Richard Fasten

 3.6 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Moin, Das Lexikon des verbotenen Wissens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Fasten

Richard Fasten, Jahrgang 1966, wurde in Cham (Oberpfalz) geboren und studierte Geschichte, Philosophie, Archäologie, Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn. Er hat mehrere Sachbücher veröffentlicht und schreibt u.a. für radioeins sowie das rbb-Fernsehen. Richard Fasten lebt und arbeitet in Berlin und ruht sich in Vorpommern aus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Richard Fasten

Cover des Buches Moin (ISBN: 9783548285696)

Moin

 (51)
Erschienen am 11.04.2014
Cover des Buches Das Lexikon des verbotenen Wissens (ISBN: 9783426782316)

Das Lexikon des verbotenen Wissens

 (6)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Das letzte Gericht (ISBN: 9783861247319)

Das letzte Gericht

 (3)
Erschienen am 19.09.2019
Cover des Buches Küstenkoller (ISBN: 9783548285733)

Küstenkoller

 (3)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Das letzte Gericht (ISBN: 9783426781272)

Das letzte Gericht

 (1)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Von Klettverschluss bis G-Punkt (ISBN: 9783378010840)

Von Klettverschluss bis G-Punkt

 (0)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches Russisch Brot (ISBN: 9783834110015)

Russisch Brot

 (1)
Erschienen am 01.01.2006

Neue Rezensionen zu Richard Fasten

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Rezension zu "Das letzte Gericht" von Richard Fasten

Rezepte und Informationen in Einem
Tamileinvor einem Jahr

Das Cover

Ich finde das Cover sehr interessant. Es ist mal etwas Anderes und weckt im Betrachter trotzdem die Neugier. Durch die verschiedenen abgebildeten Promis, weiß man gleich, wessen letzte Mahlzeiten einen mindestens in diesem Bucherwarten werden. Auch finde ich die Aufmachung mit der Kellnerhand, die die Essensglocke anhebt, sehr cool gemacht.


Meine Meinung

Vorab kann ich schon mal sagen, dass dieses Buch viel mehr ist, als nur eine einfache Rezeptsammlung. Stattdessen bekommt der Leser die Möglichkeit zu jedem der 60 Prominenten mehr zu erfahren. Jeder Promi wird in Form einer kurzen Biographie näher beleuchtet, doch der besondere Fokus liegt dabei auf den letzten Mahlzeiten der jeweiligen Person. Wie kam es zur letzten Mahlzeit, sprich war es eine Henkersmahlzeit, wurde der Promi ermordet, gab es einen Unfall, ...?

Dieses Zusammenspiel war der Hauptgrund, warum ich mich für dieses Buch interessiert habe. Zugegeben, es ist schon etwas merkwürdig ein Buch zu kaufen/lesen, welches sich irgendwie um den Tod dreht, aber dann doch nicht direkt. Dennoch finde ich, dass das Buch überaus interessant ist, viele Neuigkeiten bietet und mich zudem noch unterhalten hat. Außerdem habe ich mir das ein oder andere letzte Gericht des Buchs markiert und möchte es bald nachkochen.

Es ist also nicht nur ein einfaches Kochbuch, von dem wir sicherlich alle genug Zuhause haben, sondern hat nebenbei noch einen informativen und unterhaltsamen Charakter. Aufgrund des angenehmen Schreibstils, der kurzen Kapitellänge (meistens sind es zwischen 4 und 8 Seiten) und der gut ausgewählten Prominenten war das Buch für mich ein sehr schönes Buch für Zwischendurch. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich in die Personen hineinzuversetzen und mir ist teilweise ganz schön das Wasser im Mund zusammengelaufen. Der große Vorteil ist, dass man es nicht am Stück lesen muss, sondern immer wieder auch für kurze Zeit zu dem Buch greifen kann - perfekt also für kurze Bus- und Zugfahrten.


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Rezension zu "Das letzte Gericht" von Richard Fasten

Leichte Lesekost
seschatvor einem Jahr

Das vorliegende Buch thematisiert recht kurzweilig die Todesumstände und letzten Speisen internationaler Berühmtheiten. Die Geschichten rund um das Ableben von Elvis, Kurt Cobain, Frank Sinatra, Lady Diana, Prince & Co sind oftmals recht tragisch, wohingegen das angeführte letzte Mahl die Stimmung meist zu heben weiß. Der Autor Richard Fasten hat speziell für die Rezepte, die jedes Kapitel beschließen, einen Koch engagiert. So kann der interessierte Leser jede "Henkersmahlzeit" einfach nachkochen. Mir hat vor allem der leichtfüßige, informative Sprachstil des Buchs gefallen. Pointiert und kenntnisreich schaut der vielseitig beschlagene Autor auf die prominenten Einzelschicksale, wobei man noch einiges Unbekanntes erfährt. 

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Rezension zu "Das letzte Gericht" von Richard Fasten

Für den Leser sehr bekömmlich
aus-erlesenvor einem Jahr

„Niemals geht man so ganz“, besangen so rührselig BAP und Trude Herr. Was bleibt von uns, wenn wir gegangen sind? Die Antworten muss jeder für sich selbst finden. Denn wie einer – sei er auch noch so prominent – in Erinnerung bleibt, hängt ganz von seinem Lebensstil ab. 
Bei John Belushi – Jake Blues aus dem ersten Blues-Brothers-Film – kann es gar kein anderes Gericht gegeben haben als verbotene Substanzen in noch verboteneren Mengen. Hätten seine Gäste – unter ihnen Robin Williams und Robert De Niro, die die Party jedoch sehr früh verließen - bei seiner letzten Party doch besser hingeschaut. Die Linsensuppe, die er vor dem tödlichen Cocktail, zu sich nahm, hatte wohl kaum noch Auswirkungen auf sein (Ab-) Leben. 
Das Bild von Che Guevara ist ein ganz anderes. Entschlossener, fast schon finsterer Blick – so prangt er mittlerweile auf T-Shirts. Das letzte Bild von ihm zeigt ein eingefallenes Gesicht, das so gar nichts von einem willensstarken Kämpfer mehr aufweist. Die Erdnusssuppe von Irma Canizares soll er als „Henkersmahlzeit“ geordert haben. Dabei wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Bedeutung diese Suppe für ihn haben wird. Denn die Verhaftung und der prozesslose Tod kamen so schnell und überraschend, dass Che maximal ahnen konnte, dass die Erdnusssuppe das Letzte sein wird, was er zu sich nehmen wird. 
Hätte John F. Kennedy vielleicht mehr als nur Toast, Marmelade, Butter, Schinken und weich gekochte Eier zum Frühstück gehabt, wenn er gewusst hätte, was im Laufe des 22. November 1963 in Dallas passieren wird? Oder John Lennon mehr als nur Corned beef auf Toast? Oder Prince Fischcremesuppe? 
Sie alle werden es nicht mehr preisgeben können. Denn sie alle sind im Olymp der Schönen und Reichen und Machtvollen. Richard Fasten – der Name allein verpflichtet schon zu einem Buch wie diesen – hat sich den Toten auf leisen Sohlen genähert. Nicht, um Ihnen letzte Geheimnisse und die eine oder andere kleine Anekdote zu entlocken, sondern um ihrem Tod eine Brise Nachhaltigkeit hinzuzufügen. Vom Glas Wasser über Haferschleim bis hin zum Brathendl liest man sich durch die Leidensgeschichte von Jesse James über Frank Sinatra bis hin zu Jimi Hendrix. So bunte war die Regenbogenpresse noch nie. Und schon gar nicht so unterhaltsam! Guten Appetit beim letzten Gastmahl der Promis von anno dazumal bis heute.

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