Das Jahrhundertversprechen: Historischer Roman (Jahrhundertsturm-Serie 3)

von Richard Dübell 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Das Jahrhundertversprechen: Historischer Roman (Jahrhundertsturm-Serie 3)
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Dirk1974s avatar

Ein gelungener Abschluss

B

Ein Plädoyer für die Menschlichkeit!

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Inhaltsangabe zu "Das Jahrhundertversprechen: Historischer Roman (Jahrhundertsturm-Serie 3)"

Berlin in den Zwanziger Jahren: Der atemlose Tanz auf dem Vulkan

Berlin 1921: Der erste Weltkrieg ist seit drei Jahren zu Ende und wirft dennoch lange Schatten, auch auf die Familie von Briest. Otto und Hermine von Briest stehen kurz vor dem Bankrott. Alle Hoffnungen liegen nun auf Tochter Luisa, die beim Film Karriere machen soll. Trotz Inflation und Wirtschaftskrise strömen die Menschen in die Varietés, die Lichtspielhäuser und auf die neu entstandenen Autorennstrecken. Auch Luisa von Briest ist dem Rausch der Geschwindigkeit verfallen. Sie hat sich in einen erfolgreichen Rennfahrer verliebt. Doch ein Rausch birgt auch Gefahren - nicht nur in der Liebe: Am Horizont ziehen bereits die dunklen Wolken des Nationalsozialismus auf, und die Familie von Briest sieht einer ungewissen Zukunft entgegen.

Der fulminante Höhepunkt von Richard Dübells "Jahrhundertsturm"-Trilogie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843716017
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:656 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:08.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor 3 Monaten
    Familienportrait der Weimarer Republik

    Jahrhundert-Sturm-Serie 3:  Weiter geht es mit der Geschichte der Familie von Briest. Zeitpunkt der Handlung ist die Weimarer  Republik ab 1921, Schauplatz ist Berlin. Es wird ein einnehmendes Zeitportrait.
    Man sollte mindestens den Vorgänger also kennen. Sonst ist das nicht schön.

    Otto von Briest kann wieder als eloquenter Mann überzeugen, aber die Zeiten sind schlecht und finanziell wird es schwer, über die Runden zu kommen.
    Und die jungen Figuren rücken mehr in den Vordergrund, besonders Max, der Ziehsohn der Familie und Ottos und Hermines 14jährige Tochter Luisa. Das sind sympathische Figuren.

    War letztes Mal die Fliegerei ein großes Thema im Buch ist es diesmal der Autorennsport, von dem Max fasziniert ist. Rennfahrer zu werden ist sein Traum, den er realisiert.
    Die Autorennsportszenen sind spannend geschildert.
    Zweitens spielt die Filmwelt eine große Rolle.
    Interessanterweise tritt eine Berühmtheit im Roman auf: Fritz Lang, der bekannte Regisseur von Dr.Mabuse und Metropolis.
    Otto berät ihn bei Drehbuchszenen. Und Luisa verspürt den Wunsch, Schauspielerin zu werden.

    Natürlich werden auch gesellschaftspolitisch relevante Ereignisse der Zeit erwähnt, z.B. die Ermordung des Außenministers Walther Rathenau durch eine rechtsextreme Organisation.
    Auch die fiktive Geschichte hat viele spannende Momente, besonders zum Ende hin.
    Der Epilog entlässt den Leser schließlich mit einem Ausblick in die Zukunft der Figuren.

    Der Roman liest sich flott, ist aber meiner Meinung nach unnötig lang. Das ist aber nicht schlimm. Richard Dübell schreibt gewohnt routiniert und gekonnt. Mich hat dieser Teil noch mehr überzeugt als der Vorgänger.
    Man muss sich aber fragen, was er dem großen Wurf dieser komplexen Trilogie folgen lassen will.

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    Dirk1974s avatar
    Dirk1974vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluss
    Ein gelungener Abschluss

    Der Roman Das Jahrhundertversprechen ist der dritte Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie von Richard Dübell. 

    Das Cover 

    Das Cover gefällt mir gut. Es ist im Stil der ersten beiden Bücher gehalten. Das abgebildete Rennauto ist ein wichtiger Faktor in der Geschichte des Buches. 

    Der Titel 

    Was genau mit dem Jahrhundertversprechen gemeint ist, kann ich auch nach dem Lesen des Buches nicht sagen. 

    Das Buch 

    Der dritte Band schließt inhaltlich an die ersten beiden Bände an. Wir befinden uns im Jahr 1921. Der erste Weltkrieg ist vorbei und Deutschland hat mit den Folgen schwer zu kämpfen. Auch Otto und Hermine von Briest haben große Not mit ihrem Gutshof und der Detektei. 

    Dies ist aber auch die Zeit der ersten großen Autorennen. Max, der Ziehsohn der von Briests, ist ein talentierter Mechaniker und ebenso guter Fahrer. Ihre Tochter Luisa hingegen kann sich sehr für die Welt der Varietés und Lichtspielhäuser begeistern. 

    Richard Dübel erzählt eine spannende, teils lustige aber auch traurige Geschichte über das Berlin der 20er Jahre. Wir erleben den verbitterten Hass zwischen den Häusern von Briest und von Cramm. Andererseits aber auch das Glück einer jungen Liebe sowie das traurige Kapitel deutscher Geschichte 
    in dem die Nationalsozialisten immer stärker werden. Letzteres trifft auch Otto schwer, der zu seinen Freunden und Geschäftspartnern zahlreiche jüdische Mitmenschen zählt. 

    Als die Not groß ist, entschließt sich Max, in die Berliner Unterwelt abzutauchen, aus der Otto ihn einst gerettet hat. Doch ist es das Risiko wert, sich erneut in die Fänge der Bandenchefs zu begeben? 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Richard Dübell hat die Fiktion mit der historisch belegten Vergangenheit so gut verwoben, dass man oft nicht weiß, was erdacht wurde und was wirklich geschah.

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    B
    buchstabensuechtigvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Plädoyer für die Menschlichkeit!
    versprochen ist versprochen

    Nach dem 1. Weltkrieg ziehen die nicht entschädigten Soldaten marodierend durch die Straßen Berlins - es ist Weihnachten, und es fehlt an allem. Der Gossenjunge Max  sieht, dass die Familie von und zu Briest, die in Berlin eine Detektei betreiben und außerhalb noch ein Gut besitzen, noch nicht aus Berlin abgereist ist, und geht zu ihnen, um sie zu warnen. Otto von Briest bietet Max an, sie zu begleiten, und Max kümmert sich rührend um Töchterchen Luisa, die zwei Jahre jünger ist als er selbst, und verspricht ihr, auf sie aufzupassen. Bei einer Patrouille wird auf Luisa geschossen, und Max löst sein Versprechen ein, was dazu führt, dass er wie ein Sohn bei Otto und Hermine von Briest aufgenommen wird - und wir das Leben der Familie, mit den Höhen und Tiefen des in einer tiefen Rezession gefangenen Deutschland in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, miterleben. Otto muss mehrfach um das Familiengut fürchten, und Max sucht sogar den Weg in die frühere Illegalität, um sein Versprechen zu halten, für Luisa zu sorgen. Und Luisa wird plötzlich klar, welch große Rolle Max in ihrem Leben spielt. Doch ein Widersacher macht den schönen Traum beinahe zunichte, und der aufkeimende Nationalsozialismus gefährdet die Familie erneut. Schöne Familiensaga mit sehr klar gezeichneten Charakteren, die Familie Briest ist samt und sonders sehr sympathisch. Ein Plädoyer für Menschlichkeit! 
    Nachtrag: ich kenne die ersten beiden Bände nicht, das Buch ist aber ohne Probleme auch ohne Vorwissen sehr angenehm und flüssig zu lesen. 

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