Richard Dübell Die Wächter der Teufelsbibel

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter der Teufelsbibel“ von Richard Dübell

Prag, 1612: Nach dem Tod Kaiser Rudolphs II. dringen Plünderer in die Prager Burg ein und stehlen das gefährlichste Buch seiner Zeit ═ die Teufelsbibel. Wenig später geschehen im Namen des Satans unheimliche Dinge im Land, und düstere Legenden um eine alte Burg in den mährischen Hügeln erwachen zum Leben. Menschen begehen barbarische Verbrechen und berichten, dass sie den Teufel lachen und tanzen gesehen haben ... Gibt es einen Zusammenhang zwischen all den Grausamkeiten und dem Verschwinden der Handschrift? Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels riskieren ihr Leben im Kampf gegen skrupellose Fürsten und Kleriker. Für sie steht noch mehr auf dem Spiel, denn das Böse bedroht auch das, was ihnen am meisten bedeutet: das Leben ihrer Kinder.

Mittelmäßiger Teil 2, der mich nicht mehr wirklich überzeugen konnte. Teil 3 werde ich mir schenken.

— Fornika
Fornika

Sehr langatmig und an vielen Stellen eher mystisch denn historisch.

— simoneg
simoneg

Las sich teilweise ein wenig schleppend - aber am Ende gibt Herr Dübell ordentlich Gas

— Hendrik
Hendrik

ich kam nicht rein, habe abgebrochen

— harakiri
harakiri

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  • Ein Buch, das Leben zerstört

    Die Wächter der Teufelsbibel
    simoneg

    simoneg

    Wie bereits in den vorangegangen beiden Büchern zur Teufelsbibel schleppt sich die Geschichte ziemlich hin. Ein Buch kann sicher nicht die Macht besitzen, die ihm zugeschrieben wird. Doch sicher ist es möglich, dass der Glaube daran, Menschen verändern kann. Aus meiner Sicht übertreibt R. Dübell an vielen Stellen damit und macht die Darstellung damit unglaubwürdig. Die historischen Aspekte kommen dabei deutlich zu kurz. Das ist sehr schade.

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    07. June 2015 um 10:26
  • Die nächste Generation

    Die Wächter der Teufelsbibel
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt: Kaiser Rudolph II. ist Tod und die Teufelsbibel aus seinem Kuriositätenkabinett verschwunden.  Überall werden Verbrechen im Namen des Teufels begangen und in einer düsteren Burg in den mährischen Hügel schmiedet eine Baronin einen teuflischen Plan.  Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels nehmen den Kampf mit der Teufelbibel nocheinmal auf, aber weniger um der Christenheit Willen, sondern um das Leben ihrer Kinder Alexandra und Wenzel zu retten. Meinung: Diesmal hat die Teufelsbibel schon eine zentralere Rolle, als im ersten Teil "Die Teufelsbibel", aber auch diesmal dreht sich die Geschichte mehr um das Schicksal der Protagonisten, als um den Codex Gigas. Der recht anspruchsvolle und teilweise etwas komplizierte Schreibstil des Autors sorgt auch diesmal wieder für ein hartes Vorrankommen des Lesers. Und auch diesmal hat das Buch wieder schnelle Wechsel, zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Trotzallem muss ich sagen, hat mir dieser Teil der Teufelsbibel-Trilogie sehr gut gefallen. Ich fand ihn spannender als den ersten Teil und auch nicht so langatmig, wie seinen Vorgänger. Auch diesmal ist die Geschichte historisch gut recherchiert eingebettet in Tatsachen. Fazit: Ich habe "Die Wächter der Teufelsbibel" vor dem ersten Teil "Die Teufelsbibel" gelesen und muss sagen ein durchaus gut gelungener Historienroman, den ich nur empfehlen kann. Also wer sich von "Die Teufelsbibel" nicht abschrecken lässt wird mit "Die Wächter der Teufelsbibel" sehr gut entschädigt. Ich für meinen Teil freue mich schon darauf, den dritten Teil "Die Erbin der Teufelsbibel" zu lesen.

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  • Die Wächter der Teufelsbibel

    Die Wächter der Teufelsbibel
    Penelope1

    Penelope1

    22. July 2013 um 23:31

    Richard Dübell setzt die Reihe um die Teufelsbibel mit "Die Wächter der Teufelsbibel" gelungen fort und entführt den Leser in das Jahr 1612. Die Jagd um die Teufelsbibel geht weiter, viele Abenteuer müssen bestanden werden und Dübell gelingt es wieder, historische Elemente geschickt mit geheimnisvollen und oft kuriosen Abenteuern zu verbinden - wie gewohnt auf die "Dübell'sche Art": intensive Recherche, gemixt mit Humor und Spannung.  Sehr unterhaltsam  und lesenswert ! Das macht Lust auf den dritten Teil "Die Erbin der Teufelsbibel".

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  • Rezension zu "Die Wächter der Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Wächter der Teufelsbibel
    leseratte...

    leseratte...

    10. August 2010 um 23:11

    Richard Dübell beschreibt im zweiten Teil der Teufelsbibel- Trilogie „Die Wächter der Teufelsbibel“, das Verschwinden eben dieser und die Suche nach dem mächtigen Buch, um die Menschheit vor der Herrschaft des Teufels zu retten. Als Kaiser Rudolph II. stirbt wird aus dessen Kuriositäten Kabinett ein ebenso geheimnisvolles, wie mächtiges Buch gestohlen – die Teufelsbibel. Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfells machen sich auf die Suche nach dem Codex und riskieren dabei ihr Leben, denn es steht viel auf dem Spiel… Richard Dübell beschreibt in seinem Buch eine spannende und schreckliche Zeit. Anfangs das Prag des frühen 17. Jahrhunderts und schließlich die Zeit genau vor dem 30jährigen Krieg. Doch in der Geschichte will die Spannung zum größten Teil nicht aufkommen. Anfänglich ziehen sich seitenlang Szenen hin, die man kaum nachvollziehen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Es verlaufen mindestens fünf verschiedene Handlungsstränge mit den jeweiligen Personen nebeneinander, die man kaum zuordnen kann, auch wenn man die vorangestellte Figurenauflistung gelesen hat. Nach 100 bis 150 Seiten erkennt man Stück für Stück Zusammenhänge zwischen den handelnden Personen, aber es liest sich noch immer eher zäh. Entweder werden Grausamkeiten beschrieben, oder es wird viel beschrieben und besprochen, aber wenig ausgesagt. Dazu kam für mich der verwirrende Schreibstil. Der personale Erzähler betrachtet meist eine Figur, auch wenn sie z.B. mit einer zweiten kämpft oder sich unterhält. Während dessen kam es vor, dass der Erzähler ganz plötzlich die beobachtete Figur gewechselt hat, ohne dass man es merkte, und über deren Gedanken und Gefühle sprach. Das war schon merkwürdig, weil ich mich des Öfteren wunderte, warum die eine Figur plötzlich so untypische Gedanken hatte, bis dann klar gesagt wurde „Henyk dachte…“, als Beispiel. Eines der Hauptprobleme für mich waren die zu vielen unterschiedlichen Erzählstränge. Viele waren einfach langweilig, denn sie handelt oftmals von verzweifelten Äbte, Kardinäle und anderen Geistlichen. Es lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mich mit niemandem wirklich identifizieren konnte, mir persönlich ist das wichtig um mit den Figuren mitfühlen zu können und gerade das macht eine Geschichte doch spannend. Eigentlich wäre für jeden jemand zum identifizieren da gewesen. Alexandra und Wenzel für die Jüngeren und Agnes, Cyprian und Andrej für die Erwachsenen, aber Alexandra hat sich so naiv verhalten, dass ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Mit ca. 830 Seiten ist „Die Wächter der Teufelsbibel“ schon ein „dicker Schinken“. Gerade mal 200 Seiten waren einigermaßen fesselnd. So auch manche Szenen ein Stück vor dem Ende. Doch obwohl die Handlung zum Schluss prinzipiell spannend wurde, ist die Atmosphäre einfach nicht zustande gekommen. Das Ende war teilweise leider auch durchschaubar. Trotz allem beweist der Autor fundierte historische Kenntnisse, wie man auch im Anhang merkt, doch das allein reicht für eine spannende Geschichte nicht aus. Es mag sein, dass mir der Roman so wenig zugesagt hat, da ich den ersten Teil nicht kannte. Fest steht jedoch, dass ich enttäuscht bin, hatte ich doch auf einen spannenden historischen Roman gehofft. Schade.

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  • Rezension zu "Die Wächter der Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Wächter der Teufelsbibel
    Raubrittertorsti

    Raubrittertorsti

    24. February 2010 um 21:33

    Beim Lesen des Buches scheint man das Vibrieren der Teufelsbibel förmlich zu spüren, so spannend ist es. Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils.

  • Rezension zu "Die Wächter der Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Wächter der Teufelsbibel
    hanutta

    hanutta

    15. April 2009 um 22:22

    Das erst wie auch dieser Teil sind äusserst Spannend vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Leider erscheint der dritte Teil erst irgendwann dieses Jahr. Ich hoffe der wird genauso gut!

  • Rezension zu "Die Wächter der Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Wächter der Teufelsbibel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:03

    Wir schreiben das Jahr 1612. 20 Jahre sind vergangen, seit es den beiden Freunden Cyprian und Andrej gelungen ist, den Codex Gigas, die Teufelsbibel, aus dem Verkehr zu ziehen. Doch nun müssen sie erkennen, dass es nur ein vorübergehender Sieg war, denn der Codex Gigas wird gestohlen und so müssen die beiden Freunde erneut in den Kampf gegen das Böse ziehen und lernen, dass der Teufel mehr als ein Gesicht hat. Wer bei diesem zweiten Teil einen ähnlich ruhigen Einstieg erwartet wie beim ersten Teil, der liegt völlig schief. Gleich die ersten Seiten beginnen mit einem Paukenschlag, als der Codex Gigas aus dem Kuriositätenkabinett des toten Kaisers in einer äußerst blutigen Nacht- und Nebelaktion gestohlen wird. Und genauso rasant geht es in diesem Buch weiter. Ständig wechselnde Perspektiven und Erzählstränge, die oft am Ende des jeweiligen Kapitels einen Cliffhanger bieten und die Spannung ins Unermessliche steigern, lassen einen immer weiter und weiter lesen, weil man einfach nur wissen will, wie es weitergeht. Wir treffen hier viele bekannte Gesichter aus dem ersten Teil wieder, lernen aber auch neue Protagonisten kennen, denen eines gemeinsam ist: Sie haben den Glauben an etwas verloren oder den Glauben an etwas noch nie besessen. Das Thema "Glaube" ist auch das zentrale Thema dieses zweiten Teiles, wirkt aber nie aufdrängend oder belehrend und regt doch zum Nachdenken an. Auch in diesem Teil ist es dem Autor wieder gelungen, alle Figuren so plastisch und lebendig zu zeichnen, dass es dem Leser mühelos gelingt, sich mit ihnen zu freuen, zu fürchten, mit ihnen zu lieben oder zu hassen. Selbstzweifel, innere Kämpfe - immer ist der Leser hautnah an den Protagonisten und nie bloßer Beobachter. Keine Figur bleibt eindimensional oder blass. Selbst die, die abgrundtief böse erscheinen, zeigen zuweilen, dass auch sie eine menschliche Seite haben. Um das zu erreichen, bedient sich Richard Dübell einer unglaublich detaillierten, bildhaften und facettenreichen Sprache, bei der selbst etwas so einfaches wie ein Lächeln oder eine Geste zu einem zauberhaften Erlebnis werden. Besonders gut gefallen hat mir die Einbindung der Geschichte in die historischen Ereignisse der Jahre 1612 bis 1618, in denen die Kluft zwischen den beiden christlichen Kirchen immer größer wird und schließlich in den Beginn des 30jährigen Krieges mündet. Richard Dübell gelingt es wunderbar, hier historische Fakten mit eigener Fiktion zu verbinden. Ebenso wenig kommt der Humor in diesem Buch zu kurz, den man bei Thema und Titel der Geschichte ja eigentlich nicht vermutet, der aber zwischen vielen bewegenden und auch traurigen Momenten immer wieder wie ein Sonnenstrahl in die Geschichte fällt. Manche Szenen sind so komisch, dass ich wirklich Tränen gelacht habe. Es ist ein mitreißendes, fürchterliches, komisches, tragisches und wunderschönes Buch, das Richard Dübell geschrieben hat. Eines das nachwirkt, das berührt und das schon ein bisschen vom zentralen Thema des letzten Teiles der Trilogie vorwegnimmt: Der Hoffnung. War schon der erste Teil der Trilogie gut, so ist der zweite Teil die Meisterklasse. Meine Erwartungen an dieses Buch wurden um Längen übertroffen und ich hoffe, dass auch der letzte Teil dieses Niveau hält.

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