Richard Castle Heat Wave: Hitzewelle (Nikki Heat 1)

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Inhaltsangabe zu „Heat Wave: Hitzewelle (Nikki Heat 1)“ von Richard Castle

Ein Immobilienmagnat stürzt aus großer Höhe auf einen Bürgersteig in Manhattan und eine vorbildliche Ehefrau mit zwielichtiger Vergangenheit überlebt knapp einen Überfall. Gangster und Mogule, die jede Menge Gründe zum Töten haben, präsentieren wasserdichte Alibis. Und dann kommt es während einer rekordverdächtigen Hitzewelle zu einem weiteren schockierenden Mord und damit zu einer Kehrtwende im aktuellen Fall. All die schmutzigen kleinen Geheimnisse der Reichen kommen ans Licht... Detective Nikki Heat vom NYPD Morddezernat ist nicht nur smart, sexy, und professionell, sondern besitzt auch einen starken Sinn für Gerechtigkeit. Doch als ihr der Starjournalist Jameson Rook zugeteilt wird, damit dieser für einen Artikel über die New Yorker Polizei recherchieren kann, sieht sie sich plötzlich einer unerwarteten Herausforderung gegenüber. Denn Pulitzerpreisträger Rook ist ebenso anstrengend wie gutaussehend...

„Nur“ eine Serienepisode in einem anderen Medium vorgesetzt, doch großartig und souverän adaptiert.

— Elmar Huber
Elmar Huber
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  • Kurzweilige Unterhaltung für CastleFans!

    Heat Wave: Hitzewelle (Nikki Heat 1)
    Querleserin

    Querleserin

    25. June 2017 um 20:14

    In diesem ersten Teil der Nikki-Heat-Reihe arbeitet die gleichnamige Nikki Heat als Detektive beim Morddezernat in New York. Seit kurzem folgt ihr der Journalist Jameson Rook überall hin, um für einen Artikel über die New Yorker Polizei zu recherchieren. In "Heat Wave" untersucht Nikkis Team den Mord an einem Immobilienmagnaten und das auch noch während New York von einer Hitzewelle heimgesucht wird.Anfangs wirkt es zwar als könnten sich Nikki und 'Rook' nicht leiden, doch die beiden kommen sich im Laufe der Geschichte näher.Für alle die bereits die Serie "Castle" kennen, erschließen sich recht schnell die vielen Gemeinsamkeiten bzw wenigen Unterschiede zwischen Serie und Buch - was bisweilen ein wenig langweilig sein kann. Trotzdem ist die Handlung nicht uninteressant und die Protagonisten sind sympathisch, vor allem wenn man die Charaktere aus der Serie mag. 😉😁😊Interessant wird das Hörbuch auch dadurch, dass als Autor der fiktive Serienautor Richard Castle angegeben ist, der die Bücher in der Serie schreibt. Der Sender, der die Serie ausstrahlt macht - wahrscheinlich um die Spekulationen anzuheizen und die Verkäufe zu steigern - ein großes Geheimnis um den oder die Ghostwriter. Ich persönlich vermute dahinter einen oder mehrere Drehbuchautoren der Serie.Den Sprecher David Nathan fand ich sehr angenehm - wobei das wirklich Geschmackssache ist! Man kennt ihn unter anderem als deutsche Stimme der Schauspieler Johnny Depp, Christian Bale (z.B. Batman-Reihe) und Paul Walker (The fast and the furious - Reihe). Er hat meiner Meinung nach bei diesem Hörbuch gut gepasst, da er Jameson Rook gut 'verkörpert'.Außerdem höre ich fast immer ungekürzte Versionen der Hörbücher, so also auch in diesem Fall. Die ungekürzte Fassung dauert etwa 8 1/2 Stunden, sie ist also auch ohne gekürzt zu sein nicht übermäßig lang.Fazit: Nette Unterhaltung für Zwischendurch, vor allem für Fans der Castle-Serie. Ich glaube es ist nicht wirklich etwas für 'richtige' Krimifans (zu denen ich nicht zähle), da 'der Fall' dann doch nicht so schwer zu lösen ist.

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  • Heat Wave: Hitzewelle

    Heat Wave: Hitzewelle (Nikki Heat 1)
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    28. June 2016 um 13:19

    „Die Hitze, die ihr entgegenschlug, hätte sie beinahe wieder zurück in den Wagen taumeln lassen. Draußen herrschten fast vierzig Grad. New York war ein Schmelzofen, und der weiche Asphalt auf der Siebenundsechzigsten Straße West gab unter ihren Füßen nach, wodurch es sich anfühlte, als liefe sie über nassen Sand. Heat hätte es sich einfach machen und näher am Tatort parken können, doch das war ein weiteres ihrer Rituale: der Weg zu Ort des Geschehenes. An jedem Tatort fand man eine gewisse Art von Chaos vor, und diese sechzig Meter Fußweg boten ihr die einzige Gelegenheit, einen eigenen, unverfälschten Eindruck von der Situation zu gewinnen.“ STORYWährend der Big Apple unter einer rekordverdächtigen Hitzewelle leidet, stürzt der New Yorker Immobilienmogul Matthew Starr vom Balkon seiner Wohnung in den Tod. Kampfspuren deuten darauf hin, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Je weiter die Ermittlungen von Detektive Nikki Heat und ihrem Team, gemeinsam mit dem Journalisten Jameson Rook, führen, desto mehr bröckelt Starrs öffentliche Fassade des angesehen und integren Geschäftsmanns. „Rook kniete sich neben Heat, um das winzige Stoffstück anzusehen. „Sie meinen, jemand der ihn über das Geländer gestoßen hat.“ Heat nickte und Rook tat es ihr nach. Sie sahen einander an, und die Nähe zu ihm brachte sie ein wenig aus dem Konzept, doch sie wich nicht zurück. Fast Nase an Nase hockte sie mit ihm in der Hitze, hielt seinem Blick stand und beobachtete, wie das Sonnenlicht in seinen Augen tanzte. Und dann blinzelte sie. „Oh verdammt“, dachte sie, „was war das denn? Ich kann mich doch nicht wirklich zu diesem Kern hingezogen fühlen. Völlig unmöglich.“ MEINUNGMit HEAT WAVE liegt der erste Roman um den weiblichen Detective Nikki Heat vor, für den der fiktive Autor Richard Castle verantwortlich zeichnet. Und in dieser Metaebene liegt auch der eigentliche Witz des Romans, bei dem es sich um ein – wenn auch sehr eigenständiges – Merchandisingprodukt zur Fernsehserie CASTLE handelt. Die Hauptfigur der Serie ist der Bestsellerautor und Bürgermeisterspezi Richard Castle, der als Beobachter dem Team von Detective Katherine „Kate“ Beckett der New Yorker Mordkommission zugeteilt wird, um für seine geplante Romanserie um die Mordermittlerin Nikki Heat zu recherchieren. Nach anfänglichem Beschnuppern erweist sich der zunächst selbstherrliche und  gönnerhafte Kindskopf Castle mit seinen ungewöhnlichen Denkansätzen bald als echte Bereicherung für das Team und auch die toughe Beckett selbst kann sich seinem Charme letztendlich nicht entziehen. Auch die Veröffentlichung seiner Romane kommt in der Serie immer wieder zur Sprache. Mit HEAT WAVE schwappt die Serienrealität nun erstmals in die echte Welt und der erste Nikki Heat-Roman des fiktiven Autors liegt in den Buchläden der realen Welt. Das Spiel mit Realität und Fiktion geht soweit, dass es z.B. einen Wikipedia-Eintrag zu Richard Castle gibt der einen kompletten Lebenslauf inkl. Bibliografie aufweist. Das Autorenfoto (auch auf den Büchern und den Autoren- und Verlagswebseiten) ist das von Castle-Darsteller Nathan Fillion. Wer die Bücher tatsächlich schreibt, wurde bis heute nicht verraten. Im Grunde handelt es sich bei NIKKI HEAT um eine kaum veränderte Kopie des CASTLE-Settings. Die konzentrierte und zunächst unnahbare Nikki Heat ist unschwer als Kate Beckett zu erkennen und der für einen Artikel recherchierende Journalist Jameson Rook, der auf du und du mit Rockstars, Richtern und Mafiaschlägern ist, natürlich als Richard Castle himself; nur dass beide wesentlich schneller im Bett landen, als in der Fernsehserie. Auch Becketts Kollegen Kevin Ryan und Javier Esposito finden ihre 1:1-Entsprechung in den Detectives Raley und Ochoa – gemeinsam „Roach“ genannt. Der Fall „Matthew Starr“ taugt ebenfalls eher als Fersehepisode, denn als cleverer Thrillerbestseller. Hat man schon einige Folgen CASTLE gesehen, kennt man die Schritte und Vorgehensweisen der Figuren. Einer nach dem Anderen werden die Verdächtigen abgeklappert, Rook gibt einige abenteuerliche Theorien zum Besten und häppchenweise hangelt man sich, unterbrochen von 1-2 überraschenden Wendungen, der Lösung des Falls entgegen. Dass das trotzdem nicht langweilig wird liegt an der großartigen Figurenzeichnung, dem Esprit und den liebevoll-frotzeligen Gesten, die hier brillant aus der Serie in das Medium Buch übertragen wurden. So verfügt auch NIKKI HEAT über die wohldosierte Mischung aus Screwball-Comedy und Krimi, die auch CASTLE auszeichnet. Der Verdacht liegt also nahe, dass für die NIKKI HEAT-Romane tatschlich eine/r der DrehbuchautorInnen der Serie verantwortlich ist, wie teilweise spekuliert wird. In erster Linie richtet sich die Buchreihe natürlich an CASTLE-Fans, die hier ihre Fernsehhelden unschwer wieder erkennen und ihren Spaß an den zahlreichen Parallelen von Roman und Serie haben werden. Allerdings sind keine Vorkenntnisse notwendig, so dass das Buch ohne Verständnisprobleme auch von „Neulesern“ gelesen werden kann. DAS HÖRBUCHWenn schon ein männlicher Interpret, so ist es schade, dass hier nicht Nathan Fillion-Synchronsprecher Tobias Kluckert genommen wurde. Doch natürlich macht auch die deutsche Johnny Depp-Stimme David Nathan seinen Job, wie immer, brillant. Nicht umsonst gehört er zu den derzeit begehrtesten Hörspiel- und Hörbuchsprechern. Ohne die Stimme zwanghaft verstellen zu müssen, macht er die Charaktere unterscheidbar und ermöglicht es so, sehr gut in die Szenen einzutauchen. Gerade NIKKI HEAT funktioniert als Hörbuch sehr gut, da das Medium noch eine Stufe näher am Fernsehen ist, als ein Buch. FAZITUnterm Strich bekommt der CASTLE-Fan hier „nur“ eine Serienepisode in einem anderen Medium vorgesetzt, doch ist dies so großartig und souverän adaptiert, dass HEAT WAVE einfach nur Spaß und Lust auf weitere Romane macht.

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