Richard Ford Kanada

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Inhaltsangabe zu „Kanada“ von Richard Ford

'Wir bekommen das Leben leer geschenkt. Für das Glück müssen wir uns schon selber was einfallen lassen.'

Illegaler Handel, ein Banküberfall, drei Morde – um nicht weniger geht es in Richard Fords lang erwartetem neuen Roman. Und inmitten der überwältigenden Landschaft von Sasketchewan entfaltet sich die Geschichte einer schmerzvollen Passage in die Welt der Erwachsenen, in der es keine Unschuldigen gibt.

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  • Rezension zu "Kanada" von Richard Ford

    Kanada

    kessi

    18. September 2012 um 11:46

    1956 ist die Familie von Captain Bev Parsons seit vier Jahren in den Örtchen Great Falls, Montana, wohnhaft. Er lebt dort mit Frau Neeva und seinen Kinder Berner und Dell die übrigens Zwillingen sind. Er verlässt die Armee und von da an versucht der Familienvater verschiedene Jobs und Gaukeleien. Die Mutter wollte eigentlich immer ein anderes Leben führen, doch hat sie sich irgendwie ihrem Schicksal ergeben, obwohl sie anscheinend des öfteren vorhatte sich zu trennen und mit den Kindern fortzugehen. Die Zwillinge können eigentlich unterschiedlicher nicht sein, was bei Zwillingen doch eher weniger der Fall ist. Die Story wird aus der Sicht von dem Hauptprotagonisten Dell erzählt. Er erzählt die Ereignisse die sich in seinem Leben ergeben haben sehr detailliert und ausführlich, so das immer wieder mal vom eigentlichem Geschehen abgewichen wird. Da seine Gedanken und Gefühle ebenso ausführlich geschildert werde, was nicht unbedingt verkehrt ist, zieht sich meines Erachtens die Geschichte in die Länge. Aber dies dient wohl des Verständnisses, um zu wissen warum Dell derjenige ist,der er heute ist. Nach dem Banküberfall seiner Eltern verschlägt es ihn nach Kanada. Dort lernt er Menschen kennen, die gut zu ihm aber auch nicht so gut zu ihm sind. Dadurch wird es ihm möglich gemacht, so zu werden wie er nun ist. Er war schon immer sehr wissbegierig im Gegenteil zu seiner Schwester. Sein Wissensdurst hat ihn soweit gebracht Lehrer zu werden. Auch eine kleiner Einblick, was aus seiner Schwester geworden ist wird noch erzählt. Wie ich schon am Anfang erwähnt habe, die beiden konnten unterschiedlicher nicht sein. Fazit: Das ist ein Buch was schon etwas tiefgründiger ist. Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Erzählstil, und ich musste die ersten hundert Seiten einen langen Atem aufbringen um weiter zu lesen. Doch dann fand ich Gefallen an dem Buch und hab es mit Freude zu Ende gelesen. Wer Richard Ford mag, dem wird auch dieses Buch gefallen.

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