Richard Dawkins Der Zauber der Wirklichkeit

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Inhaltsangabe zu „Der Zauber der Wirklichkeit“ von Richard Dawkins

Von Adam und Eva bis zu Gilgamesch: Richard Dawkins erzählt die Mythen der Menschheit und erklärt die wissenschaftliche Wahrheit, die hinter ihnen steckt. Seit jeher hat die Menschheit versucht, sich die rätselhafte Natur durch Mythen begreiflich zu machen. Auf den Herbst folgt der Winter, weil Hades, der Gott der Unterwelt, Persephone in sein Reich entführt hat und die blühende Natur mit ihr; in Wirklichkeit gibt es unterschiedliche Jahreszeiten, weil die Erdachse geneigt ist. Und die Welt entstand auch nicht, weil der indische Gott Vishnu seinem Diener Brahma ihre Erschaffung auftrug, sondern durch den Urknall. Dies beweist: So wunderbar die Mythen sind, weitaus spannender werden die Phänomene, wenn man sie wissenschaftlich betrachtet. Genau das tut Richard Dawkins, indem er die Wahrheit hinter den Rätseln erklärt. Ein faszinierendes, üppig illustriertes Buch, das den Zauber der Wirklichkeit feiert.

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    Der Zauber der Wirklichkeit
    merle81

    merle81

    26. December 2013 um 15:57

    Ein wahrhaft bezauberndes Wissensbuch für Jugendliche aber ebenso für den erwachsenen geneigten Laien, der mit dem Legeren Autorenstil etwas anfangen kann. Zwischen Mythos und Wahrheit werden wichtige Themen durch leuchtet. Zunächst immer auf Basis der Mythen und danach folgt in verstänlicher Sprache die wissenschaftliche Erklärungen beispielsweise zur Entstehung des Regenbogens, zur Evolution bis hin zu Wundern. Sehr lehrreiche Lektüre die keinesfalls lehrend daher kommt

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  • Die Wirklichkeit, die ganz reale Wirklichkeit kann tatsächlich zauberhaft sein, wenn sie so dargeste

    Der Zauber der Wirklichkeit
    fwieflorian

    fwieflorian

    13. April 2013 um 17:05

    Die Wirklichkeit, die ganz reale Wirklichkeit kann tatsächlich zauberhaft sein, wenn sie so dargestellt ist, wie in dem Buch von Richard Dawkins. Trockene Wissenschaft, ansonsten in Segmenten den Fachleuten, den Wissenschaftlern und denen, die die Fachausdrücke und Bezeichnungen verstehen, überlassen, wird hier den Laien fröhlich und in leicht verständlichen Häppchen serviert. Ein wunderbares Beispiel dafür ist die Erklärung dessen, was ein Atom ist. Nimm ein Stück Materie, halbiere das Stück, halbiere die so entstandenen Stücke, halbiere, halbiere ..... und das so lange, bis die Stücke zu klein sind, noch einmal halbiert zu werden. Dann hast Du ein Atom. Das heißt so, weil im alten Griechenland ein Schnitt tomos (τομοσ) hieß und a (α) eine Verneinung bedeutet. Ein Atom kann man also nicht mehr halbieren. Die Beschreibung der Schwerkraft oder eines Phänomens wie der Regenbogen machen aus trockener Wissenschaft eine spannende und interessante Lektüre. Hinzu kommt, dass das Buch mit genialen Zeichnungen und sehr schönen Fotos – zum Beispiel vom Weltraumteleskop Hubble geschossene Bilder – sehr vergnüglich anzusehen ist.   Nun ist Richard Dawkins ein bekannter Atheist und Religionskritiker. Sein Buch Der Gotteswahn ist weltbekannt. Auch Zauber der Wirklichkeit ist aus dieser Motivation heraus entstanden. Jedes Kapitel beginnt mit ganz unterschiedlichen Mythen, die sich die Menschen angesichts der für sie noch unerklärbaren Phänomene ausgedacht haben. Welcher Gott ist für den Wechsel von Tag und Nacht zuständig? Wie entstand der erste Mensch? Wie entwickelten sich die verschiedenen Sprachen? Für all das und noch mehr suchten die Menschen früher Erklärungen und entwarfen große und phantasievolle Szenarien, die Dawkins, ohne sie als verächtlich oder lächerlich hinzustellen, mit präzisen wissenschaftlichen Erklärungen zerpflückt. Da auch die Bibel mit ihren Wundergeschichten davon nicht ausgenommen ist, wird das Buch für manchen strammen Christen ein Ärgernis sein, für alle anderen, die das Denken vor den Glauben stellen, bedeutet es ein ungetrübtes Vergnügen, sich vom Zauber der Wirklichkeit einfangen zu lassen. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Zauber der Wirklichkeit" von Richard Dawkins

    Der Zauber der Wirklichkeit
    Primrose

    Primrose

    09. December 2012 um 15:45

    Was ist Zauber? Was ist Wirklichkeit? Wer war der erste Mensch? Und wie hat eigentlich alles angefangen? Diese Fragen und viele mehr werden in „Der Zauber der Wirklichkeit“ beantwortet. Wenn ihr mich fragt: Dieses Buch ist das beste Sachbuch, das ich je gelesen habe! Und ich lese ziemlich viele Sachbücher… Richard Dawkins stellt am Anfang von jedem Kapitel eine Frage, die er dann zunächst mithilfe von Mythen und Sagen verschiedener Kulturen durchleuchtet und dann die Antwort durch die Wissenschaft aufklärt. Dawkins‘ Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Er schreibt den Leser direkt an, zieht bildhafte Beispiele zu anderen Themen und bewirkt so, dass das Gelesene nicht sofort wieder vergessen wird. Wusstet Ihr schon, dass der Mensch im Grunde immer ein kleines bisschen in der Vergangenheit lebt? Oder wisst ihr, wie unser aller 185 000 000 Ur-Großvater aussah? Die Antworten sind in dem großartigen Kompendium zu finden, superinteressant erklärt und auch für Laien leicht zu verstehen. An manchen Stellen erklärt Dawkins die naturwissenschaftlichen Gesetze jedoch etwas zu genau, wie ich finde. So sind mir z.B. die Definitionen von „Aggregatzustand“ und „Atom“ durchaus bekannt und hätten nicht genauer erläutert werden müssen. Aber das hindert das Lesevergnügen keineswegs. Lieber zu viel als zu wenig erklärt! Und dann ist da noch die Aufmachung des Buches. Allein schon von der Optik her ist dieses Werk einfach ein Traum. Die vielen Illustrationen von Dave McKean sind richtig liebevoll und detailliert gemalt und erstellt. Man sieht dem Illustrator die Mühe an. Und sein Werk trägt Früchte! Die große Anzahl der kleinen und großen Bilder brachten mich beim Lesen des Öfteren zum Schmunzeln. Manche Bildchen verdeutlichen den Text und bilden eine unterstützende Funktion zum gedruckten Wort. Andere wiederum sind eigentlich unnötig, aber hübsch anzusehen. Wie soll ich dieses Werk von Dawkins zusammenfassend beschreiben? Lehrreich? Spannend? Großartig? Diese Begriffe umfassen Wert des Buches nur bruchstückhaft. Zugegeben, für 26,99 Euro ist es nicht gerade billig, aber verglichen mit seinem inhaltlichen Wert, lohnt sich diese Anschaffung allemal. Wer also nicht weiß, was er sich noch zu Weihnachten wünschen soll… ;-) „Der Zauber der Wirklichkeit“- ein zauberhaftes Buch.

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  • Rezension zu "Der Zauber der Wirklichkeit" von Richard Dawkins

    Der Zauber der Wirklichkeit
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. November 2012 um 10:49

    Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat vor einiger Zeit mit seinem Buch "Der Gotteswahn" eine heftige Diskussion ausgelöst, an der sich auch der Rezensent in vielen Rezensionen beteiligt hat. Er vertritt dabei einen aggressiven Atheismus und stellt alle Religionen in einem wahren Furor, der jeglicher intellektueller Redlichkeit Hohn spricht, unter den Generalverdacht des Wahnsinns. Das ist eine gefährliche, dogmatische und generalisierende Verurteilung aller Religionen, die mehr über den Autor aussagt und seine Probleme damit, als über das Thema selbst. Das 2008 erschienene Buch „Geschichten vom Ursprung des Lebens“, das in den USA schon 2004 veröffentlichte opus magnum von Dawkins allerdings behandelt dieses Thema überhaupt nicht. Sondern es geht in diesem wie ein wissenschaftliches Lesebuch zu lesenden Werk um eine komplette Darstellung seiner evolutionsbiologischen Forschungen, die sich immer wieder auf Charles Darwin beziehen. Es ist das erste Buch dieser Art, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch sprachlich und erzählerisch ansprechend einen weiten Kreis von an Naturwissenschaft interessierten Menschen anspricht. Die Geschichten, die Dawkins in diesem wunderbaren Buch erzählt, berichten alle von der großen Ehrfurcht vor dem Leben und sie belegen Darwins Theorie immer wieder. Nun hat er in einem anderen Format (DIN A 4) und mit vielen wunderbaren Illustrationen von Dave McKean versehen noch einmal ein evolutionswissenschaftliches Buch geschrieben, in dem er zeigen will, „dass die wirkliche Welt ihren eigenen poetische Zauber hat. Ich meine damit die Schönheit, die gerade deshalb so schön ist, weil sie wirklich existiert und weil wir verstehen, wie sie funktioniert. Der Zauber der Wirklichkeit ist weder übernatürlich noch ein Trick, er ist – ganz einfach- wunderbar. Wunderbar, weil er wirklich ist.“ Man spürt schon in diesen einleitenden Worten, wie Dawkins erneut gegen jegliche andere Deutung der Schönheit und der Wunder der Natur und der Schöpfung polemisiert. Immer wieder in einem sonst sehr schönen und verständlichen Buch sucht er mit polemischen und stellenweise ironischen Bemerkungen jede auch nur in Ansatz religiöse Bewunderung für den Zauber der Wirklichkeit zu unterbinden. Ich habe als Christ, der es für durchaus möglich hält, den Gottesglauben mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden und zu versöhnen, solche Stellen einfach überlesen und so ein großes Vergnügen gehabt an der Lektüre seiner verständlichen Darstellung sehr komplizierter Dinge. In insgesamt zwölf ungefähr gleich langen Kapiteln beantwortet er folgende Fragen: * Was ist Wirklichkeit? * Wer war der erste Mensch? * Warum gibt es so viele Tierarten? * Woraus bestehen die Dinge? * Warum gibt es Tag und Nacht, Sommer und Winter? * Was ist die Sonne? * Was ist ein Regenbogen? * Wann und wie hat alles angefangen? * Sind wir allein? * Was ist ein Erdbeben? * Warum geschehen schlimme Dinge? * Was ist ein Wunder? Das außergewöhnlich originell illustrierte Buch ist von seiner Verständlichkeit durchaus auch für Jugendliche geeignet.

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  • Rezension zu "Der Zauber der Wirklichkeit" von Richard Dawkins

    Der Zauber der Wirklichkeit
    sabatayn76

    sabatayn76

    26. November 2012 um 17:50

    'Es war noch nie nötig, sich auf Übernatürliches zu berufen [...].' Inhalt und mein Eindruck: In 'Der Zauber der Wirklichkeit' stellt Richard Dawkins Fragen wie 'Was ist Wirklichkeit? Was ist Zauber?', 'Wer war der erste Mensch?', 'Warum gibt es Tag und Nacht, Sommer und Winter?' und 'Wann und wie hat alles angefangen?' und beantwortet diese sehr verständlich und unterhaltsam. Ich kenne bereits einige von Dawkins' Büchern, in denen es dem Evolutionsbiologen stets gelingt, komplexe und komplizierte Sachverhalte sehr einfach zu erklären, doch hier ist ihm wirklich ein Kunststück gelungen. 'Der Zauber der Wirklichkeit' ist sehr aufwändig illustriert und anhand der einzelnen Fragen erklärt Dawkins Themen aus Physik, Biologie, Chemie, Geologie, Astronomie etc. für junge Leser. Dabei macht die Lektüre stets Spaß, auf jeder Seite findet man Dinge zum Staunen, zum Wiedererkennen und zum Dazulernen. Die anschaulichen Beispiele sorgen dafür, dass man alles verstehen kann, die Abbildungen machen das Gelesene noch klarer und nachvollziehbarer. Gefallen hat mir auch, dass der Autor zu jeder Frage erst 'Antworten' aus der Mythologie und aus Legenden bietet, bevor er auf wissenschaftliche Erklärungen eingeht. Mein Resümee: So ein Buch hätte ich mir als Kind gewünscht! Einfach großartig!

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  • Rezension zu "Der Zauber der Wirklichkeit" von Richard Dawkins

    Der Zauber der Wirklichkeit
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    12. November 2012 um 11:56

    Eine Reise durch die „Natur der Schöpfung“ Vorweg bemerkt ist dieses Buch rein oberflächlich betrachtet bereits wunderbar gestaltet. Sei es das Titelbild, das auf der linken Seiten den „Bund Gottes“ mit dem „Bundeszeichen des Regenbogens“ in ein aufgeschlagenes Buch hinein gibt ( als Hinweis auf die frühzeitlichen Erklärungsversuche der Menschen, deren mythische und symbolische Deutung der Natur und Wirklichkeit), während, wie durch das Buch „die „Erkenntnis“ eben) auf der anderen Seite Elementarteile, Strings, Atome „herausfliegen“. Was ist die „Natur der Sache“? Was ist die feststellbare Wirklichkeit, was sind die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und Zusammenhänge hinter „Wundern“, hinter den „schlimmen Dingen“ in der Welt. Wann und wie hat alles angefangen, wer war eigentlich der „erste Mensch“. Und was genau ist eigentlich ein Regenbogen, die Sonne, woraus bestehen die Dinge? Und schon aus der Aufmachung und den Themen, der Schrifttypen, der farbigen Unterteilung ergibt sich, zusammen mit den überaus gelungenen Illustrationen von Dave Mckean auch die Zielgruppe dieses Buches. Jüngere Heranwachsende bis hin zum jugendlichen Alters hat Dawkins im Blick. Wobei er das Wort „Zauber“ im poetischen Sinne benutzt und dies auch klarstellt. Denn eher „entzaubert“ Dawkins natürlich den ein oder anderen Mythos von Schöpfung, Weltgeschehen und Menschwerdung, rückt an die Stelle der alten Mythen allerdings tatsächlich den „Zauber“ der Wirklichkeit, in dem er die Schönheit der Dinge, vor allem die „Schönheit der Ordnung der Dinge“ immer wieder in den Vordergrund rückt. Dawkins vermeidet dabei in guter Weise eine zu starke „sprachliche Regression“. Obwohl er sich deutlich plastischer und einfacher ausdrückt als in vielen seiner anderen Bücher (und deutlich weniger polemisiert auch), formuliert er bei weitem nicht in einer „Kindersprache“, sondern durchaus sachgerecht. Durchaus also bedarf es eines konzentrierten Lesens für das im Blick stehende Alter der Zielgruppe, ohne diese Zielgruppe zu überfordern. Auch sprachlich ist das Buch somit gut angelegt. In fast entspanntem „Plauderton“, erwachsen bleibend, führt Dawkins in diesem Buch in die grundlegenden Erkenntnisse der Evolutionstheorie ein und lässt seinen Text und die vielfachen Illustrationen hierbei in bester Weise kooperieren. Vom „geknickten Lichtstrahl“ bis zur Bilderfolge über „Erbeben“, von der fast lehrbuchartig anmutenden Erläuterung und Darstellung der Atome und Moleküle bis hin zur fast „magischen“ Darstellung über die „Lebensgeschichte eines Sterns“, mit der Wesen, Geschichte und Funktion der Sonne plastisch in den Raum treten. Alles in allem ist „Der Zauber der Wirklichkeit“ ein sehr gelungenes, im Stil zurückhaltendes und fundiert „Was die Welt ist“ und vor allem, wie sie geworden ist, beschreibendes und darstellendes Buch, das hoch lehrreich ist, dabei aber bestens verständlich bleibt.

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