Richard Doetsch Die dreizehnte Stunde

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Inhaltsangabe zu „Die dreizehnte Stunde“ von Richard Doetsch

Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind ? denn eigentlich sollte Nicholas? Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. "Ihre Frau ist nicht tot", sagt er. "Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden." Der Countdown hat begonnen ...

Interessanter Plot, wenig spannend, braucht viel Konzentration

— DerUnfertigeRoman
DerUnfertigeRoman

Ein spannender und durchdachter Zeitreisethriller, der einen gut unterhält.

— bookvamp
bookvamp

Tolle Idee, sehr spannend doch leider viele Wiederholungen, die mich etwa genervt haben :(

— Buecherlinchen
Buecherlinchen

Prima ausgedacht, packend geschrieben.

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  • Schöner Zeitsprungthriller

    Die dreizehnte Stunde
    bookvamp

    bookvamp

    28. June 2017 um 17:56

    Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und es hat mich auch dazu bewogen, dass Buch genauer anzuschauen. Inhalt: Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind ? denn eigentlich sollte Nicholas? Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. "Ihre Frau ist nicht tot", sagt er. "Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden." Der Countdown hat begonnen ... (Klappentext) Meine Meinung: Für mich ein sehr gelungener Thriller mit einer gut durchdachten Story. Als Leser begleitet man Nicholas Quinn wie er versucht den Mord an seiner Frau ungeschehen zu machen. Dabei wird er immer zwei Stunden in die Vergangenheit zurück versetzt und erlebt die Stunde dann erneut. Schritt für Schritt kommt er so den tatsächlichen Ereignissen die zum Flugzeugabsturz und dem Tod seiner Frau geführt haben auf die Schliche. Allerdings scheint jede seiner Veränderungen auch wieder eine neue Wendung zu nehmen, die nicht immer so endet wie er es sich wünscht. Dadurch bleibt das ganze spannend und es kommen immer wieder neue Variablen in Spiel. Die Charakter finde ich sehr gut gelungen, sowohl Nick und seine Frau als auch die " Bösen" sind sehr gut dargestellt, so dass man in der Geschichte gefesselt bleibt. Es bleibt bis zum Ende spannend und selbst zum Schluss kommt es nochmal zu Wendungen die mich überrascht haben. Auch den Schreibstil finde ich gut, somit lässt sich die Geschichte sehr schön flüssig lesen. Fazit: Ein spannender und durchdachter Zeitreisethriller, der einen gut unterhält.

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  • Kampf gegen das Schicksal

    Die dreizehnte Stunde
    c_osterburg

    c_osterburg

    03. May 2016 um 19:49

    Kann man mit dem Wissen über bevorstehende Schicksalsschläge die Zukunft ändern? Nicholas Quinn erhält von einem Fremden die Chance, mittels einer goldenen Taschenuhr, die ihm zu jeder vollen Stunde einen Zeitsprung um 120 Minuten in die Vergangenheit gewährt, die Ermordung seiner geliebten Ehefrau zu verhindern. Dass allein das Wissen um die Zukunft bei Weitem nicht ausreicht, die Ereignisse in genau dieser Zukunft zu verhindern, erfährt Nick auf schmerzliche Weise ein ums andere Mal, nachdem er in der Zeit zurückgesprungen ist. Denn das Schicksal ist geschmiedet aus vielen einzelnen und schmerzhaften Gliedern, die mit dem Tod seiner Frau in direktem kausalen Zusammenhang stehen. Egal, wie er sich auch bemüht, im Ergebnis steht immer wieder der Tod seiner Liebsten, wenn er nicht zudem noch wider Willen andere Freunde und Bekannte zusätzlich in den Tod reißt. Verzweifelt muss Nick immer wieder neue Erkenntnisse in seine Bestrebungen mit einbeziehen, seine Pläne über den Haufen werfen und sich einem kaltblütigen Gegner stellen. Die Lösung setzt sich Zeitsprung für Zeitsprung wie ein schreckliches Puzzlespiel zusammen. Fazit: Ein wahnsinnig spannendes Buch, rasant, actiongeladen, mit überraschenden Wendungen und immer wieder neuen Erkenntnissen und Problemen. Es ist genau so schwer, das Buch aus der Hand zu legen wie das Schicksal zu ändern.

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  • großer Denkfehler, trotzdem riesen Lesevergnügen!

    Die dreizehnte Stunde
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    17. December 2015 um 15:28

    Nicholas Quinn wird zu Beginn des Buches von der Polizei verhört, da er des Mordes an seiner Frau beschuldigt wird. Julia, seine Frau, wusste angeblich, warum das Flugzeug mit 212 Menschen an Bord, abstürtzen sollte, denn sie ist aus irgendeinem Grund kurz vor dem Start ausgestiegen. Plötzlich erscheint ein Mann im Verhörraum und gibt Nicholas eine goldene Uhr. Mit ihrer Hilfe kann er in der Zeit zurückreisen und immer jeweils eine Stunde erneut durchleben, bevor er wieder 2 Stunden in der Zeit zurückversetzt wird. Und das ganze 13 Stunden lang. Wird es Nicholas gelingen seiner Frau das Leben zu retten? Und wie hängt das alles zusammen? Nicholas Quinn bekommt etwas, was sich sicher jeder schon einmal gewünscht hat, er darf in der Zeit zurückreisen und versuchen etwas ungeschehen zu machen. Er darf Gott spielen. Doch so einfach, wie man sich das vorstellt, ist das nicht. Jedesmal wenn Quinn denkt, er hätte die Lösung, geschieht etwas anderes unerwartetes und man wird immer wieder an den Schmetterling erinnert, der in China mit den Flügeln schlägt und auf der anderen Seite der Erde einen Wirbelsturm auslöst. Es ist wirklich gut geschrieben, sehr spannend und man bekommt einen super Einblick in Quinns Gedanken, sodass man selbst schon fast verzweifelt und hofft, dass er es irgendwie schafft seine Frau am Ende zu retten. Es gibt jedoch einen riesigen Fehler in diesem Buch. Wenn Quinn in der einen Stunde seine Frau eventuell hat retten können, nutzt ihm das eigentlich garnichts, da er nach dieser Stunde wieder 2 weitere in der Zeit zurückreist und somit das, was er getan hat um seine Frau zuretten, noch garnicht geschehen ist, und er das gleiche wieder tun müsste. Man merkt also sehr schnell (wenn man ein bisschen logisch denkt), dass Quinn nur in der allerletzten Stunde wirklich eine Chance hat, seine Frau zu retten. Das hätte man vielleicht anders lösen sollen, z.B., dass er nichtmehr weiter in der Zeit zurückreist, falls er sie vor Beendigung des Countdowns rettet. Aber gut, sieht man über diesen Fehler hinweg und lässt sich einfach von der ansonsten grandiosen Geschichte treiben, kann man sich auf tolle Lesestunden freuen!

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  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway
    aba

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Über Virginia Woolf Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London geboren, wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Ihr Leben lang litt sie unter wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf; zusammen gründeten sie 1917 den Verlag "The Hogarth Press". Ihr Haus war ein Zentrum der intellektuellen "Bloomsbury Group". Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges und erneut bedroht von einer Verdunkelung ihres Gemüts das Leben. Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte bis zum 28.06.2013 auf folgende Frage: "Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird." Ein Roman an einem einzigen Tag. Kennt ihr noch einen Roman, der an nur einem Tag spielt (oder in einer Nacht)? Mir fällt natürlich "Ulysses" ein, der übrigens als Inspiration für "Mrs Dalloway" gedient hat. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht sind da auch wieder neue Lesetipps! Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke! Wichtig: Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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    • 363
  • Spannend und flüssig.

    Die dreizehnte Stunde
    mel_schulz

    mel_schulz

    15. April 2014 um 21:41

    "Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind ? denn eigentlich sollte Nicholas? Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. "Ihre Frau ist nicht tot", sagt er. "Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden." Der Countdown hat begonnen ..." _______________________________________________________________________________ Anfangs war ich sehr skeptisch. In der Zeit zurück wandern um Tote und Morde zu verhindern? Dann ein Hinweis des Autoren, dass alles seine Richtigkeit hat, dass die Seitenzahlen und die Kapitel rückwärts laufen, aber man von vorne anfangen muss.  Und ja, es muss so sein. Ich gebe zu es war verwirrend doch wenn man die ersten 2-3 Kapitel hinter sich hat, lässt es sich gut lesen. Man leidet mit Nicholas der immer wenn er glaubt, jetzt hat er es, taucht ein neues Problem auf. Man geht mit ihm in die Vergangenheit zurück und möchte ihm gerne helfen und kann nicht. Ist es doch der Leser, der versteht was er durch macht.  Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen, denn die Spannung ist ja da. Ich hätte vielleicht das ende nicht so schnell dargestellt, denn dass ist das einzige was mich wirklich gestört hat. Auf einmal war es zu Ende und es ging doch sehr, sehr schnell. 

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    • 2
  • Gute Idee, Umsetzung mangelhaft

    Die dreizehnte Stunde
    WildRose

    WildRose

    05. January 2014 um 09:31

    Eines vorweg: "Die 13. Stunde" ist durchaus ein lesenswerter Thriller, da die Handlung sehr spannend ist und das Buch sich äußerst flüssig liest. Die Idee, dass der Protagonist Zeitreisen macht und immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzt wird, ist nicht schlecht. Natürlich verliert das Buch dadurch stark an Glaubwürdigkeit, da es kein "reiner Thriller" ist - durch die Zeitreisen ist ein Teil davon eben Fantasy oder Sci-Fi. Doch jeder, der "Harry Potter" gelesen hat, weiß, dass auch Unrealistisches durchaus überzeugend dem Leser nähergebracht werden kann. Und genau da hapert es in "Die 13. Stunde". Vieles ist sehr unplausibel und der Autor scheint selbst nicht so genau zu wissen, wie er sich bestimmte Umstände erklären soll (z.B dass Nicholas manche Gegenstände auf seine Reisen in die Vergangenheit mitnimmt, andere aber nicht). Zudem soll Nicholas ja in die Vergangenheit eingreifen, doch es erscheint mir rätselhaft, dass er jedes Mal versucht, Julia zu retten, wo doch eigentlich nur die letzte, die dreizehnte Stunde, für ihr Überleben ausschlaggebend ist, egal wie oft sie zuvor schon umgebracht wurde. Auch die Uhr, die Nicholas das Zeitreisen erst ermöglicht, spielt in dem Buch eine weniger wichtige Rolle als erwartet. Es gibt keine gute Hintergrundstory zum Thema "Wie ist so etwas möglich? Wie funktioniert das?" Und genau das ist so schade. Ich hätte dem Roman gerne vier Sterne gegeben, doch da so viele ungeklärte Fragen bleiben, vergebe ich drei Sterne, denn fesseln konnte mich der Thriler ja doch.

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 14:33

    Buchkritik: Das 409-seitige Buch enthält 13 Kapitel und erschien im Original unter dem Titel " The thirteenth hour. Die Idee die hinter dem Buch steckt ist genial, so liest man die Geschichte sozusagen rückwärts, da die Kapitel und die Seitenzahlen rückwärts laufen. Die Umsetzung lässt jedoch ein paar Wünsche offen. Man muss nämlich sehr, sehr konzentriert lesen, um die genauen Zusammenhänge überhaupt zu verstehen, da die Geschichte sehr komplex ist. Am besten wäre es im Idealfall, wenn man das Buch in einem Rutsch durchlesen würde, dann würde man auf jeden Fall mit den doch enormen Zeitsprüngen, die die Geschichte enthält zurechtkommen. Ich hatte schon so meine Probleme das Ganze nachvollziehen zu können und immer auf dem Laufenden in der Geschichte zu bleiben, da ich teilweise nicht wirklich wusste, in welcher Zeitspanne ich mich gerade befand. Das hätte der Autor besser kennzeichnen können. Für meinen Geschmack klingt der Klappentext auch wesentlich spannender und rasanter, als die Geschichte an sich letztendlich war. Interessant ist es alle Mal und man möchte auch um jeden Preis wissen,wie es ausgeht, jedoch fehlt mir etwas das Mitreißende, die Faszination. Gerade das Ende an sich ist der größte Schwachpunkt meines Erachtens nach, das hätte noch um Einiges rasanter sein können. Nichtsdestottrotz hat es mr auf eine gewisse Art und Weise gefallen, da die Idee dahinter wirklich interessant und genial ist, was mir in dieser Art auch noch in keinem anderen Buch über den Weg gelaufen ist. Fazit: Von der Idee genial - bei der Umsetzung haperte es etwas. Ein wenig mehr Faszination und es wäre für mich ein Topbuch gewesen. So empfinde ich es lediglich als mittelmäßig. Note: 3

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    Disturbia

    Disturbia

    02. April 2012 um 11:17

    Das Buch wurde mir von meiner Lieblingsbuchverkäuferin empfohlen, wärmstens, weil "toll", so sprach sie. Manchmal hat sie einen verschrobenen, äußerst gewöhnungsbedürftigen Geschmack, der den meinen nicht immer trifft. Doch dieses Mal: Punktlandung! Ich muss zugeben, sobald es um Zeitreisen, egal, ob vorwärts oder rückwärts geht, komme ich leicht ins Schleudern und fürchterlich durcheinander, bis ich zum Schluss nur noch mit drei großen Fragezeichen über dem Kopf dasitze. Hier nicht! ---------------------------------------------------- . . . Nick Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Soll seine Frau umgebracht haben. Schließlich sind seine Fingerabdrücke - und nur seine - auf der Tatwaffe. Diese hat er zwar noch nie im Leben vorher gesehen, aber was tut das schon zur Sache. Nach einiger Zeit erscheint sein Anwalt, so nimmt die Polizei jedenfalls an und lässt ihn mit dem Kerl allein. Und dieser Typ ist nicht nur nicht Nicks Anwalt, nein, er macht ihm ein Angebot, das unglaublich klingt. Wenn er, Nick, die Möglichkeit hätte, den Tod seiner Frau zu verhindern,... Würde er es versuchen? Das Angebot annehmen? Was wäre der Preis? ------------------------------------------------- . . Das Buch ist unglaublich. Unglaublich spannend, unglaublich gut. Und ICH habe die Zeitreiserei verstanden! Es ist rückwärts geschrieben, man fängt also mit Seite 416 (so in dem Dreh) an und liest und liest und liest. Bei manchen Büchern bin ich zugegebenermaßen ein Diagonalleser, weil mich endlose Einzelheiten zur Wohnungseinrichtung und zum Wetter beispielsweise nicht interessieren. Das war hier nicht nötig. Alles ist so geschrieben, dass man sich in die Situation gebeamt gefühlt hat, es nie langweilig wurde. Empfehlung: Morgens anfangen, denn man kann es nicht weglegen, jedenfalls nicht für länger als eine Toilettenpause. Großartig! Ich bin gespannt, was Herr Doetsch noch für mich hat.

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    Residenz_Buchhandlung

    Residenz_Buchhandlung

    19. March 2012 um 12:02

    Nick wird wegen Mordes an seiner Frau verhaftet. Er weiß, daß er unschuldig ist, er liebte Julia, er hätte ihr nie etwas zu Leide getan. Doch die Beweise sind eindeutig: Seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe, einer Colt-Sonderanfertigung, die in seinem Kofferraum lag. Doch Nick hat diese Waffe noch nie in seinem Leben gesehen. Nick ist verstört und verwirrt. Da tritt ein fremder Mann ins Verhörzimmer und überreicht ihm einen Brief und eine Taschenuhr. Er eröffnet ihm, daß Nick eine Chance habe, seine Frau zu retten, wenn er nur innerhalb der nächsten Minuten das Verhörzimmer und die Polizeistation verlasse. Nick glaubt ihm kein Wort. Seine Frau ist definitiv tot, und eine Flucht erscheint ihm unmöglich. Doch es ist seine einzige Chance. Und so ergreift er sie. Und nun beginnt eine unglaubliche Jagd durch die Zeit. 12 mal erlebt Nick nun eine Stunde, die bereits vergangen ist: Er durchlebt eine Stunde, dann springt er 2 Stunden in die Vergangenheit und erlebt die vorhergegangene Stunde, springt wieder 2 Stunden zurück und erlebt eine Stunde und so weiter. In diesen Fristen muß er versuchen, das Leben seiner Frau zu retten. Was gar nicht so einfach ist, denn manchmal sind es gerade die Handlungen, die den Mord verhindern sollen, welche ihn überhaupt erst möglich machen. Jede Tat folgt nun ganz neuen Gesetzmäßigkeiten. das macht diesen Krimi zu einem herrlich verzwickt-verzwachten Gedankenspiel, einem Wettlauf - im wahrsten Sinne des Wortes - GEGEN die Zeit. Mich hat der Krimi absolut begeistert, weil er ein unglaubliches Tempo entwickelt und man ganz anders denken muß als sonst.

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    thenight

    thenight

    08. March 2012 um 05:51

    Ich verrate nicht mehr als in der Leseprobe; die man im Netz findet, schon zu erfahren war. Die Hauptfigur des Buches kann mithilfe einer magischen Taschenuhr in die Zeit zurück reisen und so versuchen das Leben seiner Frau zu retten, die erschossen wird für den Mord wird er verantwortlich gemacht. So weit so langweilig, wenn es denn so wäre wie in den meisten Zeitreiseromanen, der Held reist in die Vergangenheit er erlebt ein paar Abenteuer und rettet die Frau. Hier ist es ein wenig anders, er reist immer nur ein Stück weit zurück, und verändert jedes mal die Zukunft etwas anders, es ist ganz interessant zu sehen was im weiteren Verlauf geschieht, je nachdem was er unternimmt. Der Roman wäre ein Thriller mit leichtem Fantasyeinschlag wie es viele gibt, würde er eben nicht rückwärts laufen, das macht ihn lesens- und empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    bigchaos

    bigchaos

    03. January 2012 um 20:31

    Alles, was ein klassischer Krimi braucht, mit ein bißchen Magie von hinten aufgerollt ;)

  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    04. December 2011 um 17:57

    ein sehr interessantes buch, vor allem weil man merkt, wie die einzelnen handlungen das ergebnis verändern können. durch die reise zurück in der zeit und das wissen was "später" passieren wird, ist klar, dass versucht wird das schlimme ergebnis zu ändern, allerdings ist dann nichts mehr voraussehbar und nicht immer besser. gut geschrieben, spannend und auf jeden fall empfehlenswert!

  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    Winterzauber

    Winterzauber

    15. May 2011 um 11:49

    Ungewöhnliche Schreibweise, da Nick wenn eine Stunde vorbei ist, zwei Stunden zurückgeht, er muss versuchen die Mörder seiner Frau zu finden und auch so großen Einfluss auf die Zukunft zu nehmen, dass er noch größere Katastrophen verhindern kann !!!

    Mir hat das Buch jetzt nicht so gut gefallen, ein zu großes Durcheinander, aber interessant ist es auf jeden Fall.

  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    04. May 2011 um 10:24

    Nick ist mit seiner Jugendliebe seit Jahren glücklich verheiratet und nun sitzt er auf einem Polizeirevier und wird verdächtigt diese Frau ermordet zu haben. Sie wurde in seinem Haus umgebracht und die Waffe ist übersät mit seinen Fingerabdrücken. Als ein fremder Mann das Verhör stört und ihm die Chance gibt seine Frau zu retten, glaubt er anfänglich an einen schlechten Witz. Der Fremde gibt ihn eine goldene Uhr, einen Brief und den Hinweis bis 22.00 zu verschwinden. Punkt 22.00 taucht Nick in einen schwarzen Strudel ein und als er wieder zu sich kommt, ist es 20.15. Nach und nach wird ihm klar, dass er jede Stunde der letzten 12 Stunden rückwärts laufend noch einmal durchleben muss. Doch mit dem jeweils aktuellen Wissen und der Möglichkeit sich komplett frei in dieser Stunde zu bewegen. Nick setzt nun alles daran seine Frau vor diesem Mord zu beschützen und kommt dabei einem tödlichen Geheimnis auf die Spur. Die Ermordung seiner Frau hängt mit dem Flugzeugabsturz, der um 11.50 passiert ist zusammen. Kann er sogar beides verhindern??? „Die 13. Stunde“ ist ein Thriller, doch erinnert er auf den ersten Blick nicht an einen gewöhnlichen Thriller. Das Buch beginnt mit dem 12 Kapitel und Seite 409. Genau wie der Protagonist Nick erlebt der Leser die letzten 12 Stunden. Seine erste Zeitreise bringt ihn zurück zur Stunde 20.00. Mit jeder vollendeten Stunde geht es eine Stunde weiter zurück. Der Vorteil von dieser ungewöhnlichen Erzähl-Methode ist, dass der Leser immer nur Stück für Stück Details erfährt. Man fiebert mit dem Protagonisten und erlebt in einer Stunde die unglaubwürdigsten Geschehnisse. Kurz vorm Ende eines jeden Kapitels wird die Sache noch etwas komplizierter, als sie vorab schon dargestellt wurde. Neue Zusammenhänge werden sichtbar, neue Charaktere werden eingeführt oder ein anfänglich guter Plan geht schief. Dadurch kommt der Leser nicht wirklich zur Ruhe. Mit jedem neuen Kapitel baut sich mehr Spannung auf und die gesamte Tragbreite der Zusammenhänge an diesem Tag wird sichtbar. Zusammenhänge die man anfänglich nie für möglich gehalten hätte. Richard Doetsch zeigt mit diesem Werk sein ganzes Können. Schon von der ersten Seite an möchte der Leser nur noch wissen, wer für den Mord an dieser Frau verantwortlich ist. Mit jeder neuen Stunde wird der Protagonist Nick sympathischer und man möchte nur noch, dass er dieses tragische Schicksal von seiner großen Liebe abwenden kann. Der Autor hat Nick, seine Frau Julia und die Ehe so farbenfroh, liebevoll und authentisch geschildert, sodass sich der Leser mit diesem Schicksal verbunden fühlt. Den Detailreichtum, den Richard Doetsch bei seinen Figuren an den Tag legt, findet der Leser auch in vielen anderen Bereichen wieder. Zum Beispiel wird eine Leiche brutal und sogar leicht abschreckend bis ins die kleinste Kleinigkeit beschrieben, sodass das Kopfkino perfekt ist. Während nach und nach die Zusammenhänge immer deutlicher werden und der eine oder andere Leser schon weiß, wer für den Mord verantwortlich ist, kommt trotzdem keine Langeweile auf. Richard Doetsch baut immer wieder neue Wendungen und Details ein mit denen kein Leser gerechnet hätte. Wer hier das Buch aus der Hand legen kann, der mag definitiv keine Thriller. Einmal angefangen hat mich Richard Doetsch mit seinem Werk so gefesselt, dass ich es an einem Tag durchgelesen habe. Selbst der Schluss dieses Werkes konnte mich überzeugen.Oftmals stimmt der Anfang eines Werkes und der Schluss ist eher fragwürdig. In diesem Fall passt alles. Lediglich diese unnatürliche Art, wie es zu dieser neuen Chance kommt, fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, aber warum nicht. Aber welcher Mensch, der gerade einen lieben Menschen aus einem solchen Grund verloren hat, hat sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre, wenn er eine zweite Chance bekäme, um dessen Tod zu verhindern. Warum dieses Buch ab 20 Jahren empfohlen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ein Flugzeugabsturz, ein Einbruch und ein Mord werden etwas näher beschrieben und in einer packenden Handlung kombiniert. Ähnliche Bücher habe ich schon mit 16 Jahren gelesen. Ich könnte ja noch verstehen, wenn eine Empfehlung an Minderjährige nicht ausgesprochen worden wäre, aber 20 Jahre finde ich schon übertrieben, wenn man bedenkt das Filme wie „Final Destination“ zum Beispiel ab 16 Jahren sind. Auch wenn ich dies nicht nachvollziehen kann, kann ich mit Sicherheit meine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Wer spannende Bücher mit kombiniertem Inhalt und einem innovativen Inhalt mag, sollte sich dieses Buch kaufen.

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  • Rezension zu "Die dreizehnte Stunde" von Richard Doetsch

    Die dreizehnte Stunde
    Ayanea

    Ayanea

    Fugit irreparabile tempus Mit diesem lateinischen Satz, kann man dieses Buch wirklich am Besten beschreiben. Übersetzung: Es entflieht die unwiederbringliche Zeit. Hauptprotagonist ist Nick Quinn, der wohl den schlimmsten Tag seines Lebens erlebt. Seine Frau wurde erschossen, ein Flugzeug ist abgestürzt, er wird von der Polizei als Mörder fest gehalten und alles steht miteinander im Zusammenhang. Da erscheint ein Mann, der ihm eine Uhr gibt, mit dessen HIlfe er in der Zeit zurück reisen kann, um das Unglück ungeschehen zu machen und somit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Mit diesem Buch hat Herr Doetsch einen wirklich spannenden, interessanten Thriller geschrieben, der einen kaum Zeit zum Luft holen lässt. Besonders gelungen an diesem Roman sind die Kapitel und die Seitenzahlen die rückwärts laufen. Das suggeriert dem Leser wirklich unter Zeitdruck zu stehen und man fiebert mit der Hauptperson Nick mit. Jede Handlung hat Auswirkungen auf die Zukunft. So hat man doch zunächst das Gefühl das egal was Nick in die Hand nimmt, es immer auf das gleiche schreckliche Resultat hinaus läuft,nur anders verursacht. Generell wurde ihr die Thematik der Zeitreisen die aufgrund der Zeitparadoxon recht schwierig sind zu lschreiben, wirklich clever gelöst. So hat man das Gefühl, dass das Buch durchaus realistisch sein könnte. Die Spannung baut sich zum Ende hin immer mehr auf und spätestens ab den letzten 150 Seiten kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich unglaublich gut unterhalten gefühlt und hatte viel Spaß mit der 13ten Stunde. Ein Roman der durch seine besondere Aufmachung sicherlich im Gedächtnis bleiben wird. 5 Sterne für dieses Buch und die Hoffnung auf weitere gelungene Thriller von Herrn Doetsch.

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    LiesaB

    LiesaB

    29. April 2011 um 09:06
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