Ricardo Coler Das Tal der Hundertjährigen

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Inhaltsangabe zu „Das Tal der Hundertjährigen“ von Ricardo Coler

Der Quell der ewigen Jugend Die Einwohner von Vilcabamba in Ecuador werden über 120 Jahre, und selbst in diesem Alter brauchen sie keine Brille, haben noch ihre zweiten Zähne, ihre ursprüngliche Haarfarbe und ein beneidenswert aktives Sexualleben. Sie rauchen und trinken und nehmen Drogen, sie tanzen und singen und arbeiten - niemand in Vilcabamba denkt daran, sich mit hundert zur Ruhe zu setzen. Wenn die Menschen im heiligen Tal den Moment für gekommen halten, sich vom Leben zu verabschieden, verlassen sie das Dorf und kehren nicht zurück. Zweifellos ist Vilcabamba ein Tiefschlag für alle Bio- und Ökofundamentalisten, die einen rundum natürlichen Lebenstil für die einzig mögliche Option auf ein langes würdevolles Dasein halten. Ricardo Coler ist aufgebrochen, um dem Geheimnis von Vilcabamba, diesem privilegierten Ort der Vitalität, nachzuspüren. Staunend nimmt der Autor zur Kenntnis, dass sich ein 112-Jähriger nach getaner Feldarbeit einen Chamico dreht, dass ein 98-Jähriger auf dem Marktplatz traurig-schöne Gesänge vorführt, dass die Frauen in Vilcabamba noch mit sechzig Babys bekommen und Kinder ihre Ururgroßeltern kennen. Der Autor verwebt die sehr persönliche Geschichte seines todkranken Vaters geschickt mit seinen Reiseerlebnissen, ebenso seine Gedanken zu Medizin und Prävention in unserer Gesellschaft, zur Rolle des würdigen Alterns. 'Eine bezaubernde Reisechronik aus einer Welt voller Wunder.' ELLE

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  • Rezension zu "Das Tal der Hundertjährigen" von Ricardo Coler

    Das Tal der Hundertjährigen

    DieBuchkolumnistin

    13. November 2010 um 14:09

    Ricardo Coler beschreibt in seinem (Sach)Buch ein Phänomen des Örtchens Vilcabamba im südamerikanischen Ecuador. Dort werden die Menschen im Durchschnitt weit über 100 Jahre alt und altern auch wesentlich lebenswerter als in anderen Teilen der Welt. Die Bewohner werden hier oft 120, 130 Jahre alt und vollbringen noch mit 100 Jahren, wozu wir in Europa oder Amerika oft schon mit 80 Jahren keine Lust und auch keine körperliche Leistung mehr haben. Doch bisher konnte das Geheimnis dieses Phänomens noch nicht gelüftet werden und auch der Journalist Coler findet auf den 186 Seiten keine Lösung. Dabei könnte er die so dringend brauchen, da gleichzeitig sein Vater gegen den Tod und das Altern ankämpft, zum wiederholten Male ins Krankenhaus eingeliefert wird und sein Leben immer weniger tatsächlich lebenswert ist. Doch so wertvoll „Das Tal der Hundertjährigen“ natürlich für unsere heutige Wissenschaft sein mag, soviel Geld viele Menschen für weitere Jahre auch bezahlen würden, weder das Wasser noch die Luft konnten tatsächlich dafür verantwortlich gemacht werden und einen besonders gesunden Lebensstil kann man den Einwohnern von Vilcabamba wirklich nicht vorwerfen. Hier wird geraucht und getrunken und geliebt was das Zeug hält – denn auch die zusätzlichen Jahre werden hier bis zum Ende aus vollem Herzen geliebt und gelebt. Coler unternimmt eine Reise zum Ort der ewigen Jugend, macht dem Leser anfangs Hoffnungen darauf, dass man am Ende evtl. hinter das Geheimnis kommt, dass Colers Vater dadurch Rettung erfährt. Aber soweit kommt es nicht, auch wir bleiben unwissend zurück und können nur staunen, welche bunte Welt dort inmitten des Dschungels herrscht – was dem Leser auch anhand einiger Fotografien bewiesen wird. Und so bleibe ich ein bisschen enttäuscht zurück, da ich mir mehr als nur eine Reisereportage davon versprochen hatte und der Autor mir nicht wirklich das Lebensgefühl vermitteln konnte, welches dort herrscht, wo man mit 100 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Der journalistisch sachliche Stil war mir zu trocken für all die Farben- und Gefühlspracht, die einem auf den Bildern ein bisschen entgegen strahlt. Eine sehr gute Idee, eine wunderbare Covergestaltung aber leider sehr viel weniger Inhalt, als ich mir erhofft hatte.

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