Richard Bachman

 4 Sterne bei 1.248 Bewertungen
Autor von Todesmarsch, Amok und weiteren Büchern.
Richard Bachman

Lebenslauf von Richard Bachman

Richard Bachman ist eines der Pseudonyme des US-amerikanischen Schriftstellers Stephen King

Alle Bücher von Richard Bachman

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Todesmarsch

Todesmarsch

 (507)
Erschienen am 01.01.2006
Amok

Amok

 (244)
Erschienen am 01.01.2002
Menschenjagd

Menschenjagd

 (160)
Erschienen am 01.01.1999
Regulator

Regulator

 (124)
Erschienen am 01.11.2002
Der Fluch

Der Fluch

 (112)

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Rezension zu "Regulator" von Richard Bachman

Schwächer als Desperation
mollissimavor 6 Tagen

Worum es geht:
Es fängt ganz harmlos an. Man lernt die Bewohner der Poplar Street kennen. Alles scheint in Ordnung, bis Schüsse aus einem Lieferwagen fallen. Dabei wird der Zeitungsbote und ein Hund getötet. Es ist nicht der einzige Lieferwagen, der sich in die Straße verirrt. Es gibt gleich mehrere davon, die fröhlich um sich schießen und ein Blutbad anrichten. Die Überlebenden können sich das nicht erklären. Nur Audrey Wyler und ihr Neffe wissen, was dahinter steckt.

Meine Meinung:
Regulator ist ja die Parallelwelt zu Desperation. Viele Figuren, die man aus Desperation kennt, tauchen hier wieder auf. Einige von ihnen sind in etwa gleich geblieben, aber nicht so Familie Carver. Bei ihnen sind die Rollen vertauscht. Hier sind von den Namen her die Kinder zu den Eltern und die Eltern zu den Kindern geworden. Es tauchen auch eine Reihe neuer Figuren auf, die man gleich zu Anfang aus der Sicht von Cary dem Zeitungsjungen kennenlernt. Damit man nicht durcheinander kommt, gibt es praktischerweise gleich zu Anfang eine Skizze der Poplar Street, auf der die Häuser eingezeichnet sind.

Natürlich ist auch hier der Schreibstil von King/Bachman grandios. Dennoch muss ich gestehen, dass mir Desperation etwas besser gefallen hat, da war ich schneller in der Geschichte drin. Hier bei Regulator hat mir der Aufbau nicht ganz so gefallen. Es tauchen zwischendurch Zeitungsartikel, Briefe, Tagebucheinträge und Drehbuchauszüge aus dem Nichts auf. Das heißt, man ist gerade in der Geschichte drin und bekommt einfach irgendetwas davon vor die Füße geworfen, ohne eine Erklärung, warum. Da hätte man beispielsweise schreiben können, dass Person X in ihrem Tagebuch liest, um einen besseren Übergang zu schaffen. Mit dem Drehbuch und den Artikeln konnte ich nichts anfangen, für mich hätte das nicht sein brauchen. Das hat mich zwischendurch eher aus der Geschichte rausgebracht. Die Briefe und Tagebucheinträge haben zugegebenermaßen nützliche Infos gehabt, aber die Art und Weise, wie der Leser sie bekommt, hat mir eben nicht gefallen.

Die Bewertung fällt mir hier nicht ganz so leicht. Ich habe lange überlegt, ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll, habe mich nun aber für die 4 entschieden, da mir der Plot trotz allem gefallen hat.

Mein Fazit: Regulator ist nicht so stark wie Desperation. Wer beides lesen möchte, sollte vielleicht mit dem schwächeren Buch Regulator anfangen, damit er von Desperation (dafür habe ich 5+ Sterne gegeben) umgehauen wird. Andersherum ist die Erwartung an das zweite Buch viel höher, als das, was man bekommt.

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Rezension zu "Amok" von Richard Bachman

Ich bin nicht überzeugt
dominonavor einem Monat

Ja, das Buch ist in den Siebzigern erschienen und damals mag das sehr schockiert haben und es sollen sich wohl auch spätere Amokläufer auf dieses Buch bezogen haben, aber ich kam, trotz der Kürze, nicht in das Buch rein. Mir blieb das Geschehen gleichgültig (abgesehen davon, dass ich die Dialoge oft sehr abwegig fand, mag die Situation auch noch so besonders sein) und die Charaktere waren bis zum Ende hin nur schlecht greifbar. 

Eigentlich schade, aber vielleicht sind andere 'Bachmans' ja besser.

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Rezension zu "Menschenjagd" von Richard Bachman

Der Letzte der Guten
Martin_Staudervor 6 Monaten

Im Jahre 2025 ist die Welt aus den Fugen geraten. Die Menschen lenken sich mit perversen Fernsehshows ab, die auf Kosten kranker Menschen veranstaltet werden. In der beliebtesten Gameshow „Menschenjagd“ werden Menschen zu Freiwild. Kein Teilnehmer hat bisher diese Show überlebt. In dieser Welt, in der jede Moral und jeder Anstand verloren gegangen ist, lebt Benjamin Richards in einem Slumviertel. Seine kleine Tochter ist lungenkrank. Um die Medikamente bezahlen zu können, lässt sich Richards auf die „Menschenjagd“ ein. Spannend erzählt der Autor von der unerbittlichen Jagd. Er muss möglichst lange Leben, um seine Tochter retten zu können.

Stephen King erzählt von einer moralisch verkommenen Gesellschaft, die sich daran aufgeilt, einen Menschen umzubringen. Es ist geradezu absurd, dass das Leben eines Kindes davon abhängt. Für Benjamin Richards ist seine Familie das höchste Gut. Er ist wohl der Letzte der Menschen, die noch höhere menschliche Werte verkörpern. Das macht Richards zu einem sympathischen Protagonisten.


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