Richard David Precht Lenin kam nur bis Lüdenscheid

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Inhaltsangabe zu „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ von Richard David Precht

Als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen lernt Richard David Precht schon früh zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: Sozialismus und Kapitalismus. Er wächst mit einem klaren Feindbild, den USA, auf, und natürlich ist Coca-Cola ebenso verpönt wie Ketchup, „Flipper“ oder „Raumschiff Enterprise“. Dafür gibt es das GRIPS-Theater und Lieder von Degenhardt und Süverküp ... Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus – amüsant, nachdenklich und mit großem Gespür für die prägenden Details.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Steffili

    08. February 2011 um 09:24

    Richard David Precht wächst zusammen mit sienen zwei leiblichen uns seinen beiden Adoptivgeschwistern aus Vietnam in einer kommunistischen Familie auf. Durch die kommunistische Einstzellung seiner Eltern ist er anders als die anderen und hat es damit nicht leicht.

    EIne tolle Biographie, sehr gut geschrieben

  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    ChiefC

    Da Lenin in Lüdenscheid hängenblieb, kam er natürlich auch nicht nach Süddeutschland. Ich gehöre also auch eher der Generation Golf an. Tja, aber die eigene Sozialisation hängt aber doch wohl untrennbar mit der Lebensweise der Eltern zusammen. Das macht Prechts Buch klar, das die "Berliner Morgenpost" als das "revolutionäre Gegenstück" zu eben der Generation Golf beschreibt. Prechts Eltern sind Kommunisten, lehnen amerikanische TV-Serien sowie jeglichen anderen Konsumterror ab und adoptieren zwei vietnamesische Waisen. Damit gehören sie natürlich nicht dem Mainstream an. Die meisten anderen Eltern in der Provinz hingegen hörten nun mal Roy Black und Heintje und hielten "Flipper", "Bonanza" und Co. für gute Unterhaltung und nicht für Teufelszeug. Hat's dem Nachwuchs geschadet? Nicht unbedingt, denn oft tendiert man ja eh dazu, sich von den "Alten" abzugrenzen. Am Ende seines Buches schildert Precht auch den Fall einer linken Familie aus dem Bekanntenkreis, deren 15-jähriger Sohn in die rechte Szene abdriftet und sich an dem mörderischen Brandanschlag von Solingen beteiligt. Aha, musste ja so kommen, werden manche schadenfroh sagen, die vielleicht 68er-geschädigt sind oder schon immer stramm konvervativ waren. Das ist aber Unsinn. So kann's kommen, muss es aber nicht. Precht beeindruckt vielmehr dadurch, dass er nicht ständig urteilt oder gar indoktriniert, sondern einfach beschreibt, seine Jugend, seine Gedanken und Gefühle als Heranwachsender und seine Umgebung und wie sie sich entwickelt hat. Dazu gehören auch die Biografien etlicher Leute, die erstaunliche Brüche aufweisen, die etwa von ganz links so ziemlich in die Mitte der Gesellschaft gewandert sind wie etwa diverse Politiker, etwa Antje Vollmer oder Ulla Schmidt. Ja, ich bin völlig anders aufgewachsen, aber gerade auch deshalb ist der Blick auf eine völlig andere Jugend so spannend, vor allem, wenn sie von einem Talent wie Precht geschildert wird. Ich geb's zu: Ich habe das Buch vor allem deshalb gelesen, weil mir sein Werk "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" so gut gefallen hat. - Ich hab's nicht bereut.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Winterzauber

    16. May 2010 um 20:01

    Von dem Buch war ich mehr als enttäuscht. Hatte den Autor in der Sendung NDR-Talk gesehen und nach seinen Erzählungen sehr gespannt auf das Buch. Leider ist die Story sehr trocken geschrieben und es fehlte der rote Faden. Es war einfach eine Aneinanderreihung von Erinnerungen, was sehr schade ist, daraus hätte man sicherlich mehr machen können. Was ich besonders scheußlich fand, dass die Kinder nicht mitfahren durften, wenn ein Schulausflug gemacht wurde, z.B. ins Phantasieland oder die Jungens pinke Mädchensachen anziehen mussten, weil das in dem neuesten Altkleidersack drin war - wie kann man Kindern so was antun.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Moni 3007

    28. November 2009 um 21:18

    Wenn ich ehrlich bin, bin ich auf Richard David Precht erst durch meine abonnierten Podcasts aufmerksam geworden. Ich habe mir ein Interviewpodcast von ihm angehört und war ganz begeistert von ihm. Nun, wie ich so mal bin, habe ich wieder einmal das Internet durchstöbert und bin mehrfach fündig geworden. Ich habe mir weitere Interviewpodcasts und Buchbesprechungen von ihm angehört. Anschliessend habe ich mir gedacht, du muss unbedingt ein Buch von ihm lesen. Gesagt getan. In unserem Sommerurlaub habe ich dann dieses hoch interessante und sehr gut geschriebene Buch gelesen. Er schreibt hierin seine zum Teil skurillen Kindheitserinnerungen auf. Ich war von seinem Schreibstil sehr angetan und zum Teil hat er seine Erlebnisse sehr humorvoll geschildert. Für mich eine sehr gut geschriebene Biografie. Ich werde mir bestimmt auch noch seine weiteren Bücher von ihm kaufen. Für mich ist das Buch sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Leserrezension_2009

    21. August 2009 um 09:34

    Evelyn hat diese Rezension eingereicht: „Das Bewusstsein macht das Sein.“ Zu dieser Überzeugung kam ich (wieder einmal) nach der Lektüre dieses Buches. Ein Junge (der Autor Richard David Precht), geboren 1964, wächst in einer kommunistisch orientierten Familie auf. In seinem Buch "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" beschreibt er seine Sozialisation in eben dieser Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis seiner Eltern. Durchaus humorvoll erzählt er die Auswirkungen der Überzeugungen seiner Eltern auf ihn vom kleinen Jungen bis zum jungen - und später erwachsenen - Mann. Wie versteht dieses Kind, was um es herum geschieht, wie interpretiert es diese Einflüsse? Wie wirkt sich seine Umgebung auf seine Entwicklung aus? Das allein schon ist lesenswert! Parallel dazu berichtet er über die jeweiligen politischen Ereignisse in Deutschland und der Welt: Den Vietnamkrieg, die 68-iger-Bewegung, die RAF, der Mauerfall, etc. Sehr interessant ist, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf das kommunistische Umfeld haben, in dem er aufwächst. Die dritte Ebene sind die Gedanken und Einstellungen - zuerst die des Kindes und Heranwachsenden, später die (philosophischen) Reflexionen des Erwachsenen. Gerade dieses Ebene fand ich besonders aufschlussreich und spannend. Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Selene1

    17. August 2009 um 20:11

    Meiner Ansicht nach ist das ein hervorragendes Buch. der Autor berichtet herzerfrischend aus seiner Kindheit und Jugend in einem total links ausgerichtete Elternhaus, in einer politisch sehr unruhigen Zeit. Stellenweise mußte ich doch lächeln oder auch lachen. Ich denke, um die kleinen HInterhältigkeiten in deisem Buch zu finden, muß man bewußt und aktiv diese Zeit miterlebt haben, am besten auf der Seite der DDR. Precht vermittelt ein Bild des Sozialismus, wie er ihn als Kind gesehen hat..etwas verklärt, aber hoch interesant. Ich finde dieses Buch empfehlenswert , für ältere Jahrgänge und auch für Jüngere.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Molks

    17. July 2009 um 10:38

    Precht erzählt über seine Kindheit und Jugend in Solingen. Ein eher mäßiges Buch, da im Grunde nicht viel Interessantes passiert. Nach Klappentext, Cover und Titel habe ich mir auch die ein oder andere Stelle zum Schmunzel gewünscht. Aber die gab es nicht :-/

  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Gert

    06. June 2009 um 22:37

    Hervorragend !! Hat mich Denken gelehrt über meine eigene Vergangenheit und mit völlig neue Sichtweisen der bundesrepublikanischen Geschichte eröffnet.

  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    greteb

    02. December 2008 um 13:03

    Wen interessiert eigentlich eine Jugend in Solingen? Ich finde es mutig darüber ein Buch zu schreiben mit viel Lokalkolorit.

  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Babscha

    12. September 2008 um 20:00

    Eine wahrlich ungewöhnliche Geschichte, die der Autor uns hier erzählt. Precht verknüpft die Erlebnisse seiner ersten beiden Lebensjahrzehnte in einem marxistisch geprägten Elternhaus mit vier Geschwistern in der Provinz des Bergischen Landes mit den innen- u. außenpolitischen Gegebenheiten und Entwicklungen von den 68ern bis in die 80er-Jahre hinein. Ein Werk, dass (vor allem beim etwas älteren und ortskundigen Leser) viele Erinnerungen an Schauplätze und eigene Erlebnisse aus der damaligen Zeit wach werden lässt. Neben der offensichtlichen -verdienten- Abrechnung in der Rückschau mit diversen Personen aus seinem (vor allem schulischen) Umfeld bleibt der Autor in seinen teils sehr persönlich formulierten Schilderungen und Darstellungen immer sachlich und fair. Diese Haltung spiegelt sich vor allem in der Beziehung zu seinen in ihren politischen und Erziehungs-Ansichten teils extremen Eltern, die dem Jungen das Leben oftmals ganz schön schwer gemacht hatten. Sehr eingängig und nachvollziehbar wird erzählt, wie sich Precht aus anfänglich altersbedingt blindem Glauben an die ihm vermittelte "gute politische Sache" mit fortschreitendem Erwachsenwerden durch permanentes kritisches Hinterfragen, aber immer noch hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, weiter einfach glauben zu können und wachsendem Realitätsbewusstsein, intellektuell aus dieser "Zwangsjacke" befreit. Sehr schön auch das abschließende und den Leser sehr interessierende Resumee aus dem Jahr 2005, wie sich die Dinge bis dahin bei den einzelnen mit der Geschichte verbundenen Familienmitgliedern und Weggefährten entwickelt haben. Für mich eines der besten "autobiografischen Sachbücher" der letzten Jahre. Sehr informativ, unterhaltsam und unbedingt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    lesebayer

    09. September 2008 um 00:40

    nett, besonders wenn man sich an die 70er noch gut erinnert. nette unterhalutng

  • Rezension zu "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" von Richard David Precht

    Lenin kam nur bis Lüdenscheid

    Anja_Lev

    05. May 2008 um 17:00

    Leider meiner MEinung nach durch eine große Distanz des Autors zu seiner Kindheit gekennzeichnet. Die "Kinderperspektive" die im Klappentext versprochen wird, konnte ich nur an wenigen Stellen wiederfinden, insgesamt scheint der Text sehr reflektiert und weniger zum Schmunzeln, als ich es erwartet hatte.

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