Richard Dübell Der letzte Paladin

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Paladin“ von Richard Dübell

778: Dem Frankenkrieger Roland wird die schöne Arima als Frau versprochen. Die empfindet zwar viel für den jungen Paladin König Karls, liebt jedoch auch einen anderen Mann: ausgerechnet einen Heerführer der mit den Franken verfeindeten Mauren, den feinsinnigen Afdza. Als sich trotz ihrer Konkurrenz eine tiefe Freundschaft unter den Männern entwickelt, wundert sich Arima über die unheimliche Seelenverwandtschaft der beiden - und stößt bald auf ein dunkles Geheimnis, das alles verändert -

Feinsinnig, gewaltig, überwältigend!

— CatrionaMacLean
CatrionaMacLean

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  • Rolandslied 2.0

    Der letzte Paladin
    Fornika

    Fornika

    26. November 2016 um 16:36

    Im Jahre 777 nach Christus spitzt sich die Lage an der Grenze zu Andalusien zu; Franken und Mauren ringen um die strategisch so wichtige Grenzburg Roncevaux. Burgherrin ist die junge Arima, Mündel des Königs Karl, die bald nicht nur zwischen den Großmächten steht, sondern auch zwischen zwei Männern. Afzda stammt aus dem Lager der Mauren, Roland wird einmal in die Geschichtsbücher eingehen und im Rolandslied besungen werden…  Beim Lesen des Klappentextes könnte man glauben, dass es sich hierbei um einen süßlich-schmalzigen Liebesroman im historischen Gewand handelt. Keine Panik, ist es nicht, sonst hätte ich ihn nicht gelesen ; ) Natürlich spielt die Dreiecksgeschichte eine Rolle, der Fokus liegt jedoch klar auf der historischen Handlung. Die drei Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet, sie haben alle so ihre Macken und Fehler, was sie sehr sympathisch macht. Dübell erzählt die Geschichte sehr flüssig und ansprechend, etwas kompliziertere historische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt und mit der fiktiven Handlung verwoben. Das Rolandslied wird hier auf eine neue und ansprechende Art interpretiert. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion ist also gut gelungen, ein Nachwort klärt darüber auf was genau der Fantasie entsprungen ist und was nicht. Mich hat „Der letzte Paladin“ über einige Fakten neu aufgeklärt, mich mit in eine aufregende Zeit genommen und dabei sehr gut unterhalten.

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  • Eine gelungene Interpretation des Rolandliedes

    Der letzte Paladin
    wampy

    wampy

    23. July 2016 um 22:11

    Der letzte Paladin“ ist ein historischer Roman von Richard Dübell, der 2013 bei Lübbe als  Hardcover erschienen ist. Das Buchcover zeigt einen Tisch oder einen Altar in einer Burg oder einer Kirche und ist sehr dunkel gehalten. Richard Dübell gibt in diesem Buch seine Interpretation des Rolandliedes. Die Mauren werden von König Karl im Jahr 777 auf dem Reichstag in Paderborn erwartet. Dort soll auch die Zahl der Paladine von neun auf zwölf aufgestockt werden. Dazu werden Roland, der Neffe des Königs, und Remi, Rolands bester Freund, gehören.Der Autor hat erneut einen spannenden historischen Roman geschrieben, der sich an das Rolandslied anlehnt. Doch er beschreibt die Zeitverhältnisse umfassender und tiefgründiger. Dabei stehen der Reichstag in Paderborn und der fränkische Kriegszug gegen die Mauren im Mittelpunkt. Diese historischen Ereignisse sind eingebettet in eine Dreiecksgeschichte. Zwei Männer kämpfen um Amiras Liebe: Roland, der von Karl zu ihrem Bräutigam bestimmt wurde, und Afdza Asdaq, ein Maure. Die Protagonisten wurden umfassend charakterisiert. Roland ist jung, ungestüm und intelligent. Im Kampf ist er immer für eine Überraschung gut. Afdza umgibt die Aura des Geheimnisvollen. Amira muss sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden. Das ist insofern schwierig, da sie zwar Afdza liebt, Roland ihr aber auch nicht gleichgültig ist. Allen ist gemeinsam, dass sie sowohl mit ihren Stärken als auch Schwächen dargestellt werden. Der Roman wird auch der historischen Person des Königs gerecht. Es wird deutlich, dass man sich in einer Zeit des Umbruchs befindet. Die alten Riten verblassen, die Hinwendung zum Papsttum bestimmt zunehmend die Entscheidungen. Die Handlung zeugt von exakter Recherche des Autors. Das zeigt sich bei der Beschreibung der Schlachten und der politischen Ränkespiele, aber auch bei der Darstellung der unterschiedlichen Strategie und Hierarchien im maurischen und fränkischen Heer. Eine besondere Würze erhält die Geschichte dadurch, dass immer wieder auf Ereignisse der Vergangenheit angespielt wird, die bis in die Gegenwart nachwirken. Die Verwandtschaftsverhältnisse sind nicht leicht zu durchschauen, geben aber der Handlung immer neue Impulse. Gewollt verwendet der Autor Motive aus der griechischen Sagenwelt, sei es das trojanische Pferd oder ein schwieriges Vater-Sohn-Verhältnis. Auch nutzt er die Möglichkeit, Geschehnisse in den Familien in aufeinanderfolgenden Generationen in gleicher Art und Weise auftreten zu lassen.Freundschaft, Liebe, Eifersucht, Machtgier, Hass, Intrige – all das gibt der Handlung ihren Reiz. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Eine beigefügte Karte, die Übersetzung der historischen Namen der Orte in ihre heutigen und die Erklärung historischer Titel unterstützen das Lesevergnügen. Ein umfangreiches Nachwort legt die wichtigsten Zusammenhänge dar. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.  

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  • Buchverlosung zu "Der letzte Paladin" von Richard Dübell

    Der letzte Paladin
    Richard_Duebell

    Richard_Duebell

    Welttag des Buchs: Autoren schenken Lesefreude Der große Roman zum Karlsjahr 2014 und der faszinierendsten Geschichte aus dem Sagenkreis um Karl dem Großen: der Legende von Roland von Roncesvalles! Zwei mächtige Reiche liegen im Krieg. Zwei große Krieger ringen um ihre Freundschaft. Eine junge Frau weiß um ein Geheimnis, das alles verändert. Das Frankenreich im Jahr 777: Unter der geschickten Führung König Karls dehnt die prosperierende Großmacht beständig ihre Grenzen aus. Auf der Reichsversammlung erhebt Karl einen der besten jungen Krieger in den Stand eines Paladins – und damit in den Kreis seiner engsten Berater und Elitekrieger. Der Name des Kriegers wird einst im gesamten Abendland gerühmt werden … Hoch oben auf einem Bergplateau in den Pyrenäen trifft eine maurische Gesandtschaft auf Burg Roncevaux ein. Sie ist auf dem Weg zur Karlsburg, um Verhandlungen mit dem Frankenkönig zu führen. Der geheimnisvolle maurische Anführer verliert sein Herz an die junge Burgherrin – und sie ihres an ihn. Als der junge Paladin und der Maure in der Schlacht auf Leben und Tod kämpfen, sind bereits Völker entzweit, Freundschaften zerstört und Herzen gebrochen worden. Doch es gibt eine verborgene Wahrheit, die den Lauf der Geschichte verändern könnte … Ein Roman über den sagenhaften Helden Roland, über eine Epoche, in der sich das Schicksal des Abendlandes entscheidet – und über die Kraft der Liebe. Und so funktioniert's: Die Verlosung läuft vom 23.04.15 – 30.04.15. Um teilzunehmen, postet bitte hier eure Antwort auf die Frage: Worauf legt ihr das Schwergewicht bei der Auswahl eines historischen Romans - auf den Abenteueraspekt, auf die Liebesgeschichte, auf die Action oder auf die Möglichkeit, über eine unbekannte Epoche etwas zu erfahren? Die Gewinner werden ausgelost und von mir persönlich benachrichtigt. Was gibts denn überhaupt zu gewinnen? Insgesamt 3 von mir persönlich für den jeweiligen Gewinner signierte Exemplare meines Romans DER LETZTE PALADIN.

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  • Wahnsinn!

    Der letzte Paladin
    CatrionaMacLean

    CatrionaMacLean

    24. May 2015 um 11:33

    Erst einmal muss ich dazu sagen, dass ich selbst aus der Nähe von Paderborn stamme und somit auch "Ortskenntnisse" habe. Darum hat mich dieses Buch wahrscheinlich doppelt gefesselt. Richard Dübell hat mit diesem Roman ein wunderbares Werk geschaffen. Mit feinsinnigem Humor und wahnsinnig viel Liebe zum Detail ist hier eine Geschichte geschrieben worden, die vom ersten bis zum letzten Wort gefesselt hat. Ich konnte mir alles geistig vorstellen, bin eingetaucht und habe mich wirklich geärgert, wenn ich wegen solcher Kleinigkeiten wie "zur Arbeit gehen" oder endlich mal "schlafen gehen" unterbrechen musste. Von der Story selbst nehme ich hier jetzt nichts vorweg, das muss man schon selbst lesen. Ich war überwältigt von der (fast schon unglücklichen) Liebesgeschichte zwischen Afdza, Arima und Roland und muss ehrlich gestehen, dass ich mir zum Ende hin auch ein oder zwei Tränen verdrücken musste. Ich war begeistert, wie nachvollziehbar die Schlachten beschrieben wurden und wie bildgewaltig die Landschaften. Auch die politischen Aspekte waren wunderbar nachvollziehbar und schlüssig und die Erklärungen am Ende zu einzelnen Personen, Orten und Geschehnissen war klasse. Die Tragik dieser Geschichte aus Lug und Trug, Macht und Verzweiflung, aus Herrschsucht und Rache, Liebe und Eifersucht hat mich überwältigt. Begeistert war ich auch von der Ausarbeitung der einzelnen Protagonisten. Sie waren von Anfang an sympatisch. Man litt mit ihnen, man ärgerte sich über sie, man lachte mit ihnen.Der Schreibstil war flüssig und man kam wunderbar ohne stocken ins Lesen. Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Top 10!Vielen Dank an Richard, dass ich es lesen durfte. Ich kann es nur empfehlen!

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  • Eine neue Version der Roland-Saga

    Der letzte Paladin
    wampy

    wampy

    04. April 2015 um 21:23

    „Der letzte Paladin“ ist ein historischer Roman von Richard Dübell, der 2013 bei Lübbe als Hardcover erschienen ist. Das Buchcover zeigt einen Tisch oder einen Altar in einer Burg oder einer Kirche und ist sehr dunkel gehalten. Richard Dübell gibt in diesem Buch seine Interpretation des Rolandliedes. Die Mauren werden von König Karl im Jahr 777 auf dem Reichstag in Paderborn erwartet. Dort soll auch die Zahl der Paladine von neun auf zwölf aufgestockt werden. Dazu werden Roland, der Neffe des Königs, und Remi, Rolands bester Freund, gehören. Der Autor hat erneut einen spannenden historischen Roman geschrieben, der sich an das Rolandslied anlehnt. Doch er beschreibt die Zeitverhältnisse umfassender und tiefgründiger. Dabei stehen der Reichstag in Paderborn und der fränkische Kriegszug gegen die Mauren im Mittelpunkt. Diese historischen Ereignisse sind eingebettet in eine Dreiecksgeschichte. Zwei Männer kämpfen um Amiras Liebe: Roland, der von Karl zu ihrem Bräutigam bestimmt wurde, und Afdza Asdaq, ein Maure. Die Protagonisten wurden umfassend charakterisiert. Roland ist jung, ungestüm und intelligent. Im Kampf ist er immer für eine Überraschung gut. Afdza umgibt die Aura des Geheimnisvollen. Amira muss sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden. Das ist insofern schwierig, da sie zwar Afdza liebt, Roland ihr aber auch nicht gleichgültig ist. Allen ist gemeinsam, dass sie sowohl mit ihren Stärken als auch Schwächen dargestellt werden. Der Roman wird auch der historischen Person des Königs gerecht. Es wird deutlich, dass man sich in einer Zeit des Umbruchs befindet. Die alten Riten verblassen, die Hinwendung zum Papsttum bestimmt zunehmend die Entscheidungen. Die Handlung zeugt von exakter Recherche des Autors. Das zeigt sich bei der Beschreibung der Schlachten und der politischen Ränkespiele, aber auch bei der Darstellung der unterschiedlichen Strategie und Hierarchien im maurischen und fränkischen Heer. Eine besondere Würze erhält die Geschichte dadurch, dass immer wieder auf Ereignisse der Vergangenheit angespielt wird, die bis in die Gegenwart nachwirken. Die Verwandtschaftsverhältnisse sind nicht leicht zu durchschauen, geben aber der Handlung immer neue Impulse. Gewollt verwendet der Autor Motive aus der griechischen Sagenwelt, sei es das trojanische Pferd oder ein schwieriges Vater-Sohn-Verhältnis. Auch nutzt er die Möglichkeit, Geschehnisse in den Familien in aufeinanderfolgenden Generationen in gleicher Art und Weise auftreten zu lassen. Freundschaft, Liebe, Eifersucht, Machtgier, Hass, Intrige – all das gibt der Handlung ihren Reiz. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Eine beigefügte Karte, die Übersetzung der historischen Namen der Orte in ihre heutigen und die Erklärung historischer Titel unterstützen das Lesevergnügen. Ein umfangreiches Nachwort legt die wichtigsten Zusammenhänge dar. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 95/100

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  • Ein spannendes Heldenepos

    Der letzte Paladin
    flower

    flower

    Inhalt: Vor dem Hintergrund der politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahre 777 zwischen dem Frankenkönig Karl dem Großen und den Mauren um Macht und Land trifft die Fränkin Arima auf den feindlichen Krieger Afdza und verliebt sich sofort in ihn. Aber Karl hat andere Pläne mit seinem Mündel und will sie mit seinem Paladin Roland vermählen. Zwischen zwei Männern und zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen ringen die Protagonisten um ihre Liebe und um ihr Leben.   Meine Meinung: Richard Dübell hat als Ausgangspunkt das bekannte Rolandlied genommen und rankt darum seine ganz eigene Geschichte. In dieser geht es nicht nur um die geschichtlich belegten Fakten und Tatsachen, sondern vor allem auch um die großen tiefen Gefühle zwischen Mann und Frau, zwischen Brüdern, lehensherren und Vasallen. Dabei nimmt er durchaus Facetten des klassischen Heldenepos zu Hilfe, in dem Ehre und Wagemut, Verzweiflung und Aufopferung ebenso eine Rolle spielen dürfen wie Liebe und Verzicht. Er versteht es mit seiner kraftvollen Sprache, die auch zarte Gefühle eindringlich vermitteln kann, dass die Erzählung nie in Kitsch und Schmalz abdriftet. Ganz im Gegenteil können hier Humor und Herz hervorragend neben wohldosiert beschriebenen Kriegsgeschehnissen und stetig steigender Spannung bestehen. Dies macht den Roman zu einem farbenfrohen Leseabenteuer, in welchem der Leser versinken kann und neben Unterhaltung und Abenteuer auch das ein oder andere Geschichtswissen ganz unauffällig vermittelt kriegt. Ein sehr gut ausbalancierter historischer Roman, der nicht nur durch eine schöne optische Aufmachung besticht, sondern auch durch eine kluge Geschichte, die für Mann und Frau gleichermaßen gut lesbar ist. Von mir also eine unbedingte Kaufempfehlung.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. April 2014 um 18:54
  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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    • 1441
  • Das waren Helden!

    Der letzte Paladin
    Nina2401

    Nina2401

    Ich lese gerne Heldengeschichten und habe mich von Richard Dübell in das Reich von Karl dem Großen entführen lassen. Ein tolles Cover, eine wunderschöne Widmung am Anfang, die mich sofort angesprochen hat, eine Liste der historischen Orte, die Richard Dübell bei ihrem alten Namen nennt und eine Erklärung der historischen Titel. Das sind die Leckerbissen, mit denen ich schon vor dem Lesen verwöhnt werde. Nach einem Prolog, der mir ziemlich nahe ging, geht Richard Dübell ein halbes Jahr zurück in den Frühling 777 und stellt mir nach und nach seine Helden in diesem Buch vor. Im Hinterkopf hatte ich die ganze Zeit den tragischen Ausgang aus dem Prolog und das hat die ganze Geschichte für mich noch intensiver gemacht. Richard Dübell hat eine spannende und aufwühlende Geschichte um das Rolandslied herum gebaut. Im Nachwort erfahre ich, was der Phantasie des Autors entsprungen ist und was wirklich so passiert ist. Der erste Satz wird dann auch direkt zu einem meiner Lieblingssätze: „ Die Nacht verwandelte den Wald in ein schwarzes Meer und die Bergkämme in die Rücken von Ungeheuern, die im zuckenden Licht in den Wolken zu atmen schienen.“ Ich liebe solche Beschreibungen voller Poesie und davon gibt es so viele in diesem wunderbaren Buch. Ich habe schon einige Werke von Richard Dübell gelesen und dieses hier hat mir am besten gefallen. Sein Schreibstil ist noch fließender und poetischer geworden. Er beschreibt alle Szenen so lebendig und bildhaft, dass sofort mein Kopfkino in Gang gesetzt wird. Ich kenne niemanden, der actionreiche Szenen so gut beschreiben kann wie Richard Dübell. Er nimmt mich mit auf Schlachtfelder und lässt mich bei Zweikämpfen zuschauen. Ich werde Zeuge im Kampf um Macht und Reichtum, ich erlebe politische Ränkespiele,Verrat und Intrigen. Aber auch in den emotionsgeladenen Szenen ist Richard Dübell ein wahrer Meister geworden. Er beschreibt den Zwiespalt von Arima so gut, die zwischen zwei so tapferen Männern steht. Und dann kam eine Stelle, da wurde es mir heiß und kalt, denn mit so einer Liebeserklärung habe ich in einer Heldengeschichte nicht gerechnet. Ich würde diese Stelle am liebsten jedem vorlesen, so schön finde ich sie: „Er würde ihr ein Führer sein, wenn sie einen brauchte, aber kein Herrscher. Er würde ihr den Weg zeigen, wenn sie sich verirrt hatte, aber er würde sie nicht auf ihm entlang schleifen. Und wenn sie sich für den falschen Weg entschied, würde er darauf neben ihr hergehen und alles beiseite räumen, was sich ihr entgegen stellte.“ Ich habe mich über die Liebesgeschichte zwischen all den Kämpfen und Intrigen gefreut, vor allem, weil sie so behutsam und fernab von jeglichem Kitsch erzählt wurde. Und natürlich darf auch der schon legendäre Dübell´sche Humor nicht fehlen. Ich musste so schmunzeln, denn dieser Humor ist wirklich einzigartig. Vieles erzählt Richard Dübell mit einem Augenzwinkern und gibt so seinen Hauptdarstellern eine unverwechselbare Note. Die Akteure werden vor meinem inneren Auge so lebendig. Ich konnte nicht anders, ich habe mit gelitten und mit gezittert und mich einfach fallen lassen bis zur letzten Seite. Und wieder habe ich ein Stück Geschichte genossen … von einem Erzähler, der sein Handwerk versteht!

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    • 4
  • Leserunde zu "Die Gabe der Zeichnerin" von Martina Kempff

    Die Gabe der Zeichnerin
    MartinaKempff

    MartinaKempff

    Öfter mal was Neues! Wenn ich Euch jetzt zu einer Leserunde mit mir einlade, dann ist das für mich etwas extrem Neues. Eigentlich stehe ich mit meinen Lesern in altmodischem Briefkontakt, beantworte ihre Fragen in  E-Mails oder auf meinen Lesungen.  Und da kam plötzlich aus eurer community die Bitte, für meinen neuen historischen Roman eine Leserunde zu betreuen. Klang zwar reizvoll, aber Internet-Portale habe ich bisher aus vielerlei Gründen gemieden.  Ehrlich gesagt vor allem, weil ich keine Ahnung habe, wie sie funktionieren. Wer meine Bücher kennt, weiß schließlich, dass ich mich hauptsächlich im Mittelalter oder in einem sehr abgelegenen Teil der Eifel aufhalte. Meine Bücher aber werden in der Zeit von facebook gelesen. Dem ich also kurz entschlossen vor ein paar Tagen beigetreten bin. (Wer meine Eifelkrimis kennt, weiß, was die Ich-Erzählerin Katja Klein davon halten würde) Lovelybooks ist jetzt mein zweiter Schritt in die virtuelle Wirklichkeit. Ich habe ihn getan, weil ich sehr gespannt bin, wie sich die Sache entwickeln wird und was ihr zur "Gabe der Zeichnerin" sagen werdet. Es ist mein 13. Roman, an keinem habe ich so lange gearbeitet und gefeilt, und keiner liegt mir mehr am Herzen. Inhalt: Der Dom zu Aachen das größte Rätsel, das Karl der Große der Nachwelt hinterlassen hat. Wie konnte es im Frühmittelalter gelingen, die mächtige steinerne Kuppel zu wölben? Als noch niemand im Abendland die Fertigkeiten dafür besaß? Den Schlüssel zur Lösung hält eine junge Frau in Händen: Ezra die muslimische Tochter eines oströmischen Baumeisters. Im Jahr 794 reist sie im Auftrag des Kalifen Harun al Raschid mit ihrem Vater von Bagdad ins Frankenland. Die gebildete Zeichnerin, die wie ein Knabe erzogen wurde, führt als Mann verkleidet am Hof Karls des Großen ein gefährliches Doppelleben zwischen Berufung und heimlicher Liebe. Als der junge Baumeister Lucas nach einer Tragödie hinter Ezras Geheimnis kommt, muss die begabte Muslima um ihr Leben fürchten. Wie ich zu diesem Thema kam, könnt Ihr hier auf meiner website nachlesen: http://martinakempff.de/leseprobe_die_gabe_der_zeichnerin.htm#nachwort   Aber es geht nicht nur um den Bau der Aachener Pfalzkapelle und die Liebesgeschichte, wie Ihr schnell merken werdet. Es ist auch ein Beitrag zu einer ganz bestimmten Diskussion in unserem Land. Ich sehe den historischen Roman nicht als Eskapismusliteratur, sondern stelle mir als Autorin beim Schreiben immer die Frage: "Was sagt uns das heute?" Euch stelle ich jetzt auch eine Frage. (Vorsicht: es ist eine Fangfrage!): Wo wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt? Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, kann sich mit der richtigen Antwort bewerben. An 15 von Euch werde ich dann Rezensionsexemplare mit persönlicher Widmung schicken. Jetzt bin ich sehr neugierig, was passiert. Viele Grüße in die Runde!     

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    • 1010
  • Für historische Feinschmecker

    Der letzte Paladin
    Eliza08

    Eliza08

    30. September 2013 um 20:46

    Mit „Der letzte Paladin“ widmet sich Richard Dübell einer Zeit, die oft in historischen Romanen zu kurz kommt: der Zeit Karls des Großen. Karl der Große scharrte Paladine um sich, doch wer waren diese Männer und welche Rolle spielten sie in diesem großen Reich. Ein spannendet Roman der historisch einiges zu bieten hat. Roland fühlt sich geehrt, als er in den erlauchten Kreis der Paladine Karls des Großen aufgenommen wird. Sein Glück scheint perfekt, als der König ihm die Frau seiner Träume als Gemahlin verspricht. Doch Arima hat ihr Herz bereits an Afdza Asdaq, dem Heerführer der Mauren verschenkt. Roland und Afdza schätzen sich als Krieger und Freunde, umso schwerer ist es für sie als sie erkennen, dass sie dieselbe Frau lieben. Wie die Geschichte es so will, kommt es zur entscheidenden Schlacht zwischen den Franken und Mauren. Afdza und Roland stehen sich im Kampf gegenüber, werden sie das Schicksal noch einmal wenden können? Arima trägt ihren Teil dazu bei, indem sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur kommt… Ein farbenprächtiger Roman, der die Rolle der Paladine und ihrer Aufgabe in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Kriege führen gehörte für die Paladine damals fast zur Tagesordnung, ebenso wie Verhandlungen mit Unterhändlern über Krieg und Frieden. Paladine waren unter anderem Strategen der Heerführung und der Kampfeskunst. Ein Roman der sicherlich mit diesen Merkmalen bei der männlichen Leserschar punktet, wohin gegen die lesende Dame ein Auge auf die Liebesgeschichte hat und hofft, dass Arima den Mann bekommt, der sie glücklich machen wird. Ein sehr gut recherchierter Roman, der sich sicherlich an beide Geschlechter wendet und gewisse Klischees bedient, ohne aber allzu dick aufzutragen. Sicherlich kein Buch, dass man einfach so runter liest, da es doch einen gewissen Anspruch beherbergt. Wer also seinen Kopf beim Lesen nicht ganz ausschalten will, ist hier genau richtig

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  • Leserunde zu "Der letzte Paladin" von Richard Dübell

    Der letzte Paladin
    Richard_Duebell

    Richard_Duebell

    Es ist die Entscheidung über die Zukunft des Abendlandes. Es ist die größte Heldenlegende der mittelalterlichen Literatur. Es ist die bewegendste Liebesgeschichte der letzten Jahre. Das Frankenreich im Jahr 777: Unter der geschickten Führung König Karls dehnt die prosperierende Großmacht beständig ihre Grenzen aus. Doch mit dem Maurenreich jenseits der Pyrenäen stellt sich den Franken ein ernstzunehmender Feind entgegen. Auf der Reichsversammlung erhebt Karl einen der besten jungen Krieger in den Stand eines Paladins – und damit in den Kreis seiner engsten Berater und Elitekrieger. Der Name des Kriegers wird einst im gesamten Abendland gerühmt werden: Roland… Hoch oben auf einem Bergplateau in den Pyrenäen trifft derweil eine maurische Gesandtschaft auf Burg Roncevaux ein. Sie ist auf dem Weg zur Karlsburg im heutigen Paderborn, um Verhandlungen mit dem Frankenkönig zu führen. Der geheimnisvolle maurische Anführer verliert sein Herz an die junge Burgherrin Arima – und sie ihres an ihn. Arima weiß nicht, dass ihre Hand längst Roland versprochen worden ist. Als der junge Paladin und der Maure in der Schlacht auf Leben und Tod kämpfen, sind bereits Völker entzweit, Freundschaften zerstört und Herzen gebrochen worden. Doch es gibt eine verborgene Wahrheit, die den Lauf der Geschichte verändern könnte… Hier diskutieren wir in einer gemeinsamen Leserunde über "Den letzten Paladin". Folgender (ungefährer) Ablauf ist vorgesehen: 25. - 29.03. Seite 13 - 105 30. - 31.03. Forumsdiskussion 01. - 05.04. Seite 106 - 202 06. - 07.04. Forumsdiskussion 08. - 12.04. Seite 203 - 308 13. - 14.04. Forumsdiskussion 15. - 19.04. Seite 309 - 422 20. - 21.04. Forumsdiskussion 22. - 26.04. Seite 422 - 476 27. - 28.04. Abschlussdiskussion Natürlich kann jeder in seinem Tempo lesen... Der Zeitplan soll nur die gemeinsame Diskussion zeitlich etwas eingrenzen. Als besonderes Schmankerl werden unter allen in Amazon.de veröffentlichten Rezensionen aus der Leserunde 5 Download-Gutscheine für meine exklusive AmazonKindle-Novelle DER HIRTE verlost!

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  • der letzte Paladin

    Der letzte Paladin
    anell

    anell

    13. May 2013 um 08:56

    Um was es bei dem Buch geht, steht ja in der Kurzbeschreibung, also fange ich gleich mal mit meiner Meinung an. Das Buch habe ich in Folge einer LR hier gelesen.  Ich liebe historische Romane und die Aussicht darauf, hier nicht wieder NUR eine Protagonistin zu haben (was ich beim historischen Romansektor immer bemängele ist der Überschuss an weiblichen Helden. Persönlicher Geschmack, aber ich mag Männer einfach lieber) hat mich sofort für das Buch eingenommen. Jetzt bin ich fertig und stehe dem ganzen mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber. Grundsätzlich ist "der letzte Paladin" ein historischer Roman wie ich ihn mir wünsche: Er bringt mir beim Lesen eine längst vergangene Epoche (die wir in der Schule nicht durchgenommen haben) auf unterhaltsame Weise näher. Ja, ich bin ein Mensch, der glaubt, wenn er Histos liest noch etwas lernen zu können/müssen. Er hat eine spannende Handlung, die mich mitfiebern lässt. Und Helden für dich ich Emphatie empfinde. Lange hab ich den epischen Kampf ausgetragen, wen ich toller finde. Remi de Vienne oder Afzda. (Remi hat gewonnen. <3. Bin halt ein Mädchen, was soll ich machen. Wenn ich mich nicht wenigstens in einen Kerl vergucke, kann das Buch nicht gut sein) Leider leider fehlt mir so dieser letzte Kick, um dem Buch ein Juhu-*****-Jubel-Abzeichen zu verleihen. Andere Leser lesen anders, und mögen es vielleicht, dass die Protagonisten manchmal aggieren als wären sie fünf Jahre alt. Mir persönlich viel es manchmal schwer, die Handlung (vor allem in den ersten zwei Abschnitten) ernst zu nehmen. NATÜRLICH ist mir klar, dass wenn Arima und Roland sich ewig und drei Tage über einen dummen Ausritt "streiten" es ein Stilmittel des Autors ist, Rolands Unbedarftheit zu symbolisieren. Ich mags trotzdem nicht. Auch andere "gewollte Gags" wie oh wir ersetzen unaussprechliche Sachsennamen, durch nicht gerade bessere Frankennamen, aber preisen es als Innovation. Konnten bei mir nicht zünden. Das war für mich eher so ein "Augenroll"-try to hard and fail - Abschnitt. Andere Leser mögen das ein "Augenzwinkern des Autors" nennen und unterhaltsam finden. Ich eben nicht. Mir persönlich war auch die Figur der Arima etwas zu ... mir fehlt das richtige Adjektiv, aber sagen wir es so. Man hat sie gebraucht, aber auf ihren POV hätte ich zu 90% verzichten können. (Persönliche Meinung. Liebe Arima Fans, bitte bleibt friedlich). Angefangen bei "ekliger Anverwandter befummelt mich im Stall" (dem 0815 Standard "versuchte Gewalt gegen Frauen" Plotteil) über "ich habe die totale Depression gefühlten 10000 schier endlosen Seiten" bis hin zu "ich bin die Schlüsselfigur", nein mit Arima wurde ich nicht warm und die Männer im Buch spielen sie (für mich) gegen die Wand. (Ich weiß, ich weiß, ich lasse kein gutes Haar am Weibsvolk in Histos. TUT MIR JA AUCH LEID) Also Fazit kann man nur sagen: "der letzte Paladin" ist ein gutes Buch, mit kleinen Schwächen, die andere recht unterhaltsam finden mögen.

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  • Das Rolandslied als historischer Roman

    Der letzte Paladin
    Rissa

    Rissa

    11. May 2013 um 17:46

    Inhalt Herbst 777: Die Mauren und die Nachhut der Franken stehen sich am Ibaneta-Pass gegenüber, die Franken, unter ihnen die Paladine König Karls, stehen kurz vor ihrer endgültigen Niederlage. Arima Garcez, Mündel des Königs, Verlobte des Paladins Roland, Geliebte des Mauren Afdza Asdaq und Herrin der Burg Roncevaux, sieht allerdings noch eine Möglichkeit, die Vernichtung der fränkischen Nachhut zu verhindern und ihren Verlobten zu retten. Eine große Rolle spielt dabei ein Ereignis aus der Vergangenheit, das sowohl Roland als auch Afdza betrifft. Doch wie konnte es überhaupt zu dieser Situation kommen? Meine Meinung Die Vorlage für diesen Roman bildet das Rolandslied, eine Sage aus dem Hochmittelalter, die in die historisch belegten Ereignisse aus dieser Zeit eingebettet wurde. Da diese gelegentlich nicht übereinstimmen ist es die Aufgabe des Autors, Sage und belegte Ereignisse so unter einen Hut zu bringen, dass ein glaubhafter, unterhaltsamer Roman entsteht. Richard Dübell gelingt dieser Spagat sehr gut - in einem ausführlichen Nachwort kann man viele zusätzliche Informationen finden. Die Charaktere fand ich glaubwürdig: Roland, der nicht verlieren kann und als Neffe des Königs auch nicht verlieren darf, der nicht weiß, wie er mit Niederlagen umgehen soll; Afdza Asdaq, der Maure, dessen Status unklar scheint, Roland aber gleich durchschaut, Arima, die Roland hätte lieben können, wenn sie ihm zuerst begegnet wäre, und nicht zuletzt Karl, der das Wohl seines Königreichs über das Einzelner stellen muss, dabei aber den Blick auf seine Paladine verliert. Da es schon in der Vorlage um die letzte große Schlacht der Paladine geht, dürfen Politik, strategische Überlegungen und Beschreibungen von Belagerungen und Kämpfen nicht fehlen, auch Verrat und diverse Intrigen spielen eine Rolle. Wer dem nichts abgewinnen kann sollte die Finger von diesem Roman lassen, auch wenn Richard Dübell dies nicht übertreibt. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig, leicht und angenehm zu lesen, und gelegentlich lockern einzelne witzige Sprüche oder Ereignisse die Szenen auf, ohne, dass dabei ins Lächerliche abgedriftet wird. Ein wenig schade fand ich es, dass durch den Prolog schon von Beginn an klar war, dass es in diesem Roman auf die eine Schlacht hinausläuft, auch wenn es nach der Sage gar nicht anders hätte passieren können, doch so wurde einiges an Spannung aus dem Roman herausgenommen. Fazit Eine glaubhafte Romanumsetzung des Rolandslieds, mit einer kleinen Liebesgeschichte garniert. Lesenswert für alle, die sich für das Frühmittelalter und die Zeit Karls des Großen interessieren.

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  • “Der letzte Paladin” von Richard Dübell

    Der letzte Paladin
    Traenenherz

    Traenenherz

    11. May 2013 um 04:09

    Kurzbeschreibung: Anno 777. Für den jungen Frankenkrieger Roland ist es eine große Ehre, als er in den erlauchten Kreis der Paladine von König Karl aufgenommen wird; und sein Glück scheint perfekt, als Karl ihm die schöne Arima als Frau verspricht. Doch Arimas Herz gehört einem anderen: ausgerechnet Afdza Asdaq, dem Heerführer der Mauren – und damit einem Feind der Franken. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden Männern eine tiefe Freundschaft – bis sie einander in ihrer größten Schlacht als Feinde gegenüberstehen. Doch keiner der beiden ahnt, dass ihre Schicksale eng miteinander verbunden sind. Und dass Arima den Schlüssel zur Wahrheit in Händen hält. Leseprobe: Eine Leseprobe findet man hier. Covergestaltung: Dieses Buch ziert ein hübscher Schutzumschlag, auf dem eine Kirche, oder ein Saal, in dem eine zerstörte Statue zu sehen ist. In jedem Fall aber ein ehrwürdiges Gebäude. Das ganze Cover ist in Brauntönen, bzw. Sephia-Tönen gehalten, so hat man schon das Gefühl man gelangt hier durch das Cover in die Vergangenheit. Das Papier ist auch sehr angeneh, mit kleinen Einprägungen. Das Buch an sich ist in Leinen eingefasst, und besitzt auch ein Lesebändchen, was mir sehr gefällt. Meine Meinung: Was wir hier in diesem Buche finden, ist die Rolands-Sage, bzw. dasRolandslied neu in Worte gekleidet, und das versteht der Autor wunderbar. Am Anfang dieses Buches steht das Ende, und dennoch ist es wahnsinnig spannend mit Roland auf die Feldzüge zu gehen. Ausgeschmückt ist dieses Buch auch durch eine Liebesgeschichte durch ihn und Arima, welche auf wackligen Füssen steht, da ein dritter im Bunde dazwischen funkt, der Maure Afzda. Richard Dübell gelinkt es wunderbar die Figuren die uns in diesem Buch begleiten zu beschreiben, so dass man sich sehr gut vorstellen kann wie diese ticken, und was sie für Besonderheiten haben. Arima, ist für mich schon recht früh eine starke Frau für ihre Zeit, denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns Jahr 777 befinden. Roland ist ein großer Held, oder besser gesagt, sein Onkel Karl hält ihn für eben diesen, und was der Maurenanführer ist, dass erfahren wir im Laufe der Geschichte, denn um ihn ranken sich einige Geheimnisse. Der Erzählstil ist flüssig und spannend, und der wissbegierige Leser muss sich bis fast zum Schluss auf die Auflösung des größten Handlungstrangs gedulden. Es heißt also durchhalten, aber ich denke das wird Freunden von historischen Romanen nicht sehr schwer fallen. Ich war mit großem Interesse dabei, und wollte am liebsten sofort immer weiter lesen, was in dieser Leserunde allerdings organistatorisch nicht so ging. Was zwar durchaus noch im Rahmen war, mir aber ein wenig zu viel, waren die Kampfhandlungen am Ende. Das erinnerte mich stark an den zweiten Teil von Herr der Ringe, in dem auch nur noch gewandert und gekämpft wird. Die Beschreibungen waren allerdings sehr interessant. Mein Fazit: Ein wahnsinnig toller historischer Roman, den ich gern weiter empfehle, auch ohne Kenntnisse der Rolandssage müsste alles gut verstanden werden, und die Erklärungen der Städtenamen am Anfang helfen dabei sehr. Meine Bewertung: Ich habe mich entschieden nur 4 Herzen für den Roman zu vergeben, da für mich eben doch ein paar kleinere Abstriche zu machen waren. Zum Autor: Richard Dübell, geboren 1962, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen bei Landshut. Nach dem erfolgreichen literarischen Einstieg mit seinen beiden Historienkrimis "Der Tuchhändler"(1999) und "Der Jahrtausendkaiser" (2000), bescherte ihm sein dritter Roman "Eine Messe für die Medici" (2002) zum ersten Mal den Sprung auf die Bestsellerliste. Seither zählt er zu den beliebtesten Autoren im Bereich des Historischen Romans. Dübells folgende Bücher reihten sich nahtlos in die Serie seiner Erfolge ein. Richard Dübell ist Träger des Kulturpreises der Stadt Landshut. © Lübbe Zu kaufen gibt es dieses Buch: bei Amazon,, oder deiner Buchhandlung deiner Wahl. Altersempfehlung:Ich empfehle dieses Buch für jeden der in der Geschichte liest, gewürzt mit etwas Phantasie. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Richard Dübell für die wunderbare Begleitung der Leserunde bedanken, bei der er uns noch viel Zusatzwissen, ein alternatives Ende für den Roman, und bei jeder Frage Rede und Antwort stand, und mit uns spannende Diskussionen führte. Ebenfalls bedanken möchte ich mich beim Lübbe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

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  • Sehr guter historischer Roman

    Der letzte Paladin
    Eka

    Eka

    Wir schreiben das Jahr 777. Auch damals war es schon üblich, dass jedes Land sein Reich erweitern will, was natürlich nur mit großen Schlachten und Kriegen möglich war. König Karl strebt den Krieg gegen die Mauren an. Schon im Prolog wir allerdings einiges vorweg genommen. Aber dann geht es zügig vorwärts und der Leser wird in eine ganz andere Welt entführt. Natürlich fragt man sich, wie der Titel des Buches zustande kommt und was sind eigentlich „Paladine“? Diese und viele andere Fragen hat der Autor Richard Dübell sehr ausführlich beantwortet. Alle Charaktere sind ausgezeichnet beschrieben. Besonders gut an diesem historischen Roman hat mir gefallen, dass nicht nur die Schlachten und Vordergrund stehen mit allen blutigen Details. Hier geht es auch um die Liebe von Amira, die sich zwischen ihrer großen Liebe und der Pflicht-Ehe entscheiden muss. Der Autor hat es verstanden, durch viele wechselnde Kapitel immer wieder Spannung in die Geschichte hineinzubringen, so dass bei mir niemals Langeweile aufkam. Man merkt schnell die sehr gute Recherche des Autors, die er dann zusammen mit Fantasie hat zu diesem Roman werden lassen. Sehr gut auch die Erklärungen im Nachwort. Eine große Geschichte um Krieg, Intrigen, Verrat und Liebe und um ein bis zuletzt gehütetes Geheimnis. Für alle Freunde historischer Romane ein empfehlenswertes Buch.

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    • 2
    ginnykatze

    ginnykatze

    08. May 2013 um 14:25
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