Richard Crompton Hell's Gate - Mord in Kenia

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Inhaltsangabe zu „Hell's Gate - Mord in Kenia“ von Richard Crompton

Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell s Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung ... Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.

Eine spannende, komplexe Geschichte, die eine gänzlich andere Welt als in Europa zeigt.

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

Nach "Wenn der Mond stirbt" ein neuer Fall für Massai Mollel in den weiten Kenias. Atmosphärisch und gesellschaftskritisch!

— Floh
Floh

Wenn Gesetz und Gerechtigkeit nicht dasselbe sind! Gut aufgebaute Geschichte.

— Mira20
Mira20

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  • Ein brasilianisches Sittenbild.

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    • 4
  • Authentisch, mit einem Ermittler, den man einfach mögen muss

    Hell's Gate - Mord in Kenia
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    04. September 2016 um 21:44

    Ich habe bereits den ersten Band "Wenn der Mond stirbt" um den Massai - Ermittler Mollel gelesen und war auf den zweiten wirklich sehr gespannt. Konnte er meine Erwartungen erfüllen und fast nahtlos an den ersten Band anknüpfen? Lest selbst. Nach den Ereignissen rund um seinen letzten Fall, wird Mollel in die Provinz Nairobis versetzt. Auch dort macht er sich nicht wirklich viele Freunde, stößt auf Mauern des Schweigens und der Ablehnung. Als auch hier die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, gerät er schnell in ein Bett aus Lügen und Intrigen, muss am Ende sogar um sein eigenes Leben fürchten. Er muss sich sogar die Frage stellen, ob er wirklich noch für die richtige Seite kämpft.Der Schreibstil hat mir wie auch im ersten Band wirklich gefallen. Mollel ist trotz oder gerade wegen seiner eigenbrödlerischen Art ein Typ, den man irgendwie einfach ins Herz schließt. Er sagt, was er denkt und handelt oft so, wie man es gar nicht von ihm erwartet. In diesem Buch spielt auch die Vergangenheit des sympathischen Ermittlers eine Rolle, welche mittels Rückblenden in die Geschichte eingebaut wurde. Auch bei diesem Band hat Richard Crompton den Leser deutlich spüren lassen, wie sehr ihm Nairobi selbst ans Herz gewachsen ist und wie sehr er sich damit beschäftigt hat. Durch verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zueinander führen, nehmen den Leser mit auf eine Reise durch das wunderschöne Nairobi.Durch die detailgetreue Erzählweise des Autors, fühlt man sich fast wie.. Zuhause. Der Spannungsbogen wird recht konstant aufrecht erhalten, auch wenn ich selbst finde, dass der Autor auch hier noch weitaus mehr Luft nach oben hat. Dennoch ein Buch, welches ich euch durchaus als Krimi in einer anderen Welt ans Herz legen möchte. 

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    • 2
  • Leserunde zu "Spur nach Namibia" von Klaus Heimann

    Spur nach Namibia
    laiknik

    laiknik

    Die EDITION OBERKASSEL stellt 10 Print-Exemplare für diese Leserunde zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 5.06.2016, 24 Uhr. Am darauf folgenden Montag werden die Gewinner gezogen und benachrichtigt.

    Folgt Hauptkommissar Sigi Siebert aus Essen auf heißer Spur nach Namibia!

    Viel Glück allen Bewerbern!

    Mehr: www.klausheimann.de

     

    • 253
    Floh

    Floh

    30. May 2016 um 02:47
    amena25 schreibt Namibia war bei meinen Afrika-Reisen der Favorit. Und dort auch noch einen Krimi mitzuverfolgen - das wäre ein echtes Highlight! Würde deshalb sehr gerne mitlesen.

    Vielleicht würden dir dann auch folgende beide Krimis gefallen? Wenn der Mond storbt und Hells Gate von Richard Crompton. Sehr atmosphärisch und mal was ganz anderes....

  • Familiengeschichte mit dramatischen Elementen

    Der Ort, an dem die Reise endet
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Als Geschwister wurden Moses Odidi und Arabel Ajany Oganda in eine kenianische Familie im Norden Kenias weit abseits von Nairobi geboren. Ajanys Bruder Moses Odidi wird Opfer bei einer Schießerei in den Straßen Nairobis. Ajany kehrt deshalb aus Brasilien zurück. Papa Aggrey Nyipir und Mama Akai Lokorijom trauern gemeinsam mit ihrer Tochter, wobei jede auf seiner Art und Weise trauert. Moses Odidis Tod lässt Erinnerungen an vergangene Zeiten lebendig werden, die bis in die Kolonialzeit zurückgeht bevor Kenia unabhängig wurde. Als Mama Akai voller Trauer von zu Hause flüchtet, kommen die Zweifel an die vergangenen Ereignisse innerhalb der Familie, aber auch manche bisher unausgesprochene Wahrheit kommt an die Oberfläche. Die kenianische Autorin Yvonne Adhiambo Owuor nimmt die Leserschaft auf eine Reise von familiären Dramen, Emotionen, Schicksalen und kolonialen Einblicken der kenianischen Gesellschaft der 1950er und 1960er Jahre. Zu Beginn des Romans fällt einem sofort der Schreibstil eines anderen - sonst üblichen - Typus auf. Nach einigen Seiten hat man sich an den Stil gewöhnt. Besonders auffällig sind die Figuren Odidi und Ajany Oganda, die sich als Kinder zugehörig fühlen wie Zwillinge, aber später ihre eigenen Wege gehen. Als Moses Odidis Tod eintrifft, beginnt die eigentliche Geschichte der Familie. Yvonne Adhiambo Owuor erzählt aus der Perspektive der jeweiligen Figuren der Familie. Aber es wird auch der Versuch unternommen, warum Moses Odidi sterben musste. Während der Erzählung findet ein Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit statt, das einen Mix aus landschaftlichen Bildern, kenianischer (Kolonial-)Politik, Geschichte und Familienereignissen verschmelzen lässt. Besonders die Abwechslung unterschiedlicher Sprachen der lokalen kenianischen, brasilianischen, aber auch anderer afrikanischer Sprachen der Nachbarländer hinterlassen einen Kosmos der afrikanischen Lebensweise, bei der die einzelnen Schicksale nicht außer Acht gelassen werden. Jede Figur in dieser Geschichte erlebt sein eigenes Schicksal im positiven wie negativen Kontext. Des Weiteren gibt es kein gutes und kein schlechtes Ende der Geschichte, sondern eine Spur von Weisheit(en). Bei diesem Roman muss ich betonen, dass er in eine Welt der afrikanischen Kultur und Geschichte eintaucht, und keine Ereignisse beschönigt, womit ich meine, dass diese Geschichte real passiert sein könnte. Yvonne Adhiambo Owuor begeisterte mich mit ihrer Familien(drama-)geschichte, weil sie Momente der Warmherzigkeit, aber auch der Brutalität von Emotionen und Ereignisse in einer Balance erzählen kann. Für diese Geschichte sollte man sich schon ein wenig Zeit lassen, um sich auf die Sprache und Verwicklungen der Figuren einzulassen. Ein Buch, um über den Tellerrand zu schauen.

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    • 9
  • Eine spannende, komplexe Geschichte, die eine gänzlich andere Welt als in Europa zeigt.

    Hell's Gate - Mord in Kenia
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    Zum Inhalt: Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt. In einem kleinen Ort direkt nebem dem Nationalpark Hell's Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen um im örtlichen Hotel abzusteigen, nur sehr wenig Abwechselung... Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht. Meine Meinung: Ein Krimi der ganz anderen Art. Aufgrund der Lage der Geschichte (in Nairobi und Kenia) werden ganz andere Probleme sichtbar und eine tote Blumenpflückerin scheint hier nicht groß ins Gewicht zu fallen. Die Leser werden in diesem Buch mit einer Welt konfrontiert, die man in Deutschland vergeblich sucht. Die Geschichte ist sehr vielschichtig; es geht nicht nur um eine ermordete Blumenpflückerin, sondern der akribische Ermittler Mollel hat es mit noch ganz anderen, in Kenia wahrscheinlich alltäglichen Problemen zu kämpfen. Korruption auf allen Ebenen, Machtmissbrauch und Selbstjustiz sind an der Tagesordnung und er versucht der ruhende Pol zu sein, der dem Recht auf die Sprünge hilft. Dabei eckt er natürlich bei vielen an, die ihre Vorteile aus der aktuellen Situation ziehen. Teilweise fand ich die Geschichte in sich zu "verwinkelt". Bsp. an einer Stelle erinnert sich Mollel an eine frühere Begebenheit, die dann in den nächsten 4 bis 5 Seiten genau erläutert wird, bevor wir auf einmal wieder in der Gegenwart landen und die Geschichte seinen weiteren Lauf nimmt. Das geschieht ein paar Mal und hat mich ein wenig gestört. Ansonsten ist es eine interessante, und komplexe Geschichte, bei der man bis zum Schluss nicht genau weiß, wer wie spielt und wer "sauber" arbeitet. Ich fand ihn (trotz der eben erwähnten "Ablenkungen") gut zu lesen . Es war auch einmal interessant, in die sozialen Verhältnisse in Afrika zu schauen, die ich mir so gut vorstellen konnte. Fazit: Eine spannende, komplexe Geschichte, die eine gänzlich andere Welt als in Europa zeigt. Trotz dieser spannenden und vielschichtigen Story sind mir Krimis die in "europäischen" Verhältnissen spielen deutlich lieber. Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen.

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    • 2
  • Provinz und Zivilisation; Ethik und Moral. Ein Massai muss seine Grundfeste hinter sich lassen...

    Hell's Gate - Mord in Kenia
    Floh

    Floh

    Noch gar nicht so lang ist es her, da habe ich voller Vorfreude und voller hoher Erwartungen das Krimidebüt „Wenn der Mond stirbt“ des Autors Richard Crompton zu lesen begonnen. Nun habe ich voller Erwartungen und Neugier seinen zweiten Band „Hell´s Gate“ um den Massai-Ermittler Mollel erwartet. Das Besondere an dieser Kriminalromanreihe sind die außergewöhnlichen Settings und der einzigartige Ermittler Mollel mit seinen Prinzipien und Hintergründen. Richard Crompton begibt sich in seiner Reihe ins exotische und von Korruption regierte Nairobi in Afrika und seinem ländlichen Umland. Hier stoßen Kultur, Ethik, Gesetz und Korruption aufeinander. Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/) Inhalt: "Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell’s Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung ... Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht." Handlung: Nachdem Mollel bereits in seinem ersten Fall in pulsierenden Nairobi mit seinen eigenen Methoden und Prinzipien seine Ermittlungen geführt hat und den gesamten Polizeiapparat aus den Angeln gehoben hat, wird er nun Zwangsversetzt und soll die banale Aufgabe verrichten, sich der Wilderei in den abgeschiedenen Nationalpark Hell´s Gate annehmen. Indem wir Mollel in der Provinz begleiten, so werden auch wir Leser uns wieder schnell in sein Gerechtigkeitssinn einfinden. Während Mollel seine neue Stellung wiederwillig annimmt, ereignen sich neben der respeklosen Wilderei an seltenen Tierarten andere weitere Vorfälle, die Mollel ermitteln lassen. Ein krankhafter Vergewaltiger wird ohne erkennbaren Grund aus der Haft entlassen, das damalige Opfer wird tot aufgefunden und die Spuren führen geradewegs in die eigenen Reihen der Polizeibehörde. Kurz darauf der Mord an der Rosenpflückerin. Eine Taktik? Eine Strategie? Je näher Mollel den Dingen kommt, umso enger zieht sich die Schlinge um seinen Hals. Doch Mollel wäre nicht Mollel, wenn er nicht kämpfen würde, kämpfen für Gerechtigkeit und Ehrgefühl… Neben der beklemmenden und aufklärenden Handlung und den präsenten Themen Afrikas bekommen wir neben Gesellschaftskririk auch viel afrikanischen Hintergrund und Atmosphäre. Schon hier kristallisiert sich heraus, dass die Urinstinkte und Ansichten der Massai nicht immer mit denen der Zivilisation korrelieren. Was bedeutet schon der Verlust seltener Tiere, wenn das große Geld winkt? Was wiegt höher? Für Mollel scheinen die Werte klar, doch die Behörden und deren korrupten Beamten sehen das anders. Geld zählt, auch in Hell´s Gate. Ein Gewissenskonflikt zwischen Recht, Ordnung, Dienst, Gerechtigkeit, Verbundenheit und Bestätigung entsteht. Wird Mollel den Bruch zwischen Macht und Ethik brechen? Wird er den Fall aufklären? Kann er für Gerechtigkeit sorgen? Kann er mit seiner Vergangenheit abschließen? Auf welcher Seite wird Mollel stehen? Schreibstil: Der Schreibstil des Autors besitzt die Kunst, einen soliden und dennoch sehr polarisierenden Krimi zu schreiben. Neben vielen Einflüssen, die das Leben in Ostafrika prägen und zeichnen, erleben wir gesellschaftskritische Themen in einen soliden Krimi verwoben, der keine starken Spannungsspitzen hat, jedoch durch seine politische und menschliche Grausamkeit besticht. Autor Richard Crompton zeigt eine grade Linie und wirft hier und da einen Blick zurück in Mollel Vergangenheit und in die Gesellschaft Kenias. Crompton taucht ein in die Welt der bunten Kulturen, der weiten Natur, den Kulturen, den überwätigenden Tieren und der sagenhaften Mythen. Der Autor zeigt jedoch auch beklemmende Einblicke in die Welt der großen Geschäfte, des Handels, der Regierung und sogar der eigenen Polizei. Moral und Ethik. Geld und Macht. Macht und Dummheit. Angst und Schrecken. Recht und Gerechtigkeit. Bestechung und Erpressung...Der Autor Richard Crompton besitzt geballtes Wissen über Land, Leute, Kultur und Lebensart des Landes. Hier merkt man, dass der Autor seine Lebzeit in diesem Land verbringt und sich heimisch und verbunden fühlt. Gerne gibt er diese Eindrücke und das Wissen an die Leser weiter. Dieser Krimi regt zum Nachdenken an und lässt aufhorchen, hier leistet der Autor neben spannender Unterhaltung auch sensationelle Aufklärungsarbeit die nachhallt. Die Spannung und die Wendungen sind eher flach und fließend. Hier dominieren Land und Leute. Durch sein Knowhow schreibt der Autor authentisch, überzeugt und klar. Er lässt durch Realität und Herzblut diesen Krimi so lebendig wirken. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, die Ermittlungen und auch Mollels Rückschritte eigens zu erleben und zu lenken. Der Duft der Natur, die staubige Luft, die flirrende Sonne und die verborgenen Wege der Gesetze. Charaktere: Mollel, ein Ermittler, so facettenreich und bunt wie das Leben und die Kulturen im fernen Afrika... Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir hier in diesem Buch. Hier lernen wir Rollen und Nebenrollen aus allen Kulturschichten, Bildungsschichten, religiöse und politischmotivierte Kreise, unterschiedlichste Berufsfelder und aber auch Charaktere mit unterschiedlich verlaufenden Vergangenheiten kennen. Hier schöpft der Autor aus den Vollen, und überzeugt durch seine Charaktere. Massai Mollel, ein ambitionierter Ermittler, der seinen Job ernst nimmt und für Gerechtigkeit sorgt. Doch Mollels Methoden und Prinzipien stoßen nicht immer auf Ansehen und Gutheißung. So wird er kurzerhand zwangsversetzt und muss sich in der Provinz um Themen wie Wilderei und Diebstahl kümmern. Für Neuleser dieser Reihe wird Mollel mit seiner Vergangenheit und Hintergründen aus den ersten Fall sehr gut beschrieben, aber auch Leser, die Mollel bereits kennen bekommen wieder einmal ein sehr fein gezeichnetes Bild dieses Massai. Mollel ist das flieschgewordene Afrika, doch es gibt da auch noch die andere, dunkle und machthungrige Seite des Landes. Ein polarisierender Hauptprotagonist, die vielen Vieze-Hauptprotagonisten und die schmückenden Nebendarsteller, hier hat der Autor Richard Crompton hat so viele Charaktere erschaffen, die so bunt sind, wie die vielen Stämme und Kulturen und Sprachen in Afrika und Nairobi. Jeder der agierenden Charaktere ist auf seine eigene Art speziell und prägend. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich auch mit ihnen zu identifizieren. Schauplätze: Hier weiß es der Autor besonders zu glänzen, hier kennt er sich aus, hier ist sein Leben, hier lässt er uns Teil haben. Afrika, Kenia, Nairobi, Hell´s Gate einmal ganz anders. Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig und flächendeckend wie das ganze Land und wie die bunten Charaktere in dem Buch. Wilde Tiere, Naturgewalten, Vegetation, bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, viel Atmosphäre und Flair… Dieser Krimi bietet viele Kulissen und sonderbares Kopfkino. Der Autor R. Crompton bietet den Leser einen Blick in die Welt der großen Sonne, der roten Erde, der wilden Tiere, der heißblütigen Kulturen und der kalten Macht. Meinung: Der erste Teil dieser Kenia-Krimi-Reihe hatte mir nur mäßig gefallen, umso mehr war ich nun neugierig, ob der Autor in seinen zweiten Fall um den Massai Mollel sein Potental erkannt und geschöpft hat. Ich muss wirklich überraschend feststellen, dass mir „Hell´s Gate“ bemerkenswert gut gefallen hat und ich unerwartet nah und tief in die Geschehnisse versinken konnte. Das hat mir im ersten Band etwas gefehlt. Zwar liest sich dieser Krimi ebenfalls eher wie ein Roman, bietet aber weit mehr solide Krimikunst als noch „Wenn der Mond stirbt“. Hier erleben wir weit mehr fesselnde Wendungen und knallharte Ermittlungen. Mich beeindruckt besonders die intensive Recherche und das faktische Wissen des Autors. Sehr gelungen! Gerade das Team um Mollel und seine private Einstellung bieten genügend Stoff für noch viele weitere Werke. Fasziniert bin ich davon, wie es dem Autor gelingt, diese unzähligen Kulturen und Eindrücke des Landes in einem Plot zu verarbeiten. Dieser Krimi bedient viele Emotionen. Er wandert nicht nur auf der Schiene von Abscheu, Ekel und Mord, nein dieser Krimi klärt auf, informiert und bewegt zum Sinnieren. Sprachlich sehr gewandt und von Intelligenz und Know how geprägt. Faszination, Empörung, Leid und Neugier packen den Leser und binden ihn an die Ereignisse. Pressestimme: „Crompton, ein Kenner der Massai-Kultur, verbindet einmal mehr eine packende Handlung mit einem äußerst kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Zustände Kenias.“ (Quelle: Amazon, Zitat: Rhein-Zeitung 21.07.2015) Cover / Buch: Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover gefällt mir mehr als gut. Wunderbar. Der Autor: "Richard Crompton hat als Journalist und Produzent für die BBC gearbeitet. 2007 ging er mit seiner Frau, die als Menschenrechtsanwältin bei den Völkermordprozessen von Ruanda tätig war, nach Afrika. Er lebt mit seiner Familie in Nairobi." Fazit: Mollel´s zweiter Fall begeistert mich mehr, als sein erster Fall! Hier hat der Autor einen sehr empfehlenswerten und atmosphärischen, wenn auch stark gesellschaftskritischen Krimi dargeboten!

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    • 9
    Mira20

    Mira20

    08. August 2015 um 21:41
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Lesenswerter Krimi in einem außergewöhnlichen Setting,

    Hell's Gate - Mord in Kenia
    bieberbruda

    bieberbruda

    Ein Mord in der Hitze Ostafrikas. Im bereits zweiten Fall des Massai-Ermittlers Mollel legt er sich mit mächtigen Gegnern an. Die Story: Der Massai-Ermittler Mollel wird in die Nähe des Nationalparks Hell's Gate zwangsversetzt. Mit dem Leben in der Provinz kann er sich noch nicht so recht anfreunden. Als ein Vergewaltiger vom Gericht freigesprochen wird spitzt sich die Lage zu, denn kurz darauf wird das Vergewaltigungsopfer tot an einer Wasserstelle aufgefunden. Als die Ermittlungen in die eigenen Reihen führen begibt sich Mollel selbst in Gefahr... Meine Meinung: Crompton erzählt in Hell's Gate nicht nur einen soliden Krimi, sondern besticht vor allem durch die tolle afrikanische Atmosphäre und die Einblicke in das Leben eines "modernen" Massai. Der Krimi behandelt aktuelle Themen wie Gewalt gegen Frauen, Rassenprobleme, Korruption und die (illegale) Jagd auf die afrikanische Wildnis. Während den etwas eigenwilligen Ermittlungen weiß Mollel nicht, wem er wirklich trauen kann. Er legt sich mit mächtigen Gegnern an, gerät selbst ins Fadenkreuz und landet sogar im Gefängnis. Das lässt sich zwar sehr gut und flüssig lesen, aber manchmal war es mir etwas zu viel (Krimi vs. Gesellschaftskritik). Nichtsdestotrotz gehe ich mit Mollel gerne noch einmal auf Verbrecherjagd! Fazit: Ein lesenswerter Krimi in einem außergewöhnlichen Setting. Von mir gibt es 4 Sterne.

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    • 2
    Floh

    Floh

    27. July 2015 um 04:32
    bieberbruda schreibt Crompton erzählt in Hell's Gate nicht nur einen soliden Krimi, sondern besticht vor allem durch die tolle afrikanische Atmosphäre und die Einblicke in das Leben eines "modernen" Massai.

    Ich hoffe, dass der zweite Fall diesen Flait wirklich verwirklicht, denn das habe ich leider in Band 1 sehr vermisst!

  • Wenn Gesetz und Gerechtigkeit nicht dasselbe sind!

    Hell's Gate - Mord in Kenia
    Mira20

    Mira20

    Nach "Wenn der Mond stirbt" erwartet uns hier der 2. Fall des Massai- Ermittlers Mollel. Auch wer den 1. Teil nicht gelesen hat, wird keine Einstiegsschwierigkeiten haben.  Mollel wird in einen kleinen Ort neben dem Nationalpark Hells Gate zwangsversetzt (Gründe aus Fall 1). Obwohl hier auch eine Gruppe Massai lebt, schlägt ihm sofort das übliche Misstrauen entgegen. Auch seine neuen Kollegen wissen nicht so recht, was sie von ihm halten sollen. Als das Gericht einen Vergewaltiger freispricht, ahnt er bald, dass hier die Gerechtigkeit auch ohne Gesetz ihren Lauf nehmen und er auf die Probe gestellt wird.  Mit dem Tod einer Blumenpflückerin beginnt Mollel, nur mässig von seinen neuen Kollegen unterstützt, zu ermitteln an. Auch hier ist schnell klar, die Willkür des Gesetzes bringt die Menschen in verzweifelte Situationen. Mehr möchte ich nicht verraten, denn das Lesen des Krimis lohnt sich. Was zuerst als einfacher Fall daher kommt , entwickelt sich schnell zur komplexen Geschichte. Einige überraschende Wendungen erwarten den Leser/die Leserin. Der Autor versteht es  hervorragend den Leser/die Leserin in die Welt Afrikas zu entführen. Die Thematik - Gesetz und Gerechtigkeit - sind wunderbar in die wilde Kulisse Afrikas verpackt. 

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