Richard Ford

 4 Sterne bei 362 Bewertungen
Autor von Kanada, Unabhängigkeitstag und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Richard Ford wurde am 16. Februar 1944 in Jackson, Mississippi, geboren. Er studierte an der Michigan State University zunächst Hotelmanagement und später Englisch. Nach seinem Studienabschluss unterrichtete er an einer High School in Michigan. Wegen seines großen Interesses an Literatur absolvierte er anschließend ein Studium des Kreativen Schreibens, welches er mit einem Master abschloss. Seine Erzählungen erscheinen in verschiedenen Zeitschriften. Für seinen Roman „Independence Day“ (im Deutschen: „Unabhängigkeitstag“) erhielt er 1966 den Pulitzer-Preis. Er lebt mit seiner Frau an der Küste von Maine.

Neue Bücher

Cover des Buches In einfachen Worten (ISBN: 9783446289505)

In einfachen Worten

(1)
Neu erschienen am 15.09.2026 als Gebundenes Buch bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Richard Ford

Cover des Buches Kanada (ISBN: 9783423143097)

Kanada

(83)
Erschienen am 01.05.2014
Cover des Buches Unabhängigkeitstag (ISBN: 9783423144421)

Unabhängigkeitstag

(39)
Erschienen am 22.09.2015
Cover des Buches Die Lage des Landes (ISBN: 9783423144438)

Die Lage des Landes

(28)
Erschienen am 18.12.2015
Cover des Buches Der Sportreporter (ISBN: 9783423142717)

Der Sportreporter

(29)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Frank (ISBN: 9783423145664)

Frank

(23)
Erschienen am 05.05.2017
Cover des Buches Eifersüchtig (ISBN: 9783446260832)

Eifersüchtig

(16)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Rock Springs (ISBN: 9783423145367)

Rock Springs

(14)
Erschienen am 11.11.2016
Cover des Buches Eine Vielzahl von Sünden (ISBN: 9783423146593)

Eine Vielzahl von Sünden

(13)
Erschienen am 31.08.2018

Neue Rezensionen zu Richard Ford

Cover des Buches Die Lage des Landes (ISBN: 9783827000651)
Lilli33s avatar

Rezension zu "Die Lage des Landes" von Richard Ford

Lilli33
Langweilig

Langweilig


Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Die vorherigen Bände der Frank Bascombe-Tetralogie sowie andere Romane des Autors sind bei mir schon einige Jahre her und nicht mehr allzu sehr in Erinnerung. So habe ich nun feststellen müssen, dass meine Bewertungen damals auch nicht gerade euphorisch ausgefallen sind. Glücklicherweise waren die Romane aber nicht so dick wie dieser hier. 


Über 680 Seiten, deren Quintessenz man gut und gerne in 200 hätte packen können, waren kein Lesevergnügen für mich. Ich habe mich von Seite zu Seite gehangelt, immer in der Hoffnung, dass mal endlich ein bisschen Spannung oder interessanter Inhalt aufkommt, aber nein!


Richard Ford schwadroniert (aus Sicht seines Protagonisten Frank Bascombe) über die Ehen, das Leben im Allgemeinen, Immobilienverkäufe und Prostatakrebs und bildet so die Lage des Landes ab. Dabei springt er hin und her, vor und zurück, reißt dieses an, denkt über jenes nach. Aber bei allem fehlte mir die Tiefe oder eine neue Erkenntnis, die mich irgendwie weiterbringen würde.


Die Tetralogie:

1. Sportreporter

2. Unanbhängigkeitstag

3. Die Lage des Landes

4. Frank


★★☆☆☆

Cover des Buches Der Sportreporter (ISBN: 9783423142717)
Josseles avatar

Rezension zu "Der Sportreporter" von Richard Ford

Jossele
Es passiert einfach nichts

Das Original dieses Romans von Richard Ford erschien 1986 unter dem Titel „The Sportswriter“. Der 38-jährige Sportreporter Frank Bascombe erzählt in der Ich-Form aus seinem Leben. Seine Schriftstellerkarriere hat er nicht weiter verfolgt, er hat mit X (so heißt die Frau wirklich in dem Buch) drei Kinder, wovon eines bereits wieder verstorben ist. Der Tod des Kindes hat auch zum Ende der Ehe geführt, er hat aber seit acht Wochen wieder eine Freundin, die Krankenschwester Vicky.

An Handlung passiert nicht wirklich viel und ich habe keinen Zugang zu den Protagonisten gefunden, schon gar zum Sportreporter. Ihre Verhaltensweisen konnte ich nicht nachvollziehen, sind mir schräg und unrealistische vorgekommen, angefangen bei Franks Besuchen bei einer Handleserin über die heimliche Beobachtung seiner Kinder oder der Ohrfeige, die Vicky Frank plötzlich gibt (rororo Tb, Mai 1991, S. 237) bis hin zudem Anruf bei seiner arabischen Ex-Geliebten während er sich auf der Heimfahrt zur Identifizierung eines toten Bekannten befindet (ebd., S. 394). 

Seltsam fand ich auch, dass alle Personen einen Namen haben, außer Franks Ex-Frau, die immer nur X genannt wird und das, obwohl das gegenseitige Verhältnis ja für geschiedene Partner nicht gerade schlecht ist.

Ein bemerkenswerter Absatz für einen Schriftsteller ist mir aufgefallen: „Ich hatte, auch wenn das damals keiner wusste, alles geschrieben, was ich zu schreiben hatte, und daran ist nicht auszusetzen. Wenn mehr Schriftsteller zu dieser Erkenntnis kämen, blieben der Welt viele schlechte Bücher erspart, und mehr Menschen – Männer wie Frauen – könnten fortan ein glücklicheres, produktiveres Leben führen. (ebd., S. 51)

Detroit, das der Reporter nebst Freundin bereist, stand zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches offensichtlich noch deutlich besser da als heutzutage und prosperierte dank der Automobilindustrie. Das fand ich ganz interessant

Ein Satz, mit dem der Ich-Erzähler die Ähnlichkeit einer Frau mit ihm selbst beschreibt, scheint mir das Buch fast in einem Satz zusammenzufassen: „Wir waren beide verrückt und verwirrt und suchten nur nach Möglichkeiten, irgendwie zurechtzukommen.“(ebd., S. 301) Zwei Sterne.

Cover des Buches Die Lage des Landes (ISBN: 9783423144438)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Die Lage des Landes" von Richard Ford

Tilman_Schneider
leider oft zu langatmig

Der neue Frod, leider nicht so grandios wie seine anderen. Frank Bascombe hat schon viel erlebt und erreicht und kennt viele Leute. Das ist glaube ich das große Problem, denn irgendwie trifft er sie alle wieder und redet und leider labert er meist nur. Viele Passagen sind viel zu langatmig und hätten eine Kürzung gebraucht.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Kanada
Daniliesings avatar
Daniliesing
Heute möchte ich euch zu einer Leserunde zu einem wahrhaft bildgewaltigen Roman einladen. "Kanada" heißt der neue Roman von Pulitzer-Preisträger Richard Ford für den wir zusammen mit dem Hanser Berlin Verlag 25 Testleser suchen. Der Autor ist ein wirklich wunderbarer Erzähler und nimmt uns in seinem Buch mit, das Leben und die Schicksale einer kleinen Familie kennen zu lernen.

Mehr zum Inhalt:
Illegaler Handel, ein Banküberfall, drei Morde - um nicht weniger geht es in Richard Fords sprach- und bildgewaltigem neuen Roman. Dells Eltern sind nach einem gescheiterten Banküberfall in Montana festgenommen worden; er selbst ist zu seinem Schutz nach Kanada gebracht worden. Nun trifft er dort in einem einsamen Städtchen auf eine merkwürdige Schar. Bei Arthur Remlinger kann er unterschlüpfen - doch der Besitzer eines heruntergekommenen Jagdhotels erweist sich als ein Mann mit dunkler Vergangenheit. Inmitten der überwältigenden Landschaft von Saskatchewan entfaltet sich die Geschichte einer schmerzvollen Passage in die Welt der Erwachsenen, wo es keine Unschuldigen geben kann.

--> Leseprobe zum Buch

Habt ihr Lust euch von Richard Ford und "Kanada" nach Saskatchewan entführen zu lassen? Wir vergeben 25 Testleseexemplare des Buches für die Leserunde, unter allen, die sich hier bis einschließlich 02. September 2012 dafür anmelden. Wenn ihr Spaß am Austausch mit anderen Lesern über das Buch habt, abschließend eine Rezension schreibt und genügend Zeit mitbringt, dann beantwortet einfach folgende Frage:

Stellt euch vor, ihr wärt in einem ganz anderen Land aufgewachsen! Wie anders könnte dann euer Leben heute aussehen? (Gern könnt ihr euch für die Beschreibung ein bestimmtes Land aussuchen!)


320 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Richard Ford wurde am 16. Februar 1944 in Jackson (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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