Unten am Fluss - 'Watership Down'

von Richard Adams 
4,4 Sterne bei237 Bewertungen
Unten am Fluss - 'Watership Down'
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (200):
Lesenodernichts avatar

definitiv nichts für Kinder. Wunderschöne eindrückliche Naturbeschreibungen! Zählt zu meinen Lieblingsbüchern!

Kritisch (12):
libreevets avatar

300 Seiten hätten mir auch gereicht. Es war ganz nett aber es konnte meine Erwartungen nicht erfüllen - leider. Hätte es gerne mehr gemocht.

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Inhaltsangabe zu "Unten am Fluss - 'Watership Down'"

"Dieses Buch hat es verdient, unsterblich zu werden." Der Spiegel

Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290157
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:27.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Jaris avatar
    Jarivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Während des Lesens fühlte ich mich, als wäre ich mittendrin in der Geschichte, die Kaninchen wurden meine Freunde.
    Richard Adams - Unten am Fluss

    Von „Unten am Fluss“ kennt man vor allem den Film, den viele mit seiner Brutalität in Verbindung bringen. Ob ich die Buchvorlage ohne die BBC-Liste jemals gelesen hätte - ich glaube nicht. Und was für ein grandioses Stück Weltliteratur wäre mir da bloss entgangen!
    Obwohl ich das Buch nicht als unbedingt brutal empfunden habe, wird doch der Kampf ums Überleben geschildert. Die Kaninchen ziehen aus, um sich ein neues Leben aufzubauen. Dass das nicht so einfach ist, kann man sich als Leser denken.

    "Unten am Fluss" gehört in jene Kategorie meiner Lieblingsbücher, die mich während des Lesens derart begeisterten und so enorm beeindruckt zurückliessen, dass ich es kaum schaffe, eine Rezension darüber zu schreiben. Solche Bücher gibt es selten, aber ich begegne ihnen immer öfter, je besser ich auch mich selbst kennenlerne. Ich muss versuchen, in Worte zu fassen, weshalb dieser Titel mich so ergriffen hat, doch wie kann ich das ausdrücken, ohne bloss Banalitäten aneinanderzureihen? Genau davor fürchte ich mich - die Geschichte zu banalisieren.

    Dafür hat der Autor doch selbst gesagt: "It's a story about rabbits!" ("Es ist eine Geschichte über Kaninchen!")

    Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, schafft es Adams, realere, tiefgründigere, komplexere Figuren zu schaffen, als manch anderer Autor mit seinen zweibeinigen Helden. Während des Lesens fühlte ich mich, als wäre ich mittendrin in der Geschichte, die Kaninchen wurden meine Freunde und ich litt und freute mich mit ihnen.

    Ganz besonders gefiel mir, wie sehr sich Adams mit den Kaninchen und ihrer Welt beschäftigt hat. Sie haben ihre eigene Sprache und ihren eigenen Glauben, sie erzählen sich Geschichten, die immer wieder in die eigentliche Handlung eingeflochten werden. So kam es mir als Leser vor, als sei ich selbst ein Teil der Gruppe und würde den Geschichten lauschen, während draussen der Regen auf den Boden klopft.

    Dieses Buch strahlt unheimlich viel Stimmung aus. Stets war ich mittendrin und wie bereits bei den Musketieren von Dumas geschildert, erging es mir auch bei "Unten am Fluss" so, dass ich an keiner Stelle auf die Idee kam, quer zu lesen. Ich wollte das ganze Buch in mich aufnehmen, aufsaugen, erleben. Oft stockte mir der Atem, da ich mich um die Kaninchen sorgte; an anderen Stellen ging mir das Herz auf, weil ihre Gemeinschaft so stark ist.

    "Unten am Fluss" ist definitiv ein Jahreshighlight und gehört für mich ebenfalls in die Kategorie "Lieblingsbuch". Ehrlich gesagt hat mich dieser Titel in eine ziemliche Rezension-Krise gestürzt, da ich es einfach nicht schaffe, meine Begeisterung für dieses Buch in die richtigen Worte zu fassen. Auch dieser Text hier spiegelt kaum wieder, wie wohl ich mich in dieser Geschichte, umgeben von den tierischen Freunden gefühlt habe. Aber Gefühle sind nun einmal schwer in Worte zu fassen und "Unten am Fluss" ist ein sehr gefühlvolles Buch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur wow !! Ich fand es super spannend und interessant. Wirklich sehr toll geschrieben :)
    Absolut spannend....hätte nur einen Tick kürzer sein können ;)

    Titel: Unten am Fluss
    Autor: Richard Adams
    Reihe: -
    Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
    Genre: "Klassiker"|Abenteuer
    Seitenanzahl: 649


    "Ich gehe jetzt", sagte er. "Ich bin sehr traurig. Ich würde dir gern alles Gute wünschen, Hazel, aber an diesem Ort kann man dir nichts Gutes wünschen. Also - leb wohl."
    "Aber wohin gehst du, Fiver ?"
    "Fort. In die Hügel, wenn ich es schaffe."
    "Allein ? Das kannst du nicht. Du würdest sterben."
    "Völlig hoffnungslos, alter Junge", sagte Bigwig. "Vor ni-Frith würde dich etwas erwischen."
    "Nein", sagte Fiver ganz ruhig. "Du bist dem Tod näher als ich."
    //S.159//

    Klappentext:

    Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens.

    Cover:

    Das Cover war mitunter das erste, was mich anzog. Ich finde die Kaninchen zwar etwas sehr dramatisch gezeichnet, aber dennoch passend.

    Meine Meinung:
    Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum ich dieses Buch gekauft habe....ich glaube, ich hatte das so ne "Klassiker" Phase.
    Jedenfalls...ich kenne die Geschichte schon als Serie, die ich als Kind gesehen habe, zwar kann ich mich nicht mehr so genau daran erinnern, aber ein wenig ist doch hängen geblieben.

    Die Story ist sehr spannend. Schon zu Anfang, als die große Gefahr droht, fiebert man mit, wer es schafft, und wer bleibt.
    Fiver kann mit seinen Freunden zur großen Reise nach einem sicheren Bau entkommen.

    Ich fand es auch sehr interessant, wie das natürliche Leben der Kaninchen beschrieben wird.
    Natürlich wurde alles etwas "aufgehübscht", aber mir gefiel es, dass die Tiere nicht wie Menschen handelten.
    Es wird beschrieben, was die Kaninchen gerne fressen, wie die Paarung abläuft, wie die Rangordnung ist und einfach ihr Leben.
    Mir gefiel es, dass es dabei aber nicht so nach Art Biologiestunde ablief, sondern die Infos nach und nach eingeworfen wurde.

    Es gab viele Stellen, bei denen ich mir beinahe die Fingernägel abgekaut hätte. Sei es auf dem Bauernhof, wo es wirklich um Leben oder Tod geht, oder die Gefahren, die durch die Natur drohten.

    Die Charaktere sind jeder für sich eigen.
    Ich mochte besonders Hazel, da er sehr mutig war und alles für seine Artgenossen tat. Bei ihm gab es einige Szenen, bei denen ich mir auf alle Fälle die Fingernägel abgekaut hätte.

    Einzigst schade fand ich es, dass Fiver etwas unterging. Ihn hätte ich irgendwie etwas präsenter gewollt.

    Ab und zu allerdings kam es mir etwas zäh vor und ich hätte es auch das eine oder andere Mal gerne abgebrochen, aber das dranbleiben lohnt sich.

    Einzigst allein das Ende gefiel mir jetzt nicht so wirklich. Irgendwie habe ich da etwas anderes erwartet, als das, was ich bekommen habe.

    Der Schreibstil lässt sich ansich sehr gut lesen, nur manchmal beschrieb der Autor mir die Szene etwas zu lang.

    Bewertung:

    Ich finde, dass es sich auf jeden Fall lohnt, dieses Buch zu lesen. Es ist stets sehr spannend, die Charaktere der Tiere berühren einen und lernt doch ein wenig über Kaninchen.
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

    Kommentare: 1
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    Marys_Welts avatar
    Marys_Weltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes und ergreifendes Kaninchen-Abenteuer, das gleichzeitig sehr erwachsen ist und unsere Gesellschaft widerspiegelt!
    Dieses Buch hat es verdient, unsterblich zu werden!


    Inhalt: 

    Ein kleines Kaninchen namens Fiver prophezeit, dass dem Sandleford Gehege etwas Furchtbares droht. Auf sein Versprechen eines besseren Ortes in Frieden und Sicherheit überzeugt er Hazel, seinen Bruder, ihr Gehege zu verlassen. Dabei nehmen sie jedes Kaninchen mit, das bereit ist, ins Ungewisse vorzudringen, sich auf einen langen Weg aufzumachen, der von Furcht und Zweifel, Müdigkeit und immerwährenden Gefahren gekennzeichnet ist. Und das Kaninchen-Abenteuer beginnt! 

    Meinung: 

    Es ist das außergewöhnlichste und großartigste Buch, das ich je gelesen habe! 
    Der Schreibstil ist recht anspruchsvoll und auf seine Art besonders. Es ist kein Buch, welches man schnell weg liest. Bei diesem Klassiker muss man sich ein wenig Zeit nehmen, aber glaubt mir; er ist jede Sekunde eurer Zeit wert! 
    Anstrengend war der Schreibstil nämlich keinesfalls. Ich fand ihn stellenweise sogar leicht und bin relativ schnell vorangekommen. 
    Sprachlich ist das Buch ein Genuss. Und das ist schon die halbe Miete bei einem Buch. 
    Das zweite ist natürlich die Geschichte. Und die ist so einzigartig und unglaublich schön, dass sie einfach jedes Herz berühren MUSS. 
    Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dessen Protagonisten beinahe ausschließlich aus Kaninchen bestehen. Lasst euch davon nicht abschrecken! 
    Die Geschichte war ein einziges, großes Abenteuer, welches ich mit Sicherheit noch einmal lesen werde. 
    Wir machen uns auf, mit Fiver und Hazel, Bigwig und Pipkin und noch weiteren Kaninchen (Rammlern, wie die männlichen Kaninchen genannt werden) und ihre Nöte werden zu unseren Nöten. Das Gehege, in dem sie gelebt haben, wird bedroht und sie müssen das erste Mal in ihrem Leben selbstständig und sehr ängstlich, sich in die weite Welt begeben und all den Gefahren trotzen, die auf sie zukommen werden. 
    Es ist, trotz des Themas oder vielleicht genau deswegen, ein sehr menschliches Buch, das haargenau die menschliche Gesellschaft widerspiegelt. Auch wenn es als Kinderklassiker gilt, ist es ein sehr erwachsenes Buch; ein Spiegelbild der Gesellschaft. 
    Man begibt sich mit ihnen in das Abenteuer, leidet mit ihnen, fiebert mit ihnen mit und zweifelt mit ihnen. 
    Auf keiner Seite kam Langeweile auf, es geschah immer etwas, sodass man weiterlesen wollte und der außergewöhnliche Schreibstil ließ auch nichts anderes zu. 
    Ich habe jeden Protagonisten geliebt! Am meisten Fiver, Hazel, Pipkin, Bigwig und Kehaar (die Möwe). 
    Ich habe so um alle gebangt und einen Aufschrei ausgestoßen, wenn ihre Pläne funktioniert haben! Ich habe auch geweint, denn das Buch lässt einen nicht unberührt. Es konnte mich fesseln, wie kein anderes Buch zuvor. 
    Ich war fasziniert von ihrer Welt, dem wunderbar recherchierten Leben der Kaninchen, ihrer Lebensweise, Lebensräumen und ihrem Verhalten. 
    Es gibt ausführliche Beschreibungen ihrer Umgebung, sehr viele Baum- und Pflanzenarten werden genannt, die Kaninchen haben ihre eigene Sprache, mit ihren komischen Namen, die man sich aber nach kurzer Zeit leicht merken kann. 
    Außerdem werden einige Dinge nicht mit Namen genannt, auf die man dann aufgrund der Beschreibungen selbst kommen kann. 
    Man merkt, wie viel Mühe sich der Autor mit seiner Geschichte gemacht hatte. 
    Jedes Kapitel besitzt ein Zitat aus einem anderen Buch und es passte immer hervorragend zum Kapitel und der Geschichte. 

    Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Etwas Ähnliches wie dieses Buch gibt es nicht und wird es wohl nie geben. Es ist einzigartig! 
    Ein ergreifendes Abenteuer, welches ich nie vergessen werde! 
    Wie Horst Stern im SPIEGEL gesagt hatte: "Dieses Buch hat es verdient, unsterblich zu werden!" 

    Kommentare: 2
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    Buchperlenblogs avatar
    Buchperlenblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Meinen Kindheitsschrecken zum Trotz ist das Buch wirklich empfehlenswert!
    Fürst der tausend Feinde, hüte dich vor dem schwarzen Kaninchen!

    Herrje ... wie viele Jahre mussten vergehen, bis ich mich schlussendlich an dieses Buch getraut habe? Vielen wird der - sehr blutige - Zeichentrickfilm noch in Erinnerung sein. Ich habe ihn damals viel zu jung gesehen und habe seither Angst vor dieser Geschichte gehabt. Da kann ich auch nichts schön reden, ich kann den Film heute noch nicht allein anschauen - oder überhaupt. Trotzdem wollte ich das Buch lesen, hab mich herangewagt und wurde überrascht.

    Inhalt

    Etwas düsteres liegt in der Luft. Das Sandleford-Gehege, in dem die Geschichte beginnt, wird von etwas sehr realistischem bedroht. Dem Mensch. 

    Wir lernen Hazel und Fiver kennen, zwei Kaninchen, die zusammen mit einigen anderen aus dem Gehege gerade noch ihrem unausweichlichen Schicksal entrinnen können. Angetrieben von Fivers hellseherischer Fähigkeit machen sie sich auf den Weg in eine unbekannte neue Heimat. Begleitet wird diese Reise von vielen Gefahren, immer wieder treffen sie auf Hindernisse und elil (Feinde), die es zu bezwingen gilt. 

    Abgerundet wird die Reise von Geschichten rund um El-ahrairah, dem Ur-Kaninchen, Fürst der tausend Feinde. 

    Als sie endlich einen geeigneten Platz finden, um sich niederzulassen, bemerken sie, was ihnen fehlt. Weibchen. Da das Gehege über kurz oder lang ohne Nachwuchs aussterben würde, machen sich einige Kaninchen auf, um welche aus dem nahe gelegenen Gehege der Efrafa zu erbitten. Doch hier herrschen Tyrannei und Brutalität. Die Bitte wird abgelehnt, der Rückweg wird ihnen untersagt und nur mit knapper Not können die Abgesandten dem Gehege und seinem Führer entkommen. Nun müssen sie auf anderen Wegen sehen, dass sie die Weibchen aus dem Gehege zu sich bekommen. Doch niemand hat mit deren Oberkaninchen gerechnet, dem gefährlichen, tyrannisierenden General Woundwort, der alles tut, um anderen zu schaden.

    Meinung
    Eine Geschichte aus Sicht von Kaninchen? Merkwürdig, werden einige direkt denken. Aber halt - so merkwürdig ist es gar nicht. 
    Richard Adams versteht es, den Leser in die Welt der Kaninchen zu entführen, nicht zuletzt dank seiner sehr detaillierten Landschaftsbeschreibungen und dem eingearbeiteten Kaninchensprech. Auch dank der Geschichten rund um El-ahrairah erhält man einen weiten Einblick in das Leben der Kaninchen, ja, man hat das Gefühl ein Teil von ihnen zu sein.

    Wie bereits anfangs erwähnt, hatte ich Angst vor dieser Geschichte. Vielleicht liegt es daran, vielleicht aber auch an dem Autor selbst, aber ich hatte das gesamte Buch über Angst. Geräusche haben mich aufschrecken lassen und ich musste das Buch hin und wieder auch einfach weglegen, um mich wieder zu beruhigen.  In einer anderen Rezension las ich, dass das Buch einen sehr kleinen Spannungsbogen hat. Dem muss ich widersprechen. Versetzt man sich in die Lage der Kaninchen lauert hinter jeder Biegung, jeder Böschung, jedem Gestrüpp ein Feind, der Tod. Nicht zuletzt, wenn man dem Efrafa-Gehege immer näher kommt.  General Woundwort hat mich nicht nur als Kind entsetzt, denn für ein Kaninchen ist er außergewöhnlich bösartig. 

     Die Geschichte hat mir alles in allem doch sehr gut gefallen, ich bin froh sie gelesen zu haben. Zum Ende hin haben sich meine Nerven auch mehr entspannt, obwohl es dann erst so richtig zur Sache geht. Trotzdem bin ich froh, dass es nun zu Ende ist. Leser mit besseren Nerven als ich, oder solche, die einfach unvoreingenommen an die Sache herangehen, werden das vielleicht nicht nachvollziehen können.

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    Lunasia3s avatar
    Lunasia3vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist schrecklich!
    Das schlimmste Buch, das ich je gelesen habe!

    Handlungen werden unnötig langgezogen und Charaktere animieren zum Schlaf. Wir haben das Buch in der Schule durch genommen (7.Klasse Gymnasium) und die meisten mussten sich durchkämpfen, unter anderem auch ich. Der Schreibstil ist uninteressant und bei jedem Kapitel werden 2 Seiten mit Landschaftsbeschreibungen verschwendet.    

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    Y
    YourGracevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Über 20 mal gelesen. Es ist tiefgründig, spannend, traurig und lustig zugleich. Eines der besten Bücher, die je geschrieben wurden!
    Am Ende dieses Buches fühlt man sich, als sei ein guter Freund gestorben...

    Watership Down - Ich habe kein Buch so oft gelesen wie dieses. 
    Es rührt zu Tränen, ist spannend geschrieben und das Vorurteil, ein Roman mit Kaninchen in der Hauptrolle sei langweilig oder "Nicht mein Ding", wird sogleich auf den ersten Seiten weggewaschen. Ich bin so verliebt in dieses Buch, dass ich es heiraten und viele kleine weitere Watership Down Bücher zeugen möchte. :) 

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 3 Jahren
    Die Abenteuer der mutigen Wildkaninchen

    „Unten am Fluß: Watership Down“ von Richard Adams wurde 1972 veröffentlicht. Die Entstehung dieses internationalen Bestsellers geht auf eine Fahrt von London nach Stratford-upon-Avon (Shakespeares Geburtsort, mal so nebenbei) zurück, während derer Adams begann, seinen beiden 8- und 9-jährigen Töchtern eine Geschichte über Wildkaninchen zu erzählen, die fantastische Abenteuer bestanden. In den folgenden drei Wochen wurde die Geschichte immer länger, da Adams nun auch die Schulfahrten seiner Mädchen nutzte, um ihnen weitere Kapitel zu erzählen. Letztendlich überredeten ihn die beiden, aus seiner Geschichte ein Buch zu schreiben.
    Ich persönlich bin mit der Geschichte in Form des Zeichentrickfilms von 1978 aufgewachsen, habe diesen aber nur ein einziges Mal gesehen, weil er mir als Kind fruchtbare Angst gemacht hat. Das Buch hat meine Mutter auf einem Flohmarkt erstanden; ich habe entschieden, es zu lesen, um meinen Eindruck aus Kindertagen möglicherweise zu korrigieren.

    Wildkaninchen verlassen ihr Gehege nie. Es sei denn, ihnen bleibt keine andere Wahl. Als Hazel erfährt, dass sein Bruder Fiver fest überzeugt ist, dass ihrem Gehege in Sandleford ein schreckliches Schicksal bevorsteht, sucht er sofort das Oberkaninchen auf, um es davon zu überzeugen, wegzugehen. Dieses tut Fivers Befürchtungen als Unsinn ab, doch Hazel vertraut seinem Bruder. Noch in der gleichen Nacht schart er einige mutige Kaninchen um sich und kehrt Sandleford den Rücken. Gemeinsam wagen sie sich auf der Suche nach einer neuen Heimat in die Wildnis. So beginnt ihre Geschichte, in deren Verlauf sie lernen, dass das Leben auch für eine kleine Gruppe Kaninchen zahllose Abenteuer und Herausforderungen bereithält.

    Ich finde es schwer, „Unten am Fluß“ zu bewerten, wenn man in Betracht ziehen möchte, dass die Abenteuer der mutigen Wildkaninchen eigentlich eine Geschichte für Kinder darstellen. Richard Adams Erfolgsroman ist vieles, aber tatsächlich kindgerecht ist er nicht. Ganz im Gegenteil. Meiner Meinung nach ist die Geschichte äußerst erwachsen; eine überzeugende Metapher verschiedener Gesellschaftssysteme und Lebensweisen. Ich bezweifle, dass ich als Kind in der Lage gewesen wäre, die volle Tragweite des Buches zu begreifen. Adams behauptet zwar steif und fest, dass es ausschließlich von Kaninchen handelt, doch wenn ihr mich fragt, ist die Symbolik einfach nicht zu übersehen. Hazel, Fiver und ihre treuen Gefährten sind voll ausgearbeitete, individuelle, sympathische und vor allem erwachsene Charaktere. Sie sind nicht niedlich und werden nicht mit kindlichen Problemen konfrontiert, sondern mit der harten Realität eines erwachsenen Lebens. Natürlich setzen sie andere Schwerpunkte und Prioritäten als Menschen, aber sie stellen sich den Herausforderungen ihres Daseins als Kaninchen mit aller gebotener Ernsthaftigkeit. Mir gefiel genau das sehr gut, weil sie eben nicht übermäßig vermenschlicht sind. Dadurch wirkt die Geschichte trotz der tierischen Protagonisten realistisch; ein Eindruck, der darüber hinaus durch unfassbar detaillierte Umgebungs- und Naturbeschreibungen verstärkt wird. Adams muss Stunden damit zugebracht haben, jedes Gewächs in Hampshire botanisch korrekt zu benennen und zu beschreiben. Seine Akribie hat mich wirklich beeindruckt, ich gestehe aber, dass mir für diese extrem umfangreichen Ausführungen etwas die Geduld fehlt. Meinetwegen hätte er nicht ganz so stark ins Detail gehen müssen, obwohl ich verstehe, warum es ihm wichtig erschien. Natur spielt in der Kultur der Kaninchen eine unumstößliche Rolle, denn ihr Leben fällt und steht mit den Bedingungen ihrer Umgebung. Diese Kultur schildert Adam als vollständig entwickelt und eigenständig. Nicht nur integrierte er ein auf die Kaninchen zugeschnittenes Vokabular, er schenkte ihnen auch eigene Mythen und Legenden, die sie sich in diversen Szenen gegenseitig erzählen, um sich Mut zu machen und sich an ihre Wurzeln zu erinnern. Im Mittelpunkt dieser Geschichten steht stets das sagenumwobene Kaninchen El-ahrairah, der mit einem zahmen, trägen Käfigtier so gar nichts gemeinsam hat. Ich fand diese Geschichten wunderbar. Mir gefallen Binnenerzählungen immer gut, aber El-ahrairahs Abenteuer gaben diesem Roman etwas Besonderes und beeinflussten meine Empfindung des Spannungsbogens positiv, da dieser konstant flach gestaltet ist. „Unten am Fluß“ strahlt Ruhe aus und beleuchtet einen Winkel unserer Welt, der mir so wohl sonst niemals gezeigt worden wäre, doch aufregend ist es nur selten.

    Die Lektüre von „Unten am Fluß“ hat meine Eindrücke der Geschichte definitiv verändert. Vor dem Lesen kroch immer eine diffuse, nicht greifbare alte Angst in mir hoch, wenn ich an den Film dachte. Jetzt weiß ich, dass Film und Buch sich unterscheiden und konnte das Kind in mir davon überzeugen, dass die Geschichte gar nicht so schlimm ist. Wirklich abgeholt hat mich „Unten am Fluß“ dennoch nicht; es plätscherte eher über mich hinweg als dass es mich mitriss. Vielleicht lag es daran, dass ich für Nager im Allgemeinen nicht besonders viel übrighabe; vielleicht lag es an den ausgedehnten Naturbeschreibungen oder an der niedrigen Spannungskurve. Sicher weiß ich nur, dass mich die Abenteuer der Kaninchen nicht so tief berührt haben, wie ich es mir gewünscht hätte. „Unten am Fluß“ ist nett und ein Klassiker, aber möglicherweise wäre es sinnvoller gewesen, dieses Buch bereits als Kind gemeinsam mit meinen Eltern zu lesen. Trotzdem kann ich es euch ohne Vorbehalt empfehlen, denn nur, weil meine emotionale Reaktion darauf etwas mangelhaft war, muss das für euch nicht genauso sein. Es ist ein gutes Buch, das meiner Meinung nach viele gesellschaftskritische Aspekte und grundlegende Werte wie Loyalität und Zusammenhalt thematisiert. Nur die Protagonisten haben eben etwas mehr Fell, als wir es sonst gewohnt sind.

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    Kerstin-Scheuers avatar
    Kerstin-Scheuervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses spannendes Abenteuer wurde mir durch das altmodische Frauenbild ziemlich verhagelt. Schade!
    Lesenswert

    Das Cover meiner Ausgabe von “Unten am Fluss” aus 1985 ziert ein Spiegelzitat: “Dieses Buch hat es verdient, unsterblich zu werden.” Klingt vielsprechend… Ich bin mir da aber nicht so sicher.

    Selten hat mich ein Buch so zweigespalten zurückgelassen wie “Unten am Fluss” Richard Adams:
    Einerseits ist es ein großartiges und fantasievolles Abenteuer, in dem es um mehr als nur ein paar Kaninchen geht und mich gut unterhielt.
    Andererseits vermittelt es ein sehr traditionelles weibliches Rollenbild, das mir die Lesefreude bisweilen schon ziemlich vermieste.

    Worum geht es?

    Fiver ahnt es als Erster: Der Kaninchenbau ist in großer Gefahr. Obwohl ihm das Oberkaninchen nicht glaubt, flieht er sich zusammen mit seinem Bruder Hazel und ein paar anderen Kaninchen ins Ungewisse. Es wird eine anstrengende Reise voller gefährlicher Abenteuer, die einigen Blutzoll verlangt, bevor in der neuen Heimat endlich Freiheit und friedliches Glück winken.

    Warum habe ich es gelesen?

    Als Kind habe ich gerne die Zeichentrickserie zu “Unten am Fluss” gesehen. Die zahlreichen Abenteuer der Kaninchen auf dem Weg in eine neue Heimat gefielen mir sehr. Auch erinnerte ich mich noch daran, dass die Geschichte auch auf die Folgen des Menschen durch dessen Eingriff in Natur und die zunehmende Umweltverschmutzung hinwiesen. Als ich dieses Buch für die Leserlieblingsbuchchallenge empfohlen bekam, war ich daher sofort angetan. Ich war gespannt, wie ich “Unten am Fluss” nun mit den Augen einer Erwachsenen wahrnehmen würde.

    Wie war mein erster Eindruck?

    Ich las “Unten am Fluss” in einer älteren Ausgabe aus 1985, die ich zufällig im öffentlichen Bücherregal im Büro fand. Die Ausstattung sprach mich gleich an. Das Buch enthält zwei gezeichnete Karten, die den Weg der Kaninchen und die einzelnen Stationen schön illustrieren.


    Den Schriftsatz fand ich jedoch sehr anstrengend. Das Buch ist in engen Zeilen und einer kleinen Schrift verfasst, was mich als kurzsichtige Brillenträgerin bisweilen ermüdete.

    Das Buch ist in vier Teile mit jeweils mehreren Kapiteln untergliedert. Jedem Kapitel ist ein Zitat vorangestellt, das einen inhaltlichen Bezug aufweist. Eine beeindruckende Fleißarbeit!

    Auch inhaltlich sprach mich der Anfang gleich an, denn Richard Adams kommt ohne große Umschweife direkt zur Sache und beginnt seine Geschichte mit Fivers böser Vorahnung eines nahenden großen Unheils. So ist man sofort mitten in der Geschichte und erlebt sofort eine Spannung, die einen zügig weiterlesen lässt.

    Dennoch brauchte es einige Zeit, bis ich mich ganz in der Geschichte zu Recht fand. Die Kaninchen verfügen nämlich über eigene Ausdrücke, die in Fußnoten erläutert werden. Bis man sich dieses “Vokabular” angeeignet hat, ist der Lesefluss leider etwas stockend und mühsam. Ein Anhang wäre meines Erachtens eine schönere Lösung gewesen. So hätte man einzelne Ausdrücke auch später noch einmal nachschlagen können.

    Wie fand ich die Übersetzung?

    Egon Strohms Übersetzung enthält leider ein paar Fallstricke, die bei mir zeitweise für etwas Verwirrung sorgten. So wird das englische warren beispielsweise mit Gehege übersetzt, obwohl es sich um wilde Kaninchen handelt. Gerade zu Beginn des Buchs stolperte ich immer wieder über diese Bezeichnung. Kaninchenbau wäre meines Erachtens eine treffendere Bezeichnung gewesen.

    Schön fand ich indessen, dass die Eigennamen der Kaninchen, die meist nach Pflanzen benannt sind, nicht übersetzt wurden. Pusteblume und Haselnussstrauch wäre schon sehr seltsame und kitschige Kaninchennamen gewesen.

    Wie fand ich die Charaktere?

    “Unten am Fluss” ist aus der Perspektive der Kaninchen geschrieben. Solche ungewohnten Sichtweisen machen mir immer Spaß.
    Adams Kaninchen sind dabei nicht so stark vermenschlicht, wie dies in klassischen Fabeln der Fall ist. Sie haben eine sehr grenzten Horizont und verlassen sich weitestgehend auf ihre natürlichen Instinkte. Andererseits unterhalten sie sich, verfügen – wie bereits beschrieben –  über eigene Ausdrücke und haben sogar eine eigene Mythologie.
    Für mich hatte diese Mischung einen besonderen Reiz. Der Leser erlebt relativ natürliche Verhaltensweisen; gleichzeitig bringen die eigene Sprache und Mythologie die Kaninchen dem Leser ein ganzes Stück näher. Man meint einen Einblick in eine sonst verschlossene Welt zu bekommen.

    Die fliehende Kaninchengruppe ist eine sehr bunt zusammengewürfelte Truppe. Vom jugendlichen Heißsporn mit Anführerqualität über den feinfühligen Träumer bis hin zum geborenen Kämpfer sind alle Charaktere vertreten. Dass sich diese so leicht zuordnen lassen, störte mich in diesem Fall nicht sonderlich. Die Geschichte, die Richard Adams in “Unten am Fluss” erzählt ist eine so universelle, dass ich es vollkommen legitim – ja, fast schon notwendig – finde, hier mit Stereotypen zu arbeiten.

    Von Anfang etwas vermisst, habe ich jedoch weibliche Charaktere. Die fliehenden Kaninchen sind ausnahmslos männlich. Sie treffen zwar später auf andere Kaninchen, darunter auch Weibchen; diese werden jedoch nur sehr selten namentlich genannt und bleiben während des gesamten Buchs im Hintergrund und ausnahmslos Nebencharaktere. Eine ausgewogene Charakterauswahl sieht für mich anders aus. Da ändert es auch nicht viel, dass “Unten am Fluss” bereits 1972 geschrieben wurde.

    Wie fand ich das Buch insgesamt?

    “Unten am Fluss” ist eine spannende Geschichte über die Suche nach einer neuen Heimat. Im Exodus der Kaninchen schwingt nur die Frage des Verhältnisses des Menschen zur Natur (Umweltverschmutzung, Zerstörung natürlichen Lebensraums) mit. Es ist auch eine interessante Studie darüber, was gute Führung ausmacht. Zudem werden in den unterschiedlichen Kaninchengruppen, denen die Helden begegnen, verschiedene Gesellschaftsformen porträtiert und in Bezug auf die Freiheit des Einzelnen dargestellt.

    Gerade unter dem letzten Gesichtspunkt fand ich den Handlungsverlauf und bereits angedeuteten Blick auf die Weibchen der Gruppe jedoch problematisch. Die neuen Heimat “Watership Down”, nach der der Roman im englischen Original benannt ist, erreichen die Kaninchen bereits im zweiten Teil. Danach dreht sich die Geschichte um deren Bemühungen, Weibchen für den eigenen Bau zu finden. Die Rolle der Frau wird dabei ziemlich eindimensional dargestellt. Weibchen sind reines Zuchtmaterial, die nur solange etwas wert sind, wie sie zur Fortpflanzung taugen. Um das Fortbestehen des eigenen Baus zu sichern, beschließt man daher kurzerhand, einfach eine ausreichende Zahl zu entführen.
    Nun könnte es zwar mit dem Argument, Richard Adams schreibe eben über Kaninchen und Natur sei eben Natur. Aber “Unten am Fluss” ist wesentlich mehr, als nur einen nette Geschichte über ein paar Kaninchen. Sie dient auch dazu den Wert bestimmter Gesellschaftsform wie z.B. dem Sozialismus, totalitärer Systeme und der Demokratie für die Freiheit des Einzelnen zu beleuchten. Vor diesem Hintergrund finde ich es auch und gerade 1972 sehr empörend, ein so traditionelles Frauenbild zu propagieren. Ich mag diesbezüglich vielleicht besonders empfindlich sein, aber mich störte diese Entwicklung der Geschichte massiv und verhagelte mir im dritten und vierten Teil doch sehr den eigentlich spannenden Lesegenuss.

    www.kerstin-scheuer.de

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand es streckenweise sehr sehr anstrengend, langatmig und langweilig. Aber die Thematik ist interessant.
    Kratzer, Honigwabe & El-ahrairah

    Immer wieder hörte ich von diesem Buch und natürlich von dem Film, beides war mir aber unbekannt. Nun denke ich ja oft, dass einige Klassiker einfach gelesen werden sollten, so vielleicht auch dieses Buch. Auf meiner Ausgabe steht: “Dieses Buch hat er verdient, unsterblich zu werden.” [Horst Stern im SPIEGEL]. Tja, ähm, also da muss ich leider zugeben, den Satz würde ich nicht unterschreiben.

    Ich fand es streckenweisen sehr sehr anstrengend, langatmig und langweilig. Die Sprache hat sich mir fast bis zum Ende nicht erschlossen. Warum muss der Autor so viele Wörter aus der Kaninchensprache (?) einfließen lassen? Weil es seit “Herr der Ringe” hip ist? Der Unterschied ist, da funktionierte es, hier nicht.

    Klar, der Roman ist unwahrscheinlich komplex und behandelt viele, immer noch aktuelle, Themen. Aber warum das ganze mit Kaninchen, hat sich mir nicht eröffnet, allerdings habe ich vielleicht irgendeine tiefere Dimension auch nicht verstanden.

    Gegen Ende wurde es ein wenig spannender und interessanter. Und die Geschichten rund um El-ahrairah haben mir mit am besten gefallen. Natürlich waren auch die unterschiedlichen Charaktere wirklich vielschichtig und gut.

    Bewertung: 3 von 5 Punkten

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    Persephone22s avatar
    Persephone22vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoll und spannend, allerdings keine Geschichte für kleine Kinder!
    Zeitlos gut

    Der Verfilmung dieses Romans habe ich ein Kindheitstrauma zu verdanken. Ich war 6 Jahre alt als meine Eltern mir den Film kauften, ohne zu ahnen, dass die Altersfreigabe alles andere als adäquat war.
    Die zum Teil brutalen, irrealen und blutigen Szenen waren für mich ein ziemlicher Schock! Nichtsdestotrotz entwickelte ich eine nicht geringe Faszination für die Geschichte, welche heute zu meinen Longtime favorites zählt.
    Erst Jahre später besorgte ich mir den Roman, welcher mich (falls möglich) noch mehr begeisterte als die Verfilmung.
    Ich würde Buch wie Film aber nur Kindern empfehlen, welche mindestens 10-12 Lenzen zählen. Alles darunter wird von der Story wohl eher überfordert, wenn nicht sogar verschreckt werden.
    Allen anderen kann ich Richard Adams' Erfolgsroman aber wärmstens empfehlen!

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