Richard, C. Morais Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef

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Inhaltsangabe zu „Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef“ von Richard, C. Morais

Seine früheste Erinnerung ist der Duft von scharfem Curry. Als Hassan Haji über einem turbulenten Imbissladen in Bombay das Licht der Welt erblickt, ahnt niemand, welch großes Talent in ihm schlummert. Erst Tausende Kilometer entfernt, in einem verschlafenen französischen Dorf, entdeckt der Junge seine Leidenschaft für die hohe Kunst des Kochens – und gerät mitten hinein in eine handfeste Restaurant-Fehde: Seiner indischen Großfamilie und ihrem lebhaften Lokal schlägt die offene Verachtung der alteingesessenen Madame Mallory entgegen, die genau gegenüber einen sternedekorierten Gourmettempel führt. Bis sie Hassans Gabe erkennt und anbietet, ihn in die Geheimnisse der gehobenen Küche einzuführen. Doch nur wenn der Lehrling die Straßenseite wechselt und bei ihr einzieht – in die Höhle der Löwin…

an sich eine schöne Geschichte, dennoch sagte mir der Schreibstil des Autors nicht zu und machte die Story langweilig.

— aloha76

Ganz nett...

— QueenDebby

Schönes Buch für alle Sinne. Der Teil rund um die indische Küche hat mir allerdings deutlich besser gefallen als der um die französische ...

— Cellissima

phantastisch!

— alexanderdamm77

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  • Madame Mallory

    Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef

    aloha76

    14. August 2015 um 14:23

    Inhaltlich sehr schön, aber der Schreibstil gefällt mir persönlcih garnicht.

  • Rezension zu "Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef" von Richard, C. Morais

    Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 20:29

    Bitte lesen sie dieses Buch nur wenn sie satt sind! Hier wird geschnippelt, gebrutzelt, gebacken, gekocht, gewürzt, geliebt, gestritten und versöhnt - und das mit Leidenschaft und immer auf der Suche nach dem absolut perfekten Genuss. Die Disziplin der französischen Haute Cuisine verkörpert durch Madame Mallory trifft auf die bunte Gewürz-Vielfalt der indischen Küchen verkörpert durch Hassan und seine liebenswert-chaotische Großfamilie. “Wie es sich gehörte, aßen wir als Erstes eine Teetasse Marseiller Fischsuppe, ehe wir mit delikaten fingernagelgroßen Venusmuscheln weitermachten … Als Hauptgericht wählten wir gegrillten Loup de Mer auf Fenchelscheiben, der mit Pernod übergossen wurde, ehe der Oberkellner, ein Geschirrtuch über dem Unterarm, zum Tisch kam und mit einem langen Streichholz theatralisch den Wolfsbarsch flambierte. Die Fenchelstängel und Zitronenscheiben glommen noch, als die Teller vor uns platziert wurden.” (S. 283) Traumhaft delikate Lektüre für den kleinen Appetit zwischendurch. Und so ganz nebenbei auch eine Geschichte der Haute Cuisine – von der traditionellen Küche über außereuropäische Einflüsse bis hin zur Molekularküche. Lecker!

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  • Rezension zu "Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef" von Richard, C. Morais

    Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef

    LibriHolly

    Wer verfügt schon über den „absoluten Geschmack“? Wer kann schon alle Gewürze und Zutaten eines Gerichtes, bis hin zur allerfeinsten Brise, erschmecken? Wer hat schon einmal versucht, mit geschlossenen Augen ein Gericht zu probieren und nicht nur die Hauptzutat, sondern alle Zutaten, jedes Gewürz und jede Geschmacksnuance herauszuschmecken? Gibt es nicht, geht nicht, sagen sie! Dann kenne sie Hassan Haji noch nicht, den kleinen indischen Koch, er kann das und dadurch unterscheidet er sich wohl von den meisten Menschen, aber auch von den meisten Köchen. Hassan wächst bis zu seinem 14.Lebensjahr in Mumbai/Indien auf. Er lebt dort mit seiner Familie. Sein Vater betreibt dort ein erfolgreiches, traditionell indisches Restaurant. Als jedoch eines Tages seine Mutter auf gewaltsame Weise ums Leben kommt, will sein Vater nur noch eines: Mumbai, die Stadt, die er einst so liebte, verlassen. Und so packt er seine gesamte Familie ein und begibt sich in tiefer Trauer auf eine Odyssee, die ihn durch halb Europa führt, bis er endlich in einem kleinen Ort in Frankreich zur Ruhe kommt und sich niederlässt. Dort in Lumière, im französischen Jura, gründet er erneut ein indisches Restaurant mit Hassan als Koch und es könnte alles so schön sein, würde sich nicht direkt, jenseits der Straße seines kleinen Lokales ein französisches Sternerestaurant befinden. Wie man sich vorstellen kann, passt die direkte Konkurrenz der Besitzerin und Sterneköchin Madame Mallory gar nicht und so beginnt ein erbitterter Kampf. Doch wer wird am Ende der Sieger sein, kann in dieser Fehde überhaupt jemand gewinnen, …..? Gefühlvoll und mit viel Liebe zum Detail – ganz so wie man ein gutes Soufflé zubereiten sollte, erzählt uns Richard C. Morais die Geschichte von Madame Mallory und dem kleine indischen Küchenchef. Ein literarischer, wie kulinarischer Gaumenschmaus. Eine Kreation, die höchsten Genuss bereitet. Ein Buch für jeden, der gutes Essen liebt und schon immer einmal wissen wollte, wie es in der Top-Gastronomie heutzutage so auf und zugeht. Ob das Soufflé am Ende aufgeht, diese Meinung muss sich jeder Leser selber bilden. Ich persönlich habe es sehr genossen und mit 4 von 5 Sternen ist meiner Meinung nach das Gericht mehr als gelungen. "Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen." (Francis Bacon)

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    aba

    25. October 2012 um 15:41
  • Rezension zu "Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef" von Richard, C. Morais

    Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef

    Bibliophil

    09. August 2012 um 20:32

    Hassan Haji wird als zweites von sechs Kindern über dem Restaurant seines Grossvaters in West Bombay geboren. Seine früheste Sinneswahrnehmung ist der Duft von einem scharfen Fischcurry, der vom Restaurant zu seinem Kinderbettchen im Zimmer seiner Eltern aufsteigt. Und vermutlich wird sein Schicksal in jenem ersten Moment besiegelt. Als Hassans Wohngegend von sozialen Unruhen heimgesucht wird und dabei das Restaurant, das mittlerweile im Besitz von seinem Vater ist, in Flammen aufgeht, verliert der vierzehnjährige Hassan seine Mutter. Sein Vater, tief betroffen vom Tod seiner geliebten Frau, verlässt mit seinen Kindern Indien Richtung England zu Verwandten. Er will nicht mehr in dem Land leben, das seine Frau auf dem Gewissen hat. Nach zwei Jahren England, das keine Chance hat zur neuen Heimat der mutterlosen Familie zu werden, reisen sie quer durch Europa, bis sie in einem kleinen, charmanten, französischen Dorf, dass im Jura liegt, hängenbleiben. Hier kauft der Vater ein grosses Haus und eröffnet ein indisches Restaurant. Sehr zum Missfallen der Meisterköchin Madame Mallory, die ihr exquisites Restaurant gleich gegenüber hat. Madame Mallory macht der indischen Familie das Leben schwer, aber mit Hassans Vater hat sie einen ebenbürtigen Gegner. Dann entdeckt Madame Mallory, dass Hassan ES hat. DAS Talent zum Spitzenkoch, und sie will ihn unbedingt als Lehrling in ihrer Küche sehen. Wenn da nur Hassans Vater nicht wäre. Denn Hassan selber würde nur zu gerne eine Ausbildung zum Koch durchlaufen und die französische Küche fasziniert ihn… Das Buch ist sehr charmant und unterhaltsam geschrieben. Um Gefallen an dem Buch zu finden, muss man aber schon Interesse und Freude am Kochen haben. Denn gerade das letzte Drittel der Geschichte, wo sich Hassan in Paris mit seinem eigenen Restaurant selbständig macht, dreht es sich vor allem um die grosse französische Küche, um Sternen-Köche und die Probleme mit dem Personal. Ein Privatleben scheint Hassan nicht mehr zu haben, was sich natürlich durch die enorme Belastung mit dem eigenen Restaurant erklärt. So habe ich die ersten zwei Drittel des Buches sehr genossen, während der letzte Teil eher zur Pflichtlektüre wurde.

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