Der Pilot

von Richard Bach 
3,0 Sterne bei21 Bewertungen
Der Pilot
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Ich gebe dem Buch drei Sterne für den Aufbau, das hübsche Cover und den Schreibstil. Dass das Thema mich nicht interessiert, ist nicht Schul

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Inhaltsangabe zu "Der Pilot"

Jamie Forbes ist Fluglehrer und begeisterter Flieger. Auf einem Überführungsflug kommt er in Funkkontakt mit Maria, die mit ihrem Mann in einer Cessna unterwegs ist, jedoch keinen Flugschein besitzt. Ihr Mann erleidet einen plötzlichen Herzinfarkt, und Forbes muss die verzweifelte Maria per Funk anleiten, ihr Flugzeug sicher zu landen. Dieser Zwischenfall gibt seinem Leben eine neue Wendung. Für den Piloten Forbes beginnt sein größtes Flugabenteuer - eine poetische Reise zu seinem höheren Selbst. Ein philosophisches Buch über das Schicksal und ein spirituelles Gleichnis über die Macht der Gedanken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548745916
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.07.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.08.2010 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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    Ikopikos avatar
    Ikopikovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich gebe dem Buch drei Sterne für den Aufbau, das hübsche Cover und den Schreibstil. Dass das Thema mich nicht interessiert, ist nicht Schul
    Der Pilot

    Der Fluglehrer Jamie Forbes vollbringt eine dramatische Rettungsaktion, die Dank seines ruhigen, fast hypnotisch wirkenden Wesens ganz unspektakulär verläuft. Ein Pilot erleidet während eines Fluges einen Herzinfarkt und ist besinnungslos. Seine Ehefrau ist mit an Bord, jedoch den Fliegens nicht mächtig. Über Funkkontakt erhält sie von Forbes Anleitungen, mit Hilfe derer sie das Flugzeug sicher landet. Diese Rettungsaktion bringt Forbes zum Nachdenken über Hypnose und die Macht der Gedanken.
    Das Buch beginnt spannend. Nur per Funkkontakt gelingt es Forbes einer panischen Frau zu einer gelungen Flugzeuglandung zu verhelfen. Die Situation ist wunderbar beschrieben. Man spürt die beruhigende Wirkung der Worte Forbes, die so überzeugend wirken, dass die Frau ihre Panik verliert und tatsächlich fliegen kann.
    Welche Macht Worte auf das Bewusstsein und Unterbewusstsein ausüben können, verfolgt Forbes weiter. Er setzt sich mit Hypnose und Suggestion auseinander, und das war genau die Stelle, wo ich mich geistig ausgeklinkt habe. Leider sind spirituelle Themen nicht meine Welt.
    Nur halbherzig und mit vielen Unterbrechungen habe ich dieses Buch letztlich zu Ende gelesen. Stilistisch sicher positiv, geht das Thema völlig an mir vorbei.

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    Ikopikos avatar
    Ikopikovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich gebe dem Buch drei Sterne für den Aufbau, das hübsche Cover und den Schreibstil. Dass das Thema mich nicht interessiert, ist nicht Schul
    Der Pilot

    Der Fluglehrer Jamie Forbes vollbringt eine dramatische Rettungsaktion, die Dank seines ruhigen, fast hypnotisch wirkenden Wesens ganz unspektakulär verläuft. Ein Pilot erleidet während eines Fluges einen Herzinfarkt und ist besinnungslos. Seine Ehefrau ist mit an Bord, jedoch den Fliegens nicht mächtig. Über Funkkontakt erhält sie von Forbes Anleitungen, mit Hilfe derer sie das Flugzeug sicher landet. Diese Rettungsaktion bringt Forbes zum Nachdenken über Hypnose und die Macht der Gedanken.
    Das Buch beginnt spannend. Nur per Funkkontakt gelingt es Forbes einer panischen Frau zu einer gelungen Flugzeuglandung zu verhelfen. Die Situation ist wunderbar beschrieben. Man spürt die beruhigende Wirkung der Worte Forbes, die so überzeugend wirken, dass die Frau ihre Panik verliert und tatsächlich fliegen kann.
    Welche Macht Worte auf das Bewusstsein und Unterbewusstsein ausüben können, verfolgt Forbes weiter. Er setzt sich mit Hypnose und Suggestion auseinander, und das war genau die Stelle, wo ich mich geistig ausgeklinkt habe. Leider sind spirituelle Themen nicht meine Welt.
    Nur halbherzig und mit vielen Unterbrechungen habe ich dieses Buch letztlich zu Ende gelesen. Stilistisch sicher positiv, geht das Thema völlig an mir vorbei.

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    Pharo72s avatar
    Pharo72vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Der Fluglehrer Jamie Forbes hilft der in Not geratenen Maria, deren Mann einen Herzinfarkt erlitten hat, die Cessna, in der sie unterwegs sind, sicher zu landen. Maria äußert, dass er sie hypnotisiert hat, was ihn an ein Ereignis in seiner Jugend erinnert, als er Freiwilliger in einer Hypnoseshow war. Er beginnt sein ganzes Leben aus einem anderen Licht zu sehen.

    Ich fand den Einstieg ins Buch, als es um die Landung des Flugzeugs ging und auch die Hypnoseshow, sehr einnehmend. Leider waren das auch die Höhepunkte des Buches. Vielleicht liegt es an meiner leicht pessimistischen Grundhaltung, aber die Kernaussage dieses Werkes, dass alles, was wir sehen und erleben, von uns selbst erlaubte Suggestionen sind, finde ich einfach nicht nachvollziehbar. Dieser Pippi Langstrumpf-Mentalität kann ich mich nicht anschließen. Es wird „suggeriert“, dass auch alles Negative, was uns im Leben widerfährt, so gewollt ist, weil der Mensch an sich die Herausforderung sucht und Probleme dazu da sind, gelöst zu werden.

    Tut mir leid, aber dafür gibt es zu viel Not und Elend auf der Welt, Gewalt und Krieg, als dass ich mich diesem Denken anschließen könnte. Der wissenschaftliche Erklärungsversuch hinsichtlich Kreatonen, ließ mich dann völlig den Faden verlieren. Schlussendlich hat mich die Zwiesprache des Piloten mit seinem höheren Selbst nur noch genervt.

    Ein Glück, das Buch hat nur relativ wenige Seiten, groß geschriebenen Text und die einzelnen Kapitel werden durch schöne Luftaufnahmen unterbrochen. Es ist mein zweiter Ausflug ins Spiritistische und ich muss mir wohl eingestehen, dass dies ganz und gar nicht mein Genre ist.

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    Klaerchen87s avatar
    Klaerchen87vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Das war es also jetzt: Mein erstes und letztes spirituelles Buch! Nach einer doch recht ansprechenden Leseprobe hatte ich eigentlich auf eine interessante Geschichte über Hypnose spekuliert. Aber leider waren die ersten 5 Kapitel, die ich vorher gelesen hatte so ziemlich die einzigen ansprechenden Kapitel:

    Der Pilot Jamie Forbes hilft über Funk einer Frau bei einer Notlandung, diese bezichtigt ihn daraufhin der Hypnose. Deshalb erinnert sich Jamie an eine eigene Hypnose-Erfahrung. Soweit so gut…
    Nun allerdings trifft er auf eine Frau, die ihn darauf bringt, dass die ganze Welt im Grunde nichts anderes ist als eine Hypnose, auf die wir uns nach unserer Geburt eingelassen haben, indem wir die allgemein gültigen Suggestionen akzeptierten.

    Das hört sich nicht nur verrückt an, ich würde sagen, das ist es auch. Wäre dies ein Science-Fiction Roman würde ich sagen: Eine wirklich gute Idee. Aber dies soll ja bekanntlich ein spirituelles Buch sein, eine Art Lebenshilfe. Sollen wir uns jetzt also hinsetzten und uns einreden, dass unser Leben perfekt verlaufen wird, uns damit selbst hypnotisieren, und schon tritt dieser Wunsch ein!?

    Auch sprachlich ist dieses Buch nichts besonderes. Im Gegenteil, manchmal machte mich die saloppe Ausdrucksweise fast ein bisschen wütend. Auch die ständigen Flugbegriffe waren nervig. Entweder man schreibt ein Buch, dass sich wirklich um das Fliegen dreht, oder eben nicht. Man hatte oft den Eindruck, der Autor wollte mit seinen Kenntnissen prahlen.

    Obwohl das Buch lediglich 192 Seiten umfasst, und auf vielen Seiten nur Bilder von Wolken und Flugzeugen zu sehen sind, war es wirklich anstrengend sich hindurchzukämpfen.

    Fazit: Weder auf Grund des Sprachstils, noch auf Grund des Themas lesenswert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Jamie Forbes ist wieder einmal mit seiner Maschine in der Luft und denkt an nichts Böses, als er plötzlich einen Funkspruch erhält, in dem eine Frau fast schon panisch um Hilfe bittet, da ihr Mann einen Herzanfall hatte und sie selber nicht fliegen könne. Jamie nimmt sich ihrer an und geleitet sie ohne Probleme sicher gen Boden. Die Frau ist natürlich überglücklich, doch bevor sie sich bedanken kann ist Jamie schon wieder abgedreht. Dieser Vorfall lässt ihn nicht mehr los und er beginnt nun über sich und sein Leben nachzudenken, macht neue Bekanntschaften und findet so mehr und mehr über sich selbst und das Leben im Allgemeinen heraus.

    Der Einstieg ins Buch fällt sehr leicht, da der Schreibstil flüssig und nicht zu schwer ist, so dass man sich gut zurecht findet. Die Kapitel sind mitunter recht kurz, was ein schnelles Lesen fördert, da man gar nicht merkt, wie die Seiten an einem vorbeifliegen. Allerdings wird man nicht so ganz warm mit der Hauptperson. Keine Frage, Jamie ist ein netter und sympathischer Kerl und man erfährt einiges über seine Leidenschaft, das Fliegen, aber wirklich nahe kommt man ihm trotz allem nicht. Eher beobachtet man ihn aus einer gewissen Distanz, die scheinbar nicht zu überbrücken ist.
    Nach seinem Erlebnis in der Luft kehrt Jamie kurz in die Vergangenheit zurück, in der er davon erzählt, wie er einst hypnotisiert wurde und im Grunde beginnt dort dann die gesamte Geschichte, da die Hypothese aufgestellt wird, dass alles durch reine Suggestion entsteht und vorhanden ist. Zufälle gibt es keine, es ist alles vorherbestimmt bzw. man suggeriert sich selbst die kommende Situationen allein durch sein Handeln.

    Im Grunde ist das Thema nicht gänzlich uninteressant, die Umsetzung jedoch leider ein wenig schwach. Es ist nicht nur so, dass der Leser nahezu alles vorhersehen kann was geschehen wird, es ist auch noch so, dass vieles immer und immer wieder wiederholt wird, wobei man es bereits beim ersten Lesen begriffen hat.
    Manche Thesen sind leicht nachvollziehbar, wohingegen andere den Leser stutzig machen und auch die Erklärungen nicht unbedingt den gewünschten Effekt bringen, da sie teilweise zu schwammig dargestellt sind, so dass man sie einfach nicht akzeptieren kann, da es eher so ausschaut, als hätte der Autor händeringend nach Beweisen für seine Behauptungen gesucht. Auch das Übersinnliche, das in der Beschreibung angepriesen wird, bleibt dem Leser leider so gut wie gänzlich verborgen, denn sonst hätte man wenigstens dort nach Antworten suchen können, wenn schon rational nicht alle vorhanden sind.

    Dadurch, dass das Buch nur 192 Seiten besitzt, ist man schnell mit der Geschichte durch, worüber man nicht allzu traurig ist. Man ist zwar eine Zeit lang gut unterhalten, aber den tieferen Sinn des Ganzen konnte der Autor leider nicht in dem Maße vermitteln, als dass man ihn uneingeschränkt verstanden hätte und ihm zustimmen würde, dafür sind manche Erklärungen einfach zu ungenau. Schade eigentlich, denn wäre die Umsetzung besser gelungen, würde es sich hier um einen überaus interessanten Roman handeln, der nicht nur unterhält, sondern auch schwierigeren Fragen auf den Grund geht und wissenschaftliche Erkenntnisse für jedermann verständlich erklärt.

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    anywayss avatar
    anywaysvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Einsam empfindet Jamie Forbes sein Leben über den Wolken nicht. Fliegen war schon immer sein großer Traum und den hat er sich erfüllt. Jetzt besitzt er eine, auf die Anforderungen der zivilen Luftfahrt getrimmte, T-34 und fliegt in ganz Amerika alle kleineren Flughäfen an.

    Auf einer seinen vielen Reisen rettet er Maria und ihrem Mann das Leben. Marias Ehemann ist während des Fluges ohnmächtig geworden, Jamie war ganz in der Nähe und geleitet die völlig verängstigte und flugunfähige Frau auf die sichere Rollbahn. Maria wird in einem späteren Interview über ihre Rettung und ihren Retter sagen, das der Pilot der anderen Maschine sie hypnotisiert hätte.

    Dies erinnert Jamie an seine einzige Hypnoseshow, in der als Versuchskandidat auftrat. Ein Erlebnis das ihm nachhaltig und eigentlich negativ im Gedächtnis geblieben ist.

    Jetzt hat der Pilot viel Zeit sich auf seinen Flügen mit Hypnose, Selbsthypnose, Suggestionen und Affirmationen zu beschäftigen.

    Was wäre, wenn wir uns und unsere Welt selbst eingrenzen, indem wir uns oder andere hypnotisieren? Ist so etwas vorstellbar?

    Ich denke hier muss der Leser sich selbst seine Meinung bilden.

    Ich möchte meine Rezension damit beschließen, dass ich Abschnitte rezitiere, die mich besonders bewegt haben, die ich für wertvoll und wichtig halte und auch einen der für mich schwer vorstellbar ist.

    „ Wir sollten uns niemals zum Gefangenen unserer eigenen Glaubensvorstellungen machen.“

    Diesen halte ich für mich persönlich als äußerst wichtig, steckt doch so viel Wahres darin.

    Wohin gegen ich gerade den letzten Teil des folgenden Abschnittes schwer verstehen kann bzw. möchte:

    „ Hypnose ist kein Mysterium, Jamie. Wiederholung ist das ganze Geheimnis, ständige Wiederholung. Suggestionen von allen Seiten, von uns selbst, von jedem anderen Menschen, von Felsen: das sie fest sind, dass sie Substanz besitzen, selbst wenn wir wissen, dass alle Materie nichts als Energie ist, Muster von Beziehungen, die wir als materiell wahrnehmen. Dabei gibt es überhaupt nichts wirklich Festes. Es scheint lediglich so.!

    Ein Satz den ich mir persönlich sehr zu Herzen nehmen werde:

    „ Ich programmiere mich selbst um. Jedes mal tausche ich die negativen Energien gegen positive aus und schaue, was dann geschieht.“

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    S
    smartie05vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Nur Zufall oder doch Bestimmung?

    Der Pilot Jamie Forbes ist Fluglehrer für Fortgeschrittene und eigentlich zufrieden mit seinem Leben. Dann, eines Tages während eines Fluges, erhält er über Funk einen Hilferuf von einer Frau - Maria. Diese muss nun das Flugzeug selbst fliegen, da ihr Mann bewusstlos geworden ist, aner sie hat furchtbare Angat, da sie so etwas noch nie gemacht hat. Jamie beruhigt sie und erteilt ihr über Funk Anweisungen, und tatsächlich kann sie das Flugzeug landen. Am nächsten Tag liest er in der Zeitung, dass Maria behauptet, er habe sie hypnotisiert. Da erinnert Jamie sich an einen Abend in seiner Vergangenheit, an dem der Grundstein gelegt wurde für die ganze Geschichte - er wurde bei einer Show hypnotisiert, und obwohl er vorher nicht an die Macht von Suggestion geglaubt hatte, musste er sich eingestehen - es ist nicht alles so, wie es scheint.

    Jetzt trifft er kurz vor seinem nächsten Flug die Hypnotiseurin Dee Hallock, welche die Überzeugung vertritt, es gebe keinen Zufall; und sie sagt etwas, das Jamies Lebn für immer verändern wird: Alles,was wir als unsere Realität ansehen, beruhe auf Suggestionen, beinahe jeder Satz, den wir sagen, sei Hypnose, meistens vor allem Selbsthypnose. Das lässt Jamie nicht mehr los und der Leser begleitet ihn hoch oben in der Luft durch immer philosophischer werdende Gedanken und Gefühle.

    Das Buch ist trotz des Themas leicht und schnell zu lesen. Für meinen Geschmack wird es manchmal etwas zu kompliziert und übertrieben.. Dennoch bin ich der Meinung, dass einige von Jamies Überlegungen durchaus logisch und richtig sind - auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht völlig schwachsinnig erscheinen. Es ist einfach eine ganz neue Betrachtungsweise unserer Welt.

    Empfehlen würde ich das Buch aber nur denjenigen, die gerne philosophieren und sich Gedanken über alles machen.

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    dyabollos avatar
    dyabollovor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Als ich mir den "Pilot(en)" von Richard Band zur Hand nahm, habe ich bereits etwas spirituelles erwartet. Weltbekannt ist ja der Autor durch "Die Möwe Jonathan" geworden. Ein Buch, das mich lange Zeit nicht losgelassen hatte. Das neue Werk ist jedoch anders. Es ist weniger poetisch und irgendwie kurz. Kein Höhenflug, zumindest nicht nach meiner Einschätzung.
    Die Idee dahinter ist jedoch nicht ganz verkehrt. Unser Leben ist eine Art Selbsthypnose. Laut Richard Bach bauen wir um uns selbst unbezwingbare Mauern. Nach seiner Theorie ist alles was mit uns passiert eine Suggestion, nichts ist real außer das Leben selbst.
    Schaut man sich um wird man tatsächlich fündig. Wer kennt nicht solche Menschen, die immer nur meckern, jammern und sich über ihr Leben beschweren obwohl wir als Außenstehende es für gar nicht mal so übel erachten. Was für uns als schön und gut erscheint, könnte für jemand anderen die Hölle sein, doch keine objektive, reale sondern eine subjektive selbst suggerierte und diese Hölle ist so real wie die die Tasten die meine Worte in die virtuelle Welt des WWW übertragen.
    Betrachtet man sich selber, so sieht man auch seine Fehler. Warum schafft man nie etwas vor dem man Angst hat? Vielleicht, so die Therie weil wir uns statt den Sieg immer nur die Niederlage ausmalen.
    Ein wenig erinnert mich diese Hypnose Theorie an Menschen mit Phobien und Ängsten. Nehmen wir mal an zwei Personen sollen in einem Aufzug fahren. Der eine, angstfreie steigt ein und stellt sich vor wie er oben ankommt und an der Zieltür klingelt. Der Zweite, traut sich nicht weil er statt an das Ziel nur noch daran denkt, dass der Aufzug womöglich stecken bleibt. Gehen wir diesem Gedanken weiter nach: angenommen, das Ziel ist nur mit dem Aufzug zu erreichen.
    Und so ist wohl auch unser Leben. Oft trauen wir uns weniger zu als möglich wäre. Statt selbstsicher aufzutreten und sich als Gewinner zu sehen, gehen wir bereits als Verlierer in die Schlacht.
    Wer so denkt und handelt, sollte vielleicht zusammen mit Richard Bach an sich arbeiten, denn ist es nicht schon bewiesen, dass Menschen die an sich und ihre Gesundheit glauben eher von Krebs geheilt werden als die, die gleich aufgeben? Oder nehmen wir mal das Gegenteil: Es gibt Fälle, in denen sich Menschen sogar selbst krank reden können. Wozu? Immer schön postiv bleiben!!

    Auf der anderen Seite bleibt dann eine Frage: Wenn ein Flugzeug mit 300 Passagieren an Bord abstürzt, liegt es denn auch daran, dass über die Hälfte das suggeriert haben? Oder müssen es gar alle 300 gewesen sein? Oder reicht es aus, dass der Pilot gerade Probleme hat und an Selbstmord denkt?

    Es ist natürlich nicht alles mit Selbsthypnose zu erklären, aber es schadet auch nicht selbstsicherer zu handeln und wenigstens die Situationen für sich zu gewinnen, die man auch tatsächlich beeinflussen kann.

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    Petunias avatar
    Petuniavor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Vom Cover des Buches fühlte ich mich sofort angezogen: himmelblau, Wolken, ein gelber Doppeldecker. Passender könnte der Schutzumschlag zu einem Buch, das "Der Pilot" heisst, gar nicht gestaltet sein.

    Der Inhalt spaltet sich in zwei Teile. Der erste, romanhafte Teil erzählt uns die Geschichte von Jamie Forbes, von Beruf Fluglehrer, der während eines Langstreckenfluges einen Notruf erhält und über Funk einer Frau hilft, die Maschine mit ihrem bewusstlosen Mann sicher zu landen. Später gibt sie an, sie habe sich wie unter Hypnose gefühlt. Dies wiederum erinnert Jamie an ein Erlebnis, das er vor vielen Jahren mit einem Hypnotiseur hatte.

    Das Thema "Hypnose" lässt ihn nun nicht mehr los. Durch Zufall - oder ist es gar kein Zufall? - lernt er die Ehefrau des damaligen Hypnotiseurs kennen. Diese Begegnung führt dazu, dass er sich von nun an eingehend mit dem Thema "Suggestion" befasst. Jamie befindet sich nun gleichzeitig auf zwei Reisen. Einmal auf dem realen Flug und zum anderen auf einer inneren Reise, die ihm neue Erkenntnisse hinsichtlich seines Lebens und seiner Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen, bringt. Da fallen Ausdrücke wie "Affirmation, Gegenhypnose, Gedankenpartikel". Dazwischen dann die Fliegersprache: "Gemisch - REICH, Propellerhebel - GRÖSSTE STEIGUNG, Magnete - BEIDE".

    Mich hat das alles etwas ermüdet. Die Gedankengänge fand ich teilweise schwierig nachzuvollziehen. Um das alles zu verstehen, müsste ich mich erst einmal gründlich mit diesem Thema befassen. Dennoch hat dieses Buch, wie viele andere spirituellen Bücher, auch eine tröstliche Botschaft: "du bist dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert, du kannst es selbst beeinflussen".

    Den ersten, romanhaften Teil des Buches fand ich sehr angenehm und leicht zu lesen und das Buch hätte eigentlich 5 Sterne von mir erhalten. Da der zweite Teil jedoch so theoretisch und anstrengend war, muss ich leider ein Sternchen abziehen. Dennoch ist es ein gutes, anregendes Buch wenn man sich mit den Themen Suggestion und Selbstsuggestion auseinandersetzen möchte.

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    Jetztkochtsies avatar
    Jetztkochtsievor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Pilot" von Richard Bach

    Ich hab das Buch nach dem Genuß einer wirklich guten und gelungenen Leseprobe erhalten und relativ rasch durchgelesen.
    Leider läßt sich feststellen, daß die Leseprobe auch schon das Beste am Buch war, der Rest ist zäh, weniger gefühlvoll und mehr ein propagieren von esoterischen Vorstellungen und Gedankengängen, als einer wirklichen Geschichte.
    Hier und da habe ich zar immer mal mit dem Kopf genickt, speziell an den Punkten, als es darum ging, daß unsere Vorstellung sehr viel damit zu tun hat, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und erleben und auch die Punkte mit den verschiedenen Dimensionen fand ich sehr interessant. Leider wurde mir dann alles zu abgehoben und hatte dennoch irgendwie zu wenig Tiefgang. Einige Seiten habe ich letztlich nur überflogen, weil sie mich in meiner Einstellung nicht weitergebracht haben.
    Wirklich neue Einsichten oder Ideen bringt Bach da auch nicht, so daß ich letztlich doch ziemlich enttäuscht bin. Es war zwar durchaus unterhaltsam, las sich rasch weg, aber wird auch nicht lange in Erinnerung bleiben und hat mir definitiv keine neuen Einsichten gebracht.
    Schade, der Einstieg war so gelungen.

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