Richard Fasten Moin

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Inhaltsangabe zu „Moin“ von Richard Fasten

Provinz-Polizist Boris Kröger hat es nicht leicht. Kaum geschieht im beschaulichen Altwarp nahe der Ostsee mal ein Mord, schon steht das Dorf Kopf! Von wegen Sonne, Strand und glasklare Beweisketten: In Altwarp herrscht Anarchie! Oma Machentut terrorisiert mit ihrem Rollator die Straßen, der einzige Fischer im Dorf stammt aus den Bergen Anatoliens, eine Krimi-Autorin sucht Inspiration und stachelt die Dorfbewohner auf. Dabei hat Boris mit dem Mord an seinem ehemaligen Schulkameraden genug zu tun. Hier an der Fast-Ostseeküste ist die Welt wirklich nicht mehr in Ordnung. Aber die stolzen »Hinterküstler« haben noch immer jedem Wetter getrotzt!

Unterhaltsamer norddeutscher Küstenroman

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Mit viel Witz, Humor, Charme und trockenen Sprüchen... Unterhaltsames aber auch spannendes Lesevergnügen

— mareike91
mareike91

Fastostseeküstenroman mit viel Witz

— lisag
lisag

Unterhaltsamer Slapstick-Krimi

— scarlettomanu
scarlettomanu

Das war ma was was ich echt unterschätzt hatte ich hab mich weggelacht auf jeden Fall lesen

— Waldi1971
Waldi1971

Schon nach der ersten Seite hatte ich heftige Bauchkrämpfe! Total klasse und vollgeladen mit Witz und Humor.

— Vivi300
Vivi300

Skurrile Gestalten, viel Humor und ein überraschendes Ende machen diesen Roman zu einem echten Lesevergnügen...

— angi_stumpf
angi_stumpf

herrlich unterhaltsam, skurrile Figuren, chaotische Ereignisse und jede Menge Witz. echt empfehlenswert

— clair
clair

Ein humorvoller Krimi, der die Leserschaft spalten wird. Er führt uns in ein kleines Dorf beinahe an der Ostsee

— utaechl
utaechl

Ganz großer Spaß! Da will ich mehr von!

— tigerbea
tigerbea

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  • Für mich kein gutes Buch

    Moin
    Sagittaria

    Sagittaria

    26. January 2017 um 16:35

    Zum Inhalt: Polizist Boris Kröger fährt mit Tarek (Fischer mit Imigrationshintergrund) auf dem Fischkutter ins Haff hinaus um ihn von der Seekrankheit zu kurieren. Dort werden sie von einer Segeljacht ("fliegenden Holländer"), gerammt. Es ist kein Skipper an Bord, aber jede Menge Ratten und es fehlt das Beiboot. Wieder auf der Wache von Ueckermünde erscheint die Kriminalschriftstellerin Dora Pan. Sie möchte Kröger in seinem Dienst begleiten. Als eine Leiche gefunden wird, entwickelt Kröger Verschwörungstheorien. Seine Oma Machentut sorgt indessen für andere Probleme. Meine Meinung: Die ganze Geschiche ist lustig geschrieben. Leider trifft sie überhaupt nicht meinen Humor. Die Sprache ist seltsam, fast schon schrecklich an manchen Stellen. Ich habe mich eher durchgequällt durch dieses Buch. FürLeute die trotzdem interesse haben kann ich nur empfehlen eine Leseprobe zu lesen. Wenn der Still gefällt kann weiter lesen. Ich persönlich fand es nicht gut.

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  • Das beschauliche Altwarp steht Kopf

    Moin
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    18. December 2016 um 11:55

    In diesem Roman (oder Fastostsee-Küstenroman wie das Buchcover verrät) ist die zentrale Figur der Polizeimeister Boris Kröger, der für Recht und Ordnung in dem beschaulichem Ostsee-Ort Altwarp sorgt. Boris Kröger lebt im Kapitänshaus bei seiner Großmutter Machentut. Eines Tages erscheint die Kriminalautorin Dora Pan in Krögers Dienststelle mit der Bitte, die Polizeiarbeit in Altwarp begleiten zu dürfen da sie neue Inspirationen für ihren Roman benötigt. Kurz bevor Dora Pan in Altwarp angekommen ist, hat Boris Kröger die erste Leiche draußen im Haff. Die Leiche ist sein alter Schulfreund Volker Torlenzen. Seine Leiche bringt einige Unruhe in dem bisher ruhigen Altwarp. Allerdings bleibt es nicht bei der einen Leiche, die beinahe das alljährliche Haff-Fest zum Kippen bringen. Richard Fasten hat mit diesem Roman - der eher ein Kriminalromans ist - seinen ersten Fall von Polizeimeister Boris Kröger vorgelegt. Der Roman wird überwiegend aus der Ich-Perspektive des Boris Kröger erzählt, dessen Rolle souverän, locker und witzig erzählt wird. Hier liest man keinen trockenen langweiligen, sondern einen unterhaltsamen und lustigen Kriminalroman, der am Ende sogar für Überraschungen sorgt. Man darf mit einer oder mehreren Fortsetzung/en von Fällen des Polizeimeisters Boris Kröger hoffen. Insgesamt gebe ich dem (Kriminal-)Roman vier Punkte, weil ich bei diesem Roman zwar weniger spannend als erwartet, aber lustig skurill unterhalten wurde aufgrund der teilweise lustigen Dialoge (vorm allem von Oma Machentut und ihren Enkel Boris) und bildhaft dargestellten Figuren, die fast filmreif sind für einen Dorfkrimi a la Ruhrpottschnauze. Dieser Roman ist eine schöne Sommerlektüre für den Strand-Freibad-Balkon-Sommer-Urlaub.

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  • Lustiger Ostseeküstenklamauk

    Moin
    Guaggi

    Guaggi

    09. December 2015 um 14:26

    Bezeichnung, ist nicht nur lustig geschrieben, sondern auch spannend und sehr überraschend. Wir begleiten in einer Zeitspanne von Donnerstag bis Sonntag Polizeimeister Boris Kröger bei seinem Dienst in Altwarp. Dabei begegnen wir nicht nur skurrilen Situationen, sondern auch ausgesprochen markanten Persönlichkeiten. Jeder Protagonist ist mit einem besonderen Detail zu seiner Person ausgestattet und bleibt dem Leser so im Gedächtnis. Dabei scheint die Devise zu gelten, je verrückter je besser. Da begegnet uns ein Bürgermeister, der in seinem Garten in Hecken sitzt und Pfefferminzblätter mümmelt und eine alte Schulfreundin mit Kratern auf den Beinen. Ja charmant sind sie nicht gerade, die Altwarper, aber diese illustre Dorfgemeinschaft zieht einen einfach in seinen Bann und hält einen gnadenlos fest. Neben Kröger ist mir eindeutig seine Oma Machentut ans Herz gewachsen. Ich konnte mich einfach ihrem Charme nicht entziehen tun! Dieser Roman ist eigentlich mehr eine Komödie als ein Krimi, wobei man mit dem etwas absonderlichen Humor der Altwarper Dorfgemeinde schon zurechtkommen muss. Getreu dem Motto, veräppeln oder veräppelt werden, wird der arme Kröger scheinbar vom halben Dorf verulkt und auf die Schippe genommen. Es ist einfach immer wieder köstlich mitzuerleben wie der junge Polizeimeister versucht die Dorfidylle aufrechtzuerhalten und dabei einen Mord aufklärt. Wer einen spannenden Krimi erwartet ist hier falsch, aber Freunde des etwas anderen Humors kommen bei "Moin" mit Sicherheit auf ihre Kosten.

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  • Rezension zu "Moin" von Richard Fasten

    Moin
    tigerbea

    tigerbea

    22. June 2015 um 10:32

    Boris Kröger, der Dorfpolizist von Altwarp, mag sein beschauliches Leben in Altwarp. Doch es soll nicht so beschaulich bleiben. Während er mit seinem Freund Tarek auf dessen Kutter unterwegs ist, werden sie von einer herrenlosen Yacht gerammt. Doch so ganz herrenlos ist die Yacht nicht, sie ist besiedelt von Ratten. Als auch noch ein Nachbar verschwindet und die Schriftstellerin Dora Pan auftaucht, wird alles noch chaotischer. Und mitten in diesem Getümmel wird am Strand eine Leiche gefunden. Da das jährliche Hafenfest ansteht, wird die Leiche in Tareks Kutter auf Eis gelegt. Und es soll nicht bei der einen Leiche bleiben. Kröger hat somit alle Hände voll zu tun. Hier liegt ein absolut spaßiger Krimi vor. Der Humor ist einfach genial, nicht übertrieben oder auf die Dauer albern, sondern sehr gut in die Handlung eingebaut. Die Charaktere sind absolut liebenswert. Vor allem Oma Machentut, Krögers Großmutter, ist mit ihrem Grammatikfehler einfach umwerfend. Ich wüßte gar nicht, wer nun hier mein Lieblingscharakter sein sollte. Ich mag sie alle. Die Handlung ist halt typisch für einen humorigen Regionalkrimi. Die Spannung ist eher Nebensache, zwar vorhanden, aber hier spielt der Krimi eine eher nebengeordnete Rolle. Der Schreibstil ist locker und flockig, es macht riesigen Spaß mir Boris und Tarek auf Verbrecherjagd zu gehen. Leider liest sich das Buch dadurch allzu schnell und man möchte einfach mehr davon! Ich kann dies Buch allen empfehlen, die einen Krimi mit viel Humor suchen. Denn genau dies ist das Buch.

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  • Moin Ein Fastostseeküstenroman

    Moin
    lisag

    lisag

    15. April 2015 um 19:35

    Ich habe das Buch quasi verschlungen. Ich wollte es ehrlich gesagt gar nicht aus der Hand geben, so gut fand ich es. Die Geschichte um Kröger und seine etwas eigene Oma Machentut, Tarek der von seiner Verehrerin Plüschke gestalkt wird, der neue Freund von Oma Machentut der immer wieder das passende Zitat bringt und sämtliche Verschwörungstheorien zu den Leichen hat, der Bürgermeister der nicht nur Schwerhörig ist sondern auch alles durcheinander wirft, einfach alle kleinen Storys rund um die Leichen und das Leben von Kröger machen das Buch perfekt. Es ist witzig geschrieben und gleichzeitig spannend. Bis zum Ende hätte ich euch nicht sagen können, wer der Mörder ist und wieso die Männer sterben mussten. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die das Ganze einfach abrunden und man kann sich das Ganze bildlich vorstellen, auch dank der kleinen Karte die vorne im Buch abgedruckt ist und die wichtigsten Stellen von Altwarp zeigt. Aber auch die Plüschke mit ihren „Fischreusen“ wie Oma Machentut die Netzstrümpfe von ihr nennt und alle anderen Personen konnte ich mir vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen.

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  • Ein Fastostseekrimi

    Moin
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    06. April 2015 um 15:21

    Eigentlich ist Kröger ein ganz normaler Dorfpolizist. Nicht viel los im Kaff an Küste. Sein bester Freund der einzige Fischer im Dorf kommt aus Anatolien.  Kröger lebt bei seiner Oma im Kapitänshaus und muss sich im Grunde genommen nur mit seiner Oma, deren Liebhaber und der Liebestollen Nachbarin, die auf seinen besten Freund Tarek steht, rumschlagen.  Doch eines Tages verschwindet ein Dorfbewohner. Bauer Hansen fällt tot um und eine bekannte Schriftstellerin taucht im Ort auf. Was das alles mit einer herrenlosen Yacht voller Ratten zu tun hat? Das weiß wohl nur Kröger oder aber der Mörder.  Genau so würde ich das Buch zusammenfassen wenn man mich über Moin ausfragen würde. Dieses Buch liest sich wie eine Kreuzung aus Dora Heldt und Krischan Koch. Dabei geht der Nerv-Anteil an die Charakter von Dora Heldt und der Humor-Anteil an Krischan Koch.  In diesem Buch wimmelt es nur so von Küstennebel, der Schnaps scheint eine ziemliche Rolle darin zu spielen oder der Autor ist ein Fan von dem gruseligen Anisschnaps, und "tun's". Soviel tuts tuts/ tuns wie es dort auf einer Seite gibt, das tut auf keine  Kuhhaut gehen. ;) Kein Wunder also das Oma Kröger nur Oma Machentut genannt wird.  Mein Fazit:  Um es auf den Punkt zu bringen. Netter kleiner humorvoller Krimi oder Urlaubslektüre. 4 von 5 Sternen.

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  • Krimi aus Deutschland

    Moin
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    04. November 2014 um 15:14

    Der Provinzpolizeimeister Boris Kröger fährt mit seinem Freund Tarek, Sommerseebär mit Migrationshintergrund,  auf dessen Kutter. Der Kutter wird von einer Yacht gestreift. Die Yacht wird von der Seenotrettung in den Hafen gezogen. Die einzelnen Passagiere sind einige Ratten. Doris Pan, Kriminalschriftstellerin, möchte für ihr neues Buch recherchieren  und begleitet Boris Kröger bei seiner Arbeit. Als ein Toter entdeckt wird, muss er versteckt werden um vorher das alljährliche Dorffest abhalten zu können. Meinung: Das Buch von Richard Fasten fängt spannend und humorvoll an, flacht aber immer mehr ab. Die Witze sind oft kitschig und der Polizeimeister macht nicht immer ein tolles Bild. Die letzten 50 Seiten zeigen dann doch noch ein überaschendes Ende auf. Fazit: Für mich hat das Buch leider nicht überzeugt, empfehle aber jedem, sich ein eigenes Urteil zu bilden

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  • tut man nicht machen, weissu

    Moin
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    21. September 2014 um 18:26

    Altwarp, ein beschauliches Städtchen fast an der Ostsee, ist eigentlich ein ruhiger Arbeitsplatz für Polizei Boris Kröger. Doch wie es mit dem Wörtchen eigentlich nunmal so ist, ändert sich das schnell, wenn ein Autor auf die Idee kommt, einen Provinzkrimi zu verfassen. Auf einmal wimmelt es nur so von Leichen und Kröger hat alle Hände voll zu tun. Dabei ist sein Leben aufregend genug. Er lebt mit seiner Oma Machentut, die Rollatorsex hat, unter einem Dach, muss sich plötzlich um eine berühmte Krimiautorin kümmern, die zwecks Recherchegründen in Altwarp Station machen tut ( meine Deutschschwäche erklärt sich bei Lektüre des Buches) und auch die anderen Dorfbewohner strapazieren ganz schön seine Nerven und scheinen ihn nicht ganz ernst zu nehmen. Oder wie erklärt sich sonst, dass man in die Kneipe fährt, weil man nach Alkoholgenuss nicht mehr so sicher auf den Beinen ist?   Moin ist ein Angriff auf unsere Lachmuskeln. Die Witze und Sprüche sind gewollt flach und man spürt regelrecht Krögers Not mit seinen lieben Nachbarn. Ich habe mich während des Lesens köstlich amüsiert. Die Figuren sind allesamt liebevoll entworfen und haben alle ihre besondere Schrulligkeit, dass sie einem einfach ans Herz wachsen müssen. Der taube Bürgermeister, der Pfefferminzblätter kaut, der anatolische Fischer, der, im Gegensatz zum Fischerenkel Kröger seefest ist, weissu, die Cellulitegeplagte, strassbesetzte Plüschke, sie alle sind so besonders, dass ich aus dem Lachen kaum rauskam. Die Story gerät dabei etwas in den Hintergrund, was aber keineswegs heißt, dass man sich langweilt. Die Figuren reißen das echt raus. Der versteckte Krimi wurde für mich aber erst wieder beim überraschenden Ende wichtig.   Provinzkrimis spalten die Leser. Dem Freund leichter, humorvoller Lektüre sind sie meist zu makaber und blutig und der Krimiliebhaber vermisst die typischen Krimielemente. Man muss schon einen speziellen Humor haben, um mit dieser Art von Büchern umgehen zu können.  Diesen Roman hätte man auch an Nordsee, direkt an der Ostsee oder sogar am Bodensee ansiedeln können, es hätte keinen Unterschied gemacht, weil die Eigenarten der Menschen, meiner Meinung nach, nicht mit den ortsbezogenen Eigenarten zusammenhängt. Mich hat das nicht gestört.

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  • Nicht wirklich spannend, eher unterhaltsam

    Moin
    Lerchie

    Lerchie

    16. August 2014 um 11:58

    Boris Kröger ist mit seinem Kumpel Tarek auf einem Segeltörn. Er hängt mit Seekrankheit über der Reling. Da kommt eine Yacht auf sie zu und rammt ihr Schiff. Tarek geht an Bord des fremden Schiffes, findet aber keinen Menschen sondern nur etliche Ratten. Er schiebt die Yacht Richtung Haff und kehrt mit Kröger zum Hafen zurück. Die Yacht wird vom Seenotrettungsdienst in den Hafen gebracht. Die Männer haben nur festgestellt, dass das Beiboot fehlt. Boris Kröger ist Polizeimeister im Kriminalkommissariat Anklam, Außenstelle Ueckermünde. Eigentlich sind sie zu dritt, doch heute ist er allein, denn seine Kollegen sind anderweitig beschäftigt. Er wird vom Bürgermeister von Claas Holthusen dem Bürgermeister von Altwarp gestört, der ihn unbedingt für ein Motorradballett auf dem Altwarper Dorffest begeistern will. Doch Kröger ist davon alles andere als begeistert und will sich überlegen, was sie tun könnten. Da kommt Doris Pan, die berühmte Kriminalschriftstellerin zu ihm ins Büro. Sie möchte ihm, zwecks Recherche, bei der Arbeit über die Schulter sehen, sagt sie. Kröger macht zur Bedingung, dass sie dafür etwas auf dem Dorffest vorführt, und sie erklärt sich bereit, aus ihrem Buch vorzulesen. Und so hat Kröger jetzt die Pan auf dem Hals. Es wird ein Toter gefunden und sogleich kommt Krögers Vorgesetzte, was überraschenderweise jetzt seine ehemalige Ausbilderin Simone Siebenhaar ist. In Krögers Bekanntenkreis kommt dann noch das Gespräch auf Bohrungen, die eine Gasfirma vornehmen lassen will, und auf die Gegner derselben. Kröger bekommt den Eindruck, dass der Tote, den er danach findet, und der einer der Gegner ist, etwas mit diesen Streitigkeiten zu tun hat. Als dann noch ein Gegner dieser Bohrungen tot aufgefunden wird, ist er vollends überzeugt. Und irgendwie misstraut er seiner Vorgesetzten, weil ihr Lebenspartner mit dieser Gasfirma zusammenhängt. .. Das Buch begann unterhaltsam, aber es nahm einfach keine Fahrt auf. Auch als die späteren Toten gefunden wurden, wurde es nicht spannender. Es blieb nur – ja einfach unterhaltsam. Erst ganz am Schluss ging dann die Post ab (ca. die letzten 60 Seiten) und das Ende war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Es ist eine ganz nette Unterhaltung für Zwischendurch und das spektakuläre Ende macht es leider auch nicht besser, denn schließlich betrifft das nur etwa 1/5 des ganzen Romans. Trotzdem würde ich gerne für das Ende einen halben Stern mehr geben, was leider nicht überall geht. Und vier Sterne sind zuviel, deshalb hier nur drei Sterne.

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  • Ein kurzweiliges Vergnügen !

    Moin
    numinala

    numinala

    03. August 2014 um 08:33

    Altwarp ist eine kleine Gemeinde, in der jeder jeden kennt (ob er will oder nicht). Der einzig aktive Polizist ist Polizeimeister Boris Kröger – der Kollege bereitet sich eher schon mal auf seinen Ruhestand vor, indem er sein Haus baut und dienstlich nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verbrechen des Ortes bestehen eigentlich eher daraus, dass nachts Autospiegel von mehreren Fahrzeugen abgebrochen werden. Bis Krögers bester Freund Tarek (aus Anatolien und der einzige Fischer am Ort, weissu) versucht, ihn von seiner Seekrankheit zu heilen mit einem schönen Ausflug auf seinem Kutter. Währen Kröger ausgiebig über der Reling hängt, werden sie plötzlich von einer Yacht gerammt – deren Besatzung nur aus ein paar Ratten besteht. Aber wo ist der Bootsführer? Kröger beginnt mit den Ermittlungen - also wegen der abgebrochenen Spiegel und natürlich auch wegen der ‚alleinstehenden‘ Yacht. Begleitet wird er dabei von der Kriminalschriftstellerin Doris Pan, die ihm aufs Auge gedrückt wurde. Sie möchte für Ihren neusten Roman recherchieren, wie Ermittlungen in einem idyllischen Dorf ablaufen. Unterstützung – oder so was – bekommt er natürlich auch. Von Tarek weissu. Von seiner Oma Machentut, die wirklich alles und immer machen tut oder auch andere machen tun lässt oder Tipps parat hat zum machen tun – (das tut schon uff machen beim lesen). Von Hermann Kirchner – Oma Machentuts Freund, mit dem sie auch Rollator-Sex praktiziert (was immer das auch ist) und der zu allem und jedem ein passendes Zitat kennt. Und auch der debile pfefferminzblattkauende Bürgermeister und Mandy Plüschke (mit dem schlimmen Cellulite-Beinen) sind dabei – jaja ob man will oder nicht :0) Fazit Die Fälle sind wirklich nicht schlecht und nehmen gern auch mal eine Wendung mit der man überhaupt nicht gerechnet hat. Allerdings sollte man nicht mit einem ernstzunehmenden Kriminalroman rechnen – das hättet Ihr nun nicht erwartet nech? Dafür aber mit einem kurzweiligen Vergnügen, das einen doch hier und da grinsen und sogar auflachen lässt – hat Spaß gemacht das Buch zu lesen ! Viele Grüße von der Numi

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  • Küstennebel am Oderhaff

    Moin
    Die-wein

    Die-wein

    17. June 2014 um 13:48

    Provinzpolizist Boris Kröger wird bei einer gemeinsamen Fahrt mit dem Fischkutter seines besten Freundes Tarek von einer herrenlosen Yacht gerammt. Als dann auch noch die erfolgreiche Krimi-Autorin Dora Pan im beschaulichen Altwarp am Oderhaff Inspiration für ihr neues Buch sucht, während die Dorfbewohner mitten in der Planung ihres alljährlichen Haff-Festes stecken, wird der ansonsten eher eintönige Alltag von Polizeimeister Kröger gehörig durcheinander gewirbelt. Am Anfang des Buches habe ich mich etwas schwer getan mit Oma Machentuts Satzaufbau und fand einige witzige Stellen schlichtweg überzogen. Da mir allerdings Polizeimeister Kröger mit seiner lässigen Art auf Anhieb sympathisch war und mir im Laufe des Buches viele weitere skurrile Charaktere begegneten, hat es mich dann doch positiv überrascht. Das Ende des Romans fand ich großartig und mit diesem Ausgang hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Alles in allem denke ich, dass es eine gute Lektüre für zwischendurch ist, sofern man die etwas unkonventionelle Polizeiarbeit hier mal etwas lockerer sieht und nicht ganz so ernst nimmt. In der Realität wäre vieles in dieser Form undenkbar, aber die schrägen Charaktere machen hier vieles wieder wett und lassen genügend Spielraum für eine Fortsetzung.

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  • Drei Leichen zum Fest.

    Moin
    makama

    makama

    05. June 2014 um 20:15

    Boris Kröger ist Dorfpolizist in einem kleinen Kaff an der Ostsee...Das große Dorffest steht bevor und es es fehlen noch einige Attraktionen... Gut, das ausgerechent jetzt die bekannte Schrifstellerin Doris Pan auftaucht, angeblich will sie sich Inspirationen für ihren nächsten Thriller holen. Ob sie da in dem Dorf mit seinen mehr als schrulligen Bewohnern richtig ist? Gleich zu Beginn wird der Kutter von dem einzigen Fischer gerammt, das Boot ist menschenleer aber voller Ratten..... DerSkipper ist spurlos verschwinden. Mehr passiert vorerst nicht und es dauert ewig, bis die erste Leiche auftaucht.... Der Schreibstil ist extrem gewöhnungsbedürftig und keiner der Protaonisten ist mir wirklich sympathisch. Am schlimmsten ist Oma Machentut mit ihrem fürchterlichen Deutsch... Wäre es kein Rezibuch gewesen, hätte ich abgebrochen.... Doch das Ende macht einiges wett, deshalb 2 recht knappe Sterne.

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  • Skurrile Gestalten und ein überraschendes Ende...

    Moin
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    27. May 2014 um 19:42

    Die Geschichte: Boris Kröger staunt nicht schlecht, als plötzlich die berühmte Krimi-Autorin Dora Pan in der kleinen Polizeiwache auftaucht. Eigentlich ist sie auf der Suche nach seinem Vorgesetzten, mit dem sie vereinbart hat, die Gesetzeshüter aus Recherchegründen eine Weile bei ihrer spannenden Arbeit begleiten zu dürfen. Doch dieser ist gerade schwer beschäftigt: beim Angeln – und Kröger soll ihm dringend ein paar Köderwürmer vorbeibringen, natürlich im Dienstwagen. In diese beschauliche Idylle passt natürlich kein Mord, doch genau mit einem solchen bekommt es Kröger bald zu tun. Der Bio-Bauer Hansen wird tot am Strand gefunden, eine seltene Abwechslung zu entlaufenen Hunden und gestohlenen Handtaschen, mit denen sich der Polizist normalerweise beschäftigt. Dora Pan wird derweil von Krögers Oma eingeladen, in deren kleinem Häuschen zu campieren. Das trägt nicht gerade zur guten Laune von Boris bei, genauso wenig wie eine Überraschungsgeburtstagsparty mit ungebetenen Gästen und ein Serientäter, der nachts die Außenspiegel von Autos zerstört. Und dann wäre da auch noch der nervige Bürgermeister mit seinen übertriebenen Vorbereitungen des bevorstehenden Dorffestes – und bald noch weitere Leichen, die leider so gar nicht in die idyllische Szenerie passen wollen und dringend beseitigt werden müssen. Meine Meinung: Der Schreibstil von Richard Fasten gefällt mir extrem gut und an Lachern fehlt es in diesem Buch sicher nicht. Als Krimi wurde das Buch ja nicht bezeichnet, sondern als „Ein Fastostseeküstenroman“, was also nicht unbedingt Spannung bedeuten muss. Tatsächlich geht es schon um die Lösung eines Kriminalfalles, aber der Humor steht meines Erachtens doch im Vordergrund. Besondere Spannung empfand ich nicht, allerdings auch niemals Langeweile. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was den Humor betrifft: über viele Szenen und Sätze musste ich wirklich lachen und mich fragen, wie einem so etwas nur einfällt. Wirklich prima geschrieben... allerdings haben mich manche Dinge irgendwann auch schon beinahe etwas genervt, wie z. B. die eigenwillige Ausdrucksweise der Oma „Machentut“. Das war stellenweise einfach zu viel für mich. Aber insgesamt kann ich das Buch nur loben, denn es hat mich bestens unterhalten und die Auflösung des Rätsels am Ende kam sehr überraschend und war trotzdem schlüssig. Raum für eine Fortsetzung wurde auch gelassen und diese würde ich auf jeden Fall wieder lesen wollen. Boris Kröger ist mir eigentlich recht sympathisch, ein nicht sehr ehrgeiziger, aber recht liebenswürdiger Kerl. Mit seiner Oma konnte ich mich leider aufgrund ihres nervigen „Sprachfehlers“ nicht so anfreunden, was doch eher schade ist. Doch nicht nur seinen Hauptprotagonisten haucht Richard Fasten echtes Leben ein, auch die vielen teils recht skurrilen Nebendarsteller werden gut beschrieben und wirken nicht blass. Fazit: Eine toll durchdachte Geschichte, die mit vielen skurrilen Personen und Einfällen überzeugt. Freue mich schon auf eine eventuelle Fortsetzung!

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  • humorvoller Ostseehaff-Krimi

    Moin
    utaechl

    utaechl

    21. May 2014 um 18:41

    Ein humorvoller Krimi, der die Leserschaft spalten wird. Er führt uns in ein kleines Dorf beinahe an der Ostsee, stellt uns sehr eigene Menschen vor und präsentiert einen Mordfall, dessen Lösung alle überraschen dürfte. Inhalt: Boris Kröger führt als Provinz-Polizist ein relativ ruhiges Leben und liebt es gar nicht, Stress ausgesetzt zu werden. Gerade ihn sucht sich die bekannte Krimi-Autorin Dora Pan aus, um sich für ihr nächstes Buch inspirieren zu lassen. Er gibt sein Bestes, um sie zu beeindrucken und von seinem langweiligen Alltag abzulenken. Wie die anderen Dorfbewohner kann auch er sich ihrem Charme nicht entziehen und lässt sich über seine Schulter schauen, als tatsächlich am Oderhaff ein Verbrechen geschieht und einer von ihnen vermisst wird. Setting und Stil: Richard Fasten entführt uns ins tiefste Brandenburg, ans Oderhaff. Das Dorf Altwarp und die umgebende Natur werden schön beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es dort aussieht und wie man dort lebt. Die Gegensätze von Provinz und Großstadt werden gut aufgegriffen und humorvoll verarbeitet. Insgesamt kommt der Humor nicht zu kurz und ich konnte sehr oft mein Lachen kaum zurückhalten. Im Verlauf des Buches werden dieses Momente zwar selten, bzw. wiederholt sich einiges, aber trotzdem liegt darin die Stärke des Buches, soweit man auf diese Art ziemliche deftigen Humors steht. Der Krimi wird aus der Ich-Perspektive Boris Krögers erzählt und so kann man hautnah aus Sicht des Provinz-Polizisten den Kriminalfall und die vielen drumherum gestreuten Begebenheiten erleben. Charaktere: Das Buch bietet eine Vielzahl an skurrilen und sehr eigenen Charakteren, die sich alle gut in die Geschichte einfügen. Da man der Geschichte durch Boris Krögers Augen folgt, muss man sich natürlich mit ihm und seinen Eigenheiten identifizieren können. Dies gelang mir ohne Probleme und ich war schnell mit ihm in seine Welt eingetaucht. Oma Machentut, bei der er immer noch lebt, und ihre rüstige Einstellung zum Liebesleben sind schon etwas Besonderes. Als Krimi-Fan kennt sie natürlich Dora Pan, die mit ihrem großstädtischen und charmanten Auftreten das Dorf auf den Kopf stellt. Und so geht es weiter bis zur kleinsten Nebenrolle, die wie alle anderen mit einer speziellen Eigenheit glänzen darf. "Normal" scheint in diesem Dorf ein unbekannter Zustand zu sein. Eine gelungene Mischung, die für viel Situationskomik sorgt und immer wieder für Überraschungen gut ist. Geschichte: Der Fall darf natürlich nicht zu kurz kommen, auch wenn das Dorffest irgendwie doch Vorrang hat. Eine ruhige Gegend sieht anders aus und so hat Boris Kröger einiges zu tun. Das aktuelle Thema Fracking darf nicht fehlen und die Verwicklung der Energiefirma ist nicht zu unterschätzen. Das Buch erzählt eine abgeschlossene Geschichte, die sich wie bei jedem guten Krimi erst auf den letzten Seiten auflöst. Sie ist eingepackt in eine äußerst humorvolle Handlung, die Fans des Humors gefallen, anderen vielleicht etwas zu übertrieben erscheinen wird. Fazit: Bei diesem Buch schwanke ich zwischen vier und fünf Sternen. Mir gefallen die Charaktere, die Krimihandlung, die skurrilen Begebenheiten und das Setting. Ich habe sehr oft gelacht, viel geschmunzelt und konnte mit dem Humor viel anfangen. Allerdings ließ dieses Humor-Feuerwerk im Verlauf des Buchs etwas nach und einiges wurde zu eher lahmen running gags. Ich habe auf jeden Fall erst mal wieder genug von Küstennebel gehört. Ich empfehle deshalb, dringend in die Leseprobe reinzulesen und sich vorher zu informieren, ob die Art des Humors zusagt. Ist dies der Fall, kann ich den Krimi uneingeschränkt empfehlen, alle anderen sollten vielleicht nach einem anderen humorvollen Regionalkrimi greifen.

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  • Provinzposse

    Moin
    c-bird

    c-bird

    18. May 2014 um 19:17

    Mit der Ruhe im beschaulichen Dorf Altwarp am Oderhaff ist es schnell vorbei. Dorfpolizist Boris Kröger befindet sich gerade auf einer Bootstour mit dem einzigen Fischer Altwarps, dem aus den Bergen Anatoliens stammenden Tarek. Plötzlich wird das Schiff von einer Jacht gerammt. An Bord befindet sich keine Menschenseele, dafür aber jede Menge Ratten. Was ist denn hier passiert? Und dann geschieht auch noch ein Mord. Eine geheimnisvolle Bande sorgt dafür, dass von den parkenden Autos die Außenspiegel abgebrochen werden. Zusätzlich fühlt sich Kröger noch von der berühmten Kriminalschriftstellerin Dora Pan genervt. Sie ist eigens aus Berlin angereist, um für ihr neues Buch zu recherchieren. Obendrein steht auch noch ein Dorffest an, da ist für Leichen sowieso keine Zeit… Jede Menge schräger Typen hat Richard Fasten hier kreiert, normal ist eigentlich keine der Figuren. Angefangen vom anatolischen Fischer, über einen ständig im Gebüsch Pfefferminz mümmelnden Bürgermeister, der aufgrund seines Alters nur noch jedes zweite Wort versteht. Oma Machentut, die Großmutter Krögers bekommt grammatikalisch keinen einzigen Satz richtig hin und über die Eltern Krögers legt man besser den Mantel des Schweigens. Durch das Buch ziehen sich jede Menge Gags und Witze, die anfänglich noch lustig sind. Doch irgendwann hat man sich daran sattgelesen und es wiederholt sich alles nur. Der Schluss hingegen ist sehr überraschend, wenn nicht sogar unverschämt gut. Das hat das Buch dann in der Wertung wieder nach oben katapultiert. Alles in allem eine Provinzposse, in die ein Kriminalfall gepackt wurde. Eher ein Buch zum Lachen und Entspannen, aber kein spannender Krimi. 

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