Richard Chizmar

 4 Sterne bei 317 Bewertungen
Autor von Gwendys Zauberfeder, Chasing the Boogeyman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Chizmar

RICHARD CHIZMAR ist ein New York Times-, USA Today-, Wall Street Journal-, Washington Post-, Amazon- und Publishers Weekly-Bestsellerautor. Er ist Co-Autor (mit Stephen King) der Bestsellernovelle Gwendy's Button Box und Gründer und Herausgeber des Magazins Cemetery Dance sowie des Verlages Cemetery Dance Publications. Er hat mehr als 35 Anthologien herausgegeben und seine Kurzgeschichten sind in Dutzenden von Publikationen erschienen, darunter mehrere Ausgaben von Ellery Queen's Mystery Magazine und The Year's 25 Finest Crime and Mystery Stories. Er hat zwei World Fantasy Awards, vier International Horror Guild Awards und den HWA Board of Trustee's Award gewonnen. Chizmar hat (in Zusammenarbeit mit Johnathon Schaech) Drehbücher und Teleplays für United Artists, Sony Screen Gems, Lions Gate, Showtime, NBC und viele andere Firmen geschrieben. Er hat die Werke vieler Bestsellerautoren adaptiert, darunter Stephen King, Peter Straub und Bentley Little. Chizmar ist auch der Schöpfer und Autor der Online-Website Stephen King Revisited. Seine vierte Kurzgeschichtensammlung, The Long Way Home, wurde 2019 veröffentlicht. Zusammen mit Brian Freeman ist Chizmar Mitherausgeber der renommierten Horror-Anthologie Dark Screams, die beim Random-House-Imprint Hydra erscheint. Bereits im Buchheim Verlag von Chizmar erschienen sind der New York Times- und USA TODAY-Bestsellerroman Chasing the Boogeyman, Ein Langer Dezember und Widow's Point, eine Haunted-House-Novelle über einen verwunschenen Leuchtturm, die er zusammen mit seinem Sohn Billy Chizmar geschrieben hat und die kürzlich verfilmt wurde, sowie zwei von ihm herausgegebene Anthologien: Shivers VIII und Turn Down The Lights. Chizmars Werk wurde weltweit in mehr als fünfzehn Sprachen übersetzt, und er ist auf zahlreichen Konferenzen als Schreiblehrer, Gastredner, Podiumsteilnehmer und Ehrengast aufgetreten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ein Langer Dezember (ISBN: 9783946330226)

Ein Langer Dezember

Erscheint am 22.12.2022 als Gebundenes Buch bei Buchheim Verlag.
Cover des Buches Cemetery Dance Germany SELECT '22 (ISBN: 9783946330325)

Cemetery Dance Germany SELECT '22

Erscheint am 22.12.2022 als Gebundenes Buch bei Buchheim Verlag.

Alle Bücher von Richard Chizmar

Cover des Buches Gwendys Wunschkasten (ISBN: 9783453439252)

Gwendys Wunschkasten

 (209)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Gwendys Zauberfeder (ISBN: 9783453272958)

Gwendys Zauberfeder

 (46)
Erschienen am 13.09.2021
Cover des Buches Gwendys letzte Aufgabe (ISBN: 9783453426382)

Gwendys letzte Aufgabe

 (30)
Erschienen am 09.05.2022
Cover des Buches Cemetery Dance Germany SELECT '22 (ISBN: 9783946330325)

Cemetery Dance Germany SELECT '22

 (0)
Erscheint am 22.12.2022
Cover des Buches Ein Langer Dezember (ISBN: 9783946330226)

Ein Langer Dezember

 (0)
Erscheint am 22.12.2022
Cover des Buches Gwendys Wunschkasten (ISBN: 9783837140903)

Gwendys Wunschkasten

 (18)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Gwendys letzte Aufgabe (ISBN: B09YRTVM4L)

Gwendys letzte Aufgabe

 (1)
Erschienen am 09.05.2022
Cover des Buches Gwendys Zauberfeder (ISBN: B09FTLTDJW)

Gwendys Zauberfeder

 (1)
Erschienen am 13.09.2021

Neue Rezensionen zu Richard Chizmar

Cover des Buches Widow's Point (English Edition) (ISBN: B079K7BLH5)
Louise_Sountoulidiss avatar

Rezension zu "Widow's Point (English Edition)" von Richard Chizmar

Atmosphärisch dichtes Buch
Louise_Sountoulidisvor 12 Tagen

„Cemetery-Dance-Germany“ ist eine exklusiv beim Buchheim-Verlag erscheinende Reihe und etwas ganz Besonderes, denn die hochwertigen Hardcover des amerikanischen Kultverlags von Herausgeber Richard Chizmar sind handnummerierte und limitierte Sonderausgaben zahlreicher namhafter Autoren im Bereich Horror und Dark Suspense… 

Intro

Auf der BuchBerlin, der Berliner Buchmesse 2018 bin ich auf den Buchheim-Verlag mit seinen wunderschönen Hardcovern der „Cemetery-Dance-Germany“-Reihe gestoßen. Ich liebe ja Grusel-Geschichten und die Sonderausgaben mit Prägung und Illustrationen haben es mir einfach angetan. Schon allein sie in den Händen zu halten fühlt sich einfach richtig gut an. Bei solch hübsch hergerichteten Büchern, wie dieser limitierten und handnummerierten Reihe, ist das Lesevergnügen doppelt so groß, denn die äußerliche Aufmachung verleiht einen ganz besonderen Charme und die Illustrationen intensivieren das schaurige Gefühl beim Versinken in der Geschichte.

„Widow‘s Point“ ist Band 1 und somit der Auftakt zur „Cemetery-Dance-Germany“-Reihe.

Zur Handlung

Thomas Livingston ist erfolgreicher Autor und fasziniert vom Übernatürlichen. Zu Recherchezwecken für sein neues Buch möchte er in den Widow´s Point Leuchtturm einziehen. Furchtbare und unerklärliche Dinge geschahen in der Vergangenheit an diesem Ort, weshalb ihn die Bewohner von Harper´s Cove meiden und er seit Jahrzehnten abgeriegelt ist. Doch Thomas lässt sich davon nicht beeindrucken. Er wird ein ganzes Wochenende in diesem Turm verbringen. Nur mit dem Nötigsten für zwei Nächte ausgestattet, lässt er sich einschließen. Von außen mit einer Kette verriegelt! Ganz allein! Doch ist er das wirklich, allein?

Die Figuren

Thomas Livingston ist ein richtig gut ausgearbeiteter Charakter. Anfangs ist er noch ziemlich entspannt, wenn auch neugierig und voller Vorfreude auf die folgenden Tage. Authentisch und realistisch verwirren und beängstigen ihn die sich häufenden Vorkommnisse, welche zunehmend schauriger werden. Der Leser ist immer an seiner Seite und kann selbst bald nicht mehr zwischen Realität und Wahnsinn unterscheiden. Sämtliche Nebenfiguren fügen sich schlüssig und ihrer jeweiligen Präsenz angepasst in die Story ein.

Der Schreibstil

Die beiden Autoren harmonieren sehr gut miteinander. Der Leser merkt zu keiner Zeit, welche der Passagen vom Vater beziehungsweise Sohn geschrieben wurden.

Der Schreibstil ist schön flüssig und der Plot sehr gut aufgebaut. Das Setting ist überaus bildhaft, sodass eine intensive, gruselige Stimmung beim Leser entsteht. Die tollen Illustrationen untermalen diese düstere Atmosphäre zusätzlich.

Die Spannung ist ab Beginn der Story vorhanden und der Level steigert sich mit jeder gelesenen Seite. Gekonnt ziehen die beiden Autoren den Leser mit Hilfe ihres einnehmenden Protagonisten von Anbeginn an dessen Seite. Er begleitet ihn in den düsteren Turm und hört die Riegel in die Schlösser fallen. Fortan mit Thomas eingeschlossen, spürt er die unheimliche Stimmung innerhalb dieser Mauern und kann sich des zunehmenden Gruselfaktors nicht erwehren.

Fazit

„Widow’s Point“ ist eine äußerst gelungene Geister-Geschichte, die so schön altmodisch anmutet und doch nichts vom Charme einbüßt. Ein atmosphärisch dichtes Buch, das dem Leser ordentliche Schauer über den Rücken jagt und seine Haut kribbeln lässt. Die Stunden im sagenumwobenen Leuchtturm von Harper’s Cove sind ein wahrer Lesegenuss und ein grandioser Reihenauftakt.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Gwendys letzte Aufgabe (ISBN: 9783453426382)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Gwendys letzte Aufgabe" von Stephen King

Es gibt mehr Welten als diese
Flaventusvor 3 Monaten

Viele Jahre hat der dunkle Turm Stephen King verfolgt. Dass dieser noch immer in seinem Kopf herumspukt, zeigt der letzte Band der Gwendy-Trilogie, in dem der Leser die sympathische Frau auf ihrer letzten Aufgabe begleiten darf.

Gwendy ist mittlerweile mit ihren 64 Jahren in einem hohen politischen Amt angekommen und direkt zu Beginn der Geschichte darf der Leser sie auf ihrem Weg zu einer Rakete begleiten, die sie ins Weltall schießen wird. Mit dabei der Wunschkasten, der schon in den letzten beiden Büchern eine entscheidende Rolle übernommen hat. Wie es dazu kam, was Gwendy im Weltall vorhat und was ihre aufkeimende Demenz damit zu tun hat, wird der Leser nach und nach erfahren.

Dass nicht nur Richard Chizmar sondern auch Stephen King maßgeblich an der Geschichte geschrieben hat, wird der Leser an den vielen Bezügen zu seinen anderen Werken erkennen. Da gibt es nicht nur den Clown in der Kanalisation von Derry, sondern auch ein scharlachrotes Auge, sechs Balken und einen Turm in der Mitte. Vor allem Bezüge zu seinem dunklen Turm Zyklus sind sehr mannigfaltig vorhanden. Logischerweise nur für jene, die die acht Bücher kennen. Immer wieder fallen Sätze, wie sie aus dem dunklen Turm Universum bekannt sind, wie z.B., dass es mehr Welten als diese gibt. Fehlt eigentlich nur noch der Gruß lange Tage, angenehme Nächte.

Dennoch bleibt der Kern des dritten Teils die magische Kraft des Wunschkastens, dessen eigentlicher Sinn nur bedingt dem Leser offenbart. Immer wieder streckt er seine Finger aus, um das Chaos anzufachen, das ein Fall des Turms zur Folge hätte. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblenden, mit denen erklärt wird, was in den vergangenen Bänden passiert ist und wie es dazu kam, dass Gwendy nun ins All geschossen wird.

Fazit

Hatte die Gwendy-Trilogie mit dem zweiten Teil einen kleinen Durchhänger, so konnte sie mich mit diesem Abschluss voll und ganz einfangen. Stephen King weiß einfach, wie man Bösewichte erzeugt und wie man eine Faszination um so einen kleinen Zauberkasten spinnt. Ich weiß zwar nicht, welcher Anteil von Chizmar stammt und welcher von King, aber ich habe an vielen Stellen den erzählerischen Stil Kings wiedererkennt, der dieser Geschichte die besondere Würze verliehen hat. Die drei kurzweiligen Geschichten sind nun vollzählig und wer diese noch nicht kennt, kann sie gern an einem Wochenende einverleiben sich so der Magie des Wunschkastens hingeben.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Gwendys Zauberfeder (ISBN: 9783453272958)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Gwendys Zauberfeder" von Richard Chizmar

Nicht ganz so ideenreich wie der erste Teil, aber dennoch gut
Flaventusvor 3 Monaten

Gwendy Peterson ist mittlerweile 37 Jahre alt und hat eine sehr eigensinnige Karriere hingelegt und ist nun eine erfolgreiche Abgeordnete in Washington. Und plötzlich ist er wieder da: Der Wunschkasten, dem sie als 12-Jährige schon mal begegnet war und der ihr Leben grundlegend verändert hat. Dieses Mal ist es aber nicht ihr Leben, das durch den Wunschkasten verändert wird, sondern einige andere. Unter anderem das ihrer Mutter.

Ich gebe zu, dass der Reiz des Wunschkastens ein wenig nachgelassen hat. Da konnte der erste Band der Trilogie deutlich mehr auffahren. Der Erzählstil ist zwar vergleichbar zum ersten Band, aber es gibt nicht mehr so viele fantasiereiche neue Ideen. Ob dies dem Umstand geschuldet ist, dass Stephen King am zweiten Band deutlich weniger seine Finger im Spiel hatte als noch im ersten Teil? Vielleicht. Ist der erste Band noch aus einem Zusammenspiel von Stephen King und Richard Chizmar entstanden, so hat letzterer diesen zweiten Band komplett eigenständig geschrieben.

Apropos eigenständig. Obwohl dies ein zweiter Band einer Trilogie ist, kann er auch ohne Kenntnisse des ersten Teils gelesen werden. Raten kann ich allerdings nicht dazu, denn der erste Band ist deutlich überraschender als der zweite. Dennoch fand ich die Zauberfeder ebenso lesenswert und unterhaltsam wie den ersten Band, nur eben weniger fantasiereich. Immerhin kommt der Leser wieder nach Castle Rock zurück und wieder durfte ich dabei sein, wenn Gwendy mit sich ringt, wie sie den Zauberkasten einsetzen mag. Oder eben auch nicht. Der Fall der verschwundenen Mädchen wird zwar thematisiert, aber das Buch ist definitiv kein Krimi oder gar Thriller, sondern konzentriert sich voll und ganz auf das Pärchen Gwendy und Wunschkasten.

Fazit

Schon den ersten Band fand ich sehr lesenswert und zweiter reiht sich dort ein. Ja, es gibt ein paar weniger Ideen und der Leser kennt natürlich den Wunschkasten. Dennoch ist die Geschichte angenehm kurzweilig und konnte mich mit seinem neuen Auftreten des Kastens einfangen und abholen (wie es so schön heißt). Ich mag noch anmerken, dass das Buch zwar 272 Seiten hat, es gleichzeitig auch relativ klein ist, weshalb ich schon fast sagen kann, dass es sich eher um eine längere Kurzgeschichte handelt.

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 402 Bibliotheken

von 156 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks