Richard Dawkins Der Gotteswahn

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Inhaltsangabe zu „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins

»Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugend Position bezieht – brillant und bei aller Schärfe humorvoll. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Keine Objektivität, mit der Absicht, seine Leser zum Atheismus zu missionieren.

— Frank_Lindner
Frank_Lindner
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    Der Gotteswahn
    Frank_Lindner

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    „Ich wende mich gegen Gott, alle Götter, alles Übernatürliche, ganz gleich, wo und wann es erfunden wurde oder noch erfunden werden wird.“Richard DawkinsRichard Dawkins ist britischer Zoologe, theoretischer Biologe, Evolutionsbiologe und Autor populärwissenschaftlicher Literatur. In seinem Werk „Der Gotteswahn“ verteidigt Dawkins sehr leidenschaftlich seine Überzeugungen als Atheist und Anhänger der darwinistischen Evolutionstheorie. Er beginnt seine Ausführungen auch gleich mit dem Hinweis, dass er zu diesen Themen keine objektive Stellung beziehen kann und durchaus die Absicht hat, seine Leser zum Atheismus zu missionieren.Für Dawkins gibt es keinen Gott und der Glaube an Gott sei im Grunde auch nur eine Randerscheinung der Evolution. Alle biologischen Entwicklungen beruhen auf den Mechanismen der „natürlichen Selektion“ und brachten schließlich auch den Gottesglauben hervor, so Dawkins. Diese Entwicklung sei ein Ergebnis von Unwissenheit, welches sich mit zunehmendem Wissen und höherer Intelligenz relativiert. Der Autor bemüht dann auch eine ganze Reihe namhafter Vertreter aus Wissenschaft und Politik, um den Nachweis zu erbringen.Wenn jedoch auch der Gottesglaube ein Ergebnis der Evolution ist, sollte die Welt für Herrn Dawkins doch in Ordnung sein. Damit gesteht er doch auch diesem Phänomen einen natürlichen Ursprung und somit eine Daseinsberechtigung zu. Die weitere Entwicklung sollte er getrost der “natürlichen Selektion” überlassen können. Aber offenbar fehlt es dem Herrn Dawkins nicht nur an Gottvertrauen, sondern auch an Vertrauen in seine Evolutionstheorie.Dieses Buch ist leider nur ein weiteres Armutszeugnis der in unserer Gesellschaft ach so anerkannten und sogenannten Schulwissenschaften. All den Gläubigen Dummheit und Wahnvorstellungen zu unterstellen, ist nun wirklich nicht sehr wissenschaftlich. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir noch lange nicht verstehen und vermutlich auch nie verstehen werden. Das sollten wir uns demütig eingestehen und nicht so überheblich rumposaunen. Am allerwenigsten sollten das Wissenschaftler tun. Zumindest nicht jene, die tatsächlich an Wissen und Wahrheit interessiert sind.Das gleiche gilt natürlich auch für viele Religionsvertreter, die ebenso wie Dawkins, ihre Ansichten und Erkenntnisse dogmatisieren und die Menschen damit in ihrer Entwicklung behindern und in ihrer Freiheit einschränken.Leider ist Herr Dawkins nicht an Objektivität interessiert und bezieht mit seinem Werk daher eine sehr einseitige Sichtweise. So werden vornehmlich immer wieder die religiösen Auslegungen des Gottesglaubens mit all ihren Auswüchsen vorgeführt. Ganz klar, dass sich dem nichts Förderliches für die Entwicklung der Menschheit abgewinnen läßt. Doch nicht alle Gottesgläubigen gehen in die Kirche und schwören auf die Bibel. Es gibt auch jene, deren Bewusstsein sich tatsächlich weiterentwickelt. Gott sei Dank!Dennoch ist das Buch eine Empfehlung Wert. Prüfen Sie Ihren Glauben! Lesen Sie es!

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