Richard Dübell Die schwarzen Wasser von San Marco

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Inhaltsangabe zu „Die schwarzen Wasser von San Marco“ von Richard Dübell

Venedig 1478: Aus den trüben Wassern der Lagune wird vor den Augen des deutschen Händlers Peter Bernward die Leiche eines Kindes geborgen. Bald darauf kommen zwei weitere Kinder ums Leben - Gassenjungen, die als Zeugen gesucht wurden. Wussten sie zu viel? Bernward beschließt, den wenigen Hinweisen nachzugehen. Dabei dringt er tief in das Räderwerk der Macht vor, mit der Venedig seit 400 Jahren den Handel in Europa kontrolliert - und gerät in ein Netz aus Verbrechen und Intrigen, das die dunkle Seite der Stadt offenbart ...

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  • Die schwarzen Wasser von San Marco

    Die schwarzen Wasser von San Marco
    Angel10

    Angel10

    24. January 2014 um 08:41

    Der historische Kriminalroman spielt in Venedig 1478. Der deutsche Kaufmann Peter Bernward soll bei der Suche eines vermissten Patriziersohnes helfen. Er kommt zu spät, der Junge kann nur noch tot geborgen werden. Peter Bernward macht die Bekanntschaft mit Paolo Calendar, einem Polizisten, der auch eine "Vergangenheit" hat. Gemeinsam kommen sie einem Kinderhändlerring auf die Spur, derern Kundschaft bis in die höchsten Kreise Venedigs reicht. Ein über allem stehendem Thema ist, wie Erwachsene in allen sozialen Schichten mit den ihnen anvertrauten Kindern umgehen. Das reicht vom Elend der Gassenkinder bis zum Zurückziehen in Trauer und Selbstmitleid, ohne an die Kinder zu denken. Die Verschleppung von Kindern und die Festlegung, wer von den Söhnen Kaufmann wird oder ins Kloster geht, ohne die Meinung der Kinder zu hören machen das deutlich. Meine Leseempfehlung: Wer die Geschichten von Richard Dübell mag, tut mit diesem Roman einen Glücksgriff. Ein Zitat aus dem Nachwort möchte ich nicht vorenthalten. Es hat mich veranlasst, gerade diesen historischen Krimi zu lesen:"Durch alle Zeiten haben wir unsere Kinder geliebt; durch alle Zeiten haben wir sie für unsere Zwecke benutzt, in unsere Denkweise gepresst, ihnen die Fantasie abgesprochen, ihre Freiheit unterdrückt, ihre eigenen Pläne ignoriert, unsere Bedürfnisse vor ihre gestellt, Zwang mit Erziehung und Vernachlässigung mit Nachgiebigkeit verwechselt..... Ich habe das Venedig des ausgehenden fünfzehnten Jahrhunderts als Schauplatz für einen Roman ausgewählt, der diese Handlungsweisen angklagt. Ich hätte jeden anderen Ort und jede andere Zeit wählen können - die Geschehnisse, in die die Protagonisten verwickelt werden, sind leider universell." (Richard Dübell)

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