Richard Dübell Das Buch der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Finsternis“ von Richard Dübell

Gelähmt vor Entsetzen muss Buchdruckergehilfe Quirin mitansehen, wie sein Meister in einen Fluss springt und von den tobenden Wassern verschluckt wird. So verzweifelt versucht Meister Guldenmund dem Grafen von Gallenstein zu entfliehen, der ihm das "Buch der Finsternis" abjagen will. Was der ruchlose Graf nicht weiß: Der Buchdrucker hat kurz vor seiner Flucht das Verderben bringende Werk ausgerechnet Quirin anvertraut. Der Junge soll es zum Bischof nach Salzburg bringen. Aber was will der Bischof damit? Quirin tappt im Dunkeln. Dennoch ist er fest entschlossen, den letzten Wunsch seines Meisters zu erfüllen. Und er hat keine Sekunde zu verlieren …
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  • Schöner Einstieg in den historischen Roman für Jugendliche

    Das Buch der Finsternis

    BirgitConstant

    26. August 2017 um 06:46

    "Das Buch der Finsternis" ist ein historischer Roman für Jugendliche, der die Leser mit auf eine abenteuerliche Reise in die Zeit der Buchdruckkunst mitnimmt. Im Zentrum des Buchs stehen Quirin, der 13-jährige Hilfsarbeiter des Buchdruckermeisters, das etwa gleichaltrige Bauernmädchen Anna sowie ein geheimnisvolles Buch, das vom Teufel persönlich geschrieben sein soll und das Quirin so schnell wie möglich zum Bischof nach Salzburg bringen soll."Das Buch der Finsternis" ist mein erster Roman von Richard Dübell, den ich tatsächlich zuende gelesen habe. Das Buch ist insgesamt spannend geschrieben und bietet dem jugendlichen Leser viel Action mit waghalsigen Verfolgungsjagden, Naturkatastrophen und Schwertkämpfen. Außerdem gibt es zum Ende hin zahlreiche überraschende Wendungen mit weitreichenden und beängstigenden Folgen, die die Spannung weiter steigern. Den Schluß bildet eine furiose Kampfszene mit mehreren Personen, bei der man förmlich die schnellen Kameraschnitte zwischen den verschiedenen Kämpfern sehen kann.Diese Spannung leidet an einigen Stellen an teilweise sehr ausgiebigen Infodumps, in denen der Autor ausführlich geschichtliche Hintergründe erklärt, beispielsweise was Reliquien sind. Diese Erklärungen sollen dem jugendlichen Publikum, das solche Termini oder Hintergründe möglicherweise nicht kennt, beim Verständnis des Textes helfen; trotzdem finde ich sie manchmal zu lang.Aufgrund der für einen historischen Roman sehr übersichtlichen Personenkonstellation und den gut voneinander abgegrenzten Charakteren ist "Das Buch der Finsternis" für Jugendliche sicherlich ein guter Einstieg in dieses Genre, den ich gerne weiterempfehle.

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  • Magie in einer dunklen Epoche

    Das Buch der Finsternis

    his_and_her_books

    14. January 2016 um 16:53

    Zitat: „Sein Leben war nicht mehr als ein Stück Blei, das zufällig das richtige Gewicht besaß, um das Gold in der anderen Schale aufzuwiegen.“ (S.17) Inhalt: Salzburg im Jahr 1486. Um das Lehrgeld für den erstgeborenen Sohn aufzubringen, wird der dreizehnjährige Quirin von seinem Vater als Hilfsarbeiter an Meister Lukas, einem angesehenen Buchdrucker gegeben. Ein Großauftrag führt Meister Lukas in das Kloster Admont. Auch Quirins Arbeitskraft wird benötigt und so begleitet er den Meister.  Kurze Zeit später wird Quirin völlig überhastet von seinem Meister dazu genötigt, eine kleine Truhe zu Bischof Johann nach Salzburg zu bringen. In der der Truhe befindet sich „Das Buch der Finsternis“, in dem der Teufel die ihm versprochenen Seelen verzeichnet haben soll. Ab jetzt befindet sich Quirin in großer Gefahr. Anna, ein Mädchen aus der Gegend, steht ihm zur Seite. Doch nun hat Quirin gefährliche Feinde. An jeder Weggabelung lauert der Tod. Meinung: Beim Ravensburger Buchverlag konnte ich bisher schon so manche Buchperle entdecken. So wurde ich auch auf „Das Buch der Finsternis“ aufmerksam. Allein der Umschlag dieser Hardcoverausgabe ist schon ein echter Hingucker. Dies in Verbindung mit meinen über das Buch vorliegenden Informationen ließ mir gar keine andere Wahl, als unbedingt zu dieser Geschichte zu greifen. Gleich zu Anfang der Geschichte traf ich auf Quirin, der unmittelbar in eine seltsame Szene geraten ist. Diese Szene legte letztendlich einen Grundstein für das spätere Verständnis der Geschichte. Natürlich wusste ich dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht, verrate damit aber auch definitiv nichts. Kurz darauf begab ich mich zusammen mit Quirin auf die Reise zum Kloster Admont, in dem sein Meister einen Großauftrag des Abtes zu erledigen hatte. Im Kloster trifft Quirin auf Anna, einem Bauernmädchen aus der Gegend, der er bald etwas schuldig bleiben sollte. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Quirin erhält den eiligen Auftrag, dem Bischof in Salzburg die Truhe mit dem „Buch der Finsternis“ zu überbringen. Nichtsahnend, dass er damit zwischen alle Fronten gerät, versucht er seinen Auftrag zu erfüllen. Mit Anna an seiner Seite gerät er in Gefahrensituationen, wie er sie sich bisher nicht auszumalen vermochte.  Quirin begegnete mir anfangs als ziemlich naiver Charakter mit einem Hang zu Selbstzweifeln. Einerseits seine Erziehung, andererseits die Gepflogenheiten zum Ende des Mittelalters in Verbindung mit seinen gerade erst dreizehn Jahren rechtfertigten sein Wesen. Lesen und Schreiben gehörte zu dieser Zeit nicht zum Standardrepertoire der Menschen. Heutzutage kann man sich das nicht mehr vorstellen. Dennoch wurde es mir immer wieder überdeutlich vor Augen gebracht, welche Errungenschaft diese Vorteile für die heutige Gesellschaft im Vergleich zu früheren Lebensweisen sind.  Im Laufe der Geschichte konnte ich bei Quirin deutliche Veränderungen spüren. Er wird aufgrund der Ereignisse erwachsener, sein Denken wird klarer und sein Selbstbewusstsein festigt sich. Nicht zuletzt ist es aber auch Anna, der er diese Entwicklung verdankt.  Bei Anna hatte ich eigentlich von Beginn an den Eindruck, dass sie genau weiß, was sie will. Die Begegnung mit Quirin ist ihre Chance, dem für sie vorausgeplanten Leben zu entfliehen. Und doch entwickelt sich die Handlung zwischen Anna und Quirin nicht so, wie man grundsätzlich vermuten würde. Quirin lernt, mit Enttäuschungen umzugehen und Chancen zu nutzen, wenn sie sich ergeben und nicht einfach abzuwarten.  Richard Dübells Schreibstil ist nicht ausufernd erzählend, dennoch gelingt es ihm mit einfachen Mitteln, die Szenerie anschaulich und vorstellbar zu beschreiben. Die Geschichte wird zum Großteil aus Quirins Perspektive in dritter Person Vergangenheit erzählt, andere Sichtweisen flossen dabei immer wieder mit ein. Dabei schafft es der Autor, immer wieder interessante Informationen über diese Zeit einzuflechten, dabei aber nicht lehrerhaft zu wirken. Auch wenn die Spannungsbögen nach meinem Empfinden mitunter gestrafft werden könnten und für einen Dreizehnjährigen nachvollziehbare naive Handlungsansätze mich mitunter die Augen verdrehen ließen, fühlte ich mich wohl mit dieser Geschichte und war neugierig, was mich auf den vor mir liegenden Seiten erwarten würde. Hatte ich lange den Eindruck, dass ich den Handlungsverlauf vorherahnen könnte, führte mich der Autor dann doch auf falsche Fährten und zeigte mir eindrucksvoll auf, dass nichts tatsächlich so war, wie es schien. Richard Dübell konnte mich mit dem Ablauf und den gewonnenen Erkenntnissen tatsächlich überraschen. Die Geschichte endet, wie ich es nicht unbedingt erwartet hatte. Dennoch ist das gewählte Ende für mich absolut akzeptabel und stellt mich definitiv zufrieden.  Urteil: „Das Buch der Finsternis“ führte mich in eine dunkle Epoche der Menschheit, zeigte mir dabei immer wieder die Schrecken dieser Zeit auf, konnte mich dabei aber wirklich gut unterhalten. Für meine Lesestunden an der Seite von Quirin vergebe ich deshalb absolut solide 4 Bücher. Für alle, die ihnen auferlegte Bürden schultern können, dabei ungewohnte Wagnisse eingehen und sich von überraschenden Entwicklungen nicht einschüchtern lassen. ©hisandherbooks.de

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  • Leserunde zu "Das Buch der Finsternis" von Richard Dübell

    Das Buch der Finsternis

    aba

    "Jede Stunde zählt", zischte der Meister. "Lauf um dein Leben!" Der Bestsellerautor Richard Dübell hat einen historischen Jugendroman um ein sehr gefährliches Buch geschrieben: Das Buch der Finsternis. Autor: der Teufel. In seinem zweiten Jugendbuch "Das Buch der Finsternis" beschäftigt sich Richard Dübell mit dem äußerst interessanten Thema über die Anfänge des Buchdrucks im 15. Jahrhundert und lässt seinen 14-jährigen Helden Quirin spannende aber auch gefährliche Abenteuer erleben. Zum Inhalt: 1486 im Kloster Admont. Der 14-jährige Quirin wird von seinem Meister, einem Buchdrucker, auf eine Mission geschickt: Er soll eine geheimnisvolle Truhe nach Salzburg zum Bischof bringen. Quirin ist entsetzt, als er in der Truhe das "Buch der Finsternis" findet. In diesem Buch, so heißt es, verzeichne der Teufel die Seelen, die nach dem Jüngsten Gericht in die Hölle kommen. Kann der Bischof den Bann des Buches brechen und so die verkauften Seelen befreien? Zum Autor: Richard Dübell wurde am 5. Oktober 1962 in Landshut, Niederbayern geboren. Er zählt zu den beliebtesten Autoren historischer Erzählungen in Deutschland. Sein Debüt veröffentlichte er 1999 mit dem Historienkrimi "Der Tuchhändler". Außerdem betätigt er sich auch als Grafiker und leitet eine Schreibwerkstatt. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem "Kulturförderpreis der Stadt Landshut" ausgezeichnet. Sein dritter Roman "Eine Messe für die Medici" schaffte es erstmals auf die Bestsellerliste. Richard Dübell lebt zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in der Nähe von Landshut. Hier geht es zur Leseprobe Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag suchen wir 25 Testleser, die gemeinsam eine Geschichte über die Kunst des Buchdrucks im 15. Jahrhundert und über ein dämonisches Buch lesen möchten. Wer sich bewerben möchte, antwortet bitte bis zum 19. November unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" auf folgende Frage: Glaubt ihr, dass Bücher gefährlich sein können? Hattet ihr schon mal Angst vor einem Buch? Habt ihr euch dabei so gefürchtet, dass ihr aufhören musstet zu lesen? Ich fürchte mich jetzt schon vor euren Antworten! Und bitte nicht vergessen: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.

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    • 545
  • Fesselndes Jugendbuch im 15. Jh.

    Das Buch der Finsternis

    Kikibook

    28. February 2015 um 15:03

    Beschreibung: Salzburg im 15. Jahrhundert. Der Buchdruckergehilfe Quirin fährt mit seinem Meister zu einem wichtigen Auftrag ins Kloster Admont. Doch dort kommt alles anders als geplant. So geschieht es, dass Quirin das "Buch der Finsternis" zum Bischof nach Salzburg bringen soll. In diesem Buch soll der Teufel die Seelen verzeichnet haben, die in die Hölle kommen. Doch auch andere sind hinter dem Buch her.... Cover: Das Cover hat mir vom ersten Moment an gut gefallen. Es hat etwas sehr mystisches und man fühlt sich sofort in eine andere Zeit versetzt. Gerade, dass die wichtigen Details, wie der Buchtitel, etwas hevorgehoben sind durch den 3D-Effekt finde ich gut. Insgesamt ist das Cover sehr schön gestaltet. Man sieht das sich Mühe gegeben wurde und in einer Buchhandlung, hätte ich es zumindest schonmal aus dem Regal gezogen:) Bewertung: Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich eingelesen hatte, da der Anfang ein wenig unspektakulär und einfach gehalten wurde. Doch je weiter ich gelesen hatte, desto mehr würde ich gefesselt von dem Buch. Der Autor hat es geschafft, ein Netz aus Hinweisen zu legen, die Mitteilung Buch noch keinen Sinn gemacht haben, mit der Zeit jedoch verständlicher wurden. Dies brachte gerade zum Ende hin sehr viel Spannung. Auch waren sehr viele Wendungen darin die einem manchmal schon zum Luft schnappen gebracht haben. Quirlen war mir am Anfang ein wenig unsympathisch, doch mit der Zeit gewann er an Sympathie. Was ich sehr gut fand war, dass noch eine weibliche Person eine Hauptrolle gespielt hatte. Anna war mir sofort sympathisch, gerade wie sie mit Quirin umgegangen ist. Auch mein geschichtliches Wissen konnte ich mit diesem Buch aufstocken. Insgesamt ist es wirklich ein sehr lesenswertes Buch, mit vielen Wendungen, viel Spannung und einer wunderschönen Freundschaft.

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  • Ein spannendes Labyrinth aus Unsicherheiten....

    Das Buch der Finsternis

    Negothia

    09. February 2015 um 09:06

    Ein fesselndes Hin und her, eine Mischung aus Vertrauen, und Intrige,... Eine Reise, eine Freundschaft, eine Angst, ein Wunsch und das zurücklassen von vielem.... Das ist wohl kurz zusammengefasst der Stoff, aus dem dieses Buch gemacht ist. Es ist auffallend einfach, in die Geschichte einzutauchen, sich von ihr aufsaugen zu lassen, mitzubangen, sich zu freuen oder zu trauern... Durch immer neue Wendungen, Wirrungen und Irrungen schaffte der Autor über die gesamte Zeit hinweg ein Netz, man möchte fast sagen ein Labyrinth aus so vielen verschiedenen Eindrücken, das der Leser selbst wohl am Ende noch ganz überrascht von dem Buch ist. Fazit: Ein anfänglich eher trocken anmutendes Thema nimmt erfolgreich reale Fromen an, fahrt auf und kann auch durch den wundervoll flüssigen Schreibstil ohne Probleme als wirklich interessantes und fesselndes Jugendbuch empfohlen werden.

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  • Das Buch des Teufels?

    Das Buch der Finsternis

    Drei-Lockenkoepfe

    Die Geschichte beginnt banal. Der 13 jährige Quirin begibt sich, mit seinem Meister und den beiden Lehrjungen, auf den Weg von Salzburg nach Admont. Dort soll der Buchdruckmeister die Handgeschriebenen Werke aus der Klosterbibliothek drucken.  Quirin hat es nicht leicht in seinem Leben. Er wurde an seinen Meister "verkauft" um seinem Bruder die Lehre zu ermöglichen. Er muss die nächsten 25 Jahre als Hilfsarbeiter für die Lehrschulden seines Bruders schuften.  Bei seinen Recherchearbeiten entdeckt der Meister aber etwas unglaubliches. In einer Truhe versteckt liegt das Buch der Finsternis. Diese soll Quirin sofort nach Salzburg zum Bischof bringen.  Quirin kann weder lesen noch schreiben, daher weiss er nicht was in dem Buch steht.  Eine spannende Verfolgungsjagd mit vielen Höhen und Tiefen erlebt Quirin. Natürlich muss er sein Abenteuer nicht allein durchstehen. An seiner Seite steht die taffe Anna. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Vater und ihrem Verlobten. Da sie ihren Ehemann selber wählen möchte.  Aus der Not heraus fliehen beide zusammen und werden ein gutes Team.  Geliefert wird das Hardcover Buch mit einem Buchumschlag. Dieser ist abnehmbar.  Das Cover hat etwas "Dämonisches" an sich. Eine schöne Farbzusammenstellung aus Rot und Gold. Der Kopf macht einen Dreidimensionalen Eindruck, er ist etwas erhaben.  Unter dem Bucheinband ist das Cover einfach nur schwarz. Der Autor Richard Dübell hat dieses Buch für eine (für ihn) neue Zielgruppe geschrieben. Es richtet sich an Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren. Dies ist ihm sehr gut gelungen. Durch seinen einfachen Schreibstil lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Die Sprache ist einfach gehalten.  "Das Buch der Finsternis" hat einen frischen lebendigen Schreibstil. Von Beginn an ist es spannend. Es gab keinen Moment den ich überflogen habe.  Richard Dübell schrieb dieses Buch aus der Erzählperspektive, wobei man meist Quirin und Anna folgt.  Die 382 Seiten sind in 72 relativ kurzen Kapiteln verteilt. Der Roman ist spannend und unterhaltsam. Dem Alter entsprechend wurden Kampfszenen unblutig und kurz gehalten, aber dennoch ausführlich genug um sich ein Bild machen zu können.  Richard Dübell ist es gelungen die Landschaften und Gegebenheiten der Zeit so zu schreiben, das ich es mir vor meinem geistigen Auge vorstellen konnte.  Quirin als Hauptprotagonist habe ich schnell ins Herz geschlossen. Er hat sich von dem kleinen schüchternen Hilfsarbeiter zu einem selbstbewussten jungen Mann entwickelt. Anna trete ich zwiespältig gegenüber. Allerdings liegt es an ihrem Charakter nicht an ihrer Darstellung. Sie ist ein intelligentes, taffes Mädchen. Sie weiss was sie will. Allerdings habe ich an einigen Stellen den Eindruck sie fällt ihre Entscheidungen nur zu ihrem Vorteil, nicht nach ihrem Herz.  Dieses Buch hat auch einen gewissen Lerneffekt. Sehr gut gefallen hat mir, das einige Begriffe ausführlicher erklärt wurden. Es ist nicht selbstverständlich das jeder die Altertümlichen Worte kennt. Z.B. Reliquien und Wallfahrt. In den Text eingebunden hat mir die Erklärung sehr gut gefallen. Sicherlich ist das für die jüngeren Leser nicht falsch gewählt. In einem Glossar oder sogar extern schauen doch die wenigsten.  Die Altersempfehlung des Verlages unterstütze ich nicht. Dieses Buch ist auch für jüngere Leser sehr gut geeignet. Ich würde es geübten Lesern schon ab Klasse 5 ans Herz legen. Es bietet Spannung, Abenteuer, Freundschaft, Vertrauen und ein Hauch von Geschichte wird einem Näher gebracht. 

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    • 5

    Drei-Lockenkoepfe

    31. January 2015 um 14:29
  • Rezension zu "Das Buch der Finsternis"

    Das Buch der Finsternis

    Zsadista

    26. January 2015 um 19:51

    Salzburg 1486. Damit sein Bruder in die Lehre bei einem berühmten Buchdrucker gehen kann, wird der 13-jährige Quirin als Handlanger mitgegeben. Während sein Bruder lesen lernt und Buchstaben zusammensetzen darf, bleibt Quirin nur die harte Drecksarbeit über. Als der Meister einen wichtigen Auftrag von Abt Antonius bekommt, macht er sich mit seinen Lehrlingen und der Druckermaschine auf den Weg. Endlich angekommen, wärt die Ruhe nicht lange. Die Abtei wird überfallen. Mit den letzten Atemzügen gibt der Meister Quirin ein Kästchen und nimmt ihm das Versprechen ab, es unter allen Umständen zum Bischof nach Salzburg zu bringen. Quirin flüchtet Hals über Kopf ohne etwas mitzunehmen. Unterwegs findet er allerdings ungeahnte Hilfe. Doch was ist in dem Kästchen? Wer sind die Verfolger, die sich nicht abschütteln lassen? Und kommt Quirin sicher mit dem Kästchen in Salzburg an? „Das Buch der Finsternis“ ist eigentlich ein Jugendbuch, aber auch genauso wunderbar für Erwachsene. Die Geschichte ist flott und spannend geschrieben. Der historische Hintergrund ist sehr realistisch und scheint gut recherchiert zu sein. Anna und Quririn sind sympathisch und man fiebert bei ihren Abenteuern mit, ob auch alles gut ausgeht. Man erfährt während dem Lesen immer wieder ein Stück, was in dem Kästchen genau drin ist. Allerdings wird erst am Ende alles offenbart. Das hält die Spannung bis zum Schluss gespannt. Optisch ist das Buch ebenfalls ein Hingucker. Der Umschlag des Hardcover Buches ist teilweise glänzend, wobei der Kopf dann unheimlich heraus kommt. Im Innenteil gibt es noch eine Karte, sowie ein kleiner Anhang von Personen und Ortsbezeichnungen. Alles in allem fand ich das Buch ein gelungenes Werk und empfehle es gerne weiter. 

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  • Reise in die Vergangenheit

    Das Buch der Finsternis

    SaranaFenwa

    25. January 2015 um 19:46

    Ein Buch für eine kleine Reise zum Beginn der gedruckten Bücher. Eine Geschichte für Lesefaule bis hin zu Bücher-Verrückten. Zu Beginn scheint es nur ein einfacher Auftrag zu sein. Doch es endet in einem Kampf um Leben und Tod. Die Hauptperson Quirin ist definitiv eine interessante Persönlichkeit, der trotz seines nicht so perfektem Leben irgendwo seine Berufung findet. An sich ist die Geschichte simpel, wenn auch anders als auf dem Klappentext gestellt. Natürlich ist ein großer Teil des Buches von Flucht geprägt. Jedoch findet sich hier und dort trotzdem eine etwas witzigere Stelle, die einem trotz des Ernstes ein Schmunzeln auf die Lippen bringt. Vom Schreibstil ist es recht simpel gehalten, jedoch hat es alle wichtigen Fakten, Gefühle, etc. enthalten. An diesem Punkt gibt es nichts mehr anzufügen. Eine interessante Geschichte, definitiv wert gelesen zu werden. Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte.   5 Sterne

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1769
  • Teuflisches Abenteuer

    Das Buch der Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2015 um 15:07

    In seinem zweiten Jugendroman “Das Buch der Finsternis” beschäftigt sich Richard Dübell mit den Anfängen des Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Neben den interessanten Einblicken in die Geschichte erlebt sein Held Quirin ein spannendes und gefährliches Abenteuer. Wir befinden uns in Salzburg. Es ist das Jahr des Herrn, 1486. Der 13-jährige Quirin Klingseis ist Hilfsarbeiter in Lukas Guldenmunds Buchdruckerei. Die Druckerei bekommt den Auftrag, wichtige Manuskripte für den Abt Antonius Gratiadei neu zu drucken. Daher machen sich Meister Lukas, Quirin und weitere Hilfsgesellen auf den Weg nach Admont. Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse. Quirin erhält von seinem Meister eine geheimnisvolle Truhe und die Aufgabe, diese Truhe samt Inhalt schnellstmöglich zum Bischof nach Salzburg zu bringen. Doch diese Aufgabe ist alles andere als einfach. Denn der Burggraf Friedrich von Savrau will diese Truhe um jeden Preis wiederhaben, da sich in ihr das Buch der Finsternis verbirgt. Dieses Buch hat der Teufel höchstpersönlich verfasst. Die Geschichte geht schon dramatisch los. Der Leser wird, genauso wie Quirin, vor vollendete Tatsachen gestellt. Während seiner Flucht trifft Quirin auf einige Personen, die ihm entweder behilflich sind oder ihn in brenzlige Situationen bringen. Da wäre zum einen die kecke und überhebliche Anna und zum anderen der undurchschaubare Wolfgang. Lange Zeit bleibt ungeklärt, ob er den Beiden wirklich trauen kann. Es gibt aber noch weitere Charaktere, die entweder Respekt einflößend oder dümmlich sind. Die Letzteren sorgen für einige amüsante Gegebenheiten. Obwohl immer mal wieder ein Blick ins Buch geworfen wird, erfahren wir erst am Ende des Romans, was denn nun in diesem geheimnisvollen Buch steht. Dies ist noch ein weiterer Punkt, der für Spannung, für einen Hauch Okkultismus und für (absonderliche) Spekulationen sorgt. Schließlich hat der Teufel das Buch geschrieben. Ich kann nur so viel sagen, das Finale ist spektakulär und anders, als man denkt. Der Buchdeckel enthält nebenbei bemerkt eine Landkarte. Mit dieser kann man Quirin geografisch verfolgen. Und im hinteren Teil des Buches befinden sich Kurz-Biografien zu den historischen Figuren aus dem Roman. Fazit: Historisch fundiert, spannend und humorvoll. Dieses grandiose Abenteuer ist für Alt und Jung geeignet. ---------------------------------- (c) 2015 - Nanes-Leseecke

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  • Ein anspruchsvoller historischer Jugendroman!

    Das Buch der Finsternis

    Anna-Karenina

    10. January 2015 um 14:09

    Salzburg im 15. Jahrhundert, ein junger Buchdruck-Gehilfe bekommt einen Auftrag, das "Buch der Finsternis" nach Salzburg zu bringen. Sein Meister wird ermordet und er muss sich ganz allein vielen Herausforderungen stellen. Dabei steht ihm ein junges Mädchen zur Seite... Mein Resultat ist, das Buch ist sehr anspruchsvoll geschrieben, viele Bezeichnungen, die man nicht kennt, werden nebenbei erklärt, trotzdem wünscht man sich manchmal ein Glossar um einfach nachzuschlagen, was genau ein Burgkaplan oder ein Vogt ist. Aber als Jugendbuch vor allem wegen dem tollen Cover sehr ansprechend! Meine Kritik bezieht sich auf den Spannungsbogen der Buches, da er in den ersten zwei Dritteln sehr unspektakulär und ziemlich niedrig ist. Leider manchmal viel zu ausführliche Erzählungen und zu wenig Gänsehaut beim Lesen... Erst im letzten Drittel gibt es eine überraschende Wendung, die es auch gerne schon früher geben könnte! Etwas mehr Spannung am Anfang, ein paar mehr überraschende Ereignisse und das Buch wäre super! Zusammenfassend wirklich zu empfehlen nur die Kirsche auf dem Eis fehlt leider noch und man muss auf jeden Fall das Genre mögen!

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  • Ein atemloses historisches Abenteuer rund um ein mysteriöses Buch

    Das Buch der Finsternis

    BookHook

    02. January 2015 um 13:58

    Zum Inhalt: Quirin fristet sein trostloses Leben als Handlangers eines Buchdruckers. Doch als ihm sein Meister eine verschlossene, geheimnisvolle Truhe in die Hand drückt und kurz darauf vor seinen Häschern in den Tod springt, beginnt für Quirin eine atemlose Flucht durch die gefährliche Bergwelt Richtung Salzburg. Meine Meinung: Bestsellerautor Richard Dübell legt mit „Das Buch der Finsternis“ seinen zweiten Jugendroman vor, bei dem ein schneller und reibungsloser Einstieg in die Geschichte schon fast garantiert ist. So wird der Leser genauso schnell und „unerwartet“ in den Strudel hineingezogen wie der Protagonist Quirin. Entsprechend früh und steil beginnt die Spannungskurve und zieht sich bis zum Schluss ohne zwischenzeitliche Einbrüche bis zum Ende auf den letzten Seiten des Buches durch. Auf diesem Weg gelingt dem Autor mehr als eine überraschende Wendung, die letztendlich zu einem furiosen, äußerst spannenden und temporeichen Finale führen. Auch die Auflösung der Geschichte an sich war für mich eine Überraschung, die im Nachhinein doch absolut plausibel war. Genau so muss ein spannendes Abenteuer gestrickt sein! Gekonnt setzt Dübell hierbei seine Expertise in Sachen historischem Roman ein, um das 15. Jahrhundert beim Lesen lebendig werden zu lassen. Glaubhaft und sehr anschaulich erlebt der Leser die Besonderheiten dieser Zeit mit und die Schauplätze der Geschichte konnte ich beim Lesen schon fast bildlich vor meinem inneren Auge sehen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass das Buch mit einer Handvoll wesentlicher Protagonisten auskommt. Grade in historischen Büchern verwirrt mich sonst oft die (gleich zu Beginn) große Zahl der Personen. Die beiden zentralen Personen, Quirin und Anna, hat Richard Dübell liebevoll, dem Alter entsprechend und sehr überzeugend gezeichnet. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und ergänzen sich zusammen ganz hervorragend. Die für mich dritte wesentliche Hauptperson, der schillernde Wolfgang, ist Dübell für meinen Geschmack auch sehr gut gelungen, da ich mich bei ihm stetig gefragt habe, woran ich bei ihm bin. FAZIT: Eine abenteuerliche, durchweg spannende Verfolgungsjagd durch das end-mittelalterliche Salzburger Land. Eine klare Leseempfehlung für alle Freunde historischer Romane!

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  • Rezension zu "Das Buch der Finsternis" von Richard Dübell

    Das Buch der Finsternis

    tigerbea

    Der 13jährige Quirin wurde an seinen Meister verkauft um seinem Bruder eine Lehre zu ermöglichen. Nun muß er 25 Jahre als Hilfsarbeiter arbeiten. Nun begeben sich sein Meister, die beiden Lehrlinge und Quirin auf die Reise von Salzburg nach Admont, um dort dort die handschriftlichen Bücher der Bibliothek des Klosters Admont zu drucken. Doch während der Arbeit entdeckt der Meister in einer Truhe das "Buch der Finsternis". Quirin erhält den Auftrag, dieses Buch nach Salzburg zum Bischof bringen. Zeitgleich flieht Anna vor ihrem Vater und ihrem Verlobten, den sie nicht heiraten möchte. Zusammen erleben Quirin und Anna viele Abenteuer und trotzen vielen Gefahren. Richard Dübell hat mit diesem Buch seinen ersten Jugendroman vorgelegt. Und dies Experiment ist ihm sehr gut gelungen! Sein Schreibstil ist, wie von ihm gewohnt, sehr schön flüssig und hier auf die Bedürfnisse der jugendlichen Leser angepaßt, so daß auch diese Altersklasse hier ihre Liebe zu historischen Romanen entdecken kann und nicht die Lust an solchen Romanen schon im Ansatz verliert, wie es leicht passieren könnte. Doch hier wird dies auf keinen Fall geschehen! Besonders schön ist hier, daß der jugendliche Leser, der vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben einen historischen Roman in die Hand nimmt, nicht mit den zeittypischen Wörtern überrollt wird, sondern diese erklärt bekommt. Dieser Roman hält von Anfang bis Ende seine Spannung und wird auch für Erwachsene an keiner Stelle langweilig. Die Beschreibungen der Gegenden und die Lebensumstände der damaligen Zeit sind wundervoll bildhaft und erscheinen dem Leser sehr real vor Augen. Auch die Charaktere sind wunderbar beschrieben, man empfindet für Quirin und Anna sofort eine gewisse Zuneigung und fiebert mit ihnen mit. Besonders schön ist hier die Entwicklung Quirins zu beobachten. Vom schüchternen Jungen zum Mann, der sich in allen Lebenslagen behaupten kann. Für mich ein wundervolles Buch für alle Altersklassen!

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    • 2

    Aurore

    02. January 2015 um 13:32
  • Rezension zu "Das Buch der Finsternis" von Richard Dübell

    Das Buch der Finsternis

    dorli

    31. December 2014 um 16:41

    Kloster Admont, 1486. Der 13-jährige Buchdruckergehilfe Quirin Klingseis ist mit seinem Meister Lukas Guldenmund im Kloster, weil der Abt seine Handschriftensammlung nachdrucken lassen will. Doch der Auftrag verläuft nicht wie geplant. Erst geht ein Teil der Druckerpresse kaputt, dann stürzt der Meister plötzlich wie von Sinnen auf Quirin zu, drückt ihm eine Schatulle in die Hand und fordert ihn auf, um sein Leben zu rennen und das Kästchen zum Bischof zu bringen. Auf keinem Fall darf der Burggraf von Gallenstein – laut dem Meister der Teufel persönlich – Quirin erwischen. Panisch läuft der Junge los und kann noch beobachten, wie sein flüchtender Meister in den tosenden Fluss springt und ertrinkt. Ängstlich macht Quirin sich auf den Weg nach Salzburg. Begleitet wird er auf dieser gefahrenvollen Reise von der 14-jährigen Anna Hutmann, die sowieso von zuhause ausbüxen wollte, weil ihr Vater sie gegen ihren Willen verheiraten will… Ich bin ein großer Fan von Richard Dübells Romanen und auch mit seinem Jugendbuch „Das Buch der Finsternis“ konnte der Autor mich durchweg überzeugen. Richard Dübell lässt seine beiden Hauptakteure auf ihrem gemeinsamen Weg vom Kloster Admont nach Salzburg spannende Abenteuer erleben. Quirin und Anna haben mit allerlei Gefahren und Unwegsamkeiten zu kämpfen, begegnen rätselhaften Gestalten und zwielichtigen Typen und müssen erleben, dass der erste Eindruck von einem Menschen durchaus täuschen kann und man nicht jedem ohne Weiteres vertrauen sollte. Ganz nebenbei erzählt der Autor von Sitten, Bräuchen und Traditionen und von den Tücken und Nöten des Mittelalters und erklärt in der laufenden Geschichte typische Begriffe der damaligen Zeit. Immer altersgerecht und für die Zielgruppe gut verständlich formuliert. Die mit einigen humorvollen Szenen gespickte Geschichte bleibt bis zum Schluss fesselnd, zahlreiche Überraschungen und Wendungen lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Ein toller historischer Jugendroman, der mich, obwohl ich das empfohlene Lesealter schon um einiges überschritten habe, ausgezeichnet unterhalten hat. Ich kann „Das Buch der Finsternis“ allen empfehlen, die einen Ausflug in eine abenteuerliche Mittelalter-Welt machen möchten und denke, dass Leser ab 12 Jahre spannende Lesestunden mit diesem Buch haben werden.

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  • Eine Reise in historische Zeiten

    Das Buch der Finsternis

    SzenarioLicht

    30. December 2014 um 16:58

    Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1486. Quirin der als Hilfsarbeiter, verkauft wurde, arbeitet bei seinem Meister im Buchdruckhandwerk. Als der Meister verstirbt, wird es seine Aufgabe eine Truhe mit einem finsteren Inhalt nach Salzburg zu bringen. Auf der Reise vor historischer Kulisse muss er nicht nur vielen Gefahren trotzen sondern auch sein schüchternes Wesen ablegen. Er lernt Anna kennen, die ihn begleitet und schon bald eine gute Freundin wird. Oder entwickelt sich da etwa mehr? Das Buch der Finsternis das sich in der Truhe befindet, und in dem die Seelen verzeichnet sind die der Teufel in die Hölle holt gibt zudem viele Rätsel auf, denn weder Anna noch Quirin können lesen und uns somit den Inhalt dieses Buches nicht offenbaren. Wird Quirin es schaffen seinen Auftrag und den letzten Willen seines Meisters zu erfüllen? Wird das Buch der Finsternis die Tore zur Hölle für ihn und andere öffnen? Was steht in diesem ominösen Buch? Und wird es für Quirin und seine Begleiterin Anna ein Happy End geben? Mein Leseeindruck: Dübell arbeitet die historische Kulisse durch Beschreibungen und Handlungen sehr gut aus. Man erfährt ganz nebenbei Punkte die typisch für diese Zeit sind und kann so spielerisch sein historisches Wissen erweitern und festigen. Durch gut eingebundene Beschreibungen von Begriffen, die dem Kernzielgruppenalter 14 - 17 nicht zwingend geläufig sind wird das Ganze abgerundet. Die Reise von Quirin und Anna verdeutlicht das Geschehen in der damaligen Zeit zusätzlich. Gespickt mit Gefahren und Abenteuern die es zu bestehen gilt, wird der Spannungsbogen aufrecht erhalten. Die Neugier des Lesers wird durch die Verschleierung des Inhalts des Buches der Finsternis aufrecht erhalten. Positiv zu erwähnen ist, das es trotz Schlachten keine blutigen Szenen im Buch gibt. Die Entwicklung der Persönlichkeit von Quirin steht über das gesamte Werk hinweg im Mittelpunkt und lässt den sympathischen Jungen von einem schüchtern und unterwürfigen Jungen zu einem selbstbewussten Jungen Mann heranreifen. Gefehlt hat mir in diesem Buch ein Stück Mystik. Das Buch der Finsternis spielt wieder erwarten eher eine Nebenrolle. Es dient zwar der Aufrechterhaltung der Spannung, kann aber nicht als Besonderes Highlight punkten. Hier hätte Dübell einen Ansatz für mehr gehabt. Das Potential wurde definitiv nicht ausgeschöpft. Schade, denn gerade dies hätte das Buch zu etwas besonderem machen können. Fazit: Für die Geschichte um Quirin gibt es von mir gute 3 von 5 Sterne. Es ist lesenswert aber leider nicht der Überflieger den ich erhofft hatte. Auch wenn es für vom Schreibstil gut zu der Kernzielgruppe passt, ist fraglich ob es diese fesseln kann.

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