees bedient. Aber darüber habe ich gerne hinweg gesehen. Irland ist neben Schottland ein Land meiner Sehnsucht und daher auch der Grund, mit Ricarda Martin nach Irland zu reisen. Und es war wahrlich eine Reise. Sie verwöhnt mich von Anfang an mit wunderschönen und atmosphärischen Beschreibungen von Land und Leuten, so dass ich ganz schnell das Gefühl hatte, selbst nach Irland geflogen zu sein. Plötzlich war ich mittendrin und der irische Charme und die Verschrobenheit der Dorfbewohner haben mich ziemlich schnell vereinnahmt. Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Leicht, atmosphärisch und fesselnd, ich wollte gar nicht mehr weg von der grünen Insel. Das Rätsel um Cardew Castle bleibt lange Zeit ungelöst, es galt immer neue Hürden zu nehmen und es wurde immer immer geheimnisvoller. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, aber dominierend ist eindeutig der spannende Aspekt! Fazit: Anfangs hatte ich eine eher leichte sommerliche Liebesgeschichte aus Irland erwartet, aber bekommen habe ich so viel mehr. Ein gut recherchierter historischer Teil verbindet sich mit einer immer spannender werdenden Gegenwart.

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  • Ein Land - zwei Familienschicksale

    Ein Sommer in Irland
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    30. July 2016 um 21:11

    „Ein Sommer in Irland“ ist ein erfrischender Roman, bei dem zwei Schicksale und zwei Familie unwiederbringlich miteinander verbunden sind. Nicht nur die authentischen Charaktere, sondern auch das tolle Setting und die schlüssige Geschichte haben dieses Buch zu einem wahren Genuss gemacht. Wir bekommen diese Geschichte nicht nur aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven erzählt, sondern auch noch aus unterschiedlichen Zeitsträngen. So wird uns auf der einen Seite die aktuelle Story von Caroline und Kim im Jahr 2014 näher gebracht und auf der anderen Seite erhalten wir Einblick in die Handlungsstränge 100 Jahre zuvor, die im Verlauf nach und nach einen Sinn ergeben und das Gesamtbild abrunden. Der Schreibstil ist leicht verständlich und vor allem sehr flüssig gehalten, sodass ich die Geschichte an einem Stück hätte verschlingen können. Auch wird der Schreibfluss immer wieder durch Mails, SMS und Briefe aufgelockert, sodass man das Buch als Leser gar nicht aus der Hand legen mag. Caroline hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und stetig Sympathiepunkte gesammelt. Sie hat es im Leben nicht leicht gehabt und schlägt sich auf ihre Art und Weise durch. Besonders zugesagt hat mir, dass sie kein Stereotyp ist und sich deutlich von üblichen Protagonistinnen unterscheidet. So macht sie beispielsweise Fehler, denkt darüber nach und steht im Zweifelsfall auch zu diesen. Auch Kim ist eine starke Persönlichkeit, die im Verlauf der Geschichte über sich selbst hinauswächst. Sie hat mich besonders überrascht, weil man zu Beginn von einem typisch bockigen Teenie ausgeht und dann doch eines Besseren belehrt wird. Die Nebencharaktere waren zwar vielzählig, aber trotzdem indivieduell gestaltet. Besonders die beiden Zeitebenen haben es namenstechnisch in sich, weil man sich nicht nur eine Generation von Personen einprägen muss, sondern gleich zwei. Aber die Autorin hat es gekonnt verstanden, diese beiden Ebenen miteinander zu verknüpfen und so ist für den Leser letztendlich nur eine spannende Geschichte übrig geblieben. Gerade das Setting war unglaublich authentisch gestaltet. Die Umgebungsbeschreibungen in Irland waren einfach nur traumhaft und ich habe mich selbst dorthin versetzt gefühlt. Auch Cardew Castle ist vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht. Ich konnte die Zugluft spüren, habe den leichten Moder gerochen und das Knistern des Feuers gehört. Wer solch ein Talent für Beschreibungen hat, ist wirklich gesegnet und das ist auch der Hauptgrund, weswegen das sicher nicht mein letzter Roman der Autorin war. Zur Spannung brauche ich eigentlich nicht mehr viel sagen, weil ich von der ersten Seite an gefesselt war. Gerade die Rückblenden haben die Stimmung noch zusätzlich angeheizt, weil hier nur nach und nach die Wahrheit offenbart wurde. Caroline musste in ihrem Urlaub in Irland wahre Detektivarbeit betreiben und ich bin froh, dass ich diese Familiengeschichte als Leser mitverfolgen durfte. Die historischen Hintergrunddaten waren von der Autorin sorgfältig recherchiert und sehr gut mit der Handlung verwoben worden. Auch das damals brisante Thema Homosexualität hat sie sensibel, aber doch aufzeigend im streng katholischen Irland um 1900 dargestellt. Bei diesem Roman hat für mich einfach alles gestimmt und das sage ich nicht nur, weil ich ein absoluter Irland-Fan bin und selbst gerne mal auf die grüne Insel möchte. Die Charaktere waren in sich und miteinander stimmig, die Familiengeschichte glaubhaft geschildert und der Schreibstil einfach nur spannend und unterhaltsam – weiter so, Ricarda Martin!

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  • Keine leichte Sommerlektüre

    Ein Sommer in Irland
    nemo91

    nemo91

    22. July 2016 um 20:13

    Also zu dem Titel meiner Rezension muss ich sagen, dass ich anhand des Covers und des Klappentext mit einer der locker leichten Sommerlektüren gerechnet hatte. Dies war zwar nich der Fall, aber das Buch hat mich trotzdem positiv überrascht. Caroline reist mit ihrer 16 jährigen Tochter, zu der sie nicht gerade den besten Draht hat, nach Irland um einen Job zu erledigen und einen ruhigen gemeinsamen Urlaub zu verbringen. Dort deckt sie dann jedoch neben ihren beruflichen Interessen, ein dunkles Geheimnis auf, das auch für sie privat eine wichtige Bedeutung hat. Dieser Kurzurlaub in Irland stellt das Leben der Beiden auf den Kopf und bringt sie gleichzeitig wieder auf den richtigen Weg. Caroline ist eine liebevolle alleinerziehenden Mutter. Leider haben Mutter und Tochter gerade nicht die beste Beziehungen zueinander. Und das obwohl Kim für ihr Alter schon recht erwachsen ist. Trotzdem ist sie ein Teenager, der gerne auch mal Mutter und Vater gegeneinander ausspielt um ihr Ziel zu erreichen. Sowohl Caroline als auch Kim waren mir sofort sympathisch, da die beiden Hauptcharaktäre sehr real sind. Auch Brian, der Vater von Kim, der hier und da mal im Laufe des Buches vorkommt ist ein sehr angenehmer Charakter. Es tauchen viele weitere nette als auch fiese Nebencharaktäre auf. Zum Verlauf der Geschichte: Die Handlung wird leicht und flüssig eingeleitet und wird ganz leicht immer spannender, bis mich die Story im letzten Drittel des Buches vor Spannung, Staunen und mitfiebern fast umgehauen hat. Aber auf eine sehr positive Weise. Dass die Geschichte gleich aus mehreren Perspektiven als auch in verschiedenen Zeiten spielt stört die Handlung und den Fluss der Story überhaupt nicht. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende durchgehend erhalten. Ich lese keine Krimis oder Thriller, weil ich dann sehr unruhig schlafe, auch wenn man dieses Buch wohl weder als Krimi noch als Thriller bezeichnen würde, hatte ich auch hier schlaflose Nächte. Das Buch ist aber sehr lesenswert. Ich kann es nur weiterempfehlen. Die schlaflosen Nächte waren die Spannung wert =)

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  • Eine Suche in Irland

    Ein Sommer in Irland
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. July 2016 um 13:57

    Caroline, die seit der Scheidung allein erziehende Mutter einer pubertierenden und aufmüpfigen 16-jährigen ist, arbeitet bei einem Kunsthändler. Die Arbeit macht ihr sehr viel Spaß, ist aber auch sehr zeitintensiv, so dass sie nicht soviel Zeit für ihre Tochter Kim aufbringen kann wie sie gern wollte.Das Verhältnis der beiden zueinander ist sehr gespannt, so dass sich Kim liebend gern bei ihrem Vater aufhält.Als Caroline von ihrem Chef den Auftrag erhält, in Irland nach einem sehr alten Buch zu suchen und es bei einer Auktion auf Cardew Castle nach Möglichkeit zu ersteigern, ist sie erst skeptisch, wie sie das mit Kim regeln soll.Sie nimmt Kim mit, es sind Ferien und obwohl es definitiv nicht Kims erste Wahl ist (viel lieber wäre sie mit ihren Freundinnen nach Florida gefahren), muss sie sich fügen und fährt schmollend mit.Caroline fühlt sich in Irland wohl und die Menschen im Ort sind auch nett und hilfsbereit zu ihr, bis sie merken, dass Caroline zu Cardew Castle Fragen stellt. Sie bekommt so gut wie keine Antwort, die Menschen sind plötzlich verschlossen. In der Buchhandlung trifft sie auf einen alten Buchhändler, der sich nicht gleich abweisend ihr gegenüber zeigt. Im Gegenteil, er übergibt ihr ein altes Buch, das sie unbedingt lesen soll. Sie legt es beiseite und vergisst es.Sie versucht, sich in Cardew Castle umzusehen, aber das Castle ist zugesperrt. Über einen Nebenweg trifft sie auf den mürrischen Hausverwalter, der scheinbar noch in dem baufälligen Gebäude wohnt. Auch er gibt ihr keine Auskunft über das Castle oder über das Buch, das sie sucht. Er verweist sie vom Grundstück und darauf, dass es Privateigentum wäre und sie dort nicht erwünscht ist.Durch ihre Fragerei und ihre Suche nach dem Buch macht sie sich nicht gerade Freunde, sie begibt sich sogar in Gefahr und gerät ins Visier von jemandem. Als ich den Titel des Buches das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das von mir gelesen werden muss. Einmal Irlandfan, immer Irlandfan und das nicht nur vor Ort, sondern auch was Literatur betrifft.Viele der beschriebenen Orte habe ich selbst schon besucht und weiß um die Faszination, die diese auf Reisende ausüben. Ricarda Martin ist es hervorragend gelungen, diese mit ihren Beschreibungen wieder aufleben zu lassen und bei mir eine wehmutsvolle Erinnerung heraufzubeschwören.Sehr gut nachempfinden konnte ich die Starre, die einen befällt, wenn man sich im "Long Room" des Trinity Colleges befindet. Diese Bibliothek ist so gigantisch und der Blick ins "Book of Kells" so nachhaltig, das vergisst man nie wieder.Die Suche nach einem ähnlich gearteten Buch wie das "Book of Kells" bringt Caroline nach Irland.Sie nimmt ihre Tochter Kim mit und hofft, dass sie dort die Zeit nutzen kann, sich mit Kim auszusprechen und wieder Nähe mit ihr zu schaffen.Das wird ihr anfangs von Kim nicht leicht gemacht, aber Kim hat nicht wirklich eine Alternative dort.Die Suche wird ihr auch erschwert, da die Dorfbewohner plötzlich nicht mehr so mitteilsam sind, wenn sie erfahren, was sie dorthin verschlagen hat. Sie stößt auf Geheimnisse und Dinge, die vertuscht wurden, aber warum und wie hängen sie zusammen?Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, Anfang des 20. Jh. und im heute. Zu Beginn des letzten Jh. war das Leben für Frauen nicht einfach. Männer oder Väter verfügten und bestimmten über sie. Zwei junge Frauen kommen durch die Unruhen in Nordchina nach Irland auf Cardew Castle.Wie die Schicksale dieser beiden Frauen mit den Geschehnissen in der Gegenwart verbunden sind, werde ich jetzt jedoch nicht verraten.Geschickt verknüpft die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander. Sie zeigt die politischen Unruhen in Irland auf und vermittelt dem Leser einen kurzen Einblick in die bewegende Geschichte des Landes.Dass Caroline und Kim mit ihrer Reise auch einen Einblick in ihre eigene, bislang unbekannte, Geschichte erfahren, war für sie nicht vorhersehbar. Aber nicht jeder möchte, dass lang gehütete Geheimnisse ans Licht kommen.Die Protagonisten sind liebenswert und sympathisch beschrieben. Wenn man auch eine Weile braucht, um sich mit Kim anzufreunden, so wird sie letztendlich eine junge Frau, die man einfach mögen muss.Neben den geschichtlichen Einblicken wird die Liebe jedoch nicht vergessen. Ob nun jeder ein persönliches Happy End finden wird, bleibt hier offen, das solltet ihr selbst lesen.Ein wunderbares Buch, ein Trip in die Vergangenheit, ein Besuch in einem traumhaft schönen Land, Spannung, Geheimnisse, Liebe - was will man mehr?Die Mischung stimmt und lässt den Leser nicht eher ruhen, bis man das Buch ausgelesen hat.Ich hatte ein paar fantastische Stunden damit verlebt und empfehle es auch sehr gern weiter.

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  • unterhaltsame Familiengeschichte, die mir einige kurzweilige Lesestunden geboten hat

    Ein Sommer in Irland
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    10. June 2016 um 08:47

    Kurzbeschreibung:Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet.Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird an Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten?Meinung:Es ist zwar nicht mein Hauptgenre, aber ab und zu lese ich ganz gerne mal solch generationenübergreifende Familiengeschichten. Auch wenn das Grundprinzip fast immer gleich ist, gibt es oft viele Überraschungen und einige tolle Lesestunden.Die tollen Lesestunden gab es auch mit „Ein Sommer in Irland“. Obwohl es nach dem fesselnden Prolog ein bisschen lange dauert, bis die Geschichte wirklich in Fahrt kommt und sich die Autorin viel Zeit nimmt ihre Figuren aus der Gegenwart, allen voran Caroline und ihre Tochter Kim, genau vorzustellen, war ich gespannt, wohin sich das alles entwickelt und welche Geheimnisse der Handlungsverlauf offenbaren wird.Und auch als die Figuren dann endlich auf der grünen Insel angekommen sind, lassen die konkreten Hintergründe noch etwas auf sich warten. Vor allem, die ganzen ablehnenden Antworten der Dorfbewohner waren mit der Zeit in ihrer Fülle und Intensität doch etwas nervig, aber die Autorin hat es dann noch rechtzeitig geschafft ihre Geschichte zu wenden.Und dafür gibt es bei den Protagonistinnen einige nette Entwicklungen und als dann endlich mehr Licht in die Vergangenheit kommt, werden beide Zeitebenen ganz gut miteinander verbunden.Amys Geschichte in der Vergangenheit hat mich doch sehr gefesselt und berührt. Zwar kann man sich auch hier schon einiges vorher denken, aber die Intensität mit dem alles geschildert wurde, wird sehr schnell greifbar und fesselt an den Roman.Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch erzählt und man hat sich gleich nach Irland versetzt und sich auch mit den Protagonistinnen verbunden gefühlt.Obwohl einige Wendungen doch recht vorhersehbar waren, haben mir die Umsetzung und vor allem die Zusammenhänge im Großteil doch recht gut gefallen und es gab auch ein paar kleinere und nette Überraschungen.Fazit:Eine unterhaltsame Familiengeschichte, die mir einige kurzweilige Lesestunden geboten hat. Obwohl die Grundgeschichte oft recht vorhersehbar ist, haben mir die Details und die Umsetzung im Großteil recht gut gefallen und vor allem die Erzählungen aus der Vergangenheit konnten mich sehr berühren. Deshalb gibt es von mir 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Ein Sommer in Irland" von Ricarda Martin

    Ein Sommer in Irland
    RicardaMartin

    RicardaMartin

    Nach dem schönen Erfolg als eBook ist der Roman "Ein Sommer in Irland" nun auch als Taschenbuch erschienen. Kurzbeschreibung: Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet.   Ein schöner Anlass, Euch dieses Buch im Rahmen einer Leserunde vorzustellen, da ja der Sommer vor der Tür steht, und Irland ist im Sommer besonders schön. Der Knaur-Verlag stellt freundlicherweise 15 Exemplare für eine Leserunde zur Verfügung, die auf Wunsch gern von mir signiert werden. Ich werde die Leserunde auch begleiten und freue mich auf einen regen Austausch und stehe für Fragen natürlich zur Verfügung. Der Bewerbungsschluss ist am Sonntag, 17. April 2016 um Mitternacht.   Zum Inhalt: Irland, Sommer 2014 Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem geheimnisvollen Schloss nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer pubertierenden Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird am Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten?  

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    • 539
  • Geheimnisvoll, berührend, spannend - eine tolle literarische Irland-Sommerreise!!

    Ein Sommer in Irland
    SigiLovesBooks

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    "Ein Sommer in Irland" von Ricarda Martin ist 2015 als TB im Knaur-Verlag erschienen. Die bekannte Autorin, die hier unter Pseudonym schreibt, veröffentlichte zuvor noch "Das Lied der Lüge". Cover und Titel des vorliegenden Romans sind sehr ansprechend und laden zu herrlichen Lesestunden ein, die man so schnell nicht vergessen wird.."Eigentlich soll die New Yorkerin Caroline in Irland nur ein altes und sehr wertvolles Buch auftreiben. Doch dabei stößt sie zufällig auf die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin - und auf ein Wappen, das der Gravur auf ihrem Erbstück ihrer eigenen Familie verblüffend ähnlich sieht. Während Caroline auf der Suche nach ihren Wurzeln Irlands Südwesten durchstreift, verliert sie ihr Herz: An die grüne Insel - und an einen geheimnisumwitterten Mann."(Quelle: Buchrückentext)Meine Meinung:Ricarda Martin entführt ihre Leser von N.Y.C. nach Irland, das sie selbst sehr gut kennt: Die alleinerziehende Kunsthändlerin Caroline, geschieden, mit einer 16jährigen Tochter (Kim), erhält von ihrem Chef den Auftrag, ein altes kostbares Buch aufzutreiben, das möglicherweise auf Cardew Castle im Rahmen einer Auktion versteigert werden könnte...Caroline und Kim fliegen nach Irland, mieten sich ein Cottage und brauchen einige Tage, um das entschleunigte, ruhige, beschauliche irische Landleben schätzen zu lernen... Haupt- und Schlüsselrollen in diesem heiteren, in flüssigem und klarem Ton mit so manchem Schmunzler zu lesenden schönen Roman spielen neben Caroline (38), Kim (16) und einige Nebenprotagonisten das Schloss Cardew Castle, auf dem ein Fluch zu liegen scheint und um dessen Bewohner alle Dorfbewohner einen großen Bogen machen; ebenso spielt das alte Amulett, das Caroline einst von ihrer Großmutter erbte, eine nicht unbedeutende Rolle in dieser romantischen und dennoch sehr authentischen Geschichte...Alle Figuren - besonders Caroline und Kim - sind sehr facettenreich und klar, auch emotional gezeichnet, man lernt sie im Verlauf des Romans immer besser kennen und nimmt an ihrem Leben teil. Das Gefühl der Authentizität (so hätte es wirklich gewesen sein können) ist in jedem Augenblick allzu gegenwärtig, was meinen besonderen Gefallen gefunden hat.Mit großem Lesegenuss nimmt man an dem spannenden Handlungsverlauf teil und lernt auch Amy kennen, die in früherer Zeit auf Cardew Castle lebte; der Roman erstreckt sich nun auf zwei Zeitebenen und der Spannungsbogen nimmt noch zu: "Ein Sommer in Irland" ist ein äußerst gelungener Genremix und bietet Elemente aus dem Liebes- und Familiengeheimnis-Roman, Krimi sowie dem Spurenelement 'keltische Mystik und Phantasty': Er ist sehr lebendig durch die klaren Personenzeichnungen und -führungen, den Dialogen, durch die wundervollen Landschaftsbeschreibungen der Autorin, den Einfluss von Mystik und dem alten Keltentum sowie Sagen und Legenden des alten Irlands mit seinen Feen und Elfen, durch die Erwähnung der irischen Geschichte bis hin zur politischen Situation Irlands und den Anfängen und Vorgruppierungen der IRA - und dies immer in den richtigen Momentan 'eingewoben'.Zeitlich ist der Roman im frühen 20. Jhd. und heute angesiedelt und beinhaltet unglaublich viele, spannende Wendungen, die den Leser wohlig erschauern, aber auch oft schmunzeln lassen. Diese machen es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen ....Ein stimmiger Plot rundet diesen Roman, dem ich eine absolute Leseempfehlung gebe, ab - der so nicht zu erwarten war und der viele schöne Möglichkeiten offen lässt...Fazit:Ein großartiger, wundervoll geschriebener, spannungsgeladener und wahnsinnig schön zu lesender Roman, der dem Leser Irland und auch die irische Mentalität in vielen Facetten nahebringt - und dazu einlädt, die grüne Insel selbst schnellstmöglich zu erkunden!Stilistisch feingeschliffen, nicht zu überladen, geheimnisvoll und mysteriös wie die irische Geschichte selbst - und dazu authentisch ist dieser Roman ein ausgesprochener "Wohlfühlroman" mit ernstem Hintergrund, der dem Leser zu Herzen geht:Ein großes Kompliment und ein Dankeschön an Ricarda Martin für die tolle Leserunde, in denen zahlreiche Fragen beantwortet wurden: Von mir erhält "Ein Sommer in Irland" große 5 leuchtende Sterne und 100° auf der "Histo-Couch": Bitte mehr davon!

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    • 3
  • eine spannende, fesselnde Familiensaga gespickt mit Geheimnissen

    Ein Sommer in Irland
    Donauland

    Donauland

    »Ein Sommer in Irland« entführte mich nach Irland und verzauberte mich genauso wie das Cover, das einem romantisch aber auch geheimnisvoll wirkt. Die Autorin Ricarda Martin hat mich mit ihrer Familiensaga gespickt mit Geheimnissen und Spannung begeistert."Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet". Die Autorin hat mich mit ihrem vielschichtigen und facettenreichen Roman begeistert, ihr gelingt es wunderbar zwei unterschiedliche Geschichten, die in verschiedenen Zeitebenen spielen, miteinander zu verbinden. Der Handlung in der Gegenwart wird immer wieder durch Kapiteln der Vergangenheit um die Jahrhundertwende unterbrochen. So lernt man eine junge Schriftstellerin Amy kennen, die mit genug Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Die 12-jährige Amy hat eine tragische Geschichte erlebt, die sie von China nach Irland führte. Diese ergreifende und bedrückende Tragödie wird immer mehr mit der Gegenwart verknüpft und so steigert sich auch die Spannung. Der Leser ahnt schon wie es sich auflösen könnte, doch die Autorin überrascht immer wieder mit neuen Wendungen und weiteren Facetten, so dass man richtig an den Roman gefesselt ist.Gleich auf den ersten Seiten tauchte ich in das Leben der New Yorker Kunsthändlerin Caroline Appelton ein. Sie hat es alleinerziehende Mutter wahrlich nicht leicht, ihre pubertierenden Tochter Kim rebelliert gerade und versucht ihren Weg zu finden. Caroline kommt auch abends oft spät heim und so fehlt ihr die Zeit, mit ihrer Tochter zu verbringen. Und ein Feriencamp ist für Caroline zu teuer. Da kommt das Angebot von ihrem Chef Jonathan Meyer gerade recht, als er sie über dem Sommer nach Irland schickt, um dort auf Cardew Castle nach einem wertvollen uralten Buch „Book of Kells“ zu forschen und dieses bei einer Auktion zu ersteigern. Gemeinsam mit ihrer Tochter einige Woche in Irland zu verbringen klingt nach einer perfekten Gelegenheit, um Kim wieder näherzukommen. Mir gefiel wie sich die Beziehung zwischen Caroline und ihrer Tochter sich veränderte, einerseits nabelt sich Kim immer mehr von ihr ab und andererseits kommen sie sich wieder richtig Nahe, vor allem durch die Spurensuche, die ein Familiengeheimnis lüftet.Die Suche nach dem Buch alles andere als einfach, denn die Leute reagierten so seltsam, wenn Caroline sie über Cardew Castle erkundigte. Doch Caroline lässt nicht locker und versucht die ihr im Weg gelegten Steine zu überwinden. Erst als sie in einem Antiquariat von einem Buchhändler ein Buch eines irischen Autors übergibt, taucht sie richtig in die Vergangenheit ein und bringt Kim das Land ihrer Vorfahren näher. Bei ihrer Spurensuche erfährt sie über ein schreckliches Schicksal, denn auf dem Schloss rankt seit langem ein Mythos, sodass sie in ein gefährliches Abenteuer schlittert.Die Autorin beschreibt die Landschaft der grünen Insel so detailliert, dass ich mir das Cottage und die Bewohner gut vorstellen konnte. Gut gefiel mir, dass die Autorin den Aufenthalt in Irland aus der Perspektive von Caroline und auch von Kim erzählt, so fliegt man einfach nur so über die Seiten und begleitet sie bei ihrer abenteuerlichen Suche, bei dieser sich Caroline und auch Kim regelrecht in das Land und auch die Leute verlieben, obwohl sich die Dorfgemeinschaft ziemlich eigen ihnen gegenüber verhält.Wer möchte sich nicht gerne auf Spurensuche begeben und gleichzeitig ein Familiengeheimnis lüften? „Ein Sommer in Irland“ bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung, denn der berührende, fesselnde und spannende Roman unterhält und überrascht den Leser.

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    • 2
  • Ein Sommer in Irland

    Ein Sommer in Irland
    AgnesM

    AgnesM

    Caroline hat es nicht leicht. Sie muss sich als alleinerziehende Mutter durchschlagen und ihre pubertierende Tochter versuchen zu erziehen, die oft mehr als launisch ist. Sie arbeitet bei einem Kunsthändler und das Verhältnis zu ihrem Exmann, welcher sie für eine jüngere Frau verlassen hat, ist auch eher angespannt. Glücklicherweise bekommt sie von ihrem Chef das Angebot für ein paar Wochen nach Irland zu reisen, um Nachforschungen bezüglich einer Auktion zu betreiben und im Zuge dessen ein sehr altes und wertvolles Buch zu ersteigern. Ihre Tochter Kim ist von dem Vorschlag sie zu begleiten alles andere als begeistert, muss aber trotzdem mit und ist die erste Zeit lang sehr stur und bockig. Beide beziehen ein Cottage, welches von einer traumhaft schönen Landschaft umgeben ist und Caroline beginnt mit der Recherchearbeit. Auf der Suche nach dem wertvollen Buch sucht Caroline das Schloss Cardew Castle auf und macht die Bekanntschaft mit dem ruppigen Besitzer, welcher sie sehr schnell des Grundstücks verweist. Sie befragt die Dorfbewohner, die angespannt reagieren und nicht über das Schloss, den Besitzer oder sonst irgendetwas, was mit dem Schloss in Verbindung gebracht wird, sprechen möchten. Alle sind diesbezüglich sehr abweisend, was Caroline ziemlich stutzig macht und nachdenklich stimmt. Trotz merkwürdiger Vorkommnisse lässt sich Caroline nicht von ihrem Vorhaben abbringen und stößt auf ein Wappen, welches ihr bekannt vorkommt und auf ein Buch, welches die interessante und bewegende Geschichte einer jungen Frau namens Amy beinhaltet. Noch ahnt Caroline nicht in wie weit die Geschichte ihr eigenes Leben beeinflussen wird und welche Geheimnisse bald an das Tageslicht befördert werden. Das Buch „Ein Sommer in Irland“ ist ein vielschichtiger Roman, der überhaupt nicht kitschig ist und den man kaum aus der Hand legen möchte, da er so spannend geschrieben ist. Die Landschaft Irlands wird dem Leser näher gebracht, die Charaktere sind allesamt toll und authentisch beschrieben und schnell entwickelt man als Leser eine Zu- oder Abneigung in Bezug auf einige Personen. Die Verbindung zwischen der Geschichte von Amy, welche um 1900 in Irland spielt, und der Gegenwart wertet die Story noch weiter auf und es macht Spaß zu lesen, wie sich die Geheimnisse nach und nach lüften und zu erfahren wie diese Geschichten zusammenhängen.

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    • 3
    Miamou

    Miamou

    30. May 2016 um 09:07
    Gelsche schreibt Da krieg ich richtig Lust das Buch zu lesen. Danke für die Rezi.

    Ich auch :-) Wirklich toll rezensiert...und das Cover allein ist ja schon ein Blickfang...

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