Richard A. Clarke The Scorpion's Gate

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Inhaltsangabe zu „The Scorpion's Gate“ von Richard A. Clarke

Der spektakuläre Geheimdienst-Thriller des Insiders Richard A. Clarke<br>Ein Jahrzehnt ist seit den Anschlägen auf das World Trade Center vergangen. In Saudi-Arabien haben Islamisten das Königshaus gestürzt und den Staat Islamijah ausgerufen. Damit sind die weltweit wichtigsten Ölquellen in der Hand von Al-Qaida-Sympathisanten. Die Nuklearmächte USA, China und Iran beginnen sofort den Kampf um das wertvolle Öl und drohen, den Nahen Osten zu zerstören. Nur das Team um die Geheimagenten Brian Douglas und Russell McIntyre kann den bevorstehenden Atomkrieg noch stoppen, doch die Zeit drängt …

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  • Rezension zu "The Scorpion's Gate" von Richard A. Clarke

    The Scorpion's Gate
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 19:23

    Richard A. Clarke war mehr als drei Jahrzehnte lang im Weißen Haus, im State Department und im Pentagon als Anti-Terror-Berater für vier US-Präsidenten tätig. In den Stunden nach den Terroranschlägen des 11. September leitete Clarke den Krisenstab des Weißen Hauses. Im März 2003 schied er auf eigenen Wunsch aus der Bush-Regierung aus und veröffentlichte 2004 den Aufsehen erregenden Bestseller »Against All Enemies«. 2005 veröffentlichte er dann seinen Spionage-Thriller »The Scorpion's Gate«. Mit seinem eigenen beruflichen Hintergrund der auch Geheimdiensterfahrungen einschließt weiß er nur zu gut, worüber er schreibt. Der Roman setzt im Jahr 2011 ein. In Saudi Arabien sind die seit Jahrzehnten herrschenden Sauds durch eine Rebellion vom Thron und außer Landes vertrieben worden, hoffen aber noch mit Hilfe der Amerikaner wieder auf ihren Thron zurückkommen zu können. Saudi Arabien ist umbenannt in Islamijah und es ist noch nicht endgültig geklärt, wer im Land nun das Sagen hat. Die USA wiederum fürchten um ihren Zugang zu den Ölquellen und auch China braucht inzwischen aufgrund seiner Entwicklung dringend Öl. Und dann ist da noch der Iran, der seine ganz eigenen Pläne verfolgt. Die Ereignisse folgen immer schneller hintereinander und das Pulverfaß Naher Osten steht einmal mehr vor einer gewaltigen (wohlmöglich atomaren) Explosion. In diesen Stunden sind es vier Menschen die versuchen das Schlimmste zu vermeiden und den Lauf der Dinge aufzuhalten - soweit zur Geschichte. Literarisch kann man Clarkes Buch ganz sicher nicht als großen Wurf bezeichnen, die Figuren bleiben alle eher oberflächlich gezeichnet, Spannung kam für mich nie wirklich auf. Das einzige was ich daran halbwegs »interessant« fand, ist der Entwurf eines Szenarios, wie es in der Region politisch gesehen weitergehen »könnte«. Dabei ist die Szenerie, die Clarke entwirft durchaus denkbar und möglich. Ich fürchte nur, dass es dann wohl - wie so oft in der Menschheitsgeschichte und in dieser Region der Welt - nicht zu einem halbwegs guten Ende kommen wird, wie der Roman es bietet. Klar wird aus dem Roman nur eines: Das Thema Naher Osten wird für die USA - und nicht nur sie - noch lange ein hochexplosives bleiben und gerade die Entscheidung des gegenwärtigen Präsidenten haben dafür gesorgt, dass sie dabei zukünftig eher ein schlechtes Blatt auf der Hand haben. Gerade ist Richard A. Clarkes neuer Roman »Breakpoint« erschienen, in dem er sich wieder mit dem Thema Terrorismus befaßt.

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  • Rezension zu "The Scorpion's Gate" von Richard A. Clarke

    The Scorpion's Gate
    Jemand

    Jemand

    30. January 2007 um 16:08

    Mit seinem Thriller-Debut "The Scorpion's Gate" ist dem bisher nur durch seine Sachbücher ("Against all Enemies" und "Gegen die Krieger des Dschihad") bekannten Richard A. Clarke nicht nur ein guter Thriller, sondern auch ein authentisches Szenario gelungen. Wir befinden uns im Jahr 2011. Nachdem die amerikanischen Besatzungstruppen aus dem Irak verscheucht wurden und der Iran zur Nuklearmacht aufgestiegen ist, wurde 2009 in Saudi-Arabien das Könighaus der al-Sauds gestürzt und die islamische Republik Islamiya ausgerufen. Unter der Führung einer Schura sieht sich Islamiya nun gleich von mehreren Seiten bedroht, da es über die weltweit größten und am günstigsten zu fördernden Ölvorkommen verfügt. Während die USA und ihre Verbündeten das neue Regime als Bedrohung einstufen, versucht der Iran das Land irgendwie unter seine Kontrolle zu bekommen, doch scheinbar hat die Schura ein Bündnis mit dem aufstrebenden China eingegangen. Im Austausch gegen das wertvolle schwarze Öl bieten die Chinesen militärischen Schutz. Als in der arabischen Wüste jedoch chinesische Raketenstellungen entdeckt werden, droht die Lage zu eskalieren. Die Antwort der Amerikaner auf diese nukleare Bedrohung, ein groß angelegtes Manöver vor der ägyptischen Küste, um die Chinesen einzuschüchtern, doch etwa zur gleichen Zeit entsenden diese eine eigene Flotte in Richtung Islamiyah. Um eine Eskalation der Lage zu verhindern beschließt der stellvertretende Vorsitzende der Schura und Minister für Sicherheitsfragen, Abdullah bin Rashid, seinen Bruder Ahmed als Spion in das mit den USA alliierten Bahrein einzuschleusen. Zeitgleich begibt sich der stellvertretende Direktor des IAC (Intelligence Analysis Center) Russel Mac Intyre auf eine Reise in den mittleren Osten, wo er mit dem Leiter der SIS-Niederlassung, Brian Douglas, wichtige Informationen über die chinesischen Raketenstellungen austauschen soll. Wie sich schnell herausstellt plant der US-Verteidigungsminister (welcher großzügige finanzielle Unterstützungen seitens der Saudis erhalten hat) einen Einmarsch in Islamiya. Kurzerhand soll das amerikanischen Flottenmanöver zur Invasion umgestaltet werden, doch Terrorkommandos des Iran drohen währenddessen eine ganze Hafenanlage in die Luft zu jagen. Die Konfrontation scheint unvermeidlich, doch Islamiya versucht einen eigenen Weg zu gehen... Clarke, der einst als Berater dem US-Präsidenten Bill Clinton zur Seite stand und die Ereignisse rundum den 11. September 2001 als Leiter des Krisenstabs im weißen Haus miterlebte, kennt sich also in seinem Genre entsprechend gut aus, was bei der Lektüre des Buches auch schnell deutlich wird. Man bekommt das Gefühl vermittelt sich direkt im amerikanischen Krieg gegen den Terror zu befinden und "live" mitzuerleben. Die Handlung selbst erinnert nur zu gut an eines jener Szenarien, welche so gerne von Terrorismusbekämpfungsexperten heraufbeschworen werden, wenn es darum geht mögliche Entwicklungen im nahen Osten zu beschreiben und genau das ist "The Scorpion's Gate" eigentlich, ein in einem Thriller verpacktes Terrorszenario. Fazit: Ein spannender Thriller, der zum Einen über ein hohes Maß an Realismus und zum Anderen eine schwer vorhersehbare Handlung verfügt, eigentlich die ideale Kombination für eine erfolgreiche Verfilmung.

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