Richard Dawkins

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Autor von Der Gotteswahn, Das egoistische Gen und weiteren Büchern.

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Forscher aus Leidenschaft

Neu erschienen am 12.10.2018 als Hardcover bei Ullstein Buchverlage.

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Der Gotteswahn

Der Gotteswahn

 (206)
Erschienen am 12.08.2016
Das egoistische Gen

Das egoistische Gen

 (37)
Erschienen am 11.02.2013
Geschichten vom Ursprung des Lebens

Geschichten vom Ursprung des Lebens

 (24)
Erschienen am 01.12.2009
Der blinde Uhrmacher

Der blinde Uhrmacher

 (15)
Erschienen am 01.05.2008
Die Schöpfungslüge

Die Schöpfungslüge

 (16)
Erschienen am 13.01.2012
Der entzauberte Regenbogen

Der entzauberte Regenbogen

 (11)
Erschienen am 01.10.2008
Der Zauber der Wirklichkeit

Der Zauber der Wirklichkeit

 (9)
Erschienen am 26.10.2012
Gipfel des Unwahrscheinlichen

Gipfel des Unwahrscheinlichen

 (5)
Erschienen am 23.09.2008

Neue Rezensionen zu Richard Dawkins

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Rezension zu "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins

Wissenschaft versus Glauben
gstvor einem Jahr

Ich kann es nicht beweisen. Es hat seinen Grund, dass man es Glauben nennt.“ (Seite 152)

Dieses Buch spaltet die Gesellschaft. Viele Gläubige sind davon überzeugt, dass es ein Frevel ist, dieses Buch zu lesen. Ich dagegen fand es sehr informativ – und ließ mir dadurch den Glauben an eine höhere Macht nicht nehmen.

„Wissenschaft beschäftigt sich mit dem Alter der Felsen und Religion mit dem Fels des Glaubens; Wissenschaft fragt, wie der Himmel funktioniert und Religion, wie man in den Himmel kommt.“ So zitiert der Naturwissenschaftler Richard Dawkins auf Seite 80 einen Kollegen. Obwohl er sich vom Glauben abgewendet hat, setzt er sich sehr ausführlich mit den Ursprüngen desselben auseinander. Argumente für die Existenz Gottes spielen eine ebenso große Rolle wie Argumente dagegen.

Dawkins untersucht die Wurzeln der Religionen und behauptet auf Seite 259: „Religiöser Glaube hat sicher einige Gemeinsamkeiten mit dem Zustand der Verliebtheit.“ Überzeugt davon: „Aus der Religion erwächst eine Menge positiver Verstärkung: warme, tröstliche Gefühle der Liebe und Geborgenheit in einer gefährlichen Welt, Verlust der Angst vor dem Tod, Hilfe von oben als Antwort auf Gebete in schwerer Zeit.“ stellt Darwin aber auch die Frage, ob man zum Gutsein unbedingt die Religion braucht. Schließlich finden sich unter Gläubigen etliche hasserfüllte Fanatiker. Die kommen seiner Meinung nach teilweise davon, weil sie alle Bibelstellen (auch die grausamen, die es zweifelsfrei gibt) wortwörtlich nehmen und wissenschaftliche Erkenntnisse leugnen oder gar nicht wissen wollen.

Darwin ist überzeugt, dass es ohne Religionen weniger Kriege geben würde. Dabei geht er auf die engstirnige Sicht der Amerikaner ebenso wie auf das irische Problem ein. Er prangert vor allem an, das „fundamentalistische Religion ganz wild darauf ist, die naturwissenschaftliche Ausbildung vieler tausend argloser, wohlmeinender, eifriger junger Köpfe zu ruinieren. Eine nicht fundamentalistische, >vernünftige< Religion hat solche Wirkungen vielleicht nicht. Aber sie macht es dem Fundamentalismus leichter, indem sie Kindern schon in jungen Jahren beibringt, dass unhinterfragter Glaube eine Tugend sei.“ (Seite 397) Darwin klagt auch glaubensorientierte Moralisten an, die sich leidenschaftlich um das sorgen, was andere (z.B. Homosexuelle) privat denken oder tun. Er bezweifelt, dass es gut ist, Kinder ohne eigene Zustimmung zu taufen und sie damit der Kirche zu übereignen.

In seinem letzten Kapitel spricht er der Religion nicht ab, dass sie trösten kann und es Halt gibt, wenn man Gott als einen unsichtbaren Freund hat. Auch stimmt er zu, dass die Bibel ein wertvolles kulturelles Erbe ist, mit dem sich die Menschen auseinandersetzen sollten.

Der Autor schreibt interessant und seine Gedanken lassen sich leicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach lohnt sich diese Lektüre auch für diejenigen, die fest an Gott glauben. Er will mit seinem Buch zum Nachdenken anregen. Ich für mich habe viele neue Begriffe kennengelernt und so manche zitierte Bibelstelle nachgeschlagen, da ich befürchtete, dass sie negativ eingefärbt wurde, doch dem war zu meinem Erstaunen nicht so. 

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IMG_1001s avatar

Rezension zu "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins

Richard Dawkins kämpft mit Wissenschaft gegen irrationalen Glauben
IMG_1001vor einem Jahr

Als das fast 600 Seiten umfassende Buch 2006 erschien, stand es in Großbritannien, Kanada und den USA wochenlang oben auf den Bestsellerlisten. Auch die deutsche Übersetzung erklomm nach Veröffentlichung 2007 die Bestsellerlisten (auf Anhieb Platz 5 der Spiegel-Bestsellerliste) (1).

Worum geht es in dem Buch?

Dawkins vertritt die These, dass der Glaube an einen Gott irrational ist, dass Religion in ihren Ausprägungen weitreichende negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat, dass sie fortschrittsfeindlich und zerstörerisch ist. Dawkins zielt mit seinen Worten auf den Kern des Glaubens, er zweifelt die Existenz Gottes an („Gott existiert mit ziemlicher Sicherheit nicht.“ – R. Dawkins, Der Gotteswahn) und unterlegt dies mit den Argumenten der Naturwissenschaft. Er greift keine bestimmte Version von Gott oder Götter an, vielmehr wendet er sich „gegen Gott, alle Götter, alles Übernatürliche, ganz gleich wo und wann es erfunden wurde oder noch erfunden werden wird“ (R. Dawkins, Der Gotteswahn).

Kritik:

Schon das Vorwort macht einem klar, mit welcher Art von Lektüre man sich in den nächsten Stunden beschäftigen wird, denn es beginnt mit einem Gedankenexperiment. Dawkins fordert den Leser auf, sich eine Welt ohne Religion vorzustellen. „Stellen wir uns doch mit John Lennon mal eine Welt vor, in der es keine Religion gibt – keine Selbstmordattentäter, keinen 11. September, keine Anschläge auf die Londoner U-Bahn, keine Kreuzzüge, keine Hexenverfolgung, keinen Gunpowder Plot, keine Aufteilung Indiens, keinen Krieg zwischen Israelis und Palästinensern, kein Blutbad unter Serben/Kroaten/Muslimen, keine Verfolgung von Juden als „Christusmörder“, keine „Probleme“ in Nordirland, keine „Ehrenmorde“, keine pomadigen Fernsehevangelisten im Glitzeranzug, die leichtgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen („Gott will, dass ihr gebt, bis es wehtut“). Stellen wir uns vor: keine Zerstörung antiker Statuen durch die Taliban, keine öffentlichen Enthauptungen von Ketzern, keine Prügel auf weibliche Haut für das Verbrechen, zwei Zentimeter nackte Haut zu zeigen.“ Bereits bei diesen Worten hatte Dawkins mich völlig. Ich war wie gefesselt von diesem Buch.

Ich möchte an dieser Stelle auf eine langwierige Zusammenfassung des Inhaltes verzichten. Das haben andere vor mir bereits viel besser getan als ich es je könnte. Auch das Aufzählen von weiteren in meinen Augen besonders gut gelungen Passagen möchte ich verzichten, denn es gibt unglaublich viele in diesem Buch. Stattdessen möchte ich dieses Buch allen wärmstens ans Herz legen. Egal, ob gläubig oder nicht. Besonders aber auch denjenigen, die sich noch nicht ganz sicher sind, wo sie stehen. Meiner Ansicht nach, ist es unabdingbar, dass man sich mit den in diesem Buch aufgeführten Aspekten des Glaubens bzw. der Religion auseinandersetzt, um die Frage „Glaube ich an Gott?“ für sich wirklich und ehrlich beantworten zu können.

Dawkins schreibt flüssig, wortgewandt, präzise, bissig und humorvoll. An seinem Standpunkt lässt er keinen Zweifel.

Dawkins erntete für sein Buch natürlich nicht nur Lob, sogar aus den eigenen Reihen hagelte es Kritik. So mahnte Reinhold Leinfelder (Generaldirekt des Berliner Museums für Naturkunden 2006 – 2010), „Wissenschaft muss sich auf das begrenzen, was sie analysieren kann, sie darf nicht darüber hinausgehen“ (2). Selbst an der Seriosität Dawkins wurde gezweifelt. Der britische Zoologe Kurt Kotrschal sagte: „Kein Naturwissenschaftler, der seine Sinne beieinander hat, benutzt seine Wissenschaft, um zu belegen, dass es Gott gibt oder nicht. In der Wissenschaft geht es um testbare Hypothesen, die Existenz Gottes ist keine testbare Hypothese“ (1). Dawkins schlagfertige Antwort: „Die Gotteshypothese ist eine wissenschaftliche Hypothese über das Universum, die man genauso skeptisch analysieren sollte wie jede andere auch“ (2). An dieser Stelle verweist Dawkins dann oft auf die auch in seinem Buch beschriebene Parabel von Bertrand Russell, das Gedankenexperiment von der winzigen Teekanne im Weltall, so winzig klein, dass selbst das beste Teleskop sie nicht erkennen kann. Während es in Ordnung ist, die Existenz dieser Teekanne anzuzweifeln, selbst wenn sie sonntags als heilige Wahrheit verkündet würde, gilt die wissenschaftliche Prüfung als „unerträgliche Überheblichkeit der menschlichen Vernunft“, sobald wir die Teekanne Gott nennen (R. Dawkins, Der Gotteswahn).

Fazit:

Richard Dawkins Der Gotteswahn ist gewiss keine leichte Kost, dafür aber qualitativ und daher lohnend. Zu recht heißt es in der Beschreibung des Verlages: Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugend Position bezieht – brilliant und bei aller Schärfe humorvoll (3).

Diese Buch ist eine absolute Kauf- vor allem aber Leseempfehlung.



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(1) Kep/Pro (02.10.2007): Der Dawkins-Wahn: Wissenschaftler kritisieren „neuen Atheismus“. Unter: http://www.livenet.de/themen/wissen/schoepfungswissenschaft/136874-der_dawkinswahn_wissenschaftler_kritisieren_neuen_atheismus.html

(2) Peter Meroth und Hans-Hermann Klare (06.10.2007): Der Gotteswahn. Unter: http://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/richard-dawkins-der-gotteswahn-3264578.html

(3) Ullstein Verlag (o. J.): Der Gotteswahn. Unter: http://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/der-gotteswahn-9783548376431.html

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(Diese Rezension ist auch in meinem Blog veröffentlicht: http://www.diebilderfee.de/2017/09/buch-der-gotteswahn-von-richard-dawkins/)

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PhilippWehrlis avatar

Rezension zu "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins

Eine Kampfschrift für die Aufklärung
PhilippWehrlivor einem Jahr

‚Der Gotteswahn’ stand während Wochen auf verschiedenen Bestsellerlisten und das zu Recht. Es ist ein aggressives, provokatives Buch von einem militanten Atheisten (so nennt Richard Dawkins sich selber). Dawkins schreibt mit bissigem, scharfem Humor und er hinterlässt Verletzte, und zwar nicht nur solche, die es verdient hätten. Kann ein solches Buch ‚zu Recht’ auf den Bestsellerlisten stehen?

Die Neuen Atheisten, zu deren Kern ‚the four horsemen’ Richard Dawkins, Daniel Dennett, Christopher Hitchens und Sam Harris zählen, sehen sich als Gegenbewegung des religiösen Fundamentalismus. Sie lehnen auch die gemässigte Religion ab, weil diese dem irrationalen Glauben den Weg bereite. Religion und Naturwissenschaften seien unvereinbar, weil erstere auf blindem Glauben beruhe, während die Naturwissenschaften auf der konsequenten Forderung nach Evidenz basieren. Der blinde Glaube ermögliche Terroranschläge, Inquisition, Religionskriege und Hexenverbrennungen. Die Aufklärung als Gegenbewegung zum blinden Glauben habe uns dagegen Menschenrechte, Demokratie, Humanität und wissenschaftlichen Fortschritt gebracht, man denke nur an die moderne Medizin!

Auch als Atheist muss man dieser Analyse nicht zustimmen. Aber es ist wohl an der Zeit, genauer hinzuhören. Die Situation der Atheisten ist nämlich tatsächlich bemerkenswert. Einerseits sind die allermeisten Naturwissenschaftler Atheisten oder Agnostiker oder haben zumindest eine völlig andere Vorstellung von Gott, als die Durchschnittsbevölkerung. Gleichzeitig werden Atheisten in vielen Ländern diskriminiert. Das geht bis zur Todesstrafe in manchen arabischen Ländern. Aber auch in den sogenannt freien, säkularen USA werden Atheisten in manchen Staaten nicht als Zeugen zugelassen und bekennende Atheisten haben keine reelle Chance, in ein öffentliches Amt gewählt zu werden. Da müssen doch zumindest die Fragen erlaubt sein: Wie kommt es, dass in einer Gesellschaft, die bis in die hintersten Winkel auf Technologie und Naturwissenschaften basiert, Naturwissenschaftler ihr Weltbild verheimlichen müssen? Wie kann es sein, dass Menschen, die das Weltbild der Naturwissenschaftler teilen, in Wahlkämpfen massiv schlechtere Chancen haben?

Ist das gut, wenn unsere klügsten Köpfe ihr Weltbild verheimlichen müssen? - Bereits im 19. Jahrhundert konnte John Stuart Mill zu recht sagen: „Die Welt wäre erstaunt, wenn sie wüsste, welch grosser Anteil ihrer hellsten Zierde, derer, die selbst nach volkstümlichen Einschätzungen von Weisheit und Tugend am angesehendsten sind, der Religion ganz und gar skeptisch gegenüberstehen.“

Insbesondere bestreitet Dawkins, dass wir vor dummen Aussagen einen besonderen Respekt haben müssen, nur weil sie religiös sind. Er zeigt an einer Reihe von Beispielen aus der Bibel, wie grausam deren moralische Grundhaltung ist. Dabei ist sich Dawkins bewusst, dass viele Christen diese Geschichten nicht wörtlich, sondern symbolisch verstehen. Er gibt auch zu, dass es durchaus wertvolle Textstellen in der Bibel gibt. Daraus schliesst er aber, dass wir unsere Moral eben nicht aus der Bibel beziehen. Wir haben bereits ohne Religion ein Wissen über Gut und Böse. Und genau dieses Wissen verwenden gemässigte Gläubige, um geeignete Bibelstellen auszuwählen und andere weg zu lassen.

Nur wenige Gläubige werden z. B. die Geschichte vom Sündenfall wörtlich nehmen. Adam und Eva sind symbolisch zu verstehen. Die Kreuzigung aber ist für einigermassen gläubige Christen die Sühne der Erbsünde. Das bedeutet, wie Dawkins erklärt: „Um sich selbst zu beeindrucken, musste Jesus also gefoltert und hingerichtet werden, als stellvertretende Bestrafung für eine symbolische Sünde, begangen von einer Person, die gar nicht existiert hat?“

Ob es nötig oder schädlich ist, solch eine Ansicht als ‚dumm’ zu verspotten, mag jeder für sich entscheiden. Aber wenn die christliche Kirche derart verquere Ansichten über Schuld und Sühne hat, müssen wir dann ausgerechnet dieser Kirche in jeder Ethikkommission einen speziellen Platz reservieren? - Während gleichzeitig die Naturwissenschaftler mit ihrer Meinung zurück halten müssen, um dies noch einmal zu erwähnen!

Ist aber der Titel ‚Gotteswahn’ berechtigt? – Dawkins zitiert den Neurologen Sam Harris: „Für Menschen, die viele Überzeugungen ohne rationale Rechtfertigung haben, gibt es verschiedene Bezeichnungen. Sind ihre Überzeugungen sehr weit verbreitet, nennen wir sie ‚religiös’; ansonsten sagt man gern, sie seien ‚verrückt’, ‚psychotisch’ oder ‚wahnsinnig’. ...
Also sind religiöse Menschen zwar nicht generell geistesgestört, aber ihre Kernüberzeugungen sind es durchaus.“


Man spürt die Empörung, man spürt aber immer auch, dass die Empörung gar nicht so übel begründet ist. Wer sich ernsthaft für eine humanere Welt einsetzen will, sei dies nun mit oder ohne Religion, der muss sich solchen Fragen stellen. Richard Dawkins stellt solche Fragen mit ätzender Schärfe. Dafür gebührt ihm Dank.

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Richard Dawkins wurde am 25. März 1941 in Nairobi (Kenya) geboren.

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