Richard David Precht Warum gibt es alles und nicht nichts

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 43 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 10 Rezensionen
(11)
(15)
(8)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Warum gibt es alles und nicht nichts“ von Richard David Precht

Richard David Precht erklärt seinem Sohn Oskar die Welt Kinder, sagt man, sind die wahren Philosophen. Sie haben eine unbändige Neugier, und ihre Fragen bringen die Erwachsenen oft ins Grübeln. Wie erklärt man Kindern die Welt? Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht hat mit seinem Sohn Oskar einen Sommer lang Spaziergänge durch Berlin gemacht: in den Zoo, auf den Fernsehturm, ins Naturkundemuseum oder zur Synagoge, und hat ihm dabei auf viele seiner Fragen geantwortet. „Bin ich wirklich ich?“, „Darf man Tiere essen?“ oder „Warum haben Menschen Sorgen?“. Auf spielerische Art und Weise und mit vielen Geschichten zeigt Precht den Kindern unsere Welt und hilft ihnen, sie besser zu verstehen. Nach „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ nun das Buch zur Philosophie für alle jungen Menschen, die es genauer wissen wollen!

Gut geschrieben, mit einigen Denkanstößen.

— Vitas

Stöbern in Sachbuch

Brot

Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt

Sporchie

Gegen Trump

Klare und verständliche Beschreibung der aktuellen amerikanischen Verhältnisse. Sehr unaufgeregt und gleichzeitig mit positiver Botschaft!

Jennifer081991

Nur wenn du allein kommst

Muss man lesen!

wandablue

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Wundervoll als Geschenk für Freunde oder sich selbst

Gwennilein

Das Café der Existenzialisten

Eine fesselnde Abhandlung über das philosophische Schaffen im 20. Jhd. perfekt eingebettet im historischen Kontext. Eine Bereicherung!

cherisimo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Warum gibt es alles und nicht nichts

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    jackdeck

    29. April 2016 um 19:12

    In bester Umgebung für Kinder, die Monster nicht nur gruselig, sondern eben auch spannend findet, setzt Richard David Precht zur Erläuterung von philosophischen Grundfragen an. Nicht wahllos und nicht einfach so, sondern durchaus aufeinander aufbauend, führt eine Frage zur Nächsten. Von der großen des Titels, warum es alles gibt und nicht nichts abgeleitet startet das Buch eigentlich mit der Frage, warum es 'mich gibt'.Dies alles führt Precht für und mit seinem Sohn Oskar aus. In einfacher, durchaus kindgerechter (manchmal leicht übertrieben zu kindgerecht), Erwachsene aber weder langweilender noch abschreckender Sprache führt Precht das aus, was er sicherlich mit am Besten kann. Komplexe Sinnfragen und philosophische Zusammenhänge einfach im Plauderton erläutern. Wobei 'Erläutern' res durchaus besser trifft als 'Erklären', denn in der Natur der Sache liegt angelegt, dass es letzte Antworten und umfassende Erklärungen auf die meisten der philosophischen Grundfragen des Lebens nicht gibt.

    Mehr
  • Ach Mann..

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    PhilosophenStefan

    08. August 2015 um 18:44

    Leider gelingt es Precht auch hier nicht, mich zu fesseln. Eigene Gedanken hat er keine, dafür selektiert er fremde nach eigenem Gefallen und der REst ist langweilgies Füllmateriak. Das ist ok, wenn man die Gedanken nicht kennt. Das ist bei mir nicht so.

  • Zielgruppe?

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    WildRose

    27. May 2013 um 08:59

    Als ich mit "Warum gibt es alles und nicht nichts" begann, erwartete ich ein verständliches Buch über die Grundlagen der Philosophie, das sowohl von erwachsenen Laien wie auch von Kindern gelesen werden kann. Den Anfang fand ich ja gar nicht so schlecht. Doch irgendwie konnte das Buch mich überhaupt nicht begeistern. Für Kinder sind viele der Hintergrundinformationen wohl kaum von Bedeutung, deshalb rate ich Eltern auch davon ab, ihrem Kind dieses Buch zu kaufen/vorzulesen. Ich weiß nicht genau, wer die Zielgruppe für dieses Buch sein soll. Kinder können damit vermutlich nicht viel anfangen (zu langwierige Beschreibungen), für Erwachsene ist der Stil zu oberflächlich und einfach.

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    lilliblume

    30. August 2012 um 19:08

    Precht unternimmt mit seinem Sohn Oskar Ausflüge durch Berlin und zumeist passend zu den jeweiligen Orten (Bsp.: Zoo) bespricht er mit ihm grundlegende philosophische Fragen, die auch heute noch Gegenstand eines Philosophiestudiums sind, wie mir eine befreundete Philosophiestudenten versicherte: Woher komme ich? Bin ich ich? Darf man Tiere essen? Precht beantwortet all dies für Kinder gut verständlich, indem er immer wieder Beispiele heranzieht. Doch das Buch ist längst nicht nur für Kinder, sondern kann auch Erwachsenen Impulse geben, innezuhalten und über gewisse Aspekte des Lebens nachzudenken. Das Buch hat durchaus Lust gemacht, sich mit weiteren Werken Prechts zu beschäftigen. Was mir weniger gefallen hat, war allerdings die mal neunmalkluge, mal gekünstelt wirkende kindische Art von Oskar, die wenig authentisch wirkte. Dem Lesevergnügen tat dies aber kaum Abbruch.

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    HeikeG

    06. June 2012 um 18:12

    Wer ist Ich? und Bin ich wirklich ich? . "Warum gibt es alles und nicht nichts?" oder "Warum ist das alles überhaupt da?" Um Antworten zu der wohl ältesten und aller Wahrscheinlichkeit nach auch am meisten gestellten Frage der Philosophie war die Menschheit bisher nicht verlegen. In allerlei Büchern und Geschichten wurde versucht, den Anfang von Allem zu erklären. Aber irgendwie nicht befriedigend für Oscar, den Sohn von Richard David Precht, dem all die "komischen Götter" irgendwie nicht suspekt sind. Vielleicht, so denken sich die beiden, versuchen sie es genau wie viele berühmte Philosophen, denen die besten Ideen beim Spazierengehen kamen. Precht und Precht machen sich auf den Weg und fangen ihr philosophisches Gespräch erst einmal im Kleinen an. . Bei der Gliederung seines Buches hält sich der Kölner Philosoph, ähnlich wie in seinem Bestseller "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" an Immanuel Kant, der die großen Fragen der Menschheit folgendermaßen unterteilte: "Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?" Da das vorliegende Buch allerdings an eine andere Zielgruppe gerichtet ist - den jungen Leser ab 10 - wurden sie modifiziert. "Ich & Ich", "Das Gute & Ich" und "Mein Glück & Ich" bilden den sogenannten roten Faden durch die 200 Seiten. Oscar und sein Vater schlendern durch den Zoo, besuchen das Deutsche Technikmuseum, bummeln über die "Allee der Kosmonauten" in Marzahn, um in die "Gärten der Welt" zu gelangen oder vergnügen sich im Freibad am Plötzensee. Auch eine Bootstour auf dem Templiner See, der aufregende neue Hauptbahnhof, Potsdam mit Schloss Sanssouci oder die legendäre Currywurst bei Konnopke unter den S-Bahngleisen an der Ecke Schönhauser Allee sind Stationen ihrer philosophischen Wanderung. . Bei "Warum gibt es mich?", "Wer ist ich?", "Sind fünf Menschen mehr wert als einer?", "Verderben Belohnungen den Charakter?" oder "Worauf kommt es im Leben an?" erarbeiten sich die beiden im wahrsten Sinne Schritt für Schritt alle wichtigen Punkte, um eine mögliche Antwort zu finden. Dabei geht es Precht vor allem um die Herausarbeitung und Abgrenzung, ob etwas sachlich richtig ist oder ob etwas nur gefühlt zusammenpasst: "Um das, wovon wir genau wissen, dass es stimmt, und um all die vielen Dinge, von denen wir nur ungefähr wissen, was stimmt. Sachen, bei denen wir aber ein Gefühl haben, was gut oder schlecht zusammenpasst.", so der Autor. Er greift dabei größtenteils auf die Problematiken zurück, mit denen er sich bereits in seinen anderen drei Büchern beschäftigt hat. Allerdings wurden sie derart umgearbeitet, dass auch Kinder sie verstehen. . Jeder Abschnitt eröffnet mit einer kleinen Geschichte über den jeweiligen Ausflugsort. Danach folgt eine kurze Frage-Antwort-Sequenz, in der Vater und Sohn die Thematik diskutieren und in die jede Menge Wissen aus der modernen Forschung eingeflochten ist. Schlussendlich ziehen die beiden dann ihr Fazit. Entstanden ist ein charmantes Buch, das Kindern unsere Welt zeigt und sie ihnen auf unterhaltsame Weise erklärt. Die eingangs gestellte Frage kann sich Oscar, der am Ende mit seinem Vater auf dem Fernsehturm angekommen ist, ganz allein beantworten. Dass es nämlich im Leben "vielleicht gar nicht so wichtig ist, wo alles herkommt. Und wer es geschaffen hat. Und dass es gar nicht so wichtig ist zu wissen, warum alles existiert. Das wirklich Wichtige nämlich ist - das Leben selber!"

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    Nil

    14. May 2012 um 17:51

    *Eine kindgerechte Einführung in die Philosophie.* Das Sachbuch 'Warum gibt es alles und nicht nichts?' von Richard David Precht antwortet in jedem Kapitel auf eine andere Frage. Eingeleitet wird jedes Kapitel mit einer Geschichte in die sich Kinder gut einfinden können und dann kommt der philosophische Diskurs. Daher eignet sich dieses Buch auch wunderbar zum Vorlesen und zum Diskutieren mit Kindern. Hier die einzelnen Themen der Kapitel: Warum gibt es alles und nicht nichts? Warum gibt es mich? Warum sind Ratten ohne Namen sympatischer? Wie ist es, eion Flughund zu sein? Warum können Gorillas unsichbar sein? Wer ist 'Ich'? Gibt es Moral im Gehirn? Sind 5 Menschen mehr wert als einer? Darf man Tante Bertha töten? Warum stören Spiegel beim Klauen? Verderben Belohnungen den Charakter? Was ist fair? Darf man Tiere essen? Warum haben Menschen Sorgen? Was ist Schönheit? Was ist gerecht? Was ist Freiheit? Worauf kommt es im Leben an?

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    Birkhenne

    20. February 2012 um 10:19

    Philosophieren mit Kindern - leicht gemacht Ich habe Precht für mich entdeckt und das mit diesem Buch, das eigentlich für Kinder geschrieben wurde. Es hat den Untertitel "Ein Ausflug in die Philosophie" und ist doch viel mehr als das. Dieses Buch steckt so voller interessanter Geschichten, daß auch noch Erwachsene ihre Freude daran haben. Es ist besonders gut zum Vorlesen für Kinder im Grundschulalter geeignet, weil man durch die angesprochenen Themen wunderbar mit seinen Kindern ins Gespräch kommen kann. Ich bin jetzt schon gespannt, wie unser 8-Jähriger auf dieses Buch reagieren wird. Ob er wohl genauso begeistert sein wird wie ich? Bei einem Streifzug durch Berlin erklärt Richard David Precht seinem Sohn Oskar die Welt. Es wird eine Menge Allgemeinwissen in diesem Buch vermittelt und so kindgerecht erklärt, daß es eine Freude ist. Man erfährt so ganz nebenbei auch eine Menge über die Stadt Berlin.

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    Sarah_O

    05. February 2012 um 09:35

    "Warum gibt es alles und nicht nichts" ist das neue, gerade einmal rund 200 Seiten starke Buch von Richard David Precht und dieser "Ausflug in die Philosophie" ist meiner Meinung nach wirklich nur für Kinder geeignet und daher werde ich es auch so bewerten: Als Kinderbuch... Kurz zu Struktur und Inhalt: Precht schreibt dieses Buch neben einer kurzen Einleitung über drei Kapitel ("Ich & Ich", "Das Gute & ich", "Mein Glück & ich") mit mehreren Unterkapiteln auf der Basis von Diskussionen mit seinem eigenen Sohn Oskar. Sein Ziel dabei ist es, die neugierigen "Kinderfragen" zu philosophischen Themen, wie dem Sinn des Lebens, der Moral oder des Glücks, kindgerecht und verständlich zu beantworten. Jede dieser Fragen - darunter zum Beispiel als erste die Titelfrage des Buches, die, wie Precht findet, "wahrscheinlich [...] die älteste Frage der Philosophie überhaupt" ist, wird an einem Ort in Berlin diskutiert - dem Zoo, einem Museum oder einem Park - und jedes Unterkapitel wird eingeleitet durch eine kleine Beschreibung dieses Ortes. Anschließend folgt die Diskussion mit seinem Sohn, die durch einige Hintergrundinformationen aus der Geschichte oder aus Verhaltensstudien unterbrochen wird, und jedes Unterkaptiel endet mit einer kurz zusammengefassten philosophischen Erkenntnis und einer neuen Frage, die dann im Folgekapitel behandelt wird. Ortsbeschreibung, Dialog mit dem Sohn, Hintergrundinformation und Erkenntnis sind jeweils durch unterschiedliche Schriftarten von einander abgegrenzt, was ich bei einem Sachbuch für Kinder durch die Wiedererkennbarkeit eines immer wiederkehrenden inhaltlichen Elements ganz ansprechend finde. Auch die Sprache ist kindgerecht einfach gehalten. Leichter Satzbau, wenige Fachbegriffe. Allerdings sind gerade die teilweise doch etwas ausladender geratenen Ortsbeschreibungen zu den Berliner Ausflugszielen manchmal wirklich trocken und selbst für mich als junge Erwachsene langweilig - und ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass ich es als Kind interessanter gefunden hätte. Durch die manchmal auch recht anschaulichen, aber nicht immer für Kinderphantasien tauglichen Hintergrundinformationen (zum Beispiel die Geschichte von Phineas Gage, wie bei einer Explosion eine lange Eisenstange durch seinen Kopf schoss samt Schilderung der Gewebereste an besagter Stange) machen es für mich zusätzlich schwerer, dieses Buch als gutes Sachbuch für Kinder zu sehen. Unter 10 Jahren ist es sicher nicht geeignet, manche der Studien, die geschildert werden, wären wahrscheinlich auch noch nicht verständlich, aber für junge Teenager, sagen wir über 14 Jahren, sind die philosophischen Erkenntnisse dann auch schon wieder zu banal (von Erwachsenen ganz zu schweigen). Daher lautet mein Fazit, dass Precht hier versucht hat, ein philosophisches Kinderbuch zu schreiben, aber dabei ein wenig an der Gratwanderung zwischen banalen, aber kindgerechten Erkenntnissen auf der einen Seite und detailierten Hintergrundinformationen zu Handlungsorten und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf der anderen Seite gescheitert ist. Für ein Kinderbuch fehlt manchmal einfach die Spannung, das Interessante, für ein Jugend- oder Erwachsenenbuch reichen auf mehrere Seiten ausgewalzte Kinderdiskussionen mit Klein-Oskar zu solch einfachen Dingen wie "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" einfach nicht aus. Für den Anspruch als Kinderbuch daher 3 Sterne, für Erwachsene ein klares FINGER WEG!

    Mehr
  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2011 um 12:32

    Sehr interessante philosophische Dialoge und gut zu verstehende Zusammenhänge,
    Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Berlin wird als Bilderbuch benutzt. Berlin kennenzulernen ist ebenfalls sehr gut gelungen.

  • Rezension zu "Warum gibt es alles und nicht nichts?" von Richard David Precht

    Warum gibt es alles und nicht nichts

    michael_lehmann-pape

    12. December 2011 um 13:03

    Grundfragen der Philosophie, einfach erläutert In bester Umgebung für Kinder, die Monster nicht nur gruselig, sondern eben auch spannend findet, setzt Richard David Precht zur Erläuterung von philosophischen Grundfragen an. Nicht wahllos und nicht einfach so, sondern durchaus aufeinander aufbauend, führt eine Frage zur Nächsten. Von der großen des Titels, warum es alles gibt und nicht nichts abgeleitet startet das Buch eigentlich mit der Frage, warum es „mich gibt“. Dies alles führt Precht für und mit seinem Sohn Oskar aus. In einfacher, durchaus kindgerechter (manchmal leicht übertrieben zu kindgerecht), Erwachsene aber weder langweilender noch abschreckender Sprache führt Precht das aus, was er sicherlich mit am Besten kann. Komplexe Sinnfragen und philosophische Zusammenhänge einfach im Plauderton erläutern. Wobei „Erläutern“ res durchaus besser trifft als „Erklären“, denn in der Natur der Sache liegt angelegt, dass es letzte Antworten und umfassende Erklärungen auf die meisten der philosophischen Grundfragen des Lebens nicht gibt. Wie er aber die Kurve zieht von der Frage, warum es „mich“ gibt über die dann daraus ganz einfach resultierende Frage, was alles bei der Namensgebung mitschwingt (und wie diese Namen auch eine innere Füllung ins ich tragen) legt er am Beispiel der Ratte durchaus auch überraschend dar. Selektive Wahrnehmung (das „Gorilla Experiment“) führt zu der Frage, wer das eigentlich ist, dieses „Ich“, wenn objektive Wahrnehmungen kaum möglich sind. Welch einfachen Effekt Spiegel auf Diebe haben, auch solchen oft kaum gestellten Fragen geht Precht mit seinem Sohn nach, wie auch die Moral (sitzt die im Gehirn?), Fairness oder auch der „Außerirdischen-Exkurs“ zur Frage, ob man Tiere essen darf vermögen es durchaus, auch den erwachsenen Leser zu fesseln und führen Kinder so in etwa im Alter ab 8,9 Jahren durchaus gleichzeitig kindgerecht an diese Fragen und die philosophischen Antwortmöglichkeiten ein. Wohltuend ohne „moralischen Zeigefinger“ und ohne zu selbstverliebt das eigene Wissen ständig anführen zu wollen. Und dennoch gelingt es Precht, bestens zu sehen an der Frage des Fleischverzehrs, eine gewisse Unruhe zu hinterlassen, ohne dem Leser eine konkrete Entscheidung aufdrängen zu wollen. Precht lässt die Argumente, die er in den kursiv gesetzten Dialogen mit Oskar anführt, für sich selber sprechen. Bis zum Ende des Buches, in dem sich der Kreis schließt und die Frage, warum es alles und nicht nichts gibt in anderer Form, als gedacht, auch noch einer Erläuterung zugeführt wird. Aber das soll nicht vorweggenommen werden. Im Gesamten ein Buch in ruhigem Tonfall, einfacher Sprache (an manchen Stellen vielleicht zu sehr vereinfacht) und präziser Erläuterung des Kerns wesentlicher „Grundfragen“ des menschlichen Seins. Ein Buch, dass keine Antworten aufdrängt sondern vielfache Impulse und Argumente liefert, über die es durchaus nachzudenken sich lohnt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks