Richard Ford

 4 Sterne bei 283 Bewertungen
Autor von Kanada, Unabhängigkeitstag und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Ford

Richard Ford wurde am 16. Februar 1944 in Jackson, Mississippi, geboren. Er studierte an der Michigan State University zunächst Hotelmanagement und später Englisch. Nach seinem Studienabschluss unterrichtete er an einer High School in Michigan. Wegen seines großen Interesses an Literatur absolvierte er anschließend ein Studium des Kreativen Schreibens, welches er mit einem Master abschloss. Seine Erzählungen erscheinen in verschiedenen Zeitschriften. Für seinen Roman „Independence Day“ (im Deutschen: „Unabhängigkeitstag“) erhielt er 1966 den Pulitzer-Preis. Er lebt mit seiner Frau an der Küste von Maine.

Alle Bücher von Richard Ford

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Buchformat:
Cover des Buches Kanada9783423143097

Kanada

 (76)
Erschienen am 01.05.2014
Cover des Buches Unabhängigkeitstag9783423144421

Unabhängigkeitstag

 (35)
Erschienen am 22.09.2015
Cover des Buches Die Lage des Landes9783423144438

Die Lage des Landes

 (22)
Erschienen am 18.12.2015
Cover des Buches Der Sportreporter9783423142717

Der Sportreporter

 (23)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Rock Springs9783423145367

Rock Springs

 (14)
Erschienen am 11.11.2016
Cover des Buches Eifersüchtig9783446260832

Eifersüchtig

 (14)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Wild leben9783423144292

Wild leben

 (11)
Erschienen am 21.08.2015
Cover des Buches Zwischen ihnen9783446256804

Zwischen ihnen

 (10)
Erschienen am 09.08.2017

Neue Rezensionen zu Richard Ford

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Rezension zu "Canada" von Richard Ford

Das ist mir zu ausgewalzt.
Henri3tt3vor 8 Monaten

Das Buch hat 432 Seiten. Nach den ersten 43 Seiten (10%) war die Geschichte immer noch nicht wirklich losgegangen. Die ewigen Beschreibungen von Personen und Landschaften haben mich nur gelangweilt. An sich gefällt mir der Schreibstil von Richard Ford. Gäbe es eine Kurzfassung der Geschichte, würde ich sie gern lesen. Aber bitte nicht so ausgewalzt.

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Rezension zu "Wild leben" von Richard Ford

Drei Tage der Veränderung
Duffyvor 9 Monaten

Drei Tage im Herbst 1960. Joes Vater verliert seinen Job als Golflehrer und beschließt, sich den Helfern anzuschließen, die in der Nähe einen Großbrand bekämpfen. Jean, seine Frau, ist gegen diese Entscheidung und beginnt zeitgleich eine Affäre mit dem viel älteren Warren Miller. Joe lernt ihn bei einem Besuch in dessen Haus kennen und kommt nicht mit ihm aus. Als nach drei Tagen sein Vater wieder nach Hause kommt, hat Jean schon ein Appartement in einem benachbarten Wohnblock angezahlt und verkündet, dass sie sich trennen wird. Joes Vater unternimmt darauf eine unüberlegte und dumme Racheaktion gegen Miller.

Diese drei Tage erzählt Ford aus der Sicht des 16jährigen Sohnes, der hier erstmals mit Situationen konfrontiert wird, die sich außerhalb eines geregelten Familienlebens abspielen. Nicht als Handelnder, der Situationen mitentscheidet, sondern als Beobachter lässt er den Jungen erzählen, der gezwungen wird, sich den Begebenheiten zu stellen. Dabei muss er in kurzer Zeit Entscheidungen für sich selbst treffen, Zusammenhänge begreifen und seine Stellung innerhalb dieses Gefüges finden.

Ford hat hier einen großartigen Roman über das Erwachsenwerden geschrieben und eindringlich herausgearbeitet, dass das nicht ein Prozess ist, der über Jahre hinweg geschieht, sondern der auch ganz schnell gehen kann. Der Tausch der kindlichen Unschuld mit dem Widrigkeiten, die auch in so einem festen und eigentlich geschützten Familienzusammenhang auftauchen, setzt eine Masse neuer Gedanken und Revisionen frei, deren Wichtigkeit sich erst viel später herausstellt. Doch die neue Art zu denken, die Veränderungen in den Empfindungen eines heranwachsenden Jugendlichen lassen sich nicht verhindern, können für den Betroffenen zu einer ersten richtigen Prüfung werden. Und genau darum geht es in diesem Buch, das in der gewohnten Intensität Fords wieder zu einem Werk geworden ist, dass diesen Autoren zu einem der wichtigsten Schriftstellers der Gegenwart macht. Ein sehr gefühlvoller, aber auch meisterhaft komponierter Roman, der keine Seite zu kurz oder zu lang ist.

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Rezension zu "Kanada" von Richard Ford

Als Hörbi
Sunny225vor einem Jahr

Dell Parson, ein inzwischen 65-jährige Lehrer, erzählt uns von seinen Eltern, die im Jahre 1960, als er 15 Jahre alt ist, eine Bank überfallen und deswegen ins Gefängnis müssen. Seine Zwillingsschwester Berner haut ab und er wird von einer Freundin seiner Mutter nach Kanada gebracht. Der Ich-Erzähler, der sich für Schach und Bienenzucht interessiert, ansonsten aber die Ereignisse so nimmt wie sie kommen, lässt uns ruhig und nachdenklich daran teilhaben, wie es zu dem Banküberfall kam und was er in Kanada erlebt. Ich denke, ich hätte dieses Buch nicht beendet, wenn es mir nicht von dem einzigartigem „The Voice“ Christian Brückner vorgelesen worden wäre. So war es eine nette Unterhaltung auf dem Arbeitsweg, obwohl es mich viel mehr interessiert hätte, wie dieser passive Dell zum Lehrer werden konnte.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches KanadaundefinedD
Heute möchte ich euch zu einer Leserunde zu einem wahrhaft bildgewaltigen Roman einladen. "Kanada" heißt der neue Roman von Pulitzer-Preisträger Richard Ford für den wir zusammen mit dem Hanser Berlin Verlag 25 Testleser suchen. Der Autor ist ein wirklich wunderbarer Erzähler und nimmt uns in seinem Buch mit, das Leben und die Schicksale einer kleinen Familie kennen zu lernen.

Mehr zum Inhalt:
Illegaler Handel, ein Banküberfall, drei Morde - um nicht weniger geht es in Richard Fords sprach- und bildgewaltigem neuen Roman. Dells Eltern sind nach einem gescheiterten Banküberfall in Montana festgenommen worden; er selbst ist zu seinem Schutz nach Kanada gebracht worden. Nun trifft er dort in einem einsamen Städtchen auf eine merkwürdige Schar. Bei Arthur Remlinger kann er unterschlüpfen - doch der Besitzer eines heruntergekommenen Jagdhotels erweist sich als ein Mann mit dunkler Vergangenheit. Inmitten der überwältigenden Landschaft von Saskatchewan entfaltet sich die Geschichte einer schmerzvollen Passage in die Welt der Erwachsenen, wo es keine Unschuldigen geben kann.

--> Leseprobe zum Buch

Habt ihr Lust euch von Richard Ford und "Kanada" nach Saskatchewan entführen zu lassen? Wir vergeben 25 Testleseexemplare des Buches für die Leserunde, unter allen, die sich hier bis einschließlich 02. September 2012 dafür anmelden. Wenn ihr Spaß am Austausch mit anderen Lesern über das Buch habt, abschließend eine Rezension schreibt und genügend Zeit mitbringt, dann beantwortet einfach folgende Frage:

Stellt euch vor, ihr wärt in einem ganz anderen Land aufgewachsen! Wie anders könnte dann euer Leben heute aussehen? (Gern könnt ihr euch für die Beschreibung ein bestimmtes Land aussuchen!)


320 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Richard Ford wurde am 16. Februar 1944 in Jackson (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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