Richard Adams

 4.3 Sterne bei 376 Bewertungen
Autor von Unten am Fluss - 'Watership Down', Watership Down und weiteren Büchern.

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Unten am Fluss - 'Watership Down'

Unten am Fluss - 'Watership Down'

 (247)
Erschienen am 27.12.2018
Traveller

Traveller

 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Das Mädchen auf der Schaukel

Das Mädchen auf der Schaukel

 (0)
Erschienen am 01.09.1992
Unten am Fluss

Unten am Fluss

 (0)
Erschienen am 20.04.2018
Unten am Fluss: Watership down

Unten am Fluss: Watership down

 (0)
Erschienen am 20.04.2018
Unten am Fluss

Unten am Fluss

 (0)
Erschienen am 23.09.2005
Watership Down

Watership Down

 (38)
Erschienen am 01.11.2005
Watership Down

Watership Down

 (17)
Erschienen am 01.01.2001

Neue Rezensionen zu Richard Adams

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Rezension zu "Unten am Fluss - 'Watership Down'" von Richard Adams

Nicht Bärenstark sonder Kaninchenstark
PagesofPaddyvor 4 Monaten

Ein ziemlich berühmtes Buch. Ein ziemlich berühmter Zeichentrickfilm. Ich glaube die meisten die den Film als Kind geguckt haben, waren verstört und hatten Alpträume. Ich gehöre jedenfalls dazu. Und jetzt habe ich dieses Buch gelesen, nach all den Jahren. Schon ein merkwürdiges Gefühl. Man muss sagen, der Film ist deutlich grausamer als das Buch. Und trotzdem ist das Buch kein reines Kinderbuch. Dafür ist es zu komplex und eben auch zu drastisch (die Kämpfe und die Geschichte des schwarzem Kaninchens von Inlé zum Beispiel). Richard Adams schafft es den Leser in eine Welt zu entführen, die sich echt anfühlt aber trotzdem so ganz anders ist als unsere Menschenwelt. Durch die eigene Kaninchensprache kreiert er eine Abgrenzung und lässt die Kaninchen trotzdem verständlich agieren. Ich hatte manchmal ein paar Probleme mit dem Verständnis. Es gibt nämlich Worte die nicht erklärt werden und sich auch nicht aus dem Zusammenhang lesen lassen. Aber Google hat geholfen. Die Geschichte an sich ist schon einfach toll. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und das ganze drumherum passt. Leider kommt es irgendwann zu einer gewissen Länge. Auch wenn eigentlich immer was passiert wird recht langsam erzählt und so füllen sich eben ganze 650 Seiten. Trotzdem ein großartiges Buch mit einer großartigen Geschichte aus einer irgendwie doch fremden Welt

 

FAZIT 

Ein Epos mit Kaninchenohren. Inhaltlich überzeugend, spannend und dramatisch. Ein paar Längen stören zwar aber am Ende bleibt ein besonderes, gutes Buch.

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Rezension zu "Richard Adams: Unten am Fluss - Watership Down - Verlag: Ullstein" von Richard Adams

Exodus, Kaninchen, Vorurteile, Leid und Freiheit
Lesenodernichtvor einem Jahr

Ein großartiges Werk! Ich bin hellauf begeistert! Und ich musste 30 werden bis ich alt genug war es zu verstehen und zu würdigen. Da ist alles dabei: Gesellschaft, Natur, Freundschaft, Glaube.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Kunst oder Kultur. Das finde ich sehr schön. Die Zitate passen inhaltlich gut zu den Kapiteln und man kann nach dem Lesen zurückblicken und überlegen, wie da der Zusammenhang ist. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich am Ende des Buches. Vorn auf den ersten Seiten ist eine skizzierte Karte abgedruckt, die die Route der Gruppe zeigt mit nummerierten Stationen, die in den Kapiteln beschrieben werden. Im ersten Kapitel finden sich Fußnoten mit Kommentaren und Erklärungen.
In den fortlaufenden Erzählstrang werden Rückblicke und Geschichten um El-Ahraihrah, dem großen Ur-Kaninchen, eingebettet. Diese Episoden unterfüttern die Geschichte, machen die Geschehnisse greifbarer und formen die Protagonisten mit ihren Unterschiedlichkeiten schön aus.

[...]

Die ganze Rezension findet ihr unter http://www.lesenodernicht.de/2018/02/04/exodus-kaninchen-vorurteile-leid-und-freiheit/

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Rezension zu "Die Hunde des Schwarzen Todes" von Richard Adams

Nichts für sentimentale Nerven
Buchperlenblogvor einem Jahr

Wenn jeder von uns darauf bestünde, sich die Zeit zu nehmen, in jedem Fall abzuwägen, was dafür und was dagegen spricht, dass wir einem anderen, ob Mensch oder Tier, durch gehorsame Erfüllung der Befehle Leid zufügen, dann könnte die Welt funktionieren.

(S.27)

Inhalt

Mitten im beschaulichen Lawson Park im englischen Lake District wird ein Forschungsinstitut errichtet. Experimente jeglicher Art, ob nützlich oder nicht, werden hier an einer großen Anzahl von Tieren durchgeführt. Im Hundezwinger leben Wuff, ein großer schwarzer Hund und Snitter, ein Foxterrier, Käfigseite an Käfigseite. Eines Tages gelingt ihnen die Flucht aus den Fängen der Forscher, doch damit endet nicht ihr Leiden. Denn es beginnt eine Odyssee für die beiden Hunde, derer sie nicht immer gewachsen zu sein scheinen.

Rezension

Als ich mir das Buch heraussuchte, wurde ich von einigen Mitmenschen kritisch beäugt. Ein Buch über Tierexperimente? Das kann ich nicht lesen, das verkrafte ich nicht. Worte einer bekennenden Thrillerleserin, der es nicht blutig genug zugehen kann. Solche und ähnliche Reaktionen gab es viele. Aber warum? Sollten wir nicht gerade Bescheid wissen, darüber, was in der Welt passierte und noch immer geschieht? Denn Richard Adams erklärt in seinem Vorwort direkt, dass sämtliche beschriebene Experimente irgendwann einmal an lebenden Tieren durchgeführt wurden.

Da hätten wir zum Beispiel die Tauben, denen man das Gehör zerstörte, das Gefieder, die Füße, die Augen, sie verschiedenen Witterungen dauerhaft aussetzte, um herauszufinden, wo ihr Ortungssinn steckt. Da hätten wir Kaninchen, deren Augen mit Haarspray besprüht werden, um zu testen, wie sich das auf die Hornhaut auswirkt. Da hätten wir Wuff, der tagtäglich in eine mit Wasser gefüllte Zisterne hinabgelassen wird, bis zum Rand der Erschöpfung um sein Leben kämpft und dann „gerettet“ wird. Dem man Hoffnung einimpfen will. Und dann haben wir da Snitter, den bedauernswerten kleinen Foxterrier, der sich einer Gehirnoperation unterziehen musste. In seinem Schädel klafft eine große Wunde und er lebt irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit.


Vielleicht bist du überhaupt nicht draußen. Vielleicht bist du ertrunken. Wir sind tot. Wir sind gar nicht geboren worden. Da ist eine Maus – eine Maus, die singt -, ich bin bis auf’s Hirn zernagt, und es hört überhaupt nicht mehr auf zu nässen – jedenfalls nicht in diesem Auge hier. 

(S.21)


Richard Adams lässt nun diese beiden Hunde auf wundersame Weise entkommen, doch in der realen Welt stellen sich ihnen weitere Probleme. Wie überlebt man ohne Menschen? Snitter, der früher ein liebevolles Herrchen hatte, will zurück zu den Menschen und versucht alles, um ein Herz zu erweichen. Doch die Menschen haben Angst: Entlaufene Hunde, womöglich gefährlich, lieber nicht zu Nahe kommen.

Sie lernen auf ihrem Weg durch die Berge den Fuchs kennen, der, listig wie er ist, ihnen seine Hilfe anbietet, damit sie überleben können und er … ja, damit er genug zu fressen bekommt. Sie raufen sich zusammen, doch den Menschen im Dorf fallen die gerissenen Schafe auf, sie greifen zur Waffe, suchen die Hunde. Ein Zeitungsreporter steht bald auf der Schwelle, gräbt in den dunklen Seiten des Forschungsinstituts und verbreitet – gemäß des Titels des Buches – die Angst, dass die Hunde Träger des schwarzen Todes, der Beulenpest, sind.

Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie die Dummheit der Menschen ausgenutzt wird, und wie Tiere ausgenutzt werden für unsere Zwecke. Snitter wird zunehmend verrückter während ihrer Reise, die Gehirnoperation hat weitreichende Folgen für ihn. Und immer wieder stellte sich mir die Frage: Warum? Warum tut man so etwas einem Tier an? Darauf fand das Buch keine Antwort, natürlich nicht. Immer wieder eingeschoben wurden Debatten der Regierung, ob und inwiefern das Institut weiterhin zu unterstützen sei. Und auch hier zeigte sich einmal mehr: Ansehen, Ruhm und Macht zählen einzig und allein.  Glücklicherweise gibt es auch gute Menschen, die nicht alles glauben, was die Presse berichtet, die sich an der Hetze nicht beteiligen und das gab mir etwas Hoffnung.

Fazit

Tierversuche sind kein butterweiches Gute-Nacht-Thema, aber manchmal sind solche Themen wichtig. Auch wenn wir heute soweit sind, dass es in Deutschland gesetzlich verboten ist, so ist das Leid für viele Tiere auf der Welt noch immer greifbar. Das Buch öffnet die Augen ein Stück, es erzählt eine grausame Geschichte über Leid, aber es erzählt auch davon, was Freundschaft bewirken kann. Und die Hoffnung auf Rettung.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.4 ★★★★

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Zusätzliche Informationen

Richard Adams wurde am 09. Mai 1920 in Newbury (Vereinigtes Königreich) geboren.

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