Richard Dübell Himmelfahrt

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Inhaltsangabe zu „Himmelfahrt“ von Richard Dübell

Kruzifix! Hauptkommissar Peter Bernward hat schlechte Laune: Ganz Landshut steht unter Wasser, und die Polizei ist im Dauereinsatz. Noch schlimmer ist aber, dass seine attraktive Kollegin Flora ihn mal wieder abserviert hat. Als dann auch noch die Leiche eines bekannten Bauunternehmers auftaucht, ist die Stimmung auf ihrem Tiefpunkt. Der Polizeichef greift durch und übergibt Flora den Fall. Aber das lässt ein Peter Bernward natürlich nicht auf sich sitzen. Er ermittelt auf eigene Faust und stößt auf einen alten Skandal, den so mancher Landshuter lieber vergessen hätte …

Der Krimi, der in Landshut spielt, hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend bis zu Schluss, und das kommt mit einem für mich überraschende

— bine525
bine525

Gute Fortsetzung des ersten Teils

— gesil
gesil

Regionalkrimi mit sympathischen Protagonisten.

— Frenzchen
Frenzchen

Ein Kriminalfall, der buchstäblich ins Wasser fällt und Ermittler, denen das Wasser bis zum Hals steht: Hochwasser in Landshut und ein Mord!

— Klusi
Klusi

2. Band mit Hauptkommissar Peter Bernward, kleiner Wehmutstropfen: die umfassenden Ortsbeschreibungen

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Wunderbarer Krimi fürs Wochenende

— IrgendwieJuna
IrgendwieJuna

Der erste Teil war mir zu langatmig und zu sehr auf die Beziehungsgeschichte gelenkt. Ab der Mitte des Buches rasant und spannend.

— Sikal
Sikal

Spannend, interessant und mörderisch gut!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich mochte den Krimi, durch das Landunter mal etwas anderes und vor allem fand ich ihn spannend und angenehm geschrieben!

— Themistokeles
Themistokeles

Toller Krimi und super Ermittler, lesenswert und kurzweilige Unterhaltung

— chris_ma
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  • Landshut steht das Wasser fast bis zum Hals

    Himmelfahrt
    bine525

    bine525

    01. September 2015 um 15:32

    Hauptkommissar Peter Bernward hat durch das Ende einer Beziehung Probleme mit seiner Polizeipartnerin und wird deshalb in Folge von ihr separat auf einen anderen Fall angesetzt. Seine ehemalige Partnerin erhält die junge und unerfahrene Kollegin Tanya an ihre Seite. Zu der katastrophalen Hochwasserlage in Landshut bei der die ganze Stadt fast rund um die Uhr beschäftigt ist, kommen nun Mord und Todschlag auf die Kripobeamten zu. Peter leidet zwar an Eifersucht, aber hartnäckig und unnachgiebig ermittelt er über die Grenzen seines eigenen Falles hinweg und erhält sogar Hilfe und Beistand von seinem Vater. Doch wer wird das nächste Opfer sein? Der Krimi, der in Landshut spielt, hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend bis zu Schluss, und das kommt mit einem für mich überraschenden Ende. Ohne den Vorgängerkrimi zu kennen, hatte ich keine Mühe mich in die Geschichte hineinzuversetzen und die geschehenen Ereignisse zu verstehen. Etwas enttäuscht war ich aber, das für einen bayrischen Krimi viel zu selten der dort übliche Dialekt verwendet wurde. Dafür kommen für meinen Geschmack zu viele Beschreibungen von Landshut vor die bei denen mein Spannungsbogen immer wieder etwas zusammengesunken war. Gut fand ich hingegen die gezeigte Verletzbarkeit von Polizisten und das es eben keine Übermenschen sind die nie Angst haben. Die Personen sind allesamt sehr gut beschrieben, und vor allem Connor als bayrischer Schotte bringt ein wenig "Exotik" mit in diese Geschichte. Und am Ende wurde mir sogar der Titel des Buches klar...

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  • Solider Krimi

    Himmelfahrt
    badwoman

    badwoman

    24. July 2015 um 22:15

    Peter Bernward ist Hauptkommissar in Landshut, das gerade unter Wasser steht, so dass die alltägliche Arbeit sehr erschwert wird. Flora, seine Kollegin, hat sich gerade von ihm getrennt, was seiner Laune auch nicht gerade zuträglich ist. Als dann ein Mord an einem bekannten Landshuter Unternehmer geschieht, sollten die beiden sich eigentlich um der Arbeit willen zusammenraufen, doch das klappt leider nicht, so dass ihr Chef die beiden trennt und Flora eine junge Kollegin zur Seite stellt. Peter bekommt eine andere Aufgabe. Aber so ganz kann er sich aus diesem Fall natürlich nicht heraus halten... Und er wird fündig. Das Buch ist spannend und kurzweilig geschrieben, die Charaktere haben allesamt auch ihre Schwächen und das macht sie sympathisch. Der Schreibstil ist klar und sehr gut lesbar, die Handlungen werden gut beschrieben. Etliche Male muss man auch schmunzeln, Humor ist durchaus auch vorhanden, was mir sehr gut gefällt. Manchmal übertreibt es der Autor vielleicht ein bisschen bei den ungewollten Bädern und seltsamen Verkleidungen, was dann doch ein weinig unrealistisch wirkt. Die private Situation der beiden Hauptpersonen nimmt recht viel Raum ein, da hätte es etwas weniger meiner Meinung nach auch getan. Für Landshuter Bürger ist das Buch bestimmt besonders interessant mit all den Ortsbezeichnungen, die ihnen sicher bekannt sind. Das Cover hat irgendwie keinen rechten Bezug zum Buch. Alles in Allem ein durchaus lesenswerter Krimi!

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  • Himmelfahrt

    Himmelfahrt
    monster

    monster

    24. July 2015 um 08:00

    Als treuer Dübell-Fan habe ich es mir nicht nehmen lassen und nun auch den zweiten Band um den Kommissar Peter Bernwald gekauft. Der Landshuter Kommissar ist mir aus dem ersten Teil bereits als sympathischer aber etwas knorriger Charakter bekannt. In der Fortsetzung „Himmelfahrt“ läuft es für den Ermittler weder privat noch beruflich nach seinen Wünschen. Flora Sander und er haben sich gerade eben getrennt aber natürlich ist sie weiterhin seine Kollegin und die beiden laufen sich täglich über den Weg, obwohl ihre Gefühlslage zueinander sehr angespannt ist. Das führt ständig zu Reibereien und Geplänkel, welches für die Arbeit nicht unbedingt förderlich scheint. Deshalb wird Flora eine andere Kollegin zugeteilt, als es zu einem neuen Mord kommt. Der Kriminalfall war für meinen Geschmack nicht spannend genug und wurde relativ kurz und knapp behandelt. Es gab keine wirklich überraschenden Wendungen und auch keinen richtigen Showdown. Eine große Hauptrolle spielten dafür das Wetter und das Unwetter welche in Landshut zu Überschwemmung und anderen Problemen führen und irgendwie eine Untermalung der Querelen unter den Kriminalern sind. Das Lokalkolorit ist bayerisch angehaucht aber angenehm unaufdringlich. Bernwald ist ein durchaus typischer Vertreter seiner Heimat und auch ein typischer Mann mit ein paar Vorurteilen und Schrullen. Gefallen haben mir die Dialoge, die spritzig und witzig waren, durchaus Auf gute Gespräche lege ich in einem Buch Wert. Hier hatte ich viel Spaß daran. Allerdings war das im Gesamteindruck auch wieder ein Punkt, der mich etwas gestört hat, da ich Krimis gerne spannend und NICHT lustig mag. Alles in allem war ich nicht vollkommen überzeugt von dem Buch. Ich bevorzuge die historischen Romane von Dübell und empfehle dieses Buch „Himmelfahrt“ also eher den Lesern, die leichte, harmlose Regionalkrimis mögen

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  • Land unter in Landshut

    Himmelfahrt
    gesil

    gesil

    31. January 2015 um 12:35

    In Landshut herrscht „Land unter“. Während die Einwohner vollauf damit beschäftigt sind, den eigenen oder den Keller von Freunden oder Verwandten zu räumen, wird der Polizei ein Toter gemeldet: Im Tiger’s Girl’s ist es offenbar zu Handgreiflichkeiten gekommen. Michael Meier übergibt Hauptkommissarin Flora Sander den Fall und stellt ihr die Streifenpolizistin Tanja Parsberger an die Seite. Peter Bernward wird ein eigener Fall zugewiesen. Doch dann stellt sich heraus, dass beide Fälle zusammenhängen und der Feind ist näher, als Flora und Peter ahnen. Bevor ich „Himmelfahrt“ begann, habe ich mir den Vorgänger „Allerheiligen“ besorgt und gelesen. So konnte ich in chronologischer Reihenfolge beobachten, wie sich das Verhältnis zwischen den Partnern Sander und Bernward von einer beruflichen Zusammenarbeit zu einer privaten Freundschaft – und darüber hinaus – entwickelt. Dieses darüber hinaus ist es, was die Zusammenarbeit auf beruflicher Ebene schwächt, sodass sich der Leiter der Kriminalpolizei gezwungen sieht, die beiden zu trennen und ihnen unterschiedliche Fälle überträgt. Auch privat gehen die beiden mehr oder weniger getrennte Wege, was Peters Eifersucht auf den Plan ruft und ihn dazu bringt, sich nach und nach in Floras Fall einzumischen. Da passt es ihm gut, als sich herausstellt, dass beide Fälle mehr miteinander zu tun haben, als es zunächst den Anschein hatte. Den Schreibstil von Richard Dübell empfand ich als sehr gut und flüssig, sodass ich den Krimi innerhalb von 24 Stunden gelesen habe. Dazu trug selbstverständlich auch die Spannung bei, die auf den ersten Seiten aber mehr dem komplizierten Beziehungsgeflecht galt, wie dem Wasser, das sich seinen Weg in die Landshuter Altstadt bahnt. Obwohl ich Landshut nicht kenne, so hat mich Herr Dübell doch gut durch die Stadt geführt. Auch in dem Mordfall überschlagen sich dann alsbald die Ereignisse, immer mehr Personen scheinen involviert zu sein und als es bei einem Toten nicht bleibt, hat Peter nicht mehr viel Zeit, um das Leben der Frau zu retten, die er liebt. Die Lösung war dann sowohl überraschend als auch nachvollziehbar. Gut fand ich, dass Peters Vater Daniel, sowie der Schotte Lamont und Floras Tochter Julia wieder mit von der Partie waren. Mir kamen sie schon fast wie alte Bekannte vor. Wir werden sehen, wie es nun mit Peter und Flora weitergeht und auch über die anderen würde ich gern mehr erfahren.

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  • 0815-Krimi mit Katastrophen-Setting

    Himmelfahrt
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:14

    Weltuntergangsstimmung in Landshut: Die Stadt droht unter den Wassermassen der überlaufenden Isar zu versinken. Gleichzeitig streiten sich die Hauptkommissare Peter und Flora - es droht das Beziehungsaus! Und es geschieht ein Mord in einem Freudenhaus... Die Beziehungsprobleme überschatten die eigentlichen Ermittlungsarbeiten, denn obwohl die Kommissare getrennt agieren, laufen sie sich ständig über den Weg. Ich hätte mir eine stärkere Konzentration auf den eigentlichen Fall gewünscht. Stattdessen plätschert die Geschichte vor sich hin und bietet keine Überraschungen. Auch eine Spannungskurve war nicht zu erkennen. Alles in allem ein "netter" Krimi, der leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    04. November 2014 um 18:43
  • Ein authentischer Regionalkrimi

    Himmelfahrt
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    15. September 2014 um 15:15

    In einem   verwahrlosten Haus, in dessen im 1. Stock Zimmer an Prostituierte Zimmer vermietet werden, wird ein stadtbekannter Bauunternehmer  tot aufgefunden. Eine Prostituierte hat die Polizei verständigt und ist abgehauen. Peter Bernward und Flora Sander beginnen zusammen zu ermitteln.  Der Chef trennt sie aber gleich wieder, denn die beiden haben sich als Paar getrennt und streiten nun auch dienstlich oft.  Flora Sander erhält eine junge Polizistin als Partnerin. Peter Bernward erhält einen eigenen Fall und merkt bald, dass es da einige Parallelen zu Floras Fall gibt. Ihre junge Partnerin scheint auch irgendetwas zu verheimlichen. Werden   Peter Bernward und Flora Sander wieder vernünftig miteinander sprechen können bevor es zu spät ist?   Es geht nahtlos weiter, wo „Allerheiligen“ aufgehört hat. Man kann dieses Buch auch lesen, ohne den Vorgänger gelesen zu haben. Denn in kurzen Sätzen werden  die wichtigsten  Details aus dem vorherigen Buch erklärt. Mir hat dieses Buch grundsätzlich viel besser gefallen. Der Autor verliert sich nicht mehr in Nebenhandlungen wie im ersten Buch. Aber der Schluss hat mich wieder sehr an den letzten Teil erinnert. Daher ziehe ich einen Stern ab.   Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Peter Bernward und Flora Sander erzählt. Der Leser ermittelt mit, in dem er alle Gedankengänge von den beiden mitbekommt. Auch die privaten Konflikte, die jeder mit sich austrägt, kann der Leser sehr gut nachvollziehen. Sie sind sehr authentisch und jeder hat sie schon mit sich selber ausgetragen.    Mir gefällt einfach der Schreibstil von Richard Dübell . Der Humor und Sarkasmus kommt nicht zu kurz. Auch die schnippischen Dialoge unter Kollegen sorgen immer wieder für ein Schmunzeln.  Man kann sich durchaus vorstellen, dass es bei der Polizei so abläuft. Auch die Verbundenheit vom Autor mit seiner Heimat, fliesst in das Buch.

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  • Land unter

    Himmelfahrt
    Sikal

    Sikal

    04. September 2014 um 10:58

    Während in ganz Landshut sintflutartige Regenfälle niedergehen und eine Stimmung herrscht, als wäre bereits alles hinüber, kämpfen die beiden Ermittler Flora Sander und Peter Bernward nicht nur mit dem Regen. Die beiden haben einerseits einen Mord zu klären und nebenbei noch das Ende ihrer gemeinsamen Beziehung zu verdauen, was beides nicht einfach ist. Doch die Zeit läuft ihnen davon, denn die Überschwemmungen in Landshut schützen den Mörder, wenngleich die beiden noch herausfinden werden, dass genau dieser gar nicht so versteckt ist. Das Ermittlerduo Flora und Peter hat im ersten Band dieser Krimireihe (Allerheiligen) bereits erfolgreich gegen das Verbrechen gekämpft – und die beiden wurden auch privat ein Paar. Nun, in diesem Band ist die Liebe auf Eis und die Arbeit wird zu einem Hickhack, das der Chef nicht erträgt. So teilt er Flora mit einer jungen Kollegin den aktuellen Fall zu, während Peter sich dem Bürokram zu widmen hat. Was ihm natürlich nicht behagt und – was soll man sagen – ermittelt er eben auch. Dass es damit zu neuen Problemen zwischen den beiden kommt, versteht sich von selbst. Der erste Teil des Buches hat mir ein Zuviel des Privatlebens der beiden Ermittler geboten, ein ewiges Hin und Her. Der Fall selbst war mehr im Hintertreffen, doch plötzlich steigt die Spannung, nimmt die Geschichte einen rasanten Verlauf und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis man letztendlich zu einem Ende kommt, das an Überraschungen einiges zu bieten hat. Der Schreibstil tut sein Übriges, reicht von humorvollen Dialogen zwischen den Charakteren bis hin zu tollen Beschreibungen der jeweiligen Schauplätze. Der bayrische Einschlag mit viel Lokalkolorit zieht sich durch den Krimi – zum Glück. Die Charaktere sind sehr klar gezeichnet und kommen in ihrer jeweiligen Eigenart gut rüber. Sehr gut finde ich, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind und so keine Probleme mit einem eventuellen „Nichtwissen“ von Ereignissen auftreten. Der Autor liefert Rückblicke, die auch Vergangenes oder Verworrenes in ein klares Licht rücken. Fazit: Ein Krimi, der mit wenigen Einschränkungen, einen Leser in seinen Bann zieht und ein tolles Leseerlebnis bietet.

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  • Rezension zu "Himmelfahrt" von Richard Dübell

    Himmelfahrt
    dorli

    dorli

    02. September 2014 um 15:02

    Landshut. Nach starken Regenfällen ist die Isar zu einem reißenden Strom geworden, ein Damm ist gebrochen. Während die Hauptkommissare Flora Sander und Peter Bernward ihrem Freund Connor Lamont helfen, das noch zu rettende Inventar aus seinem überschwemmten Keller zu bergen, wird im „Tiger’s Girl’s die Leiche von Hannes Waltz gefunden. Privat stehen die Zeichen zwischen Peter und Flora auf Sturm. Ein Zwist, der auch berufliche Auswirkungen hat, denn Polizeichef Maier übergibt zu Peters Ärger den Fall an Flora und teilt ihr einen neuen Partner zu…. „Himmelfahrt“ ist nach „Allerheiligen“ der zweite Fall für das Ermittlerduo Bernward und Sander. Auch mit diesem Krimi hat mich Richard Dübell wieder rundum begeistert. Dankt der hervorragenden Beschreibungen kann man sich die schwierige Lage der in Wasser und Chaos versinkenden Stadt bestens vorstellen und sehr gut nachvollziehen, dass unter diesen Umständen eine umfassende Spurensuche so gut wie unmöglich ist. Die äußeren Bedingungen sind nicht das einzige Hindernis, dass der Autor seinen Protagonisten bei ihrer Suche nach dem Mörder von Hannes Waltz in den Weg legt. Flora hat sich im Streit von Peter getrennt und hat bereits einen neuen Mann kennengelernt, der Peter natürlich ein Dorn im Auge ist. Eine herrscht eine explosive Stimmung zwischen Flora und Peter, die von dem Autor prima vermittelt wird. Diese privaten Probleme der beiden fügen sich nicht nur sehr gut in die Handlung ein, sie beeinflussen diesmal sogar die Ermittlungen – Peter wird von dem Mordfall abgezogen und bekommt andere Aufgaben zugewiesen. Man kann seinen Ärger über diese Entscheidung deutlich spüren, nur widerwillig fügt er sich der Anweisung, ermittelt aber im Hintergrund auf eigene Faust. Der Kriminalfall erweist sich als knifflig, ist mit einigen Wendungen gespickt und lädt zum Miträtseln ein. Besonders verzwickt wird der Fall, als Peter bei seinen Nachforschungen Verbindungen zu einem viele Jahre zurückliegenden Skandal findet. Außerdem schwingt durchweg der typische Dübellsche Humor mit – besonders die lebhaften Dialoge zwischen Peter und seinem Vater oder zwischen Peter und seinem Freund Connor haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht - „Himmelfahrt“ ist ein spannender, sehr unterhaltsamer Krimi mit zwei äußerst sympathischen Ermittlern – bitte mehr davon.

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  • Ich vergebe: 4 von 5 Sterne

    Himmelfahrt
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Meine Rezension zu "Himmelfahrt" von Richard Dübell 1. Klappentext Kruzifix! Hauptkommissar Peter Bernward hat schlechte Laune: Ganz Landshut steht unter Wasser, und die Polizei ist im Dauereinsatz. Noch schlimmer ist aber, dass seine attraktive Kollegin Flora ihn mal wieder abserviert hat. Als dann auch noch die Leiche eines bekannten Bauunternehmers auftaucht, ist die Stimmung auf ihrem Tiefpunkt. Der Polizeichef greift durch und übergibt Flora den Fall. Aber das lässt ein Peter Bernward natürlich nicht auf sich sitzen. Er ermittelt auf eigene Faust und stößt auf einen alten Skandal, den so mancher Landshuter lieber vergessen hätte. ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Bislang kannte ich den Autor nur von historischen Romane und bin nun durch ein Wanderbuch zu diesem Krimi gelangt. Anfangs fand ich es noch etwas ungewohnt, aber schnell habe ich auf den Krimi einlassen können. Jedoch haben mich die sehr detaillierten Beschreibungen diverser Örtlichkeiten schon ewas ausgebremst. Für Nichtortsansässige ist es stellenweise sehr detailliert - zu detailliert und bremsen den Lesefluss, weil man dazu neigt, die Seiten oder Passagen zu überblättern. Ich habe auch festgestellt, dass es besser wäre, den 1. Teil vorher zu lesen, da doch recht oft Rückblenden zu finden sind. Die Story selbst lässt sich gut ohne Vorkenntnisse lesen, jedoch wird bei den Protagonisten immer wieder auf Band 1 verwiesen. Ich bin jedoch vom Kommissar Bernward begeistert und warte gespannt auf die Fortsetzung. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: ebook: 8,99 € bei 2639 KB (ca. 385 Seiten) Taschenbuch: 9,99 € ******************************************************************** 4. Leseempfehlung für Liebhaber deutscher Krimis mit Lokalkolorit.

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    • 2
    Floh

    Floh

    27. August 2014 um 11:20
  • Himmelfahrt

    Himmelfahrt
    Klusi

    Klusi

    23. August 2014 um 11:45

    Den Landshutern steht im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser bis zum Hals, denn weite Teile der Stadt sind überschwemmt, und die Bevölkerung ist rund um die Uhr auf den Beinen, um die eigenen Keller oder die ihrer Freunde leer zu schöpfen. Ein Mord passt gar nicht ins Konzept, denn auch die Polizei ist im Dauereinsatz. Zudem hat Hauptkommissar Peter Bernward auch noch private Probleme, denn seine Kollegin Flora hat die private Beziehung beendet. Als die Leiche eines bekannten Bauunternehmers gefunden wird, übergibt der Polizeichef Flora den Fall, denn er traut der Zusammenarbeit des bisher so erfolgreichen Teams, wegen privater Befangenheit, nicht mehr über den Weg. Peter Bernward ermittelt inzwischen „undercover“ und entdeckt einige Zusammenhänge zwischen dem jetzigen Toten und dem Fall, mit dem er selbst gerade beauftragt ist. Der aktuelle Mord an dem Bauunternehmer scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein, denn die Ursachen reichen weit in die Vergangenheit zurück. Zu diesem Krimi gibt es bereits einen Vorgänger, denn schon in „Allerheiligen“ hat der Landshuter Kommissar Peter Bernward ermittelt. Auch ohne die Vorgeschichte gelesen zu haben, findet man sich bestens zurecht, denn die wichtigsten Ereignisse werden erwähnt. Im ersten Band scheint sich das Verhältnis zu Flora Sander angebahnt zu haben. Nun ist das Paar getrennt, nicht nur privat, sondern auch beruflich, wobei die Situation beide Seiten ziemlich belastet, denn sowohl Flora als auch Peter weilen in Gedanken sehr oft beim ehemaligen Partner, besonders wenn es bei den Ermittlungen kritisch wird. Man merkt sehr deutlich, dass dies ein Team war, wo sich einer auf den anderen verlassen konnte, und die Erinnerungen sind immer von einem Hauch Schwermut überschattet. Obwohl Flora inzwischen einen anderen Mann kennengelernt hat, ist sie unsicher, wie sie sich letztendlich entscheiden soll. Sowohl die Entwicklung des Kriminalfalls als auch die privaten Details der Beziehung Bernward/Sander sind sehr detailliert und tiefsinnig beschrieben. Die beiden Beteiligten sind mit ihren Gedanken nicht bei der Sache, was sich auch auf die Arbeit auswirkt, denn jede Bemerkung des Anderen wird auf die Goldwaage gelegt. Die Problematik ist gut erfasst, denn das Ende einer Beziehung, die sich nicht auf den privaten Bereich beschränkte, sondern auch in den Beruf übergreift, macht besonders dünnhäutig. Einerseits kann ich nachvollziehen, worum es Flora geht und wieso sie Peter verlassen hat, was sehr viel mit dem Verhalten ihres ersten Mannes zu tun hat, allerdings ist ihre Reaktion schon etwas extrem, und das eigentliche Problem ist die Sprachlosigkeit zwischen den Parteien. Vieles würde sich ganz sicher mit einem klärenden Gespräch bereinigen lassen, aber dazu ist Flora (noch) nicht bereit, und so fragt sich Peter Bernward, wieso diese Beziehung sprichwörtlich „baden gegangen“ ist. Das nasse Element spielt durchgehend eine große Rolle im Roman, wobei es jedoch alles andere als feuchtfröhlich zugeht. Neben Peter und Flora hat der Roman noch einige sehr interessante Charaktere zu bieten. Blättert man ganz ans Ende des Buches, findet man dort eine detaillierte Personenaufstellung, mit kurzen aber sehr treffenden Beschreibungen der einzelnen Beteiligten. Die Story entwickelt sich rasant und sehr spannend und ist für so manche überraschende Wendung gut. Ganz nebenbei kriegt man auch viel vom Landshuter Flair vermittelt, auch wenn der Charme der Stadt zum beschriebenen Zeitpunkt sehr unter den Wassermassen leidet. Obwohl die Lage insgesamt sehr ernst ist, blitzt von Zeit zu Zeit Humor auf, wenn auch oft mit einem leicht sarkastischen Unterton. Auf jeden Fall bekommt man hier allerbeste Krimikost, mit viel Lokalkolorit geboten. Eine Besonderheit ist mir noch aufgefallen. Unter anderem lernt man auch Peter Bernwards Vater kennen, der sich ausgiebig mit Ahnenforschung beschäftigt und herausgefunden hat, dass ein Vorfahr der Familie, der im Mittelalter lebte, ebenfalls Peter Bernward hieß. Schaut man sich die Tuchhändler-Reihe des Autors an, wird man feststellen, dass es hier um eben diesen Peter Bernward in der Vergangenheit geht. Richard Dübell hat also eine sehr geschickte Verbindung zwischen seinen historischen Romanen und den Krimis geknüpft und damit gleich mein Interesse geweckt, denn ich mag derartige Zusammenhänge. Demnächst werde ich mir wohl nicht nur „Allerheiligen“ besorgen, sondern auch diese historische Romanreihe einmal näher ansehen.

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  • In Landshut ist was los

    Himmelfahrt
    gsimak

    gsimak

    20. August 2014 um 09:17

    Richard Dübell war mir eigentlich nur durch seine historischen Romane bekannt. Der erste, den ich von ihm gelesen habe, war der Tuchhändler. Der Roman spielt in Landshut. Der Tuchhändler Peter Bernward hat auch in seinen Provinzkrimis eine große Rolle. Da gibt es seinen Nachkommen Hauptkommissar Peter Bernward. Die Idee, die Familie Bernward auch in aktuellen Geschichten weiter leben zu lassen, finde ich einfach nur genial. Den Sprung von anspruchsvollen historischen Romanen zu Krimis mit niederbayrischen Charme, hat der Autor spielend geschafft. Normalerweise fange ich bei Serien immer mit dem ersten Teil an. Da ich jedoch in Landshut lebe, das Hochwasser 2013 noch sehr genau vor Augen habe, war Himmelfahrt für mich erstmal interessanter.  Flora Sander und Peter Bernward haben der Geschichte die richtige Würze verliehen. Flora hat Peter verlassen. Ein Urlaub, den Peter für sie beide gebucht hat, war der Auslöser. Ein lautstarker Streit zwischen Flora und Peter hat das ganze Präsidium unterhalten. Der Polizeichef Maier hat daraufhin eine weitere Zusammenarbeit der Beiden verboten. Peter fristet sein Dasein nun als Schreibtischtäter. Flora arbeitet mit der jungen, zielstrebigen Tanja zusammen. Doch, so leicht lässt sich Peter nicht abspeisen. Er ermittelt auf eigene Faust..... Ehrlich gesagt konnte ich Flora nicht verstehen, da ich selber Überraschungen liebe. Peter hat mir richtig leid getan.Zu allem Unglück muss er auch noch mit ansehen, wie sich der Bauunternehmer Viktor von Closen und Flora ineinander verlieben.  Viktor von Closen ist ein charmanter Mann. Peter muss langsam aber sicher erkennen, dass Closen keinen Dreck am Stecken hat. Im Gegenteil, Viktor kommt Peter zur Hilfe...... Tanja ist eine ehrgeizige Polizistin aus Straubing, die ein Geheimnis hat.... Sabrina Hauskeck ist eine begnadete Staatsanwältin. Der zweite Teil ihres Familiennamens macht Sabrina alle Ehre. Sie hat ein Auge auf Peter geworfen (oder zwei), versorgt ihn mit wichtigen Informationen. Mit einer Bluse, die viel zu viele Knöpfe offen hat, beugt sie sich zu Peter runter und bedient die Tastatur des PCs. Als Peter meint, es wäre ein Knopf zuviel offen, erwidert Sabrina keck: >>Nein, zuviele geschlossen!<< Die Witwe des ermordeten Bauunternehmers ist alles andere als traurig. Was verbirgt sie? Weitere Mordfälle erschüttern Landshut. Die Opfer stehen im Zusammenhang mit dem ermordeten Bauunternehmer. Ich bin von diesem Krimi richtig überrascht. Lustige Passagen waren mir nicht unbekannt, da ich auf Dübells Lesung war. Aber diese Fingernägelknapperspannung hatte ich nicht erwartet. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen wer für die Morde verantwortlich ist. Ein paar Stunden zu wenig Schlaf habe ich Himmelfahrt zu verdanken.  Der Spannungsbogen war zum Zerreißen gespannt. Ab dem zweiten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Das Cover, mit seiner Dorfkirche, Traktor und Feld verspricht einen ländlichen Krimi. LA hat jedoch noch wesentlich mehr zu bieten :-) Der bewölkte Himmel weist auf Regen hin. Überschwemmung spielt ja in der Geschichte eine sehr große Rolle. Orte und Protagonisten wurden bildlich beschrieben. Alle hatten für mich ein deutliches Gesicht. Ihre Charaktere  gut herausgearbeitet. Der Humor kam wahrlich nicht zu kurz. Ich habe oft Tränen gelacht.                                                      Fazit Spannung, Humor und Liebe sind in diesem Krimi gekonnt miteinander verwoben. Peter Bernward, ich werde deine Geschichten weiter verfolgen. Bin gespannt ob aus dir und Flora nochmal ein Pärchen wird.Ihr passt doch so gut zusammen! Einer rettet dem Anderen das Leben. Was will man mehr? Ja, und über Urlaub lässt sich reden und gemeinsam planen. Also, reißt euch zusammen!!! Eine Empfehlung von mir und 5 Sterne. Mehr kann man leider nicht vergeben! Allerheiligen liegt schon auf meinem Nachttisch! 

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  • Und es regnete

    Himmelfahrt
    IrgendwieJuna

    IrgendwieJuna

    19. August 2014 um 18:01

    "Himmelfahrt" war mein erster Dübell und mit Sicherheit nicht der letzte. Im grauen Landshut nimmt er uns mit auf die Suche nach dem Mörder mehrerer Menschen. Was zunächst als brutaler Mord im Milieu aussah, entpuppt sich bald als Verstrickung eines Teils der Landshuter Gesellschaft, die noch weitere Opfer fordert. Dübell gelingt es durch seine sehr pointiert ausgearbeiteten Charaktere ein Bild der Stadt und seiner Menschen entstehen zu lassen, dass keinen Besuch Landshuts bedarf, um dort die Straßen selbst zu sehen. Er spart nicht an Kritik an den Bauten der letzten Jahre und am profitorientierten Zerstören der alten Substanz. Dennoch gelingt es ihm, selbst diesen Faktor einprägsam und dennoch nicht weinerlich herüberkommen zu lassen. Auch die Beziehungen der Menschen untereinander sind in einer Art mit dem eigentlichen "Fall" verwoben, dass es ein reines Vergnügen ist, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Aber warme Socken bereithalten, denn man geht förmlich mit Dübell in Landshut während des Hochwassers baden. Die Füße wurden mir kalt - aus dem einen oder anderen Grund. Wunderbar!

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  • Mord in Landshut während des Jahrhunderthochwassers

    Himmelfahrt
    Ilary

    Ilary

    12. August 2014 um 17:05

    Der vorliegende 2. Band um das Ermittlerduo Peter Bernward und Flora Sander steht vor allem unter dem Eindruck des Jahrhunderthochwassers in Landshut. Das ständige Wasserschöpfen, die Nachbarschaftshilfe, aber auch das Tauschen von Arbeits- und Einsatzplänen und das Hoffen, daß es bald Entwarnung in Sachen Wasser gibt, ist ständig präsent. In dieser gehetzten und bedrohlichen Atmosphäre wird in einem Bordell der Stadt der Bauunternehmer Hannes Waltz, der nicht nur für legale Geschäfte bekannt war, sondern eher für Pfusch und illegales Verhalten, tot aufgefunden. Allem Anschein nach hatte der Täter seinen Kopf gegen den Rippenheizkörper geschmettert. Der Arzt vermutet, daß er an einer Kombination aus Gehirnverletzung und Blutverlust gestorben ist. Hannes Waltz und seine Frau lebten in einer pompösen Villa, waren allerdings hoch verschuldet. Die Witwe ebenso wie seine Geliebte scheinen nicht sehr traurig über den Verlust zu sein. Wegen ihrer privaten Differenzen werden Peter und Flora von ihrem Chef, Michael Maier getrennt. Flora wird in Sachen Hannes Waltz ermitteln und Peter soll den gerade entlassenen Häftling Thomas Usperg finden. Flora nimmt sich als Hilfe die engagierte Polizistin Tanja Parsberger. Peter erhält einen wichtigen Hinweis, der plötzlich alles in einem anderen Licht sehen lässt. Wie zu erwarten, führen die Fälle zusammen und am Ende müssen die beiden wieder an einem Strang ziehen. Sie geraten selbst in größte Lebensgefahr und wer es bis jetzt noch nicht geahnt hat, es geht wie immer um viel Geld. Im Privatleben von Flora hat sich auch einiges verändert. In Viktor von Closen, einem Immobilienmakler, Hotelier und Großunternehmer hat sie einen neuen Verehrer gefunden. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem Schotten Connor Lamont und Daniel Bernward, Peters Vater. Wie schon im ersten Band schmuggelt Richard Dübell kleine Einschübe über den historischen Peter Bernward mit hinein und eine Szene zum Schmunzeln aus dem Münchner TV-Tatort. Dieser Band ist wieder von Anfang bis Ende spannend und flüssig zu lesen, auch wenn man die Auflösung teilweise schon ahnen konnte. Die Figuren waren sehr detailliert und lebensnah beschrieben, die Hochwasser-Atmosphäre war greifbar. Für mich war der zweite Band eine Steigerung und hat sich „runder“ gelesen. Ich hoffe, wir werden Flora und Peter weiter begleiten!            

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  • Gut gemachter Krimi mit viel Charme

    Himmelfahrt
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    11. August 2014 um 17:18

    Landshut steht unter Wasser und das nicht zu knapp! Als wäre das nicht schon genug, muss sich Peter Bernward auch noch mit dem Mord an einem stadtbekannten Baulöwen herumschlagen und privat läuft es auch nicht sonderlich besser. Die Ausgangslage für Bernwards zweiten Fall ist also alles andere als heiter Sonnenschein. Ich denke es ist wichtig zu erwähnen, dass es schon einen Vorgänger gibt, denn es gibt einige Anspielungen und Handlungszusammenhänge die man mit Kenntnis des ersten Falles auf alle Fälle besser versteht. Mir hat diese Kenntnis jetzt gefehlt, aber insgesamt tut es dem aktuellen Fall keinen großen Abbruch, es geht mehr oder weniger um das Private wo man dann doch besser mitkommt. Jedenfalls steht Kommissar Bernward das Wasser bis zum Hals und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Die Rahmenbedingungen für den undurchsichtigen Mordfall bildet nämlich eine ziemlich heftige Flutkatastrophe, die sich rundherum um Landshut aufbaut und das schöne Städtchen selber schon harsch in der Zange hat. Am Anfang habe ich mir gedacht, dass es sicherlich nur ein nettes Detail ist das zur Atmosphäre beiträgt, aber die Flut spielt tatsächlich im ganzen Buch irgendwie eine mehr oder weniger bedeutende Rolle und das hat mir letztendlich sogar noch besser gefallen. Die Eigenheiten und alles was die Stadt Landshut ausmacht kommen sehr schön zur Geltung und man muss auch kein Einwohner sein um sich mit dem Lokalkolorit anfreunden zu können und unterhalten zu fühlen. Für mich als kleiner heimlicher Fan des bayerischen Bundeslandes ist die Ansiedlung in Landshut natürlich noch mal ein kleiner Pluspunkt. Aber um was geht es eigentlich, wenn nicht gerade das Wasser bis zum Hals steht? Alles deutet eigentlich auf einen recht durchschnittlichen Mordfall hin, so durchschnittlich wie ein Mord eben ist. Allerdings stellt sich dank Bernwards Ermittlungsarbeit – die er mehr oder weniger gereizt alleine oder mit seiner Verflossenen erledigt – sehr schnell heraus, dass hinter diesem kleinen Mord eine viel größere Sache steckt, die auch noch auf etwas zurückgeht das in der Vergangenheit in Landshut für Wirbel gesorgt haben muss. Richard Dübell hat mit seinem zweiten Bernward Fall einen fast schon klassischen, gut durchdachten “Whodunit” Roman erschaffen, wo man als Leser ständig auf der Suche nach dem Täter ist und man vom Autor aber auch gekonnt hinters Licht und um falsche Ecken geführt wird. Gegen Ende wird das Ganze dann doch schon etwas klarer, aber der Showdown verliert keineswegs an Spannung. Überhaupt ist Spannung ein großes Thema im gesamten Buch. Der Bogen geht kontinuierlich nach oben und es gab nicht eine Seite, die ich irgendwie als Lückenfüller oder Knick im Spannungsbogen empfunden haben. Peter Bernward als der maßgebenede Protagonist ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der dank seiner Art ein bisschen wie der Nachbar von nebenan wirkt und mit dem man sich dadurch recht gut identifizieren kann. Gut, sein Privatleben ist vielleicht nicht gerade das, was der Nachbar nebenan führt, aber das macht ihn nur noch mehr sympathisch und die ganzen skurrilen Geschichten lockern den ganzen Krimi immer mal wieder humorvoll auf. Da ist zum einen sein schrulliger Vater Daniel und dann ist da natürlich Flora, die mal seine Partnerin war und das nicht nur im beruflichen Sinne. Dieses ganze Chaos zieht sich durch’s gesamte Buch und hier merkt man deutlich, ob man den ersten Band gelesen hat oder nicht, denn die Entwicklungen und Verstrickungen des (ehemaligen) Paares kommen dann mehr oder weniger spannend rüber. Aber insgesamt wirken alle Charaktere sehr stimmig und glaubwürdig, sie erfüllen auch das ein oder andere Krimiklischee, aber darüber konnte ich sehr leicht hinweg schauen denn es stimmt einfach das Gesamtbild. Der Krimi ist wirklich solide und bietet gut gemachte Unterhaltung, sodass man auch gerne miträtselt und immer wieder wissen will wie es weitergeht. Die ganz großen Überraschungen konnte er aber nicht bieten.

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