Richard Carpenter Catweazle

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Inhaltsangabe zu „Catweazle“ von Richard Carpenter

Ein missglückter Flugzauber hat den Zauberer Catweazle aus dem Mittelalter 900 Jahre in die Zukunft katapultiert. Catweazle kennt keine Autos, hält Straßenmarkierungen für Schlangen und ist fasziniert von diesem Ele-Trick, mit dem man die Sonne aufgehen lassen kann ... Catweazle genießt seit seiner Erfindung im Jahre 1969 Kultstatus. Die Fernsehserie mit Geoffrey Bayldon ist zum Klassiker geworden. Der Charme des liebenswert schrulligen Zauberers, der staunend, entzückt und manchmal tief erschrocken durch unsere Welt wandelt, ist zeitlos.

Salmey! Dalmey! Adonay! Ein bezauberndes Buch voller irrwitziger Einfälle und selbst bereits ein (immer noch lesenswerter) Anachronismus.

— brudervomweber
brudervomweber

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    Catweazle
    brudervomweber

    brudervomweber

    21. November 2015 um 11:24

    Der Name „Catweazle“ dürfte den meisten, die in den 70ern oder 80ern ein Fernsehgerät innerhalb der vier Wände stehen hatten, ein Begriff sein. Der zerzauste, verschmutze, vorlaute und stets von den Errungenschaften der modernen „Magie“ ins Bockshorn gejagte Zauberer aus dem Mittelalter, den es in die Gegenwart eines britischen Bauernhofs in den 70er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts verschlagen hat, hat sich nicht zuletzt aufgrund der kauzigen Darstellung durch den britischen Bühnenschauspieler Geoffrey Bayldon im kollektiven kulturellen Gedächtnis der gegenwärtigen Generation der Fortysomethings eingebrannt. Nachdem ich vor einiger Zeit von nostalgischen Trieben veranlasst die DVD-Box mit den beiden Anfang der 70er Jahre gedrehten Catweazle-Staffeln erworben hatte, packte mich bald darauf die Lust, auch das von Richard Carpenter verfasste Buch zur ersten Staffel einmal im englischen Original zu lesen. Es ist weder ein „Buch zur Serie“, noch ist die Serie nach diesem Buch entstanden – vielmehr sind beide ursächlich aus demselben kreativen Prozess abgeleitet. So stellte ich zunächst auch durchaus fest, dass das Buch im Grunde eine zum Teil wortgetreue Wiedergabe der Geschichten der ersten Staffel auf dem Truthahngehöft „Hexwood Farm“ ist. Nichtsdestotrotz hatte ich mit dem Buch stellenweise mehr Vergnügen als mit der Serie - was nicht zuletzt daran liegt, dass die in der Serie vordergründig inszenierte Lächerlichkeit des Zauberers angesichts seiner Überforderung mit dem technischen Alltag bei der Lektüre ins Glied zurücktritt und die Figur des Catweazle stärker durch jene Eigenschaften charakterisiert wird, welche ihn als wahrhaftigen Zauberer auszeichnen. Hier ist Catweazle nicht allein der Narr, der sich vor Traktoren, Telefonen und elektrischem Licht ängstigt oder diese für Zauberei der Marke "Electrickery" hält, sondern ein Eingeweihter, der durch sein dem modernen Menschen abhandengekommenes arkanes Wissen Lösungen findet, die eben nur ihm einfallen können (so z. B. die Aufhebung des Fluches, der auf Hexwood Farm liegt). Und auch, dass Catweazle ein oft undankbarer Schmarotzer und Opportunist ist, tritt in der Lektüre des Buchs deutlicher in den Vordergrund. Wenn Carrot den alten Zausel anherrscht: "You're a menace, Catweazle, an absolute menace!", kann man dem Burschen nur beipflichten. Nicht zuletzt - und das ist der eigentliche Glanzpunkt dieses Büchleins - ist die Sprache Carpenters einfach bezaubernd. Catweazle sprüht nur so vor "Thou"s und "Thee"s, seine Beleidigungen ("Thou knot! Thou lump! Thou itch!" oder "Thou flibbertigibbet!", "Thou mugwump!" oder "Thou devil's hiccup!") und Beschwörungen "Salmay! Dalmay! Adonay!", das Magische Viereck "Sator Arepo Rotas Opera Tenet" und vielfältige andere Beschwörungsformeln und Verwünschungen zeichnen Catweazle als einen Anachronismus aus. Aber auch die meist sprachlichen Missverständnisse und Doppeldeutigkeiten, mit denen Carpenter spielt und in die er in einem Fort den aus der Zeit gefallenen Zauberer und die wunderbar steifen Briten der "Gegenwart" verwickelt, lohnen das Lesen dieses Buchs. Insbesondere ist die nicht sonderlich schwierige Lektüre zusammen mit der durchweg amüsanten Handlung dazu geeignet, einen Leser, der seine Englischkenntnisse auffrischen oder verbessern will, bei der Stange zu halten und sich dabei hervorragend zu unterhalten. (Wobei das Nachschlagen unbekannter Vokabeln - das altenglische und arkane Gebrabbel Catweazles einmal ausgenommen – auf dem Kindle auch kein großer Aufwand ist.) Diese Reise eines mittelalterlichen Zauberers in die Zukunft war für mich jedenfalls eine erheiternde Reise in die Vergangenheit. Daher: klare Kauf- und Leseempfehlung. Bei Adamcos!

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  • Rezension zu "Catweazle" von Richard Carpenter

    Catweazle
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    27. May 2010 um 11:03

    Auch wenn ich schon älter bin, muss ich sagen das ich das Buch echt schön fand, so eine richtig schöne Kinder und Jugendgeschichte wo man sich wünscht nochmals so jung sein zu dürfen als man ohne schlechtes gewissen noch zum Jugendbuch gegriffen hat. Catweazle wir aus dem Jahr 900 ins Jahr 1970 geschleudert und natürlich kennt er keine Autos, keine Telefone oder aber Kühlschränke. So kommt es immer zu lustigen Situationen die für uns heute teilweise schon recht altmodisch erscheinen, aber diese Geschichte wurde schließlich vor 30 Jahren geschrieben bevor es Handys, Laptops oder IPhones gab, ganz geschweige denn vom Internet. Also eine doppelte Zeitreise ;)

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