Richard David Precht , Christian Schneider Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Wer bin ich - und wenn ja wie viele?“ von Richard David Precht

Der Longseller als hochwertige Geschenkausgabe
Bücher über Philosophie gibt es viele. Aber Richard David Prechts Buch ist anders als alle anderen. Denn es gibt bisher keines, das den Leser so umfassend und kompetent – und unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse – an die großen philosophischen Fragen des Lebens heran geführt hätte: Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Was darf die Hirnforschung? Prechts Buch schlägt einen weiten Bogen über die verschiedenen Disziplinen und ist eine beispiellose Orientierungshilfe in der schier unüberschaubaren Fülle unseres Wissens vom Menschen: Eine Einladung, lustvoll und spielerisch nachzudenken – über das Abenteuer Leben und seine Möglichkeiten!
Hochwertige Geschenkausgabe in Halbleinen, mit farbigem Schnitt, Lesebändchen und vielen vierfarbigen Abbildungen.

Ich kann das Buch nur gut bewerten. Precht hat einen guten Schreibstil und erklärt die Dinge sehr einfach.Ein muss für Fans der Philosophi.

— BellaSchoenwetter

Überraschung - ich habe auch ein Buch, das ich nicht wirklich gut finde.

— paulsbooks

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Reise zum "Ich"

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    StMoonlight

    18. February 2017 um 18:43

    Die „Philosophische Reise“ ist gegliedert. Die Hauptthemen sind die Fragen: -              Was kann ich wissen? -              Was soll ich tun? -              Was darf ich hoffen? Jedes dieser Kapitel ist wiederum in mehrere kürzere aufgeteilt. Die Länge der Antworten ist dabei stark schwankend. Die Kapitel beziehen sich zwar meist auf das vorrangegangene („Fragen wir uns weiter ...“), können jedoch auch gut getrennt gelesen werden. Die Gliederung erlaubt es dieses Buch auch einige Zeit aus der Hand zu legen ohne den Faden zu verlieren. Ich empfehle jedoch ein Kapitel nicht mittendrin zu unterbrechen.  Was mir als erstes auffiel war der Schreibstil. Da es sich hier (mehr oder weniger) um ein Sach-/ Fachbuch handelt rechnete ich bereits damit das ein oder andere Wort nachschlagen zu müssen. Zu meiner Freude brauchte ich dieses jedoch nicht, da der Autor eher in Umgangssprache geschrieben hat. Wenn er wirklich einmal einen Fachbegriff verwendet, was sehr selten vorkommt, so folgt die Erklärung direkt dahinter. Beides erleichterte mir das Lesen ungemein und ich kam recht zügig voran.  Ich hege selbst ein sehr großes Interesse an der Philosophie und würde von mir auch behaupten mich dort ein wenig auszukennen. Daher langweilte mich dieses Buch doch recht schnell. Die großen Philosophen werden in diesem Buch kurz vorgestellt. Beispiele (z.B. Werke) werden gegeben und somit erinnerte mich es ein wenig an ein Lexikon. Für Einsteiger sicher sehr interessant, grade um überhaupt einen ersten Überblick zu bekommen, für Erfahrene ein netter Rückblick. Etwas neues erfuhr ich über die großen Denker unser Zeit leider nicht.  Was mir sehr positiv auffiel war das Precht sich an sehr aktuelle Themen (Abtreibung, Gentechnik, ...) heranwagt und diese philosophisch durchleuchtet. Er vermeidet es auf eine gestellte Frage eine konkrete Antwort zu geben. Sehr gut, denn genau das macht ja die Philosophie mit aus: Sich selbst seine Gedanken zu etwas zu machen – und kommen sie anderen auch noch so merkwürdig vor.  Leider schweift der Autor an sehr vielen Stellen komplett ab, so das es teils schwer ist wieder zur Ursprungsfrage zurückzufinden. Teils war mir das ein wenig viel, so das ich mit dem weiterlesen kämpfen musste.

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  • Der Bestseller mit gewissen Schwächen

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    paulsbooks

    30. September 2016 um 16:55

    In meinem Regal steht die Erstausgabe des Buches, die mit dem Cover des bei Lovelybooks vorhandenen Hörbuchs. Da ich mich zur Erscheinungszeit mit Bewusstseinsbildung etc. beschäftigte und von Kollegen eine Empfehlung bekam, habe ich es mir geholt. Ich wusste, dass es ein populärwissenschaftliches Werk ist, welches Hirnforschung und Psychologie in ansprechender Form dem Leser nahebringen möchte (und dies angesichts der Verkaufszahlen offensichtlich auch tut).Bei mir hat es das nicht geschafft.Ich halte dem Autor eine große Witzigkeit, gewürzt mit Anekdoten, sowie ein großes Fachwissen und eine außerordentliche Gabe, dies zu präsentieren, zugute. Was das Werk jedoch nicht tut, ist, mich begeistern, mitreißen, zum Weiterlesen animieren. Dazu ist der Stoff zu umfangreich und mir letztlich zu dröge. Ich habe mich halb durch das Buch gebissen und es danach für womöglich immer fortgelegt.

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  • Wer bin ich und wenn ja wieviele

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    jackdeck

    29. April 2016 um 19:05

    Nicht nur der Titel fasziniert, der Inhalt ebenso. Natürlich ist es interessant, zu lesen, wie die Philosophen und die Hirnforscher über das Ich und über den Menschen denken. Wer will nicht erfahren, welche Begründung seine Existenz hat? Precht versucht auf einfache Art und Weise, die Psychologie an den unerfahrenen Mann (so wie mich) heranzubringen. Ich wusste vorher zum Beispiel nicht, dass Freud Selbstmord begangen hat und dass man Rousseaus Theorien über den Menschen im Nachhinein absolut widerlegt hat. Denn Rousseau war überzeugt davon, dass der Mensch vom Grundwesen her gut ist, ihn aber die Gesellschaft verdirbt, andere Philosophen wiederum behaupten, der Mensch ist von Grund auf schlecht und wird nur durch die Zivilisation zusammengehalten und zur Ordnung sozusagen gezwungen.Mir gefällt an diesem Buch, dass Precht einen großen Einblick in die Psychologie aus Sicht verschiedener Psychologen und Hirnforscher gibt und das über die Jahrhunderte hinweg. So hat jeder die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung zu bilden. Doch Vorsicht: das ist verdammt noch mal schwer. Hat man das Gefühl, so könnte es sein, kommt schon wieder eine neue Behauptung eines anderen Philosophen und schmeißt die Meinung wieder komplett um.Teilweise ist das Buch schwer zu lesen, aber dadurch, dass es in kleine Kapitel aufgeteilt ist, kann man das Kapitel einfach noch mal lesen, wenn es einem beim ersten Mal nicht "einleuchtet".Für mich hat Precht ein Buch geschrieben, das man nicht scheuen sollte, in die Hand zu nehmen, um seinen eigenen Gedanken mal eine gute Anregung zu geben, wer man denn eigentlich nun wirklich ist.Ob man das aber wohl jemals herausfindet, wage ich zu bezweifeln. Wer weiß, wie nah wir schon am Ergebnis waren und wie oft wir uns im Kreis drehen.Fazit: sehr interessant!!!

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  • Philosophie aus der modernen Wissenschaftsperspektive

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    aleks_nik

    03. March 2016 um 21:02

    Richard David Precht ermöglicht für einen Jedermann Zugang zur Philosophie, ohne sich mit geschwollenen intellektuellen (und manchmal auch überheblichen) Formulierungen aus dem 18ten und 19ten Jahruhundert rumschlagen zu müssen. Durch den modernen und doch anspruchsvollen Schreibstil lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen und bietet ein reines Vergnügen bei einer umfassenden Auseinandersetzung zentraler philosophischer Themen. Besonders interessant ist die Brücke, die Precht, zu modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neurobiologie und Psychologie baut und damit eine neue, moderne Perspektive zur Betrachtung verschiedener philosophischer Probleme eröffnet. Das Buch dient aber nicht nur einer umfassenden Darstellung der abendländischen Philosophie in den drei kantischen Fragen : "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?"; Prechts Versuch - meine ich - liegt viel mehr darin, einem möglichst breiten Publikum der gemeinen Gesellschaft, Anstoß zu geben reflektiv und kritisch Gedanken zu fassen, und nicht alles als selbstverstaändlich aufzufassen. Kurz: es ist ein Versuch die Kunst und den Reiz des Denkens und Erkennens zu verbreiten - und das mit Erfolg!

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  • Rezension zu "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" von Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    birgitpower

    Spitze, ich werde es nochmal lesen

    • 2
  • Zu wissenschaftlich und zu wenig philosophisch

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    Kunstguerilla

    Während das Buch stark begann, empfand ich es bald als recht fade, da zu wissenschaftlich. Ich wollte ein Buch über die Philosophie lesen - der Untertitel lautet ja auch "eine philosophische Reise" -, nicht über die Errungenschaften der modernen Hirnforschung.

    • 2
  • Wer bin ich....

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:23

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/02/06/gelesen-richard-david-precht-wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele/

  • Kein Selbsthilfebuch!

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    Dorfwolf

    23. September 2015 um 16:26

    Wer bei diesem Buch an ein Selbsthilfebuch gedacht hat liegt falsch! Es gibt dir keine Antwort wer du bist, sondern es lehrt Philosophie.
    Das Buch ist ein kurze Zusammenfassung über die Philosophie und dein Gehirn. Es ist leicht geschrieben und hat eine hohe Informationsdichte. Nach dem lesen, kennt man sich in Sachen Gehirn, Denken und alles dazugehörige aus.

  • Na ja....

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    PhilosophenStefan

    08. August 2015 um 18:43

    Ich hatte mir mehr versprochen. Vieles ist doch mehr Meinung, ohne dass man merkt woher die kommt. Mag auch die Verächtlichmachung nicht, die andere Denker erfahren. 

  • Leserunde zu "Sofies Welt" von Jostein Gaarder

    Sofies Welt

    Prinzessin

    Halli Hallo liebe Lovelybooks-Community und ins besondere liebe SuB-Abbau-Gruppe, ich habe die Initiative ergriffen und erstelle hiermit unsere Leserunde zu Sofies Welt - Jostein Gaarder.  Es freut mich sehr, dass sich doch einige jetzt gefunden haben die gemeinsam an dieser Leserunde teilnehmen möchten.  So richtig ins Leben gerufen wurde diese Runde von Sternblut, bei der dieses Buch schon einige Zeit auf dem Stapel ungelesener Bücher (SuB) schlummert. Bei mir persönlich schlummert es nun seit fast 4 Jahren  *schäm*. Jetzt ist es soweit und dem Buch geht es an den Kragen. Es ist jeder ganz herzlich hier eingeladen, man muss kein Mitglied in der SuB-Abbau-Gruppe sein um teilzunehmen :) Ich wünsche uns allen eine tolle Leserunde, mit schönen Lesestunden und Durchhaltevermögen. Liebe Grüße eure Jana

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    • 137
  • Philosophie für Einsteiger

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    dominona

    17. October 2014 um 17:46

    Eine witzig geschriebene Einführung für Menschen, die sich mit dem Thema Philosophie noch nicht befasst haben. Fröhlich wird von einem Thema zum nächsten gesprungen. Natürlich geht das bei der Menge nicht detailreich und umfassend, aber das will dieses Buch auch gar nicht. Es will neugierig machen; zeigen, dass Philosophie Spaß machen kann und das schafft dieses Buch, aber man sollte es bitte nicht dabei belassen.

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  • Philosophisches!

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    Arun

    Wer bin ich und wenn ja , wie viele? Von Richard David Precht Heute mal wieder ein Sachbuch, wie ihr wisst bin ich ja ein fleißiger Konsument dieser Art von Lektüre. Klappentext: Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie – Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich?“ ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam! Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen.Ein Buch, das die Lust am Denken weckt! "Wenn Sie dieses Buch lesen, haben Sie den ersten Schritt auf dem Weg zum Glück schon getan. Dieses Buch ist unverzichtbar." (Elke Heidenreich) Meine Meinung: Da ich ja immer auf der Suche nach neuen Themen und Anregungen bin habe ich mal dieses Buch in Angriff genommen, die Buchbeschreibung verspricht ja sehr viel. Normalerweise ist die Philosophie ein Bereich um den ich bisher immer einen Bogen gemacht habe. Der Autor stellt uns in seinem Werk viele bekannte Philosophen vor, er erzählt uns aus ihrem Leben und Umfeld, dabei bringt er uns ihre Theorien und Weltanschauungen näher. Alle diese Ansichten und Erklärungsversuche versucht der Verfasser in einen Zusammenhang mit unserem Leben im Hier und Jetzt zu setzen. Viele Dinge werden hinterfragt und näher betrachtet. Für den interessierten Leser wahrscheinlich recht erbaulich. Die vollmundig angepriesenen Erkenntnisse wie z. B. Von Frau Heidenreich stellten sich bei mir aber nicht ein. Das Buch hat mir persönlich nur bedingt gefallen, suche immer noch den Humor. Nach der Lektüre kann ich nur auf ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe aus „Faust“ verweisen: Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.

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    • 3
  • Präzisionssprache, Spiegelneuronen & Utilitarismus

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    ErleseneBuecher

    Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch. Ich kenne mich ja doch etwas in dem Themengebiet aus und habe dadurch bemerkt, dass Herr Precht stellenweise nicht sehr objektiv schreibt. Das fand ich schade und störte mich, da ich mich dann beim Lesen leider oft beeinflussen lasse. Aber im Laufe des Buches kam ich mehr in seinen Schreibstil rein und fand immer mehr Gefallen an dem Buch( und auch an seiner Meinung)… oder war ich schon hinreichend beeinflusst? Egal. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, das Buch. Es ist wirklich interessant und unterhaltsam. Und vor allem behandelt es essenzielle Themen, die eigentlich jeden interessieren sollten. Für mich war es natürlich klasse, die Themen, welche ich in der Oberstufe unterrichte, noch einmal im Schnelldurchlauf präsentiert zu bekommen. Aber natürlich ist das auch immer die Krux mit Büchern, die einen Überblick liefern. Es geht halt nicht wirklich so richtig in die Tiefe. Alles wird mal angerissen… Naja, aber das ist ja auch der Sinn der Sache, da man ja sich weiter mit dem entsprechenden Thema beschäftigen kann, wenn es einen wirklich interessiert. Sehr schön fand ich, dass jedes Kapitel meist mit einer Person beginnt, diese erst einmal vorgestellt und die Besonderheiten ihres Lebens dargestellt wurden. Da habe ich sogar einiges Neues erfahren, was ich nicht vergessen werde. Insgesamt ein Buch, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann, vor allem für Leute, die keine Ahnung von Philosophie haben und zum anderen für Leute, die schon fundiertes Grundwissen haben, aber einfach noch einmal alles im Schnelldurchlauf unterhaltsam serviert bekommen möchten. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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    • 4
  • Meinung einer bekehrten Banausin

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    Alice-33

    12. July 2014 um 15:06

    Ich gebe es zu: Alles was man mir einst in „Philosophischer Propädeutik“ eingetrichtert hat, weckte in mir lediglich eine durch Jahrzehnte gepflegte Aversion gegen die Philosophie und ihre Philosophen. Und dann wurde mir dieses Buch empfohlen. Von jemandem, den ich nicht enttäuschen wollte. Mit einem Seufzer machte ich mich ans Werk, war überrascht und begeistert und erkannte - vor allem durch die Gegenüberstellungen - wie kontroversiell, interessant und spannend die verschiedenen Theorien zu den Grundfragen der Philosophie tatsächlich sind. Natürlich kann es sich bei „Wer bin ich- und wenn ja wie viele?“ nur um einen sehr bescheidenen Abriß des gewaltigen Stoffes handeln. Und natürlich gibt es Fachleute, die ob der „Vereinfachung“ ihre Nasen rümpfen. Aber die brauchen ja keine Einführung. Menschen wie ich brauchen eine! Eine wie R. D. Precht sie hier bietet! Die einen Laien packt und neugierig macht und ihn animiert, sich näher mit der Materie zu befassen. Weil sie ihm auf lockere, ja sogar humorvolle Art bewusst macht, wie viel es da an Interessantem, Wissenswertem und Wichtigem zu entdecken gibt.

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  • Ich denke, also bin ich!

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

    carpe

    28. February 2014 um 23:19

    oder: Die Suche nach dem Sinn des Lebens. Klappentext: Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich?“ ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam! Precht stellt in jedem Kapitel einen bekannten oder weniger bekannten Philosophen oder Wissenschaftler vor und verlagert seine Ausführungen mehr oder weniger auf die Ansichten bzw. Entdeckungen dieser Menschen. Das Buch ist sehr umfangreich an Wissen, was dem Leser zugeführt wird. Aber durch eine erstaunlich erfrischende Schreibweise doch recht gut verständlich. Sicher verwendet der Autor viele Fachbegriffe. Einige muss man nachgooglen andere erklären sich im Verlauf des Buches gut von selbst. In einigen Kapiteln verweist Precht auf vorangegangene Themen, so dass man doch ab und an mal zurückblättern muss,aber das war eher weniger störend, denn sobald man die ersten paar Worte des entsprechenden Kapitels gelesen hat, wusste man im Groben wieder um was es ging. Alles in allem ein relativ gut verständliches philosophisches Buch, was man aber um es komplett zu verstehen doch noch ein weiteres Mal lesen müsste. An mancher Stelle schlich sich sogar ein schmunzeln in mein Gesicht. Ich bereue es keineswegs mich an dieses Buch gewagt zu haben

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