Richard Dülmen Theater des Schreckens

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Inhaltsangabe zu „Theater des Schreckens“ von Richard Dülmen

Dieses Buch schildert Gerichtspraxis und Strafvollzug, wie sie vom Spätmittelalter bis zur Durchsetzung des bürgerlichen Rechtsstaates ausgeübt wurden. Es wird der Weg des Armen Sünders von der Gefangennahme über die Ermittlungen und das peinliche Verhör bis hin zur öffentlichen Bestrafung und Hinrichtung gezeigt. Unter dem obrigkeitlichen Anspruch der Abschreckung entwickelte sich diese letzte Station zu einem pompösen Schauspiel und willkommenen Volksfest. (Quelle:'Flexibler Einband/20.06.2014')

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  • Rezension zu "Theater des Schreckens" von Richard van Dülmen

    Theater des Schreckens

    Sokrates

    22. March 2011 um 18:52

    Das Buch gibt einen gut und verständlich geschrieben Einblick in die Gerichtspraxis, die Strafverfolgung und die Strafvollstreckung der Frühen Neuzeit. Ausgehend von mittelalterlichen Entwicklungen beginnt sich im Laufe der Frühen Neuzeit, parallel zur erstarkenden Verstädterung, die gleichzeitig mit Autonomiebestrebungen der Städte zusammenfiel, eine neue Gerichtspraxis herauszubilden. Neben den klassischen Delikten werden zunehmend Sittlichkeitsdelikte strafrechtlich geahndet und vollstreckt. Die Methoden sind öffentlichkeitswirksam und mitunter martialisch. Künden sie von einer allgemeinen Verrohung oder dienen sie vorrangig einer Abschreckung? War die Delinquentenzahl wirklich höher als früher? Richard van Dülmen, renommierter Professor für Neuere Geschichte an der Universität des Saarlandes, ist mit seinen Publikationen zur Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit eine nicht wegzudenkende Instanz. Das Buch ist anschaulich geschrieben, weist neben Abbildungen auch statistische Quellen auf und bleibt trotz seines akademischen Themas und einer entsprechenden Aufmachung doch auch für den historischen Laien lesbar und verständlich.

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