Richard Bachman Todesmarsch

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Inhaltsangabe zu „Todesmarsch“ von Richard Bachman

Hundert 17jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf, und das ist für neunundneunzig von ihnen wörtlich gemeint - sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht.... (Quelle:'Fester Einband/01.01.1987')

(Immer noch) eine ebenso schlichte wie packende Dystopie

— Soeren
Soeren

"Todesmarsch" lässt den Leser mitleiden!

— AnnavonStein
AnnavonStein

Stephen King in Höchstform!

— Thrillhouse-Typ
Thrillhouse-Typ

Eigentlich eine sehr spannende Geschichte, aber die Protagonisten konnten mich nicht ganz überzeugen

— Knorke
Knorke

Mein absolutes Lieblingsbuch. Auch wenn es schauerlich ist, ich hatte große Lust auszuprobieren, wann ich selbst aussteigen würde.

— Danise-Juno
Danise-Juno

Eines der schlimmsten Bücher die ich je gelesen habe. Aber ich meine das im positiven Sinn. Unglaublich gut geschrieben.

— DaniRoe
DaniRoe

Schon mehrmals gelesen, einer meiner absoluten Favoriten!

— Mogrylu
Mogrylu

Spannend, man kann das Buch nicht weglegen

— sternenbrise
sternenbrise

nichts für schwache Nerven.

— LoveTheUnicorns
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Eins von Kings BESTEN!!!!

— QueenDebby
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  • (Immer noch) eine ebenso schlichte wie packende Dystopie

    Todesmarsch
    Soeren

    Soeren

    03. March 2017 um 11:12

    „Todesmarsch“ hatte ich vor über zwanzig Jahren schon einmal gelesen und von damals noch als recht gut im Hinterkopf. Warum also nicht testen, ob mich die Geschichte noch immer überzeugen kann?Sie kann.Die Geschichte über den Teenager Ray Garraty, der als einer von 100 Jugendlichen am „Todesmarsch“ teilnimmt, ist nach wie vor packend. Wobei eigentlich gar nicht so viel passiert. Die Jugendlichen laufen unter der Beobachtung von Soldaten und Zuschauern eine Art tödlichen Marathon, bis ein Teilnehmer nach dem anderen ausfällt und am Ende nur einer übrig bleibt. Die Zeit dazwischen verbringen sie mit Gesprächen und dem Beobachten ihrer Umgebung. Die Angst, dass sie vielleicht als nächstes die Kräfte verlassen, ist dabei ständig präsent. Ebenso wie all die anderen Zweifel, Sorgen und Wehwehchen, die sich im Laufe der Marsches immer weiter steigern. Dadurch wachsen einem Ray und seine Leidensgenossen schnell ans Herz.Darüber, wie es überhaupt zu diesen Todesmärschen kam, erfährt man als Leser wenig. Ebenso in welcher dystopischen Epoche es genau spielt. Braucht man auch nicht. Die Geschichte funktioniert so ebenfalls gut.Bloß der überhastete (und etwas offene) Schluss hätte so nicht sein müssen. Über die letzten Zeilen kann man eine Menge spekulieren. Das hätte so  nicht sein müssen.

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  • Beklemmend

    Todesmarsch
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    08. October 2016 um 15:01

    Ein Buch, das seine Spannung aus dem Überlebenskampf in einem unmenschlichen, zur Fernsehshow verkommenen Rennen ohne Sinn bezieht. King beschreibt eindrucksvoll die verschiedenen Persönlichkeiten und Motive, warum die einzelnen Jungen an diesem Lauf teilnehmen. Durch die in die Kapitelüberschriften eingeflochtenen Zitate aus Fernsehshow sowie der Vermarktung des Rennens als Medienereignis sehe ich den Roman auch als Kritik an immer schrilleren Fernsehshows an. Und dieser Roman wurde in der 1980er geschriebenen. Er steht damit in einer Linie wie das Millionenspiel oder Blade Runner.Bei King muss sich am Ende die Frage stellen, ob es unter den Teilnehmern überhaupt einen Gewinner gibt.

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  • "Todesmarsch" lässt den Leser mitleiden!

    Todesmarsch
    AnnavonStein

    AnnavonStein

    19. June 2016 um 11:29

    Ich stehe zu Stephen King, egal ob er gerade angesagt ist oder als Richard Bachmann schreibt, denn ich fühle mich mit nahezu allen seiner Büchern gut unterhalten. Wichtig ist, dass der Leser auf das Erscheinungsdatum von "Todesmarsch" achtet, sonst fühlt er sich vielleicht in einem Tribute von Panem Abklatsch. Das ist es aber nicht, sondern für mich mich bereits in den Achtziger Jahren eine visionäre Aussage zu der Verführbarkeit von Macht und Medien. Betroffen litt ich von Kilometer zu Kilometer, von Schritt um Schritt mit. Unsere Gesellschaft ist gar nicht mehr so weit von dieser hoffnungslosen Szenerie entfernt.ich möchte nicht spoilern, das Buch zog mich in den Bann, das Ende war plötzlich und verstörend schlecht. Daher 4 Punkte und eine absolute Leseempfehlung!

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  • Spannend - von Start bis zum Ziel

    Todesmarsch
    sternenbrise

    sternenbrise

    16. September 2015 um 08:27

    Klappentext Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, uni die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod… Inhalt Alljährlich findet der Todesmarsch in den USA statt. Die Geher haben sich freiwillig angemeldet. Sie müssen laufen. Und das am Stück. Wenn sie stehen bleiben oder auch nur zu langsam werden, bekommen sie eine Verwarnung. Insgesamt können sie drei Verwarnungen erhalten. Eine vierte gibt es nicht. Denn dann werden sie von einem der vielen Soldaten erbarmungslos erschossen. Insgesamt laufen sie mehrere Tage lang. Dem Publikum gefällt dies natürlich sehr gut und es feiert die Geher. Garraty nimmt dieses Jahr an dem Marsch teil. Dort lernt er schnell Freunde kennen. Aber ist der Sieg wirklich ein Sieg, wenn dafür deine Freunde sterben müssen? Meine Meinung Stephen King hat meiner Meinung nach mit Todesmarsch ein sehr gutes Buch geschrieben. Man bangt mit den Gehern mit und hofft immer, dass sie jemand aufhalten wird. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum an diesem Marsch freiwillig teilgenommen wird. Die Geher wissen das größtenteils auch nicht genau. Das hat mich auch ein wenig gestört. Die Beweggründe bleiben meist offen. Ist es der Preis, der sie teilnehmen lässt? Aber sie wissen ja auch, dass 99 andere ihr Leben lassen müssen. Fühlt sich das Gewinnen dann immer noch an wie ein Sieg? Ich mag King’s Schreibstil sehr. Dieser ist sehr flüssig und ich finde ihn in diesem Buch nicht langatmig, wie ich das schon bei anderen seiner Werke erlebt habe. Eindrucksvoll schildert er, wie sich die Geher fühlen, was für Gedanken man hat, wenn man weiß, dass man schnell sterben wird, wenn man nur ein wenig zu langsam wird. Besonders gefallen mir die Zitate, die bei jedem neuen Kapitel gebracht werden. Es sind Zitate, die größtenteils mit Gameshows zu tun haben. Auch die Gespräche der Teilnehmer habe ich verschlungen. Es kamen so viele verschiedene Themen auf. Vor Allem aber das Leben und der Tod. Aber es wird auch gelacht. Die Geher freunden sich an und fragen sich, ob man sich gegenseitig helfen soll. Denn der Sinn des Marsches ist ja eigentlich, dass alle bis auf einer sterben sollen. Es ist herzzerreißend, besonders in der Freundschaft von Garraty und einem anderen Jungen. Das Wissen, dass alle Charaktere, die erwähnt werden, außer einem, sterben werden, lässt einem beim Lesen ängstlich werden. Auf jeder Seite kann jemand sterben. Man kann keine Person zu sehr ins Herz schließen. Man fühlt sehr mit den Charakteren mit. Man spürt wie sie mit jedem Schritt leiden und auf den Tod zugehen. Von Seite zu Seite merkt man, wie die Geher erschöpfter und verrückter werden. Sie verlieren den Verstand, aber es gibt keinen Ausweg, außer weiterzulaufen. Nur die Hoffnung auf das Leben lässt sie weitergehen. Fazit King schafft es aufzuzeigen, zu was der Mensch alles fähig ist. Und das vor Allem in Todesangst. Ich konnte mich durch seinen Schreibstil sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitleiden. Ich hatte das Buch sehr schnell zu Ende gelesen, da ich das Ende nicht mehr abwarten konnte. Wer wird überleben? Wer wird der Sieger? Oder wird etwas anderes passieren? Ich musste auch ein wenig an die Tribute von Panem denken. Dort heißt es auch: Alle gegen Alle. Nur einer kann gewinnen. Und die Menschen die zugesehen haben, haben sich auch über jeden neuen Toten gefreut und mitgefeiert. Wird die Welt irgendwann so sein? Muss jemand sterben, damit Spiele interessant werden? King lässt einen nach dem Lesen des Buches nachdenklich zurück. Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2015/05/18/rezension-todesmarsch-john-bachman/

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    • 2
  • Marsch auf Leben und Tod

    Todesmarsch
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    Von diesem Roman habe ich mir ehrlich gesagt sehr viel erwartet, da ich Stephen King normalerweise sehr gerne lese und einige seiner Romane zu meinen Lieblingsbüchern zähle. Allerdings wurde ich im Laufe dieser Geschichte eher enttäuscht als begeistert. In „Todesmarsch“ lässt Stephen King unzählige männliche Jugendliche durch einige Staaten von Amerika laufen, um sie am Ende entweder mit dem Tod oder mit dem geheimnisvollen „Hauptgewinn“ zu „belohnen“. Dieser sogenannte „Todesmarsch“ wird jedes Jahr veranstaltet und wie jedes Jahr wird es auch nur einen Gewinner geben. Die Sache hat nur einen einzigen Haken: Wer sich daneben benimmt, gegen die Regeln verstößt oder sonst wie auffällt, wird mindestens dreimal verwarnt – und dann erschossen. Mehr ist da aber nicht in dem Buch drin, und für über 300 Seiten hätte ich mir schon noch eine spannende Wendung erwartet, wie ich es eben von Stephen King gewöhnt bin. Leider aber wurde ich enttäuscht. Was mich aber auch nicht so wirklich gestört hat, zumal dieses Buch zu einem meiner „SUB-Leichen“ gehörte und ich es dennoch lesen wollte. Seine anderen Romane haben mir viel, viel besser gefallen, aber die Idee fand ich interessant und deshalb ist es in mein Regal gewandert. Auch habe ich dieses Mal keinen einzigen der Charaktere ansprechend oder sympathisch genug gefunden, um ihn zu mögen – ebenso die Gesprächsthemen, die von ordinär bis langweilig reichten. Im Großen und Ganzen ein Buch das leider nur so vor sich hin plätscherte und sich nicht wirklich veränderte, was ich als ziemlich empfinde. Trotzdem möchte ich mich weiter mit den Romanen von Stephen King beschäftigen und noch so einiges von ihm lesen. „Todesmarsch“ wird allerdings sicherlich nicht zu meinen Favoriten zählen. 

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    • 2
    Arun

    Arun

    07. March 2015 um 20:59
  • Lauf um dein Leben (II)

    Todesmarsch
    Krimifee86

    Krimifee86

    08. May 2014 um 13:04

    Inhalt: Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod … Cover: Ich habe ein ganz, ganz altes Buch mit einem wirklich hässlichen Cover. Das neuere, moderne Cover, auf dem ein Fuß abgebildet ist, der offensichtlich genäht wurde, finde ich aber gut. Also, es passt einfach zum Thema, da es ja im Buch um das Thema Laufen und Füße geht. Schreibstil: Schlicht und einfach großartig. Ich meine, Stephen King ist in meinen Augen sowieso einer der besten Autoren der Welt, denn er schafft es wie kein anderer Gefühle, Stimmungen und Charaktere absolut realitätsnah zu präsentieren. Man kommt sich fast so vor, als wäre man selber ein Teilnehmer des Todesmarsches. Gerade bei diesem Buch kann man King für seinen Schreibstil übrigens nur loben. Denn im Grunde genommen passiert ja nicht viel mehr, als dass die Leute eben laufen und sich unterhalten und ab und an wird mal einer aus dem ein oder anderen Grund erschossen. Aber dennoch wird es niemals langweilig, im Gegenteil, es ist die ganze Zeit über sehr spannend. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es King gelingt, die einzelnen Charaktere sehr toll darzulegen. Insbesondere natürlich Garraty, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist. Und hier kommen wir zu einer weiteren Besonderheit: Dadurch, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht Garratys erzählt wird, wird auch schnell deutlich, dass dieser weit kommen wird. Insofern würde man eigentlich denken, dass die Spannung weg ist, weil man den vermeintlichen Gewinner ja schon kennt. Aber nichts da, es bleibt alles die ganze Zeit über spannend und man will unbedingt wissen, was als nächstes passieren wird. Die Story: Wie schon beim Thema Schreibstil angedeutet, passiert bei „Todesmarsch“ an sich nicht wirklich viel, sodass die Story schnell erzählt ist. 100 Teilnehmer, die eine vorgegebene Strecke ablaufen und wer zu langsam wird, wird erschossen. Vermeintlich langweilig, da nicht wirklich viel passiert. Wer so denkt, liegt jedoch ziemlich falsch. Denn auch wenn nicht viel passiert, ist es unglaublich spannend, die Entwicklungen und Gespräche der jungen Männer zu verfolgen. Man weiß ja auch nicht, wer aus welchem Grund als nächstes erschossen werden wird und ob nicht doch noch etwas unvorhergesehenes passiert. Fazit: Wer sich hier einen typischen Horrorroman von Stephen King erhofft, wird wohl enttäuscht werden. Diese Geschichte ist sehr viel tiefgehender,- nahezu philosophisch. Gerade das hat es für mich aber sehr interessant und spannend zu verfolgen gemacht. Der einzige negative Punkt ist aber für mich dennoch, dass die Geschichte nur aus der Sicht Garratys erzählt wurde. Dadurch wurde sie zwar nicht weniger spannend, aber es wäre sicherlich auch interessant gewesen, mal die Gefühle anderer Personen, wie z.B. Stebbins (den ich übrigens wahnsinnig toll fand) zu erfahren.

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  • Blasen an den Füßen

    Todesmarsch
    NiWa

    NiWa

    100 Jungen treffen sich hinter der Staatsgrenze von Maine für ein gemeinsames Abenteuer – der große Marsch! Noch sitzen sie gemütlich unter einem Baum in der schattigen Wiese, ziehen sich gegenseitig auf, prahlen mit dem eigenen Durchhaltevermögen und strahlen vor Vitalität. 100 Jungen stehen am Grenzstein, die Hand des Majors senkt sich, das Spiel beginnt. 100 Geher marschieren, setzen einen Schritt nach den anderen auf den Boden, immer die Straße entlang, geradeaus. Wie viele Meilen hatte der Marsch im Vorjahr geschafft? Geher Nr. 47, Garratty, nimmt den Leser mit und durch seine Augen bestätigt sich die entsetzliche Vermutung, die sich im Leser langsam regt. Sobald ein Geher die rote Karte erhält, scheidet er aus dem Spiel, dem großen Marsch und damit aus dem Leben. Auf den ersten Blick eine banale Geschichte. 100 Jungs marschieren, marschieren und sie gehen und gehen, während sie nach und nach die rote Karte ziehen, weniger werden und sich beim einen oder anderen die Hoffnung auf den großen Preis regt. Aber, Stephen King bereitet Schmerzen, Schmerzen die ich jetzt noch spüre. Mir tun die Füße weh und während des Lesens hätte ich schwören können, dass sich am linken Fuß eine Blase bildet. Fazit: Eine mitreissender Roman mit bedrückender Grundstimmung, der den Leser nach der letzten Seite erleichtert Durchatmen lässt, weil er den Todesmarsch heil überstanden hat.

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    • 3
    buchjunkie

    buchjunkie

    05. May 2014 um 18:43
  • Lauf um dein Leben

    Todesmarsch
    Krimifee86

    Krimifee86

    03. April 2014 um 13:08

    Inhalt: Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod … Cover: Ich habe ein ganz, ganz altes Buch mit einem wirklich hässlichen Cover. Das neuere, moderne Cover, auf dem ein Fuß abgebildet ist, der offensichtlich genäht wurde, finde ich aber gut. Also, es passt einfach zum Thema, da es ja im Buch um das Thema Laufen und Füße geht. Schreibstil: Schlicht und einfach großartig. Ich meine, Stephen King ist in meinen Augen sowieso einer der besten Autoren der Welt, denn er schafft es wie kein anderer Gefühle, Stimmungen und Charaktere absolut realitätsnah zu präsentieren. Man kommt sich fast so vor, als wäre man selber ein Teilnehmer des Todesmarsches. Gerade bei diesem Buch kann man King für seinen Schreibstil übrigens nur loben. Denn im Grunde genommen passiert ja nicht viel mehr, als dass die Leute eben laufen und sich unterhalten und ab und an wird mal einer aus dem ein oder anderen Grund erschossen. Aber dennoch wird es niemals langweilig, im Gegenteil, es ist die ganze Zeit über sehr spannend. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es King gelingt, die einzelnen Charaktere sehr toll darzulegen. Insbesondere natürlich Garraty, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist. Und hier kommen wir zu einer weiteren Besonderheit: Dadurch, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht Garratys erzählt wird, wird auch schnell deutlich, dass dieser weit kommen wird. Insofern würde man eigentlich denken, dass die Spannung weg ist, weil man den vermeintlichen Gewinner ja schon kennt. Aber nichts da, es bleibt alles die ganze Zeit über spannend und man will unbedingt wissen, was als nächstes passieren wird. Die Story: Wie schon beim Thema Schreibstil angedeutet, passiert bei „Todesmarsch“ an sich nicht wirklich viel, sodass die Story schnell erzählt ist. 100 Teilnehmer, die eine vorgegebene Strecke ablaufen und wer zu langsam wird, wird erschossen. Vermeintlich langweilig, da nicht wirklich viel passiert. Wer so denkt, liegt jedoch ziemlich falsch. Denn auch wenn nicht viel passiert, ist es unglaublich spannend, die Entwicklungen und Gespräche der jungen Männer zu verfolgen. Man weiß ja auch nicht, wer aus welchem Grund als nächstes erschossen werden wird und ob nicht doch noch etwas unvorhergesehenes passiert. Fazit: Wer sich hier einen typischen Horrorroman von Stephen King erhofft, wird wohl enttäuscht werden. Diese Geschichte ist sehr viel tiefgehender,- nahezu philosophisch. Gerade das hat es für mich aber sehr interessant und spannend zu verfolgen gemacht. Der einzige negative Punkt ist aber für mich dennoch, dass die Geschichte nur aus der Sicht Garratys erzählt wurde. Dadurch wurde sie zwar nicht weniger spannend, aber es wäre sicherlich auch interessant gewesen, mal die Gefühle anderer Personen, wie z.B. Stebbins (den ich übrigens wahnsinnig toll fand) zu erfahren.

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  • Ein großes Werk

    Todesmarsch
    HenryRottler

    HenryRottler

    Stilistisch eines seiner frühen Werke, das später unter seinem Pseudonyme Richard Bachmann veröffentlicht wurde. Und bereits hier ist in Grundzügen zu erahnen, was Kings spätere Bücher so erfolgreich macht: Sein Gespür für die Dramen zwischenmenschlicher Beziehungen und ihre Wechselwirkungen. Er dekonstruiert in vielerlei Hinsicht die Kriegsbegeisterung der ersten Weltkriegsgeneration, die beinahe überschwänglich ins Verderben marschierte. Und so marschieren auch Kings Protagonisten ihrem Tod entgegen, wider besseren Wissens. Und so wie die Frontsoldaten nur allzu bald ernüchtert wurden, so ernüchtert wird auch Garraty, als er feststellt, das aus den Gewehren der Wachsoldaten eben keine mit Peng beschriftete Fahne schießt, sondern echte Munition. Und das das eigene Überleben bis zu einem gewissen Grad beliebig und nur zum Teil vom eigenen Können abhängt. Die volle Wucht dieser Erkenntnis trifft die Protagonisten und ab hier entfaltet auch King sein volles Potential, an dem ein guter Psychologe verloren gegangen ist. Beinahe genüsslich zelebriert er den geistigen Verfall, der aus den Kindern innerhalb eines knapp bemessenen Zeitraums desillusionierte Greise macht.

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    • 3
  • Richard Bachman (Stephen King) - TODESMARSCH

    Todesmarsch
    jewgenijprotas

    jewgenijprotas

    29. January 2014 um 18:59
  • spannender und makaberer Thriller.....

    Todesmarsch
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    27. December 2013 um 10:57

    Kurzbeschreibung Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarschs - ein jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gegners zu Ende. Der Sieger erhält bis an sein Lebensende alles, was er sich wünscht. Die Regeln sind einfach: Man darf nicht anhalten und eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Ansonsten wird man verwarnt und statt der vierten Verwarnung gibt es die rote Karte - in Form einer tödlichen Kugel ... Meinung Und wieder ein Meisterwerk des Kings. „Todesmarsch“ hat bei mir einige Nervenkitzler herausgefordert. Teils erschüttert, teils auch etwas angewidert, verfolgte ich die Geschichte rund um die jungen Amerikaner. Startschuß einmal im Jahr für 100 junge Männer ist am 1. Mai. Freiwillig begeben sie sich auf einen langen Marsch durch die USA. Der Gewinner bekommt alles, alle anderen müssen sterben. Dreimal wird man verwarnt, beim vierten Mal kaltblütig erschossen. Und da stellt sich mir schon die erste Frage: Wer meldet sich da bitte freiwillig? Die Stimmung war von Anfang an sehr düster und depremierend. Man merkte die Angst der Mit-“Geher“. Zwar haben sich auf dem Weg ein paar Jungen zusammengetan, aber am Schluß ist sich doch jeder der Nächste und will einem nach dem andren ausschalten. Dieses Knistern und die bissigen Kommentare der Geher rücken so gut in den Vordergrund, das man die Emotionen einfach nur bemerken muß. Und dies macht diesen Thriller aus. Nervenaufreibend und brutal. Wie gesagt, die Charkateren werden absolut präzise und gekonnt dargestellt. Man erfährt über jeden davon ziemlich viel und alles sind unterschiedlich. Auch die gesamte Strecke des Marsches wird vom Autor sehr bildlich dargestellt. Kopfkino pur. Was mich am meisten aufgeregt hat, waren die Zuschauer am Rande der Strecke. Wie kann man jubeln und fröhlich sein, wenn man weiß, es kommt nur einer durch. Festgelegt wurden die Regeln des Marsches vom „Major“. Dieser Charakter war mir sehr unsympathisch und ich hätte ihn am liebsten in die Wüste geschickt. Schleimend und mit Euphorie erklärt er die Regeln und preist diesen Marsch als absolutes Muß und will eine „gute“ Sache daraus machen. Einfach ekelhaft. Cover Es gibt ja viele Cover von diesem Buch. Meines hat einen nackten Fuß in der Mitte. Bild und Titel greifen das Thema perfekt auf. Fazit „Todesmarsch“ ist ein spannender, aber auch makaberer Thriller über 100 Jugendliche, die an einem Marsch teilnehmen und einfach erschossen werden. Er hat mir ein paar grausige und nervenaufreibende Stunden bescheert, Träume eingeschlossen. Dieses Werk von Stephen King erhält von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle mit starken Nerven. 

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  • Brutal, packend, Nerven zerreißend

    Todesmarsch
    Aurora

    Aurora

    20. October 2013 um 09:18

    In diesem Buch gibt es allgemein gesehen nicht viel Handlung und der Klappentext verrät auch schon sehr gut, worum es eigentlich geht. Allerdings ist dieser Todesmarsch natürlich nicht ohne, denn die Jugendliche (alles Jungen übrigens) kommen bei diesem Todesmarsch früher oder später an ihre Grenzen - körperlich, aber auch psychisch. Nur wer den eisenen Willen hat, diesen Marsch lebend zu überstehen, hat eine reelle Chance. Wer jedoch stehen bleibt, zu langsam wird oder in die falsche Richtung läuft, wird verwarnt. Nach der dritten Warnung gibt es keine weitere mehr. Wer also ein viertes Mal eine Verwarnung hätte bekommen müssen, wird eiskalt abgeschossen. Je länger sie unterwegs sind, desto "schneller" vergeht die Zeit, sprich die Zeitsprünge, die der Leser miterlebt, werden größer. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung, denn wie gesagt passiert in der ganzen Zeit nicht wirklich viel und der Leser möchte in dem Fall auch schnellstmöglich vorankommen. Schließlich möchte man wissen, wer es denn ist, der am Ende überlebt. Was der Preis ist, wird nie zu 100% verraten, aber es scheint um eine ganze Menge Geld zu gehen, das als Ansporn vom Major ausgesetzt wurde. Ich fand die Stimmung, die dieses Buch vermittelt, absolut packend und mitreisend. Es verursacht Herzklopfen und die Seiten fliegen nur so dahin. Dieses Buch hat mir, trotz der Brutalität (oder gerade weil es so schonungslos ist), die in diesem herrscht, sehr gut gefallen.

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  • Mitreißend und fesselnd

    Todesmarsch
    YviSavage

    YviSavage

    22. August 2013 um 13:30

    Ich habe dieses Buch vor mehreren Jahren gelesen, aber ich denke nicht, dass ich es so schnell wieder vergessen werde! Allein die Idee dieser Story ist fesselnd und typisch Stephen King! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es mit einem Mal durchgelesen. Es ist zwar kurz, aber dennoch nicht mit wenig Inhalt. Man fühlt mit den Läufern mit, man leidet mit ihnen. Leider habe ich das Buch nicht mehr zur Hand, ansonsten würde ich es sofort nocheinmal lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen!

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  • Futuristische Sportveranstaltung

    Todesmarsch
    Holden

    Holden

    Das Gegenstück zu Hape Kerkelings Pilgerbuch: 100 männliche Jugendliche nehmen an einem Gewaltmarsch durch die USA teil, den nur einer von ihnen überleben wird, alle anderen (die schlappmachen) werden auf der Stelle erschossen. Organisiert wird das Ganze von dem dubiosen Staatschef "Major", den noch nie jemand ohne seine verspiegelte Sonnenbrille gesehen hat. Sehr spannend, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Bachman at his best!

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    • 3
  • Rezension zu "Todesmarsch" von Richard Bachman

    Todesmarsch
    Josephine86

    Josephine86

    31. July 2012 um 13:45

    Die USA in nicht näher bestimmter Zukunft. Wie ein Tyrann herrscht "Der Major" über das Land. Die Bevölkerung ist verarmt und leidet Hunger. Alljährlich jedoch wird ein Marsch abgehalten, bei dem der Sieger die Chance hat, der Armut zu entfliehen und alles zu bekommen, was er sich wünscht.Die Verlierer jedoch verlieren nicht nur das Spiel, sie verlieren auch ihr Leben. Der Roman, den King anfänglich unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht hat, erzählt ohne Umschweife vom Beginn des Marsches bis zu dessen Ende. Dabei wird beschrieben, wie die Jungs zu Beginn euphorisch aufbrechen und sich scheinbar nicht bewusst sind, dass es ein Spiel auf Leben und Tod ist. Erst als sie sehen, dass der erste Junge tatsächlich erschossen wird, wird ihnen so langsam klar, worauf sie sich eingelassen haben und dass nur einer überleben wird. King erzählt, wie sich Freundschaften entwickeln, die natürlich nicht von Dauer sein können. Von Einzelnen werden die Beweggründe beleuchtet, warum sie sich für den Marsch entschieden haben und er schildert, wie sich die Jungs in derem Verauf verändern. Todesmarsch ist eine gelungene psychologisch ausgeklügelte Düstropie.

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