Richard Dübell Der Tuchhändler

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Inhaltsangabe zu „Der Tuchhändler“ von Richard Dübell

November 1475: Die reiche Handelsstadt Landshut steckt mitten in den Vorbereitungen für eine der größten Hochzeitsfeiern, welche die Christenheit je erlebt hat. Zur Vermählung von Georg von Wittelsbach mit Jadwiga von Polen hat sogar der Kaiser sein Kommen zugesagt. Doch offenbar sind nicht alle am Zustandekommen dieser Verbindung interessiert. Jedenfalls könnte der mysteriöse Mord an der polnischen Gräfin, die in der Baustelle der großen Kathedrale erwürgt aufgefunden wird, darauf angelegt sein, die Hochzeit doch noch zu vereiteln ... Held der Geschichte ist der Tuchhändler Peter Bernward. Als Detektiv wider Willen gerät er in den Bann einer längst vergessen geglaubten Tragödie ... Ein mitreißender historischer Roman um die Intrigen der Fürsten, die Schattenseiten der Macht und den Mut eines einzelnen Mannes.

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  • Recht gut gelungener historischer Anteil, der Kriminalfall und dessen Auflösung enttäuschen

    Der Tuchhändler
    PMelittaM

    PMelittaM

    26. July 2014 um 18:30

    1475: Kurz vor der „Landshuter Hochzeit“ wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie sich herausstellt, gehörte sie zum Gefolge der Braut. Will etwa jemand die Hochzeit verhindern? Peter Bernward, früher Assistent des Bischofs von Augsburg, jetzt Kaufmann in Landshut wird damit betraut, heimlich Nachforschungen anzustellen und den Mörder noch vor den Hochzeitsfeierlichkeiten zu ermitteln … Selten ist es mir so schwer gefallen, einen Roman zu bewerten. Richard Dübell ist bekannt für seine historischen Romane und dieses ist der erste einer fünfteiligen Serie mit Peter Bernward. Der historische Teil ist auch gut gelungen, der Autor berichtet ausführlich über die historischen, politischen und auch baulichen Hintergründe, das ist sehr interessant zu lesen, behindert jedoch etwas den Lesefluss und hemmt die Spannung. Dass Richard Dübell ausführlich recherchiert hat, merkt man dem Roman an und ein Nachwort gibt zudem Aufschluss über Fakten und Fiktion. Auch die abgedruckte Karte ist äußerst nützlich. Besonders hat mir gefallen, dass einem beim Lesen vor Augen geführt wird, welch ein Gewaltakt Planung und Ausführung der Hochzeitsfeierlichkeiten gewesen sein muss. Da es sich aber nicht um einen rein historischen Roman handelt sondern auch um einen Kriminalroman und dieser Teil weniger gut gelungen ist, erhält der Roman von mir einen deutlichen Punktabzug. Der Fall selbst ist sehr verworren, Peter Bernward erscheint nicht sehr kompetent und auch die Auflösung hat mich enttäuscht, ohne zu spoilern kann ich aber nur sagen, dass letztlich weniger dahintersteckte als gedacht und zudem nicht Peters Ermittlungsarbeit ausschlaggebend war sondern eine gute Portion Glück. Die Geschichte wird in Ich-Form aus Peters Perspektive erzählt, was seine Inkompetenz noch deutlicher macht. Gelungen ist allerdings Peters Charakterentwicklung vom zunächst gebrochenen Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau sieben Jahre vorher vor der Welt und auch vor seinen Kindern zurückzog und nun langsam wieder nach vorne zu sehen lernt. Auch andere Charaktere gefallen mir gut, z. B. der patente Apothekersohn oder der polnische Ritter, letzterer sogar eine reale historische Persönlichkeit. Lesen lässt sich der Roman recht flüssig, solange man sich für umfängliche Ausführungen über die Hintergründe interessiert. Wer nur über einen interessanten Kriminalfall lesen möchte, wird sich eher langweilen und eventuell sogar geneigt sein, Seiten zu überfliegen. Aber auch wer sich für die Hintergründe interessiert, wird gelegentlich ungeduldig werden, weil die Ermittlungsarbeiten so gar nicht in Gang kommen. Auf Grund der Kritikpunkte, die ich für schon recht gravierend halte, vergebe ich nur drei Sterne und hoffe, dass die weiteren Peter-Bernward-Romane spannender geschrieben sind und Peter Bernward dort als Ermittler mehr Profil entwickelt. Dennoch empfehlenswert, gerade wegen des historischen Anteils.

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  • Viel Potenzial verschenkt

    Der Tuchhändler
    Stefan83

    Stefan83

    09. October 2011 um 13:40

    Mit Der Tuchhändler" liegt leider wieder eins dieser Bücher vor, bei denen der Klappentext erheblich mehr verspricht als der Inhalt selbst im Endeffekt halten kann. Es ist der erste historische Kriminalroman von Richard Dübell, und dass es sich dabei um sein Debüt handelt wird während der Lektüre auch desöfteren deutlich. Dabei hat das Grundgerüst der Story durchaus Potenzial. Die Hauptfigur Peter Bernward, der titelgebende Tuchhändler, hat sich nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes vom gesellschaftlichen Leben völlig zurückgezogen und keinen Fuß mehr in seine Heimatstadt Landshut gesetzt. Nun wird er jedoch in einen mysteriösen Mordfall verwickelt, den augenscheinlich nur er, als ehemaliger Untersuchungsbeamter des Augsburger Bischofs, lösen kann. Klingt spannend? Ja, hätte es werden können, aber Dübells langatmige Ausschweifungen und ständige Wiederholungen lassen dem Plot leider keine Chance an Fahrt zu gewinnen. Selbst in Landshut geboren, merkt man in jeder Zeile das Bedürfnis des Autors, ein lebendiges Bild der spätmittelalterlichen Stadt zu zeichnen. Das gelingt ihm zwar gut, wird aber derart bis in kleinste Detail betrieben, dass es man dem bald überdrüssig wird. Bernward durchquert während seiner Ermittlungen Landshut etliche Male und es hätte sicherlich gereicht hätte, ein oder zweimal die Beschaffenheit der Straße und den Zustand der Häuser zu beschreiben, und dies nicht jedes Mal aufs Neue zu tun. An mittelalterlichem Flair mangelt es der Story, ebenso wie an gut gezeichneten Charakteren, damit zwar nicht. Der Krimi-Plot jedoch weiß nur streckenweise zu überzeugen. Bernward stolpert nur über Hinweise, kommt mithilfe von Eingebungen, die für den Leser nicht nachvollziehbar bleiben, Dingen auf die Spur und landet bei seinen Nachforschungen immer wieder in einer Sackgasse. Das mag zwar authentisch sein, ist aber in keinster Weise unterhaltend. Hinzu kommt, dass man die Handlung auch in ein Buch mit der Hälfte des Seitenumfangs hätte fassen können. Insgesamt ein zäher, oftmals verworrener historischer Kriminalroman, der für Geschichtsbegeisterte vielleicht von Interesse sein dürfte, an dem Krimiliebhaber allerdings nur wenig Freude finden werden.

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  • Rezension zu "Der Tuchhändler" von Richard Dübell

    Der Tuchhändler
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2008 um 22:36

    Ich mag die MIschung aus Historienroman und Krimi. Für Zwischendurch zu empfehlen.

  • Rezension zu "Der Tuchhändler" von Richard Dübell

    Der Tuchhändler
    Jeami

    Jeami

    20. October 2007 um 10:26

    Inhalt: November 1475. Die reiche Handelsstadt Landshut steckt mitten in den Vorbereitungen für eine der größten Hochzeitsfeiern, welche die Christenheit je erlebt hat. Zur Vermählung von Georg von Wittelsbach mit Jadwiga von Polen hat sogar der Kaiser sein Kommen zugesagt. Doch offenbar sind nicht alle am Zustandekommen dieser Verbindung interessiert. Jedenfalls könnte der mysteriöse Mord an der polnischen Gräfin, die in der Baustelle der großen Kathedrale erwürgt aufgefunden wird, darauf angelegt sein, die Hochzeit doch noch zu vereiteln.... Held der Geschichte ist der Tuchhändler Peter Bernward. Als Detektiv wieder Willen gerät er in den Bann einer längst vergessen geglaubten Tragödie. Das Buch ist arg verschachtelt und streckenweise zäh wie ein Kaugumi. Auch halte ich die Idee, daß nach über 60 Jahren ein Mann Rache für seine Verwandten nimmt für arg konstruiert. Freunde von historischen Schmökern dürften jedoch durchaus ihre Freunde an dem Buch haben, es ist zweitweise schon irgendwie spannend.

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