Richard Bach Die Möwe Jonathan

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Inhaltsangabe zu „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach

Jonathan, der Außenseiter im Möwenschwarm, ist der eigensinnige Held dieser modernen Fabel. Voller Weisheit und Poesie schildert sie Jonathans Entwicklung, wie er mit der Möwengesellschaft in Konflikt gerät, die eigenen Grenzen auslotet und zuletzt den Wert der Freiheit und das eigenen Selbst entdeckt. Ein bezauberndes und mutmachendes Kultbuch zum Hören.

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  • Rezension zu "Die Möwe Jonathan" von Richard Bach

    Die Möwe Jonathan

    The iron butterfly

    29. April 2012 um 00:12

    Jonathan ist ein Idealist, er findet sein ganz persönliches Glück im Flug, ob hoch, ob weit, ob schnell, für die Möwe Jonathan gibt es immer neue Herausforderungen. Ohne Angst, ganz und gar aus sich heraus motiviert strebt er nach mehr. So gibt er sich nicht mit dem Alltäglichen zufrieden, ist kein Schwarmflieger. Aber Jonathan ist kein Egoist, seine Erfolge würde er so gerne mit dem Schwarm teilen, andere zu inspirieren und zu motivieren um über sich hinaus zu wachsen, wäre das vollkommene Glück für ihn. Wie jedem Andersdenkenden ergeht es jedoch auch Jonathan, die Sprecher des Schwarms empfinden seinen Wagemut als unangepasst und bestrafen ihn mit Verdammung. Große Exzentriker, Denker und Erfinder stoßen ja gerne auf die Angst in ihren Mitmenschen, die Angst vor Veränderung oder vor einem Horizont, der durch seine unendliche Weite auch einmal Unsicherheit mit sich bringt. So wird Jonathans Potenzial für die Gruppe verkannt, doch er fliegt unbeirrt in die Weite hinaus. Die Botschaft sich nicht selbst zu begrenzen, an sich zu glauben, Träume zu erlauben und nicht dem Gruppenzwang zu erliegen finde ich sehr positiv. Die, mit fortschreitender Erzählung über Hand nehmende Mystik mag ich dagegen weniger. Wie schade, dass Jonathan erst Anerkennung erlangt, als er höhere Spheren erreicht um dann als geistiger Vater zurückzukehren. Rufus Beck als Vorleser versöhnt mich mit seiner angenehmen Erzählweise jedoch wieder mit der Geschichte an sich und so vergebe ich gerne drei Sterne.

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