Richard Adams

 4.3 Sterne bei 369 Bewertungen
Autor von Unten am Fluss - 'Watership Down', Watership Down und weiteren Büchern.

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Unten am Fluss - 'Watership Down'

 (241)
Erscheint am 27.12.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

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Unten am Fluss - 'Watership Down'

Unten am Fluss - 'Watership Down'

 (241)
Erschienen am 27.12.2018
Traveller

Traveller

 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Das Mädchen auf der Schaukel

Das Mädchen auf der Schaukel

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Erschienen am 01.09.1992
Unten am Fluss: Watership down

Unten am Fluss: Watership down

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Erschienen am 20.04.2018
Unten am Fluss

Unten am Fluss

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Erschienen am 20.04.2018
Unten am Fluss

Unten am Fluss

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Erschienen am 23.09.2005
Watership Down

Watership Down

 (37)
Erschienen am 01.11.2005
Watership Down

Watership Down

 (17)
Erschienen am 01.01.2001

Neue Rezensionen zu Richard Adams

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Rezension zu "Richard Adams: Unten am Fluss - Watership Down - Verlag: Ullstein" von Richard Adams

Exodus, Kaninchen, Vorurteile, Leid und Freiheit
Lesenodernichtvor 7 Monaten

Ein großartiges Werk! Ich bin hellauf begeistert! Und ich musste 30 werden bis ich alt genug war es zu verstehen und zu würdigen. Da ist alles dabei: Gesellschaft, Natur, Freundschaft, Glaube.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Kunst oder Kultur. Das finde ich sehr schön. Die Zitate passen inhaltlich gut zu den Kapiteln und man kann nach dem Lesen zurückblicken und überlegen, wie da der Zusammenhang ist. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich am Ende des Buches. Vorn auf den ersten Seiten ist eine skizzierte Karte abgedruckt, die die Route der Gruppe zeigt mit nummerierten Stationen, die in den Kapiteln beschrieben werden. Im ersten Kapitel finden sich Fußnoten mit Kommentaren und Erklärungen.
In den fortlaufenden Erzählstrang werden Rückblicke und Geschichten um El-Ahraihrah, dem großen Ur-Kaninchen, eingebettet. Diese Episoden unterfüttern die Geschichte, machen die Geschehnisse greifbarer und formen die Protagonisten mit ihren Unterschiedlichkeiten schön aus.

[...]

Die ganze Rezension findet ihr unter http://www.lesenodernicht.de/2018/02/04/exodus-kaninchen-vorurteile-leid-und-freiheit/

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Rezension zu "Die Hunde des Schwarzen Todes" von Richard Adams

Nichts für sentimentale Nerven
Buchperlenblogvor 10 Monaten

Wenn jeder von uns darauf bestünde, sich die Zeit zu nehmen, in jedem Fall abzuwägen, was dafür und was dagegen spricht, dass wir einem anderen, ob Mensch oder Tier, durch gehorsame Erfüllung der Befehle Leid zufügen, dann könnte die Welt funktionieren.

(S.27)

Inhalt

Mitten im beschaulichen Lawson Park im englischen Lake District wird ein Forschungsinstitut errichtet. Experimente jeglicher Art, ob nützlich oder nicht, werden hier an einer großen Anzahl von Tieren durchgeführt. Im Hundezwinger leben Wuff, ein großer schwarzer Hund und Snitter, ein Foxterrier, Käfigseite an Käfigseite. Eines Tages gelingt ihnen die Flucht aus den Fängen der Forscher, doch damit endet nicht ihr Leiden. Denn es beginnt eine Odyssee für die beiden Hunde, derer sie nicht immer gewachsen zu sein scheinen.

Rezension

Als ich mir das Buch heraussuchte, wurde ich von einigen Mitmenschen kritisch beäugt. Ein Buch über Tierexperimente? Das kann ich nicht lesen, das verkrafte ich nicht. Worte einer bekennenden Thrillerleserin, der es nicht blutig genug zugehen kann. Solche und ähnliche Reaktionen gab es viele. Aber warum? Sollten wir nicht gerade Bescheid wissen, darüber, was in der Welt passierte und noch immer geschieht? Denn Richard Adams erklärt in seinem Vorwort direkt, dass sämtliche beschriebene Experimente irgendwann einmal an lebenden Tieren durchgeführt wurden.

Da hätten wir zum Beispiel die Tauben, denen man das Gehör zerstörte, das Gefieder, die Füße, die Augen, sie verschiedenen Witterungen dauerhaft aussetzte, um herauszufinden, wo ihr Ortungssinn steckt. Da hätten wir Kaninchen, deren Augen mit Haarspray besprüht werden, um zu testen, wie sich das auf die Hornhaut auswirkt. Da hätten wir Wuff, der tagtäglich in eine mit Wasser gefüllte Zisterne hinabgelassen wird, bis zum Rand der Erschöpfung um sein Leben kämpft und dann „gerettet“ wird. Dem man Hoffnung einimpfen will. Und dann haben wir da Snitter, den bedauernswerten kleinen Foxterrier, der sich einer Gehirnoperation unterziehen musste. In seinem Schädel klafft eine große Wunde und er lebt irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit.


Vielleicht bist du überhaupt nicht draußen. Vielleicht bist du ertrunken. Wir sind tot. Wir sind gar nicht geboren worden. Da ist eine Maus – eine Maus, die singt -, ich bin bis auf’s Hirn zernagt, und es hört überhaupt nicht mehr auf zu nässen – jedenfalls nicht in diesem Auge hier. 

(S.21)


Richard Adams lässt nun diese beiden Hunde auf wundersame Weise entkommen, doch in der realen Welt stellen sich ihnen weitere Probleme. Wie überlebt man ohne Menschen? Snitter, der früher ein liebevolles Herrchen hatte, will zurück zu den Menschen und versucht alles, um ein Herz zu erweichen. Doch die Menschen haben Angst: Entlaufene Hunde, womöglich gefährlich, lieber nicht zu Nahe kommen.

Sie lernen auf ihrem Weg durch die Berge den Fuchs kennen, der, listig wie er ist, ihnen seine Hilfe anbietet, damit sie überleben können und er … ja, damit er genug zu fressen bekommt. Sie raufen sich zusammen, doch den Menschen im Dorf fallen die gerissenen Schafe auf, sie greifen zur Waffe, suchen die Hunde. Ein Zeitungsreporter steht bald auf der Schwelle, gräbt in den dunklen Seiten des Forschungsinstituts und verbreitet – gemäß des Titels des Buches – die Angst, dass die Hunde Träger des schwarzen Todes, der Beulenpest, sind.

Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie die Dummheit der Menschen ausgenutzt wird, und wie Tiere ausgenutzt werden für unsere Zwecke. Snitter wird zunehmend verrückter während ihrer Reise, die Gehirnoperation hat weitreichende Folgen für ihn. Und immer wieder stellte sich mir die Frage: Warum? Warum tut man so etwas einem Tier an? Darauf fand das Buch keine Antwort, natürlich nicht. Immer wieder eingeschoben wurden Debatten der Regierung, ob und inwiefern das Institut weiterhin zu unterstützen sei. Und auch hier zeigte sich einmal mehr: Ansehen, Ruhm und Macht zählen einzig und allein.  Glücklicherweise gibt es auch gute Menschen, die nicht alles glauben, was die Presse berichtet, die sich an der Hetze nicht beteiligen und das gab mir etwas Hoffnung.

Fazit

Tierversuche sind kein butterweiches Gute-Nacht-Thema, aber manchmal sind solche Themen wichtig. Auch wenn wir heute soweit sind, dass es in Deutschland gesetzlich verboten ist, so ist das Leid für viele Tiere auf der Welt noch immer greifbar. Das Buch öffnet die Augen ein Stück, es erzählt eine grausame Geschichte über Leid, aber es erzählt auch davon, was Freundschaft bewirken kann. Und die Hoffnung auf Rettung.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.4 ★★★★

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Jaris avatar

Rezension zu "Unten am Fluss - "Watership Down"" von Richard Adams

Richard Adams - Unten am Fluss
Jarivor einem Jahr

Von „Unten am Fluss“ kennt man vor allem den Film, den viele mit seiner Brutalität in Verbindung bringen. Ob ich die Buchvorlage ohne die BBC-Liste jemals gelesen hätte - ich glaube nicht. Und was für ein grandioses Stück Weltliteratur wäre mir da bloss entgangen!
Obwohl ich das Buch nicht als unbedingt brutal empfunden habe, wird doch der Kampf ums Überleben geschildert. Die Kaninchen ziehen aus, um sich ein neues Leben aufzubauen. Dass das nicht so einfach ist, kann man sich als Leser denken.

"Unten am Fluss" gehört in jene Kategorie meiner Lieblingsbücher, die mich während des Lesens derart begeisterten und so enorm beeindruckt zurückliessen, dass ich es kaum schaffe, eine Rezension darüber zu schreiben. Solche Bücher gibt es selten, aber ich begegne ihnen immer öfter, je besser ich auch mich selbst kennenlerne. Ich muss versuchen, in Worte zu fassen, weshalb dieser Titel mich so ergriffen hat, doch wie kann ich das ausdrücken, ohne bloss Banalitäten aneinanderzureihen? Genau davor fürchte ich mich - die Geschichte zu banalisieren.

Dafür hat der Autor doch selbst gesagt: "It's a story about rabbits!" ("Es ist eine Geschichte über Kaninchen!")

Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, schafft es Adams, realere, tiefgründigere, komplexere Figuren zu schaffen, als manch anderer Autor mit seinen zweibeinigen Helden. Während des Lesens fühlte ich mich, als wäre ich mittendrin in der Geschichte, die Kaninchen wurden meine Freunde und ich litt und freute mich mit ihnen.

Ganz besonders gefiel mir, wie sehr sich Adams mit den Kaninchen und ihrer Welt beschäftigt hat. Sie haben ihre eigene Sprache und ihren eigenen Glauben, sie erzählen sich Geschichten, die immer wieder in die eigentliche Handlung eingeflochten werden. So kam es mir als Leser vor, als sei ich selbst ein Teil der Gruppe und würde den Geschichten lauschen, während draussen der Regen auf den Boden klopft.

Dieses Buch strahlt unheimlich viel Stimmung aus. Stets war ich mittendrin und wie bereits bei den Musketieren von Dumas geschildert, erging es mir auch bei "Unten am Fluss" so, dass ich an keiner Stelle auf die Idee kam, quer zu lesen. Ich wollte das ganze Buch in mich aufnehmen, aufsaugen, erleben. Oft stockte mir der Atem, da ich mich um die Kaninchen sorgte; an anderen Stellen ging mir das Herz auf, weil ihre Gemeinschaft so stark ist.

"Unten am Fluss" ist definitiv ein Jahreshighlight und gehört für mich ebenfalls in die Kategorie "Lieblingsbuch". Ehrlich gesagt hat mich dieser Titel in eine ziemliche Rezension-Krise gestürzt, da ich es einfach nicht schaffe, meine Begeisterung für dieses Buch in die richtigen Worte zu fassen. Auch dieser Text hier spiegelt kaum wieder, wie wohl ich mich in dieser Geschichte, umgeben von den tierischen Freunden gefühlt habe. Aber Gefühle sind nun einmal schwer in Worte zu fassen und "Unten am Fluss" ist ein sehr gefühlvolles Buch.

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Zusätzliche Informationen

Richard Adams wurde am 09. Mai 1920 in Newbury (Vereinigtes Königreich) geboren.

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