Todesmarsch

von Richard Bachman 
4,3 Sterne bei500 Bewertungen
Todesmarsch
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Positiv (411):
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Im Großen und Ganzen eine sehr spannende Geschichte & interessante Charaktere. Das offene Ende aber war ein Reinfall, gefiel mir gar nicht..

Kritisch (19):
angelundercovers avatar

Nicht nur der Erzählstil traf meinen Geschmack so gar nicht. Man kann problemlos ständig Seiten überspringen. Das Ende ist 'ne Luftnummer.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548263274
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Ullstein TB
Erscheinungsdatum:01.01.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    Mognis avatar
    Mognivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Anfang meiner Triller Leidenschaft
    Entfesselte meine Triller Leidenschaft

    Wir mussten es von der Schule aus lesen, in der 9 Klasse und vorher war ich eher das typische Mädchen. Alles fing mit Pferdebücher, dann Internat, TKKG, 5 Freunde an und durch Todesmarsch hat meine Trillerleidenschaft ausgelöst. Und sie hat mich heute begleitet und ich habe einige King Bücher verschlungen.

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    Soerens avatar
    Soerenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: (Immer noch) eine ebenso schlichte wie packende Dystopie
    (Immer noch) eine ebenso schlichte wie packende Dystopie

    „Todesmarsch“ hatte ich vor über zwanzig Jahren schon einmal gelesen und von damals noch als recht gut im Hinterkopf. Warum also nicht testen, ob mich die Geschichte noch immer überzeugen kann?
    Sie kann.
    Die Geschichte über den Teenager Ray Garraty, der als einer von 100 Jugendlichen am „Todesmarsch“ teilnimmt, ist nach wie vor packend. Wobei eigentlich gar nicht so viel passiert. Die Jugendlichen laufen unter der Beobachtung von Soldaten und Zuschauern eine Art tödlichen Marathon, bis ein Teilnehmer nach dem anderen ausfällt und am Ende nur einer übrig bleibt. Die Zeit dazwischen verbringen sie mit Gesprächen und dem Beobachten ihrer Umgebung. Die Angst, dass sie vielleicht als nächstes die Kräfte verlassen, ist dabei ständig präsent. Ebenso wie all die anderen Zweifel, Sorgen und Wehwehchen, die sich im Laufe der Marsches immer weiter steigern. Dadurch wachsen einem Ray und seine Leidensgenossen schnell ans Herz.
    Darüber, wie es überhaupt zu diesen Todesmärschen kam, erfährt man als Leser wenig. Ebenso in welcher dystopischen Epoche es genau spielt. Braucht man auch nicht. Die Geschichte funktioniert so ebenfalls gut.
    Bloß der überhastete (und etwas offene) Schluss hätte so nicht sein müssen. Über die letzten Zeilen kann man eine Menge spekulieren. Das hätte so  nicht sein müssen.

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    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Beklemmend

    Ein Buch, das seine Spannung aus dem Überlebenskampf in einem unmenschlichen, zur Fernsehshow verkommenen Rennen ohne Sinn bezieht. 

    King beschreibt eindrucksvoll die verschiedenen Persönlichkeiten und Motive, warum die einzelnen Jungen an diesem Lauf teilnehmen. Durch die in die Kapitelüberschriften eingeflochtenen Zitate aus Fernsehshow sowie der Vermarktung des Rennens als Medienereignis sehe ich den Roman auch als Kritik an immer schrilleren Fernsehshows an. Und dieser Roman wurde in der 1980er geschriebenen. Er steht damit in einer Linie wie das Millionenspiel oder Blade Runner.

    Bei King muss sich am Ende die Frage stellen, ob es unter den Teilnehmern überhaupt einen Gewinner gibt.

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    A
    AnnavonSteinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Todesmarsch" lässt den Leser mitleiden!
    "Todesmarsch" lässt den Leser mitleiden!

    Ich stehe zu Stephen King, egal ob er gerade angesagt ist oder als Richard Bachmann schreibt, denn ich fühle mich mit nahezu allen seiner Büchern gut unterhalten. Wichtig ist, dass der Leser auf das Erscheinungsdatum von "Todesmarsch" achtet, sonst fühlt er sich vielleicht in einem Tribute von Panem Abklatsch. Das ist es aber nicht, sondern für mich mich bereits in den Achtziger Jahren eine visionäre Aussage zu der Verführbarkeit von Macht und Medien. Betroffen litt ich von Kilometer zu Kilometer, von Schritt um Schritt mit. Unsere Gesellschaft ist gar nicht mehr so weit von dieser hoffnungslosen Szenerie entfernt.
    ich möchte nicht spoilern, das Buch zog mich in den Bann, das Ende war plötzlich und verstörend schlecht. Daher 4 Punkte und eine absolute Leseempfehlung!

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    sternenbrises avatar
    sternenbrisevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, man kann das Buch nicht weglegen
    Spannend - von Start bis zum Ziel

    Klappentext

    Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, uni die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod…

    Inhalt

    Alljährlich findet der Todesmarsch in den USA statt. Die Geher haben sich freiwillig angemeldet. Sie müssen laufen. Und das am Stück. Wenn sie stehen bleiben oder auch nur zu langsam werden, bekommen sie eine Verwarnung. Insgesamt können sie drei Verwarnungen erhalten. Eine vierte gibt es nicht. Denn dann werden sie von einem der vielen Soldaten erbarmungslos erschossen. Insgesamt laufen sie mehrere Tage lang. Dem Publikum gefällt dies natürlich sehr gut und es feiert die Geher. Garraty nimmt dieses Jahr an dem Marsch teil. Dort lernt er schnell Freunde kennen. Aber ist der Sieg wirklich ein Sieg, wenn dafür deine Freunde sterben müssen?

    Meine Meinung

    Stephen King hat meiner Meinung nach mit Todesmarsch ein sehr gutes Buch geschrieben. Man bangt mit den Gehern mit und hofft immer, dass sie jemand aufhalten wird. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum an diesem Marsch freiwillig teilgenommen wird. Die Geher wissen das größtenteils auch nicht genau. Das hat mich auch ein wenig gestört. Die Beweggründe bleiben meist offen. Ist es der Preis, der sie teilnehmen lässt? Aber sie wissen ja auch, dass 99 andere ihr Leben lassen müssen. Fühlt sich das Gewinnen dann immer noch an wie ein Sieg? Ich mag King’s Schreibstil sehr. Dieser ist sehr flüssig und ich finde ihn in diesem Buch nicht langatmig, wie ich das schon bei anderen seiner Werke erlebt habe. Eindrucksvoll schildert er, wie sich die Geher fühlen, was für Gedanken man hat, wenn man weiß, dass man schnell sterben wird, wenn man nur ein wenig zu langsam wird. Besonders gefallen mir die Zitate, die bei jedem neuen Kapitel gebracht werden. Es sind Zitate, die größtenteils mit Gameshows zu tun haben. Auch die Gespräche der Teilnehmer habe ich verschlungen. Es kamen so viele verschiedene Themen auf. Vor Allem aber das Leben und der Tod. Aber es wird auch gelacht. Die Geher freunden sich an und fragen sich, ob man sich gegenseitig helfen soll. Denn der Sinn des Marsches ist ja eigentlich, dass alle bis auf einer sterben sollen. Es ist herzzerreißend, besonders in der Freundschaft von Garraty und einem anderen Jungen. Das Wissen, dass alle Charaktere, die erwähnt werden, außer einem, sterben werden, lässt einem beim Lesen ängstlich werden. Auf jeder Seite kann jemand sterben. Man kann keine Person zu sehr ins Herz schließen. Man fühlt sehr mit den Charakteren mit. Man spürt wie sie mit jedem Schritt leiden und auf den Tod zugehen. Von Seite zu Seite merkt man, wie die Geher erschöpfter und verrückter werden. Sie verlieren den Verstand, aber es gibt keinen Ausweg, außer weiterzulaufen. Nur die Hoffnung auf das Leben lässt sie weitergehen.

    Fazit

    King schafft es aufzuzeigen, zu was der Mensch alles fähig ist. Und das vor Allem in Todesangst. Ich konnte mich durch seinen Schreibstil sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitleiden. Ich hatte das Buch sehr schnell zu Ende gelesen, da ich das Ende nicht mehr abwarten konnte. Wer wird überleben? Wer wird der Sieger? Oder wird etwas anderes passieren? Ich musste auch ein wenig an die Tribute von Panem denken. Dort heißt es auch: Alle gegen Alle. Nur einer kann gewinnen. Und die Menschen die zugesehen haben, haben sich auch über jeden neuen Toten gefreut und mitgefeiert. Wird die Welt irgendwann so sein? Muss jemand sterben, damit Spiele interessant werden? King lässt einen nach dem Lesen des Buches nachdenklich zurück.

    Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen

    https://sternenbrise.wordpress.com/2015/05/18/rezension-todesmarsch-john-bachman/

    Kommentare: 1
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    Draco_Tenebriss avatar
    Draco_Tenebrisvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht ganz das was ich erwartet hatte. Seine anderen Bücher haben mir besser gefallen!
    Marsch auf Leben und Tod

    Von diesem Roman habe ich mir ehrlich gesagt sehr viel erwartet, da ich Stephen King normalerweise sehr gerne lese und einige seiner Romane zu meinen Lieblingsbüchern zähle. Allerdings wurde ich im Laufe dieser Geschichte eher enttäuscht als begeistert. In „Todesmarsch“ lässt Stephen King unzählige männliche Jugendliche durch einige Staaten von Amerika laufen, um sie am Ende entweder mit dem Tod oder mit dem geheimnisvollen „Hauptgewinn“ zu „belohnen“. Dieser sogenannte „Todesmarsch“ wird jedes Jahr veranstaltet und wie jedes Jahr wird es auch nur einen Gewinner geben. Die Sache hat nur einen einzigen Haken: Wer sich daneben benimmt, gegen die Regeln verstößt oder sonst wie auffällt, wird mindestens dreimal verwarnt – und dann erschossen. Mehr ist da aber nicht in dem Buch drin, und für über 300 Seiten hätte ich mir schon noch eine spannende Wendung erwartet, wie ich es eben von Stephen King gewöhnt bin. Leider aber wurde ich enttäuscht. Was mich aber auch nicht so wirklich gestört hat, zumal dieses Buch zu einem meiner „SUB-Leichen“ gehörte und ich es dennoch lesen wollte. Seine anderen Romane haben mir viel, viel besser gefallen, aber die Idee fand ich interessant und deshalb ist es in mein Regal gewandert. Auch habe ich dieses Mal keinen einzigen der Charaktere ansprechend oder sympathisch genug gefunden, um ihn zu mögen – ebenso die Gesprächsthemen, die von ordinär bis langweilig reichten. Im Großen und Ganzen ein Buch das leider nur so vor sich hin plätscherte und sich nicht wirklich veränderte, was ich als ziemlich empfinde. Trotzdem möchte ich mich weiter mit den Romanen von Stephen King beschäftigen und noch so einiges von ihm lesen. „Todesmarsch“ wird allerdings sicherlich nicht zu meinen Favoriten zählen. 

    Kommentare: 1
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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Lauf um dein Leben (II)

    Inhalt: Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod …

    Cover: Ich habe ein ganz, ganz altes Buch mit einem wirklich hässlichen Cover. Das neuere, moderne Cover, auf dem ein Fuß abgebildet ist, der offensichtlich genäht wurde, finde ich aber gut. Also, es passt einfach zum Thema, da es ja im Buch um das Thema Laufen und Füße geht.

    Schreibstil: Schlicht und einfach großartig. Ich meine, Stephen King ist in meinen Augen sowieso einer der besten Autoren der Welt, denn er schafft es wie kein anderer Gefühle, Stimmungen und Charaktere absolut realitätsnah zu präsentieren. Man kommt sich fast so vor, als wäre man selber ein Teilnehmer des Todesmarsches.
    Gerade bei diesem Buch kann man King für seinen Schreibstil übrigens nur loben. Denn im Grunde genommen passiert ja nicht viel mehr, als dass die Leute eben laufen und sich unterhalten und ab und an wird mal einer aus dem ein oder anderen Grund erschossen. Aber dennoch wird es niemals langweilig, im Gegenteil, es ist die ganze Zeit über sehr spannend.
    Das liegt nicht zuletzt daran, dass es King gelingt, die einzelnen Charaktere sehr toll darzulegen. Insbesondere natürlich Garraty, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist. Und hier kommen wir zu einer weiteren Besonderheit: Dadurch, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht Garratys erzählt wird, wird auch schnell deutlich, dass dieser weit kommen wird. Insofern würde man eigentlich denken, dass die Spannung weg ist, weil man den vermeintlichen Gewinner ja schon kennt. Aber nichts da, es bleibt alles die ganze Zeit über spannend und man will unbedingt wissen, was als nächstes passieren wird.

    Die Story: Wie schon beim Thema Schreibstil angedeutet, passiert bei „Todesmarsch“ an sich nicht wirklich viel, sodass die Story schnell erzählt ist. 100 Teilnehmer, die eine vorgegebene Strecke ablaufen und wer zu langsam wird, wird erschossen. Vermeintlich langweilig, da nicht wirklich viel passiert. Wer so denkt, liegt jedoch ziemlich falsch. Denn auch wenn nicht viel passiert, ist es unglaublich spannend, die Entwicklungen und Gespräche der jungen Männer zu verfolgen. Man weiß ja auch nicht, wer aus welchem Grund als nächstes erschossen werden wird und ob nicht doch noch etwas unvorhergesehenes passiert.

    Fazit: Wer sich hier einen typischen Horrorroman von Stephen King erhofft, wird wohl enttäuscht werden. Diese Geschichte ist sehr viel tiefgehender,- nahezu philosophisch. Gerade das hat es für mich aber sehr interessant und spannend zu verfolgen gemacht. Der einzige negative Punkt ist aber für mich dennoch, dass die Geschichte nur aus der Sicht Garratys erzählt wurde. Dadurch wurde sie zwar nicht weniger spannend, aber es wäre sicherlich auch interessant gewesen, mal die Gefühle anderer Personen, wie z.B. Stebbins (den ich übrigens wahnsinnig toll fand) zu erfahren.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Lauf um dein Leben

    Inhalt: Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod …

    Cover: Ich habe ein ganz, ganz altes Buch mit einem wirklich hässlichen Cover. Das neuere, moderne Cover, auf dem ein Fuß abgebildet ist, der offensichtlich genäht wurde, finde ich aber gut. Also, es passt einfach zum Thema, da es ja im Buch um das Thema Laufen und Füße geht.

    Schreibstil: Schlicht und einfach großartig. Ich meine, Stephen King ist in meinen Augen sowieso einer der besten Autoren der Welt, denn er schafft es wie kein anderer Gefühle, Stimmungen und Charaktere absolut realitätsnah zu präsentieren. Man kommt sich fast so vor, als wäre man selber ein Teilnehmer des Todesmarsches.
    Gerade bei diesem Buch kann man King für seinen Schreibstil übrigens nur loben. Denn im Grunde genommen passiert ja nicht viel mehr, als dass die Leute eben laufen und sich unterhalten und ab und an wird mal einer aus dem ein oder anderen Grund erschossen. Aber dennoch wird es niemals langweilig, im Gegenteil, es ist die ganze Zeit über sehr spannend.
    Das liegt nicht zuletzt daran, dass es King gelingt, die einzelnen Charaktere sehr toll darzulegen. Insbesondere natürlich Garraty, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist. Und hier kommen wir zu einer weiteren Besonderheit: Dadurch, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht Garratys erzählt wird, wird auch schnell deutlich, dass dieser weit kommen wird. Insofern würde man eigentlich denken, dass die Spannung weg ist, weil man den vermeintlichen Gewinner ja schon kennt. Aber nichts da, es bleibt alles die ganze Zeit über spannend und man will unbedingt wissen, was als nächstes passieren wird.

    Die Story: Wie schon beim Thema Schreibstil angedeutet, passiert bei „Todesmarsch“ an sich nicht wirklich viel, sodass die Story schnell erzählt ist. 100 Teilnehmer, die eine vorgegebene Strecke ablaufen und wer zu langsam wird, wird erschossen. Vermeintlich langweilig, da nicht wirklich viel passiert. Wer so denkt, liegt jedoch ziemlich falsch. Denn auch wenn nicht viel passiert, ist es unglaublich spannend, die Entwicklungen und Gespräche der jungen Männer zu verfolgen. Man weiß ja auch nicht, wer aus welchem Grund als nächstes erschossen werden wird und ob nicht doch noch etwas unvorhergesehenes passiert.

    Fazit: Wer sich hier einen typischen Horrorroman von Stephen King erhofft, wird wohl enttäuscht werden. Diese Geschichte ist sehr viel tiefgehender,- nahezu philosophisch. Gerade das hat es für mich aber sehr interessant und spannend zu verfolgen gemacht. Der einzige negative Punkt ist aber für mich dennoch, dass die Geschichte nur aus der Sicht Garratys erzählt wurde. Dadurch wurde sie zwar nicht weniger spannend, aber es wäre sicherlich auch interessant gewesen, mal die Gefühle anderer Personen, wie z.B. Stebbins (den ich übrigens wahnsinnig toll fand) zu erfahren.

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    HenryRottlers avatar
    HenryRottlervor 5 Jahren
    Ein großes Werk

    Stilistisch eines seiner frühen Werke, das später unter seinem Pseudonyme Richard Bachmann veröffentlicht wurde. Und bereits hier ist in Grundzügen zu erahnen, was Kings spätere Bücher so erfolgreich macht: Sein Gespür für die Dramen zwischenmenschlicher Beziehungen und ihre Wechselwirkungen. Er dekonstruiert in vielerlei Hinsicht die Kriegsbegeisterung der ersten Weltkriegsgeneration, die beinahe überschwänglich ins Verderben marschierte. Und so marschieren auch Kings Protagonisten ihrem Tod entgegen, wider besseren Wissens. Und so wie die Frontsoldaten nur allzu bald ernüchtert wurden, so ernüchtert wird auch Garraty, als er feststellt, das aus den Gewehren der Wachsoldaten eben keine mit Peng beschriftete Fahne schießt, sondern echte Munition. Und das das eigene Überleben bis zu einem gewissen Grad beliebig und nur zum Teil vom eigenen Können abhängt. Die volle Wucht dieser Erkenntnis trifft die Protagonisten und ab hier entfaltet auch King sein volles Potential, an dem ein guter Psychologe verloren gegangen ist. Beinahe genüsslich zelebriert er den geistigen Verfall, der aus den Kindern innerhalb eines knapp bemessenen Zeitraums desillusionierte Greise macht.

    Kommentare: 2
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    jewgenijprotass avatar
    jewgenijprotasvor 5 Jahren
    Richard Bachman (Stephen King) - TODESMARSCH

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