Das Jahrhundertversprechen

von Richard Dübell 
4,6 Sterne bei69 Bewertungen
Das Jahrhundertversprechen
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Dritter Teil der Saga um die Familie Briest. Die schnelllebige und die dunkelste Zeit steht der Familie bevor.

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Mitreissende Familienschicksale in Berlin nach dem 1.Weltkrieg

Alle 69 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Jahrhundertversprechen"

Berlin in den Zwanziger Jahren: Der atemlose Tanz auf dem Vulkan

Die Weimarer Republik 1921: Der erste Weltkrieg ist seit drei Jahren zu Ende und wirft dennoch lange Schatten, auch auf die Familie von Briest. Otto und Hermine von Briest stehen kurz vor dem Bankrott. Ihre Tochter Luisa hofft auf eine Karriere beim Film. Trotz Inflation und Wirtschaftskrise strömen die Menschen in die Varietés, die Lichtspielhäuser und auf die neu entstandenen Autorennstrecken. Dort versucht sich Max Brandow zu beweisen, der Ziehsohn der Briests. Otto und Hermine haben ihn vor einem Ende in der Gosse bewahrt. Max bindet ein Versprechen an die Briests und vor allem an Luisa, dem er alles unterordnet – auch sein persönliches Glück. Den Rausch der Geschwindigkeit sucht auch Sigurd von Cramm, dessen Familie mit den Briests seit Generationen verfeindet ist. In den extremen politischen Strömungen der Zeit findet er eine neue Heimat – und eine Möglichkeit, den Untergang der Briest voranzutreiben.

Der fulminante Höhepunkt von Richard Dübells "Jahrhundertsturm"-Trilogie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289663
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    buchernarrvor einem Monat
    Gelungener Abschluss der Dübel Trilogie

    Leider kannte ich die beiden Vorgängerbände dieser Trilogie bisher nicht, was ich unbedingt noch nachholen muss, dennoch konnte ich mich sofort gut in diesem dritten Band mit seinen Personen "einleben". Dem Autor ist es gut gelungen, auch Erstlesern den Einstieg problemlos zu ermöglichen. Inhalt: Es geht um die Familie Briest in der Zeit der Weimarer Republik 1921. Obwohl der erste Weltkrieg bereits seit drei Jahren zu Ende ist, herrschen finanzielle Schwierigkeiten fast überall. Angst, Hunger, Not gehören zum Alltag. Der Sohn der Familie versucht sich unterdessen als Rennfahrer wobei die Tochter der aufkommenden Filmindustrie verfallen ist um der schwierigen Situation zu entkommen. 
    Dem Autor gelingt es auf großartiger Weise politisches, recherchiertes Hintergrundwissen mit der erzählten Handlung zu vebinden und somit das Lesevergnügen zum Höhepunkt zu bringen. Ein Lesehighlight , wie es so selten zu finden ist.

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    G
    Gisevor einem Monat
    Eine Berliner Familie zwischen den Weltkriegen

    Berlin 1921: Die Familie von Briest tut sich finanziell immer noch schwer nach dem Ersten Weltkrieg, wie so viele andere Menschen in Deutschland überhaupt. Als Detektive erhalten sie so gut wie keine Aufträge, denn ihr Klientel kann sie nicht bezahlen. Das bedeutet aber, dass Otto von Briest immer wieder überlegen muss, ob er das Gut noch halten kann oder ob er es verkaufen muss. Währenddessen ist Tochter Luisa begeistert von der Idee einer Karriere als Filmstar. Sie ist verliebt in den Ziehsohn der Familie, Max, ein Berliner Gassenjunge, der begeisterter Automechaniker und Rennfahrer ist.

    Autor Richard Dübell hat mit diesem Band den dritten Teil der Trilogie um die Familie von Briest geschrieben. Sehr anschaulich wird das Leben der Familie in de Zeit zwischen den Weltkriegen geschildert, die Ängste um die Zukunft, die Geschehnisse um die Judenverfolgungen, die politischen Verwicklungen dieser Zeit. Leider gerät manches dabei auch recht langatmig, und so mancher Handlungsstrang scheint mir nicht mehr ganz realistisch, sondern viel zu sehr vom Zufall gesteuert. Dennoch ergibt sich ein ziemlich gutes Abbild der damaligen Zeit, wie schon bei seinen bisherigen historischen Romanen merkt man dem Autor an, dass er gut recherchiert hat. Die historischen Fakten und die fiktiven Geschehnisse sind sehr gut miteinander verwoben.

    Das Buch ist ein interessanter Abschluss der Trilogie, ist jedoch so in sich abgeschlossen, dass man es auch ohne die Kenntnis der Vorgänger lesen kann. Trotz der leisen Kritikpunkte meinerseits möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen und vergebe vier von fünf Sternen.

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    oztrailvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dritter Teil der Saga um die Familie Briest. Die schnelllebige und die dunkelste Zeit steht der Familie bevor.
    Autorennen und Metropolis der Film

              Das Cover ist ebenso in den Pastellfarben gehalten wie bei den ersten beiden Bänden. Hier ist die Wiedererkennung auf jeden Fall gegeben und man weiß alles gehört zusammen.
    Kurz zum Inhalt:
    Der dritte Band beginnt mit dem Prolog, Weihnachten 1918. Max Brandow will die Familie Briest warnen, dass auch die Briests in Gefahr, vor den Revolutionären sind. Sie sollen so schnell wie möglich Berlin verlassen und auf das Gut Briest zurückkehren. Es kommt natürlich anders als von Max erwartet. Beim Verlassen der Stadt wird die Familie von den Männern aufgehalten und überfallen. Max Brandow rettet mit seinem Einsatz das Leben von Luisa, die Tochter  von Otto und Hermine Briest.
    Es beginnt nach den Kriegsjahren, ein Kampf ums Überleben aber auch die viel zitierten zwanziger Jahre kommen nicht zu kurz. Improvisation und der Wille das Leben zu leben wie es kommt.
    Max will unbedingt Rennfahrer werden, Luisa will zum Film und Schauspielerin werden. Sie bekommt sogar eine Rolle in Fritz Langs Klassiker Metropolis.  Aber auch das dunkle Kapitel wirft die Schatten schon weit voraus.
    Mein Fazit:
    Der letzte Teil der Trilogie ist wieder eine Geschichte mit Höhen und Tiefen der Familie Briest aber auch allen Charakteren um die Familie herum. Richard Dübell beschreibt auch hier wieder den Kampf ums nackte Überleben. Es gibt ganz viele Geschichten in der Geschichte. Die Episoden um Fritz Lang,  der mit seinem Film Metropolis für Aufruhr und Aufsehen sorgte. Den Film, den zu dieser Zeit keiner verstanden hat. Die Entwicklung des Automobilrennsportes. Aber auch die dramatische politische Entwicklung die sich bereits abzeichnete wurde von Autor so geschrieben, dass man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein.
    Wie auch schon im zweiten Band erwähnt, es gibt im Buch stellen, die für meinen Geschmack zu ausführlich waren und auch von mir teilweise überflogen wurden. Aber das bricht der Geschichte keinen Zahn aus der Krone, da man immer wieder in alle Schauplätze zurückfindet.
    Für mich war es eine sehr gut recherchierte Geschichte, man fühlte sich in die „gute alte Zeit“ zurückversetzt, die aber gar nicht so gut war. 
    Ich kann auch für diesen  Band eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe die volle Punktezahl. 
           
           

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    U
    Ute_Bolligvor 2 Monaten
    Gelungener Abschluß

    Der letzte Band der Triologie von Richard Dübell ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Dieser Band spielt in Berlin der 20er Jahre. Der erste Weltkrieg ist seit kurzem zu Ende und auch in Berlin kämpfen die Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Hunger und politische Unruhen. Insbesondere die Familie Von Briest, eine preußische Adelsfamilie, die um ihre Existenz und den Erhalt ihres Gutes kämpfen und die Familie Von Cramm, ihre „Feinde“ stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Richard Dübell hat mit dieser Triologie eine historische Meisterleistung vollbracht. Die Romane sind historisch gut recherchiert und in einem flüssigen Schreibstil verfasst. Jeder Band der Triologie kann unabhängig voneinander gelesen werden.

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    fredhelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mitreissende Familienschicksale in Berlin nach dem 1.Weltkrieg
    Familiensaga

    Auch jemand, der wie ich, die Vorgängerbände nicht gelesen hat, findet problemlos in die Story hinein und gerät sofort in den Bann der sympathischen Protagonisten. Zum einen ist da das Ehepaar Otto und Hermine von Briest, das in der Hauptstadt Berlin eine Detektei betreibt, und zugleich unter größten Anstrengungen den weitläufigen Familiensitz im Umland aufrecht erhält. Die grosse unverbrüchliche Liebe der beiden scheint sich zwischen ihrem Ziehsohn Max, einem echten Berliner Original aus ärmsten Verhältnissen mit einem Herz aus Gold, und der Tochter Luise zu wiederholen.
    Als Leser fiebert man sich mit dieser liebenswerten Familie durch alle Schwierigkeiten und Gefahren, aber ein wichtiger Aspekt ist auch der historische Hintergrund der Weimarer Republik. Durch viele einzelne Momentaufnahmen schimmert immer wieder durch, wie sehr das deutsche Volk unter dem Verlust des ersten Weltkrieges leidet. Da ist einmal natürlich eine ganz handfeste materielle Not, weil hohe Reparationszahlungen zu leisten sind, aber in den Menschen glimmt auch noch ein letzter Funke Nationalstolz, den die Leute von der NSDAP geschickt zu schüren wissen. Es ist immer leichter, einen kollektiven Sündenbock zu küren, als die Schuld bei sich selbst zu suchen. In diesem Buch wird sehr gut dargestellt, wie verqueres Gedankengut auf fruchtbaren Boden fällt. Durch so einen Roman, der erzählerisch zu fesseln weiß, wird gleichzeitig ein Stück deutscher Geschichte lebendig ohne zu langweilen. Ein Spagat, der dem Autor Richard Dübell, hervorragend gelungen ist.

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    M
    malo2105vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: ein toller Abschluss
    Das Jahrhundertversprechen

    „Das Jahrhundertversprechen“ ist der dritte und damit abschließende Teil der Jahrhundert-Trilogie aus der Feder von Richard Dübell.

    Deutschland steht am Ende des großen Krieges kurz vor dem Ruin, Inflation und Wirtschaftskrise machen der Bevölkerung zu schaffen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Familie von Briest. Die Detektei von Otto und Hermine steht vor dem Bankrott und auch das Familiengut ist bedroht. Otto und Hermine versuchen zu retten, was zu retten ist. Währenddessen träumt die gemeinsame Tochter Luisa von einer Karriere beim Film. Der Ziehsohn Max, eine ehemaliger Berliner Gassenjunge, hingegen versucht sich im aufstrebenden Motorsport zu beweisen.

    Ich fand es wieder sehr interessant und spannend, die Familie auf ihren Weg zu begleiten. Auf gewohnt gekonnte Art und Weise bindet Richard Dübell die politischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Ereignisse dieser Zeit in seine fiktive Geschichte ein, schafft so ein authentisches Bild und lässt Geschichte lebendig werden.

    Mir hat „Das Jahrhundertversprechen“ wieder sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

    Aus meiner Sicht kann man diesen Roman unabhängig von seinen Vorgängern lesen, es macht aber Sinne die Reihenfolge einzuhalten und so ein komplexes Bild und Verständnis zu bekommen. Zudem hat man zwei wirklich tolle Bücher vor sich.

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    heinokos avatar
    heinokovor 3 Monaten
    Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt

    Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt

     

    Leider kannte ich die beiden Vorgängerbände dieser Trilogie bislang nicht, was ich im Nachhinein sehr bedauere. Dennoch konnte ich mich sofort gut in diesem dritten Band mit seinen Personen zurechtfinden. Dem Autor ist es gut gelungen, auch „Neulesern“ den Einstieg problemlos zu ermöglichen.

     

    Es geht um die Familie Briest in der Zeit der Weimarer Republik 1921. Obwohl der erste Weltkrieg bereits seit 3 Jahren zu Ende ist, herrschen Not und Elend. Hohe Reparationszahlungen zwingen das Land in die Knie. Hunger ist Alltag. Wirre politische Strömungen schaffen Angst und Unsicherheit. Otto und Hermine Briest stehen kurz vor dem Bankrott, die Tochter Luise hofft auf eine Filmkarriere. Die Menschen suchen Ablenkung von ihrer Not, und so boomt alles, was kurzzeitig Vergnügen bereitet, Filmtheater, Varietés und Autorennen. Max, der Ziehsohn der Familie Briest, der einst Luisa das Leben gerettet hatte, versucht sich als Rennfahrer zu beweisen, doch ein Erzfeind der Familie von Briest nutzt die Politik der Zeit, um den Untergang der Familie von Briest voranzutreiben.

     

    Vom Buchumfang von mehr als 650 Seiten zu Anfang etwas verschreckt, nahm mich die Geschichte jedoch nach kurzem Einlesen restlos gefangen, und ich las mich mit großer Freude und kurzweilig unterhalten durch die Zeit von 1921 bis 1928. Richard Dübell versteht es meisterhaft, eine Zeitspanne lebendig werden zu lassen, deren Schattenseiten mir bislang in dieser geschilderten Eindrücklichkeit nicht bewusst waren. Die Zwanziger Jahre waren mir als Zeit der überschäumenden Lust an Ablenkung, an Unterhaltung, an Tanz und Champagner im Gedächtnis. Die unendliche Not, der zu entfliehen die Menschen versuchten, wurde mir erst durch dieses Buch augenfällig, nachspürbar, erschreckend nah. Dem Autor gelingt es auf großartige Weise, politisches, gut recherchiertes Hintergrundwissen so mit der erzählten Handlung  zu verweben, dass man keinen Moment der Langeweile erlebt, aber dennoch diese gespenstisch anmutende Zeit der Tristesse, der Orientierungslosigkeit, des aufkommenden Nationalsozialismus und all der damit verbundenen Ängste stets als leise Drohung im Hintergrund grollen hört. Bedeutende Namen lernen wir kennen wie Fritz Lang, den Stummfilm-Regisseur, oder den Politiker Walter Rathenau, der als Reichsaußenminister einem Attentat zum Opfer fiel. Die anständige Familie von Briest und Max mit seiner liebenswerten Berliner Schnauze sind mir im Buch ans Herz gewachsen, und so beende ich diesen dritten Band der Trilogie etwas traurig, insgesamt jedoch bereichert und mit einer unbedingten Leseempfehlung.


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    B
    Buchverschlinger2014vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Geschichtlich auch noch lehrreich
    Der Abschluss der von-Briest-Trilogie

    Der letzte Band der Jahrhunderttrilogie von Richard Dübell "Das Jahrhundertversprechen" dreht sich um die Familie von Otto von Briest. Zusammen mit seiner Ehefrau Hermine betreibt er in Berlin der 20ger Jahre eine Detektei und versucht gleichzeitig das Familiengut vor dem finanziellen Ruin zu retten. Die einzige Tochter Luisa träumt von einer Schauspielkarriere, während der Ziehsohn Max ein großes Talent bei Autorennen beweist. Gemeinsam müssen die 4 schwierige wirtschaftliche und politische Zeiten überstehen.

    Anders als in den Vorgängerromanen geht es dieses Mal nicht um eine "spektakuläre" neue Idee, sondern eher allgemein um das Lebensgefühl der Menschen zwischen 2 Weltkriegen. Sie müssen sich in schwierigen Zeiten irgendwie durchkämpfen und auch alte Familienfeindschaften erschweren teilweise die Situation.

    Man muss nicht die Vorgängerromane kennen, denn die vorherigen Hauptpersonen werden maximal in kurzen Nebensätzen erwähnt, die nicht wesentlich für das Verständnis sind. Dies ist auch einer der Kritikpunkte der Trilogie von mir, da man nicht mitbekommt, dass es eine Familiengeschichte über mehrere Generationen ist.

    Positiv aufgefallen ist mir wieder, die detaillierten Schilderungen
    der damaligen Gesellschaft mit ihrer besonderen politischen und wirtschaftlichen Situation. Man merkt, dass sich Richard Dübell intensiv mit der damaligen Zeit auseinandergesetzt hat. Es ist ein gelungenes geschichtliches Abbild, wo man auch einiges über die Geschichte Deutschlands vor knapp 100 Jahren erfahren kann.

    Insgesamt habe ich mich bei allen 3 Bänden gut unterhalten gefühlt und so einiges geschichtliches Neues dabei erfahren. Aus diesem Grund vergebe ich gute 4 Sterne, da mir ein wenig der Bezug zu den vorherigen Generationen gefehlt hat.


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    sabrinchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: gelungener Abschluss der Trilogie, interessante Begebenheiten mit spannenden Charakteren über die Reihe hinweg.
    gelungener Abschluss der Trilogie, interessante Begebenheiten mit spannenden Charakteren

    Über einen Zeitraum von 90 Jahren und die 3. Generation der Briests habe ich jetzt die Jahrhunderttrilogie von Richard Dübell verfolgt und genossen.
    Von Anfang an konnte ich mich wieder auf dieses Buch einlassen und war mittendrin.

    Was mir gut gefallen hat das die Zeitebenen sichtbar abgesetzt sind.
    Auch die Kapitellängen konnten mich überzeugen.

    Der Schreibstil ist sehr komplex aber angenehm zu lesen.
    Der Erzählstil ist informativ und versteht dabei zu unterhalten.
    Die geschichtlichen Aspekte fühlen sich gut recherchiert und dadurch authentisch in den Plot eingefügt an.
    Die Fakten werden mit der Romanerzählung zu einer homogenen Mischung und lassen keine Langeweile aufkommen.
    Viele Buchseiten in denen immer wieder verschiedene Situationen passieren lassen einen mitfiebern, leiden oder freuen.
    Richard Dübell nimmt sich in diesem Buch viele Themen vor und lässt sie effektvoll in den Plot einfliessen.
    Um nur Beispiele zu nennen wäre da Autobegeisterung mit Autorennen gepaart, Weltwirtschaftskrise durch den verlorenen 1. Weltkrieg, Der Aufstieg der NSDAP und deren Folgen, usw.


    Auch die Charaktere sind farbig gezeichnet, glaubwürdig und daher leicht zu mögen oder eben auch nicht.
    Hermine und Otto mit ihrer Tochter müssen viel durchstehen und machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen.
    Auch andere wichtige Persönlichkeiten bekommen eine Rolle im letzten Teil der Trilogie.
     
    Man kann Jahrhundertversprechen unabhängig zu den Vorgängern lesen.
    Zum besseren Verständnis und Lesevergnügen würde ich uneingeschränkt alle 3 Teile der Saga lesen.

    Von mir gibt es 5 Sterne, eine dicke Leseempfehlung für dieses Buch und die anderen Teile.
    Ich werde immer wieder Richard Dübell lesen.

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    Isadorvor 3 Monaten
    Letzter Teil der Trilogie

    Mit "Das Jahrhunderversprechen" wird die Familiengeschichte der Familie Briest fortgeführt und die Trilogie abgeschlossen. Der dritte Teil spielt in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, in denen die Familie in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.

    Da ich auch den Vorgängerband gelesen habe, habe ich gleich alle Protagonisten wiedererkannt. Ich fand sie auch diesmal wieder alle sehr gut gezeichnet. Besonders der "Unsympathieträger" Sigurd von Cramm wurde richtig toll dargestellt!

    Auch die Einflechtung vieler geschichtlicher Ereignisse ist sehr gut gelungen. So lernt man quasi mit Vergnügen beim Lesen bzw. erinnert sich wieder an vieles, was man schon mal im Geschichtsunterricht gelernt hat.

    Aber leider muss ich auch sagen, dass dieser Roman einige Längen hatte, durch die ich mich mühsam durchkämpfen musste. Speziell den Kampfszenen wird meiner Ansicht nach zu viel Raum zugestanden. Ein großer Wermutstropfen in einem sonst so toll geschriebenen Roman.

    Trotzdem empfehle ich die Trilogie von Richard Dübell gerne weiter.

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