Liebe

von Richard David Precht 
3,7 Sterne bei117 Bewertungen
Liebe
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Brecht weiß, wie man Philosophie an das normale Volk bringt!

Fenis avatar

Spannend geschrieben aber sonst für mich nicht allzuviel Neues

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Inhaltsangabe zu "Liebe"

Das unverzichtbare Buch für alle, die Ratgebern misstrauen und trotzdem endlich wissen wollen, was es mit der Liebe auf sich hat

Die Liebe bewegt uns wie nichts anderes, sie vermag unser Leben auf den Kopf zu stellen und jegliche Ordnung zu Fall zu bringen. Dennoch wissen wir gar nicht so genau, was sie ist – die Liebe. Der Bestsellerautor Richard David Precht bringt Ordnung in dieses unordentlichste der Gefühle. Er untersucht, was Liebe mit der Biologie unserer Gene zu tun hat, und welche romantischen Sehnsüchte und Erwartungen uns an sie binden. Er lädt ein, dieses verrückte Reich von Liebes-Ideal und Wirklichkeit genauer zu vermessen und erklärt dabei heiter und augenzwinkernd, warum uns die Liebe so überaus wichtig ist und immer bleiben wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442155545
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:24.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2009 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    EllaGes avatar
    EllaGevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessantes Buch über Liebe mit etwas wissenschaflicher Note. Tolle Kombination...
    Interessantes Buch

    Interessantes Buch über Liebe mit etwas wissenschaflicher Note. Tolle Kombination... 

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vielleicht ein wenig verkopft geraten, aber dennoch unterhaltsam! Nichts für "nebenbei".
    Ein typischer Precht

    Eins muss man ihm ja lassen, diesem Precht. Er geht methodisch vor, hat seine Hausaufgaben gemacht, und weiß zu verblüffen und zu unterhalten. Dennoch mag ich nicht zu 100 Prozent "Hurra" schreien bei diesem Buch. Es hat für mich eine leicht "verkopfte" Tendenz, ist aber dennoch ausgesprochen lesbar gewesen.

    Gut war sicherlich der unterhaltsame Anteil! Precht versteht es auf unnachahmliche Weise, Forschungsergebnisse und aktuell gängige Positionen in sein Buch einzubauen, und sie gleichzeitig amüsant zu hinterfragen. Ich könnte jetzt nicht alles aufzählen, weiß nun aber, wie sehr eben auch "Moden" in der Psychologie und Philosophie herrschen, und dass noch lange nicht alles Gold sein muss, was derzeit in den Feuilletons glänzt. Wissenschaft ist eben auch oft ein Spiel mit Reputationen, und zwar auf hohem Niveau...!

    Gut fand ich ferner auch den Ansatz, vom Allgemeinen zum Speziellen, und vom Historischen bis in die Neuzeit zu gehen. Zu keiner Zeit wird dem Leser eine Meinung aufgedrängt; Precht trägt einfach nur zusammen. Man kann sich seine eigene Meinung bilden. Nur manchmal gerät Precht hier der Erzählstil ein wenig zu kopfig, wie ich schon sagte - die Formulierungen wiederholen sich, und könnten von einem ungeduldigen Leser als ermüdend aufgefasst werden. "Es mag ja sein, dass..." und "Man könnte einerseits sagen, dass..." Solche Sätze häufen sich in nahezu jedem Kapitel.

    Und man muss sich vor allem klar sein, was dieses Buch NICHT ist: ein Ratgeber. Es ist eher ein amüsant zusammengestelltes Sachbuch, das dem geneigten Leser aufzeigt, welche teils haarsträubenden Meinungen oft vertreten wurden und werden, wenn es um die zwischengeschlechtlichen Bestrebungen moderner Menschen geht. Und warum es sie überhaupt gibt. Denn aus der Sicht der Evolution ist das keineswegs klar!

    Ich werde in diesem Buch sicher noch öfter stöbern. Jeder Abschnitt bietet zahlreiche Denkansätze. Und auch das Literaturverzeichnis ist erfreulich reichhaltig. Gefällige Lektüre mit griffigem Ergebnis ist es allerdings sicher nicht. Es ist schon in manchem sehr unbequem.

    Kommentare: 1
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    Rafaels avatar
    Rafaelvor 5 Jahren
    Liebe ist kompliziert

    Richard David Precht habe ich als Gast der Sendung „Planet Wissen“ kennengelernt. Dort ging es um eben jenes Thema, zu dem er in diesem Buch seine weitläufigen Recherchen und Gedanken zusammengetragen hat. Im unterschied zu eigentlich allen anderen Büchern welche ich in letzter Zeit gelesen habe geht Precht als aktueller Bestsellerautor durch. Und mit diesem Buch hat er sich nun das größte aller Themen vorgeknöpft. Dabei formuliert er ganz deutlich das sein Buch keinen Ratgeber darstellt. Und genau das spürt man bei jeder Zeile, und es ist eine Art die mir sehr gefällt. Precht tut nicht so als ob er alles wüsste und will dem Leser auch nicht im Stile eines Fernsehpredigers bekehren. Er schildert einfach nur seine Gedanken und Meinungen zu dem Thema. Um das zu tun hat er sich sehr ordentlich vorbereitet und gründlichst recherchiert. Er schlägt einen weiten Bogen von der Biologie über die Evolution zur Philosophie um dieser Liebe auf die Schliche zu kommen. Das Ergebnis lautet, so wie ich es verstanden habe, ungefähr so: Liebe ist kompliziert: Was unter anderem daran liegt, das wir mit ihr versuchen zwei eigentlich verschiedene Dinge unter einen Hut zu bekommen. Das Bedürfnis nach Geborgenheit und die sexuelle Gier.
    Das ist in der Essenz jetzt nicht unbedingt neu, aber wie sollte man über ein so altes Thema noch wirklich revolutionäre Erkenntnisse bringen? Mir persönlich hat es dabei geholfen, meine ganz persönliche Position im geschlechtlichen Miteinander zu definieren.

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 5 Jahren
    Ein Ausflug in die nicht so populäre Liebe

    Richard David Precht entführt uns in seinem 2009 erschienenen Buch in die Welt der Liebe. Jedoch anders, als man es vielleicht vermuten würde.

    Mit Charme und Humor führt der Weg durch die Liebe über die Brücken Biologie, Psychologie und – natürlich – Philosophie. Das Buch besteht aus drei Teilen. Im ersten widmet Precht sich der Frage nach Mann und Frau. Was macht sie so verschieden? Sind sie überhaupt so verschiedenen? Was haben unsere Gene mit all dem zu tun? Und der Charakter spielt ebenfalls eine Rolle.

    Im zweiten Teil geht es um die Liebe selbst. Liebe und Sex sind nicht das gleiche, ebenso wenig wie Emotionen und Gefühle. Richard David Precht erläutert, wieder einmal sehr anschaulich, wie Wissenschaft und Kultur im Bereich der Liebe zusammenhängen, was Erwartungen mit der Liebe zu tun haben und ob es eine Kunst ist zu lieben.

    Im letzten Abschnitt geht es um die Liebe in der heutigen Zeit. Hat sich die Liebe in den Jahren verändert? Wenn ja, wie? Fällt sie heute leichter als damals, oder umgekehrt uznd womit das zusammenhängt. Auch die Familie spielt in diesem Abschnitt eine wichtige Rolle.

    Obwohl Richard David Precht ein sehr komplexes Thema behandelt, schreibt er einfach verständlich. Man kann ihm sehr gut folgen und hat eher das Gefühl, einen Roman zu lesen. Die Lektüre „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ hat mich sehr begeistert, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Allerdings fiel es mir irgendwie schwer in das Buch einzusteigen. Dennoch treten wieder einmal sehr viele Fakten, Studien, andere Bücher und natürlich Persönlichkeiten auf, welche das Buch zu einem absoluten Wissensvermittler machen. Auch wenn mit sein erstes Werk besser gefallen hat, ist „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ absolut lesenswert. Insbesondere für Menschen, die gerne in die Psychologie eintauchen, Prechts Bücher mögen und mehr von der Liebe als Wissenschaft erfahren wollen.

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    S
    stephivor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    Interessante Lektüre, dennoch schwierig zu bewerten. Precht erklärt nachvollziehbar und vielseitig verschiedene Aspekte der Liebe - biologisch, historisch, psychologisch, philosophisch kulturell und soziologisch. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist mir allerdings schwer gefallen, etwas vom Inhalt mitzunehmen oder ein persönliches Fazit für mich zu ziehen.

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    fu-tu-res avatar
    fu-tu-revor 8 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    Das erste Buch in das ich Eselsohren reingemacht habe ... soll heißen, ich fand es sehr interessant!

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    nilsbooks avatar
    nilsbookvor 8 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    Es mag nicht so gut gewesen sein wie "Wer bin ich..." doch hat auch Prechts Abhandlung über die Liebe für mich ein großen "Wiederlesewert".
    Ich kann es empfehlen :)
    Ich bin gespannt auf sein neues Buch zum Thema Egoismus. Es liegt bereits bei mir in der Warteschleife.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    "Dieses Buch hat eine sehr klare Struktur, immer wieder sehr interessante Einleitungen, die sehr gut in die Thematik der Kapitel einführen. Was Richard David Precht meiner Meinung nach besonders gelingt, ist zwei Gegensätze zu formulieren. Er schafft einen sehr guten Blick auf die heutige, aktuelle Gesellschaft, die er sehr scharfsinnig kennt, weil er sehr gut beobachtet. Das Buch hat mir gefallen."

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    Bibipianos avatar
    Bibipianovor 8 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    Ich liebe dieses Buch für Zitate wie: "Wenige Leute würden sich verlieben, wenn sie nicht davon gehört hätten." (La Rochefoucauld)! Oder herrlich auch die erkenntnisreiche Perspektive auf Luhmann und Foucault - Alles Freaks!

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    Sophia!s avatar
    Sophia!vor 8 Jahren
    Rezension zu "Liebe" von Richard David Precht

    Prechts umfangreiches Werk ist eingeteilt in drei Abschnitte.
    Er beschäftigt sich mit den Unterschieden der Geschlechter, bezieht dabei auch die Gender- Forschung mit ein; außerdem mit der Frage, was Liebe als Gefühl überhaupt ist und schließlich damit, welche Rolle die Liebe in unserer heutigen Gesellschaft spielt.
    Wissenschaftliche Thesen werden erläutert und kritisch hinterfragt, Bücher vorgestellt, sowie wichtige Forscher und zahlreiche Statistiken.

    Ich habe mich auf ein philosophisches Buch zum Thema Liebe gefreut und nicht auf eine wissenschaftliche Abhandlung. Es interessiert mich nicht, welcher Affe was in einer Höhle unter welchen Umständen gedacht hat, welche Hormone beim Anblick eines geliebten Menschen freigesetzt werden "können" und wie sich das sexuelle Verhalten von Mäusen manipulieren lässt. In den Bereich der Philosophie ist das Buch also leider nicht einzuordnen. Vielmehr passt es in Gebiete wie Soziologie, Gender-Forschung, Psychologie und vor allem Biologie.

    Fazit: Guter Schreibstil, zu viel Wissenschaft. Interessant für diejenigen, die über den neuesten Forschungsstand informiert werden möchten.

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