Die Kosmonauten

von Richard David Precht 
3,3 Sterne bei36 Bewertungen
Die Kosmonauten
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Inhaltsangabe zu "Die Kosmonauten"

Richard David Prechts wunderbarer Liebesroman

In einer Kölner Straßenbahn erobert Georg das Herz einer Unbekannten – Rosalie. Schon bald zieht es die beiden jungen Liebenden aus dem Westen nach Berlin, wo nach Wende und Wiedervereinigung für einen kurzen Moment alles möglich scheint. Während weit oben im All ein letzter sowjetischer Kosmonaut in der letzten sowjetischen Raumkapsel seine Bahnen zieht, erkunden Georg und Rosalie die Stadt wie einen fremden Planeten und lassen sich treiben. Doch die Schwerelosigkeit währt nicht ewig, und schon bald müssen sich die beiden Sternenzähler der neuen Zeit stellen.

Ein humorvoll erzähltes, zärtliches Buch über Liebe, Freiheit und Aufbruch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442472215
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:07.09.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    mareikevor 11 Tagen
    Dran bleiben lohnt sich

    Das Buch beginnt etwas schleppend und mir war auf den ersten 100-200 Seiten unklar, worin die Geschichte besteht. Auch die Stimmung wirkte auf mich durchweg düster und dramatisch, was jedoch nicht so ganz zur Handlung passte (oder sich zumindest unpassend anfühlte). Aber in der zweiten Hälfte des Buchs entwickelt sich die Geschichte und ich habe tatsächlich Interesse an den Georg und Rosalie entwickelt. Letztlich bin ich daher froh, dass ich das Buch nicht zu früh weg gelegt habe, das Ende hat mich doch versöhnt.

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 5 Jahren
    Einsamkeit auf der Erde und im All

    „Die Kosmonauten“ ist der erste Roman von Richard David Precht, den ich gelesen habe. Nachdem mir seine Sachbücher so gut gefallen haben, wollte ich herausfinden, wie er sich einem Roman widmet.

    Rosalie und Georg lernen sich an einer Kölner Straßenbahnhaltestelle kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sie passen beide so gut zusammen. Georg ist ein hübscher junger Mann, der das Leben leicht nimmt und genau diese Leichtigkeit begeistert Rosalie. Rosalie ist eine aufgeweckte, hübsche junge Frau mit einem tollen Lächeln, in das sich Georg sofort verliebt. Zusammen ziehen die beiden nach Berlin, kurz nach dem Mauerfall und lassen es sich jeden Tag bis in den Sommer hinein gut gehen. Sie leben von ihrem Ersparten und haben keine Sorgen. Irgendwann ist das Geld jedoch aufgebraucht und die beiden müssen sich einen Job suchen. Der Umbruch und die Wende-Stimmung erfasst nicht nur Berlin, sondern auch Georg und Rosalie. Ihre leicht beschwingte Liebe ist sehr bald schon gar nicht mehr so leicht. Der letzte sowjetische Kosmonaut zieht seine Runden im Weltall. Sogar bis dort hin ist der Umschwung zu spüren.

    Ein angenehm leichtes Lesevergnügen, das mich am Ende doch irgendwie traurig gestimmt hat. Kein Roman, der durchgängig spannend ist, jedoch in das Berliner Leben, die Kunstszene und den Tierpark eintaucht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kosmonauten" von Richard David Precht

    Ein sehr eigener, aber guter Liebesroman.

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    Duffyvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kosmonauten" von Richard David Precht

    Dies ist die Geschichte von Rosalie und Georg, die sich in Köln an einer Straßenbahnhaltestelle treffen und verlieben, mit ihrer etwas blauäugigen Sicht der Dinge beschließen, nach Berlin zu gehen. Dort treffen sie unmittelbar nach der Wende auf eine Stadt, deren Phase von der Starre in alte Verhältnisse zum Umbruch in einer Art Vakuum verharrt. Doch entwickelt sich die Stadt und die beiden verlassen zwangsläufig ihren eingeschlagenen Weg, müssen sich den ändernden Verhältnissen stellen und entdecken, dass sich Bedürnisse entwickeln, die sich nicht wie bisher ignorieren lassen. Parallel dazu lässt Precht in kurzen Momentaufnahmen den letzten russischen Kosmonauten im All seine Bahnen ziehen, der vom Zusammenbruch des Sowjetsystems ganz anders betroffen ist.
    Das ist eine wunderbare Liebesgeschichte ohne jedes Klischee. Fast wie ein Märchen kommt es vor, wenn da nicht immer diese Reibungspunkte wären, die nicht nur die ganze Sache vorantreiben, sondern sich auch immer mit den Grenzen von Gefühl und Vernunft auseinandersetzen.
    Es ist aber auch einer der sensibelsten und poetischsten Wenderomane, die bisher geschrieben wurden und den Precht auch noch in Berlin spielen lässt, dem Ort, der wie kein anderer mit den Ereignissen um die Einheit verbunden ist. Das Ganze, insgesamt mit diesen schwierigen Vorgaben, bringt der Autor dem Leser als ein prall gefülltes Päckchen, mit viel Gefühl und Lebensweisheit. Nicht nur intensiv erzählt, sondern auch bewegend, den Schluss erwartet man mit einer Mischung aus Traurigkeit und Freude. Die Reaktion wird bei jedem Leser anders sein, der diese Geschichte bis zum Ende mitlebt. Ein großer Roman, ein Füllhorn mit Leben.

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    Jetztkochtsievor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Kosmonauten" von Richard David Precht

    Himmelherrgott, war das langweilig. Das zog sich in die Länge wie Kaugummi. Ein bißchen surreal, ein bißchen seltsam, grundsätzlich mag ich sowas ja ganz gerne, hier gings aber so gar nicht. Ich konnte weder irgendeine Empfindung durch die Geschichte erlangen, noch habe ich auch nur zur einer der Figuren eine Beziehung, Verbindung oder Ähnliches gehabt. Ich war am Ende nur noch froh, den langweiligen Kram beiseite legen zu können. Es ist ein todlangweiliger Liebesroman, der zufällig zu Beginn der Neunziger in Berlin spielt, mit der Wiedervereinigung aber nur wenig bis gar nichts zu tun hat. Am Interessantesten fand ich noch die Einblendungen aus der Raumkapsel den Rest hätte er sich sparen können. Netter Stoff für eine Kurzgeschichte, aber definitv nicht genug für ein Buch...
    Einzig ein paar Pluspunkte kann er sammeln für den sprachlichen Stil...

    Kommentare: 1
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    SicaUees avatar
    SicaUeevor einem Jahr
    Claudia_Spaeths avatar
    Claudia_Spaethvor 2 Jahren
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    Appelsnutevor 2 Jahren
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    MartinaMvor 2 Jahren
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    hannipalannivor 3 Jahren

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