Richard Ebser Überlege gut!

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Inhaltsangabe zu „Überlege gut!“ von Richard Ebser

In dem Fachwerkhaus mit den Backsteinriegeln das mein Großvater 1902 erbaut hatte, lebten in der Nachkriegszeit Oma und Opa, meine Eltern, eine Tante, zwei Onkels sowie die Witwe eines gefallenen Onkels mit ihren beiden Kindern die 1941 und 1944 geboren wurden. Sie mussten ihre Wohnung in Kehl verlassen, nachdem die Franzosen eingerückt waren, jetzt fanden sie in unserem Haus eine Bleibe. Der Bruder meiner Oma mit Frau und Töchtern verloren beim Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 ihr Haus und wurden deshalb im Pfarrhaus, in der Nachbarschaft von unserem Bauernhof einquartiert. Wie meine Eltern oft erzählten, haben in unserem Haushalt teilweise 13 Leute gewohnt. Beim Essen saßen bis zu 17 Personen am Tisch! Aus heutiger Sicht ist es bewundernswert, wie das früher alles gemeistert wurde.Unsere Schule, damals noch Volksschule genannt, war in unserem kleinen Dorf in zwei Klassen unterteilt, die Unterklasse mit den Jahrgängen eins bis vier und die Oberklasse mit den Jahrgängen fünf bis acht. Im Klassenzimmer waren immer vier Jahrgänge die gleichzeitig von je einem Lehrer unterrichtet wurden. Die besten Schüler der oberen Jahrgänge wurden bei Bedarf als Aufpasser und Hilfskräfte eingesetzt. Als ich ungefähr acht Jahre alt war, machten wir eines Tages einen Lerngang, das war eine kleine Wanderung auf unserer Gemarkung. Wir sollten die Natur kennenlernen und hinterher das gelernte in einem Aufsatz verewigen! Der Lerngang war ja noch ganz in Ordnung, aber von Aufsatz schreiben hielt ich nicht besonders viel. Ich beendete meine kurze und aussagekräftige Ausführung mit dem Satz: „Es herrschte dichter Nebel, man konnte nicht viel sehen“. Das Schreiben wurde mit Griffeln auf Schiefertafeln geübt, später gab es dann die ersten Schulhefte die mit Bleistiften beschrieben wurden. Beim Schönschreiben wurden dann Federhalter benutzt, diese wurden in das Tintenfass in er Mitte der Schulbank eingetaucht. Die Tinte wurde immer wieder von den älteren Schülern nachgefüllt.

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