Richard Attermeyer , Sven Bernhardt Dynamikrobuste Architekturen der Digitalisierung

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Inhaltsangabe zu „Dynamikrobuste Architekturen der Digitalisierung“ von Richard Attermeyer

Seit einigen Jahren werden wir bei unseren Mandanten wiederholt mit der Frage der Applikationsmodernisierung und Flexibilisierung der Systemlandschaften im Hinblick auf die Herausforderungen in der Digitalisierung konfrontiert. Die Kernfragen sind dabei stets die gleichen: - Wie sieht eine Architekturvision für die Digitalisierung aus? - Welche organisatorischen Veränderungen sind notwendig? - Wie werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet? - Hat eine zentralistische IT überhaupt noch Zukunft? - Wie beherrscht man die steigende Komplexität? - Wie können IT-Entscheider die widersprüchlichen Forderungen nach Sicherheit und Robustheit auf der einen Seite und nach Dynamik und Flexibilität auf der anderen Seite in Deckung bringen? - Wie können Unternehmen neueste technologische Entwicklungen in ihrer IT-Landschaft nutzen, ohne die Robustheit der Kernsysteme zu gefährden? Dieses Buch fasst die Ergebnisse unserer Beratungsmandate und Implementierungsprojekte in einem Buch für Praktiker und Macher zusammen. Denn obwohl es eine Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema Digitalisierung und digitale Geschäftsmodelle gibt, fehlen Veröffentlichungen für die Praxis mit dem Fokus auf flexible, aber robuste Systemarchitekturen. Zudem ist heute schon absehbar, dass künftig neben technischen Aspekten die permanente Veränderungsbereitschaft (Changeability) als Grundhaltung der Organisation, wie auch in der IT-Organisation selbst, zu einer notwendigen Voraussetzung des digitalen Wandels wird. Aktuell wird diesem Aspekt in der allgemeinen Diskussion noch viel zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Letztlich benötigen wir einen Gleichtakt zwischen technologischen Impulsen und hochdynamischen Organisationsanpassungen, um die Potenziale und Chancen der Digitalisierung nachhaltig zu nutzen. Diese Lücke möchten wir mit diesem Buch schließen. Wir haben uns bei der Titelsuche für dieses Buch von Nils Pfläging inspirieren lassen, der die Organisation für Komplexität diskutiert und die Entwicklung und Nutzung dynamikrobuster Organisationen beschreibt. Was hilft jedoch eine dynamische, robuste Organisation, wenn die grundlegenden IT-Systeme und die IT-Organisation selbst diese nicht unterstützen können – ja diese sogar verhindern? Mit Ausnahme einiger Start-ups ist die bestehende Systemarchitektur wie auch die IT-Organisation der meisten Unternehmen in Altlasten gefangen. Zu lange haben die Unternehmen dem Denkmuster „Big is beautiful“ gefrönt und komplexe, integrierte Gesamtsysteme erschaffen. Im Ergebnis sanken zwar die IT-Kosten und die Prozesssicherheit war gewährleistet, aber dafür ist die Nutzung der neuen technologischen Möglichkeiten zur Implementierung digitaler Geschäftsmodelle nun nicht in der geforderten Geschwindigkeit möglich. Jeder Release-Wechsel wird zu einem Abenteuer und erfordert einen Kraftakt der gesamten Organisation. Damit das nicht so bleibt, gibt dieses Buch Denkanstöße für die praktische Umsetzung einer Transformation hin zu dynamikrobusten Architekturen. Wir beschäftigen uns schon seit Jahrzehnten mit der Digitalisierung, aber die Mega-Trends des Pervasive und Ubiquitous Computing, die sinkenden Preise für Storage und Rechenleistung, die innovativen Ansätze des Big Data, die Einfachheit des Cloud-Computings und das maschinelle Lernen haben die Möglichkeiten der IT heute potenziert. Hinzu kommt eine immer stärkere Vernetzung – hin zum Internet of Everything. Nicht realisierbare Ideen scheinen der Vergangenheit anzugehören. Digitalisierung in Deutschland bedeutet insbesondere Industrie 4.0, aber auch Big Data, Cloud oder Deep Learning. Die Liste der Schlagwörter und der Veröffentlichungen von Teilaspekten ist lang. Jeder hat aus seiner Sicht den „Stein der Weisen“ entdeckt und betrachtet sein Thema für sich als den entscheidenden Treiber der Digitalisierung. Wir sehen dies etwas differenzierter. Erst die Konvergenz der unterschiedlichen Technologieansätze in einer dynamikrobusten Systemarchitektur in Kombination mit IT-Mitarbeitern in einer beweglichen (IT-)Organisation, in der Veränderungsbereitschaft von allen Beteiligten gelebt wird, ermöglicht die erfolgreiche IT-seitige Unterstützung bei der Verfolgung digitaler Geschäftsmodelle. Das Buch legt den Schwerpunkt genau auf diese ganzheitliche Sichtweise von Systemarchitekturen, Organisation und Menschen in der IT und gibt Empfehlungen aus der Praxis. Der rote Faden unserer Argumentation ist einfach: Nur wenn die beteiligten Personen eine stetige Veränderungsbereitschaft aufbringen, sind neue organisatorische und technologische Ansätze zur Implementierung digitaler Geschäftsmodelle möglich. Dies erfordert im nächsten Schritt eine IT-Organisation, welche die notwendige Ambidextrie aufbringt und sich im Zeitablauf permanent an den Bedürfnissen der Fachbereiche ausrichtet und verändert. Und auch dann ist das Vorhaben nur erfolgversprechend, wenn die notwendige Systemarchitektur eine Architekturvision der Veränderungsfähigkeit implementiert, um die notwendige Flexibilität, Robustheit und Elastizität aufzubringen. Diese Architekturvision nennen wir „Design for Change“. In diesem Buch werden Sie vergeblich nach gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung suchen, auch Rezepte für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle werden Sie nicht finden (Sind Rezepte als Best Practices nicht ohnehin Schnee von gestern?). Auch liefern wir Ihnen keine organisatorischen Ansätze zum digitalen Wandel im Unternehmen. Was Sie in diesem Buch jedoch ganz sicher finden, sind Referenzmodelle und Vorgehensweisen für die IT-Organisation und den Aufbau einer dynamikrobusten Systemarchitektur. Eine wichtige Erkenntnis unserer IT-Beratung aus den unterschiedlichen Mandaten über alle Marktsegmente hinweg ist: Die Digitalisierung benötigt eine ganzheitliche Sicht auf die Systemarchitektur, die Menschen und die Organisation in der IT. So erfolgt eine Verschmelzung von - Entwicklung und Betrieb über die DevOps-Bewegung, - Teams aus Fachbereichen, Externen und IT durch agile, partizipative Ansätze, - On-Premises-Infrastrukturen und Cloud-Lösungen zu hybriden Infrastrukturen, - Arbeitsort und aktueller Aufgabe in kontextsensitiven Oberflächen und Applikationen, - BI/DWH und Big Data zu analytischen Ökosystemen - und isolierten In-House-Systemen und externen Plattformen zu Wertschöpfungsnetzwerken. Isolierte Sichtweisen müssen demnach versagen. Und es braucht „Changeability“ als grundlegende Haltung einer Organisation wie auch der beteiligten Personen, um den permanenten Verbesserungsprozess zu bewerkstelligen. Nur mit dieser verinnerlichten Haltung können Unternehmen neue, oft überraschende, Möglichkeiten der Innovationen ergreifen.

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