Richard Bachmann

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Richard BachmannRichard Bachmann: Menschenjagd
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Richard Bachmann: Menschenjagd
Richard Bachmann: Menschenjagd
 (7)
Erschienen am 01.01.1995
Richard BachmannRichard Bachmann: Sprengstoff
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Richard Bachmann: Sprengstoff
Richard Bachmann: Sprengstoff
 (5)
Erschienen am 01.01.1987
Richard BachmannGeschichten aus dem Grenzwald
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Geschichten aus dem Grenzwald
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 (2)
Erschienen am 23.12.2016
Richard BachmannBetrogen und Vergessen
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Betrogen und Vergessen
Betrogen und Vergessen
 (1)
Erschienen am 01.02.2007
Richard BachmannZwischen Weiden und Eslarn
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Zwischen Weiden und Eslarn
Zwischen Weiden und Eslarn
 (0)
Erschienen am 23.12.2016
Richard BachmannDer Fluch - Bachmann ist King - Stephen King ist Bachmann
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Der Fluch - Bachmann ist King - Stephen King ist Bachmann
Richard BachmannTodesmarsch - Roman
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Todesmarsch - Roman
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 (21)
Erschienen am 01.01.1993
Richard BachmannRunning Man. (5063 566)
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Running Man. (5063 566)
Running Man. (5063 566)
 (6)
Erschienen am 01.07.1988

Neue Rezensionen zu Richard Bachmann

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Rezension zu "Der Fluch - Bachmann ist King - Stephen King ist Bachmann" von Richard Bachmann

spannend
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten

Der Klappentext ist echt dämlich, wenn ich ehrlich bin. Billy Halleck ist ein liebender Vater. Das stimmt. Ein guter Ehemann ist er in gewisser Weise auch. Aber um erneut ehrlich zu sein, er ist auch ein ziemliches Arschloch. Das ist aber auch der Punkt, der dieses Buch so faszinierend gemacht hat für mich. Denn das Arschlochverhalten ist nicht sofort deutlich. Das kommt erst im Laufe der Erzählung. In gewisser Weise ist es fast pervers, wie man mit Halleck mitfiebert und leidet. Er ist kein guter Mensch. Er hat kein Rückgrat. Und auch seine Frau Heidi hat keins. Alles soll heile Welt sein und bleiben, damit man nichts verändern muss. Die Zigeuner waren mir unsympathisch, was das Mitfiebern für Halleck natürlich noch bestärkte. Und Ginelli, der Mafia-Heini. Meine Güte, was konnte ich den nicht ausstehen. Und trotzdem: Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Und erst auf den letzten paar Seiten wurde mir bewusst, dass ich Halleck dieses Happy-End nicht gönnte. Nein, das hatte er nicht verdient, denn er hatte kein Bisschen daraus gelernt, was ihm geschehen war. Und auch Heidi nicht. Und Ginelli sowieso nicht. Das einzige unschuldige Opfer war Tochter Linda, aber selbst da kam Hallecks Einsicht einfach zu spät.


Billy Halleck begegnet also nicht einfach mal eben aus heiterem Himmel einer Zigeunerin. Ganz im Gegenteil. Er überfährt sie. Da er einflussreiche Freunde hat, kommt er ausgesprochen glimpflich davon. Und erfahren, dass seine Frau Heidi genau den Moment ausgesucht hatte, ihn mit ihrer Hand zu beglücken während der Autofahrt in Folge dessen der Unfall dann passierte, nein das muss keiner. Niemand muss das wissen. Ist ja peinlich genug. Und überhaupt hat die alte Frau ja selbst Pech gehabt. Dass Tadeus Lemke, der Vater der Zigeunerin und ebenfalls seines Zeichens Zigeuner, angesichts der zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit die Dinge selbst in die Hand nimmt und Billy Halleck verflucht, ist in gewisser Weise verständlich, macht es aber nicht unbedingt richtig.


Normalerweise bin ich ja der Ansicht, dass jemand, der versehentlich einen anderen Menschen bei einem Unfall schwer verletzt oder tötet, schon gestraft genug ist. Normalerweise! Bei Billy ist es aber so, dass er die Schuld gar nicht bei sich sieht. Er ist froh, dass er nicht verurteilt wird und niemand erfährt, warum der Unfall eigentlich passiert ist. Eigentlich alles Voraussetzung dafür, dass er sein Leben weiterhin unbedarft leben kann wie bisher. Inkl. seiner Frau und seiner Tochter. Aber dann kommt Lemke und verflucht ihn. Und plötzlich wird aus Billy dem Fettsack von Anwalt, ein Mann, der Gewicht verliert, egal wieviel er isst. Erst als ausgeschlossen ist, dass er keine ernst zu nehmende Krankheit hat wie Krebs, beginnt er nachzudenken, was mit ihm geschieht. Und natürlich wird der Fluch dann Thema. Aber statt sich ernsthaft mit seiner Schuld auseinanderzusetzen und Buße zu tun, versucht Billy alles um nicht nur den Fluch loszuwerden sondern auch um die Schuld auf andere abzuwälzen. Der Hass, den er am Ende seiner Frau Heidi entgegenbringt ist einfach nur schockierend. Aber, wie ich schon schrieb, ich denke, das ist genau das, was dieses Buch ausmacht. Dieses ätzende kleine Mistvieh von Mensch umgeben von vielen anderen ätzenden kleinen Mistviechern und trotzdem fiebert man mit, bis einen die Erkenntnis trifft wie ein Schlag. Man will alle einfach nur schütteln und fragen, was falsch mit ihnen läuft. Und man will sich selbst schütteln, und fragt sich, warum fiebere ich hier eigentlich mit? Ich mag den Typ noch nichtmal!


Fazit
Ich ziehe meinen Hut vor Mr. King, ähm, Mr. Bachman.

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F

Rezension zu "Betrogen und vergessen" von Richard Bachmann

Rezension zu "Betrogen und vergessen" von Richard Bachmann
frauHesevor 10 Jahren

Die Geschichte des Kriegskindes Reinhard Bachner

Die Geschichte des Reinhard Bachner steht stellvertretend für eine Generation, deren Kindheit in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht.

Humorlos und schnell mussten diese Kriegskinder zu Erwachsenen werden. Und sie wurden in ihrer persönlichen Entwicklung genau dort geschädigt, wo es am meisten wehtut: In den ersten entscheidenden Lebenserfahrungen. Eine barbarische Diktatur, strenge Erziehung und materielles Elend aus diesem Beton wurde das Fundament ihrer seelischen Identität gegossen.
Das Fazit: Die Kriegskinder gehören zu einer betrogenen, von der Geschichte kalt übergangenen und vergewaltigten Generation. Sie zahlten die Zeche für den Krieg schon bei der Geburt. Und sie litten auch am meisten unter den Konsequenzen dieses Krieges: Der Überlebensdruck Ende der 40er bis Ende der 50er Jahre kostete die zweite Chance im Leben: Nach der Kindheit im Krieg war es diesmal die Jugend nach dem Krieg, die für immer beschädigt wurde. Richard Bachmann hat dem noch wenig durchleuchteten Alltag der Kriegskinder und ihrem Werdegang ein Denkmal gesetzt.
Die erfundene Figur Reinhard Bachner ist übrigens Richard Bachmann selbst. Der Autor wollte aber nur als Zeitzeuge berichten und schildern. Er vermied es, sein subjektives Innenleben allzu aufdringlich oder allzu moralisierend in den Vordergrund zu stellen. Deshalb ist er ein bemerkenswert ehrlicher Biograph und schreibt von vornherein eine Fiktion ohne wortwörtlichen Anspruch auf Wahrheit. Aber erlebte Wahrheit und möglichst authentische Fakten, das bietet sein Buch in Hülle und Fülle

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