Richard Dawkins The God Delusion

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Inhaltsangabe zu „The God Delusion“ von Richard Dawkins

Presenting different arguments for religion, this book demonstrates the supreme improbability of a supreme being. It aims to show how religion fuels war, foments bigotry and abuses children.

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  • Ein interessantes und informatives Buch

    The God Delusion
    WildRose

    WildRose

    10. November 2014 um 16:02

    In seinem Buch "The God Delusion" beschäftigt sich Richard Dawkins hauptsächlich mit der Frage, ob es einen Gott gibt und ob die Theorie des "Intelligenten Designs" tatsächlich als "wissenschaftlich" bezeichnet werden kann. Schonungslos zeigt Dawkins auf, warum die Existenz eines Gottes extrem unwahrscheinlich ist, versucht sich auch an der Entkräftigung aller "Gottesbeweise" und erklärt, warum der Kreationismus eigentlich überhaupt nicht ernst genommen werden kann. Man merkt, dass Dawkins auf seinem Gebiet ein Experte ist; er erklärt auf sehr anschauliche und für Laien verständliche Weise, wie die "Evolution" funktioniert und warum die Evolutionstheorie viel befriedigender ist als die kreationistische Behauptung, ein "intelligenter Designer" habe die so unerklärlich komplexe Welt erschaffen. Zudem beschäftigt sich Dawkins mit der Frage, warum so viele gläubige Menschen intolerant gegenüber Andersgläuben bzw. Nichtgläubigen sind und warum die Religion für so viele schreckliche Grausamkeiten verantwortlich ist. Er geht zudem auf das Problem von Eltern ein, die Kindern den eigenen Glauben aufzwingen (die meisten religiösen Eltern erziehen ihr Kind dann ja auch nach ihren eigenen religiösen Überzeugungen, anstatt diesem die Wahl zu lassen) und zeigt auf, warum die Bibel (wobei er nicht nur das Christentum harsch kritisiert) nicht als Anleitung zum moralisch richtigen Handeln herhalten kann. Dawkins macht keinen Hehl daraus, dass er Religionen vor allem für irrational, fortschrittsfeindlich, intolerant, gefährlich und zerstörerisch hält. Dies mag den Leser anfangs schockieren - ich gebe zu, auch ich fand seinen Ton zunächst recht angriffslustig - ,doch dann stößt man in seinem Buch wieder und wieder auf schier haarsträubende Äußerungen von Gläubigen (bei denen es sich erschreckenderweise oft nicht einmal um Fundamentalisten handelt) und fragt sich: Wenn Leute sich aufgrund ihrer Religion zu den schlimmsten Beleidigungen hinreißen lassen und ihre Religion nutzen, um andere zu diskriminieren und zu unterdrücken, wenn Atheisten bedroht und drangsaliert werden und vor allem in Amerika immer noch eine weitgehend "gehasste und verachtete Minderheit" darstellen, warum darf man dann nicht auch offen und ehrlich seinen eigenen - atheistischen - Standpunkt darlegen und mit der Religion und all ihren Gräueltaten und Widersprüchen abrechnen? Aufgrund von Dawkins' biologischem Wissen waren die Kapitel des Buches, in denen er sich Darwins Erkenntnissen widmet, am interessanten und informativsten. Interessant war aber auch Dawkins' Beleuchtung von der Inhumanität und Grausamkeit, die sehr oft religiösen Dogmen entspringt. Den "Gottesbeweisen" widmet Dawkins sich zwar auch, doch er ist kein Philosoph, was seine Argumentationsweise deutlich werden lässt und teilweise ein wenig schwächt. Vielleicht hatte er sich hier auch ein bisschen zu viel vorgenommen. Insgesamt aber ist dieses Buch wahnsinnig gut gelungen und weiterempfehlenswert! Eines ist aber auch klar: Religiöse Menschen werden sich von dem Buch vor allem als "Schwachköpfe" beleidigt fühlen. Richard Dawkins macht sich in streng gläubigen Kreisen nicht beliebt mit seinem Buch. Sogar manche Atheisten werfen diesem sehr selbstbewusst wirkenden Wissenschaftler Arroganz und Gehässigkeit vor. Tatsächlich wäre ein vollkommen objektiver Ton auch für mich angenehmer gewesen, denn das hätte das Buch sogar noch ein Stückchen genialer wirken lassen. Religionskritik ist durchaus berechtigt, aber man muss sich eben fragen, welche Strategie die geschickteste ist: Ein emotionaler Schreibstil zeigt zwar, wie wichtig dem Autor sein Anliegen ist, führt andererseits aber zu mangelnder Objektivität und kann sehr belehrend bzw. überheblich wirken. Nichstdestotrotz gelingt es Dawkins in seinem Buch meistens, solide Begründungen für seine Ansichten darzulegen und den Leser mitzureißen, sofern er bereit ist, Neues dazuzulernen und religiöse Dogmen in Frage zu stellen. Ich war nicht immer mit ihm einer Meinung, finde sein Werk aber nichstdestotrotz äußerst wichtig und sachlich insgesamt ziemlich überzeugend.

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  • Rezension zu "The God Delusion" von Richard Dawkins

    The God Delusion
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2009 um 12:52

    Geniales Buch! Dawkins führt seine Ideen weiter. Dawkins erklärt uns, warum es höchstwahrscheinlich keinen Gott gibt und inwiefern Religion für eine Gesellschaft hinderlich oder gar gefährlich sein kann. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert: die ersten vier Kapitel behandeln die naturwissenschaftlichen (Physik und Biologie) Aspekte. Weitere Kapitel setzen sich mit geisteswissenschaftlichen (Psychologie) Themen auseinander. Dawkins hat einen unvergleichlichen Schreibstil und sein leicht offensiver Unterton, gemischt mit einer (wirklich kleinen) Prise Humor ergeben eine der besten Lektüren, die ich in vergangenen Jahre hatte.

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