Am Strand von Miramar hat mich tief bewegt. Es ist so rührend ehrlich und bodenständig und kommt dabei ganz ohne Melodramatik, überspitzte Metaphern oder übertrieben verworrene Sätze aus. Ich will eigentlich gar nicht so viel davon erzählen, da ich mit diesem Buch rundum zufrieden bin als Leser.
Ich kann es wirklich nur jedem Menschen nahelegen, der sich verloren fühlt und auf der Suche nach sich selbst ist. Es tröstet. Mir jedenfalls hat es sehr gut getan, es zu lesen.
Richard Bode
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Nimm zuerst ein kleines Boot
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Richard Bode schreibt über seine Leidenschaft für das Segeln, über seine Liebe zum Wasser und zum Wind. Wie sich das Gelernte auf das Leben übertragen lässt. Und ich finde, er hat damit recht. Als Surferin durfte ich - als unerfahrene Schwimmerin - in den Wellen das Gleiche erfahren, wie er auf seinen Booten: Wenn du denkst, du beherrschst das Meer, dann gibt es dir die volle Breitseite, dann zeigt dir die Welle und der Wind, wie groß und mächtig du bist. Hust, prust, lädiert aus dem Wasser an Land!
Das Buch kommt leise daher, wie eine sanfte Brise, die umschmeichelt, die frisch und kühl ist. Kein Orkan, keine fiese Böe. Das Leben ähnelt dem Segeln, dem Segeln lernen: Klein anfangen, lernen, weiter gehen, Risiken eingehen, sich trauen, Schiff-/Segel- oder Ruderbruch erleben, reparieren, wieder raus in die Buch.
Ein schönes Buch. Wäre mir das Prinzip fremd gewesen, hätte ich vielleicht mehr Sterne gegeben? Schwer zu sagen. Hätte ich es mir fokussierter gewünscht? Ein bisschen schwankt es zwischen Lebensgeschichte und Lebensphilosophie, es gibt Einblicke, zeigt aber nicht alles. Alles hat seine Zeit, und auch die Zeit des Segelns geht vorbei, aber irgendwie auch nicht für immer? Ok, der Schluss hat für mich Schwächen. Aber auch die gehören ja dazu. Zum Segeln. Und zum Leben.
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