Richard Ford Unabhängigkeitstag

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Inhaltsangabe zu „Unabhängigkeitstag“ von Richard Ford

Der vierundvierzigjährige Frank Bascombe ist kein Unbekannter: Wir kennen ihn bereits aus dem Roman ›Der Sportreporter‹, in dem er sympathisch, wortreich und um Orientierung ringend über sein Schicksal rä- soniert. Nach dem Tod seines Sohnes scheiterte seine Ehe, die Liebesverhältnisse, durch die er schlittert, sind kompliziert, das Verhältnis zu seiner Exfrau verfahren, der Kontakt zu seinen übrigen Kindern sporadisch. Der 4. Juli 1988, das ist der Tag, an dem Frank Bascombe alles richtig machen will: seine Freundin besuchen, sich um seinen Sohn kümmern – aber es kommt alles anders. ›Unabhängigkeitstag‹ ist ein gewaltiges literarisches Werk, ein Meilen- stein der Gegenwartsprosa, ein Roman, in dem das Leben eines Mannes und das Land Amerika, die gesellschaftspolitische Lage des Landes, ungemein plastisch eingefangen sind.

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  • Ein gewaltiges Meisterwerk

    Unabhängigkeitstag
    Duffy

    Duffy

    16. July 2016 um 17:01

    "Unabhängigkeitstag" ist der zweite Teil der Frank Bascombe-Trilogie. Doch um Missverständnissen vorzubeugen sei gesagt, dass man den ersten Teil nicht gelesen haben muss, um den zweiten oder dritten genießen zu können. Doch natürlich, wie in vielen ähnlichen Fällen, ist es nicht verkehrt.Nach seiner gescheiterten Ehe und dem Tod seines ersten Sohnes, sowie einem Aufenthalt in Frankreich ist Frank Bascombe zurückgekehrt und hat einen Job in der Immobilienbranche als Makler angenommen. Einen großen Teil seines Lebens verbringt er damit, dieses eben in den Griff zu bekommen und sich darüber im Klaren zu werden, mit welchen Mitteln er das bewältigen kann. Dabei ist er ehrlich zu sich selbst, versucht es zumindest und geht auch so mit seinen Mitmenschen um. Den 4. Juli 1988 hat er sich als Tag auserkoren, wo er alles richtig machen will. Er reflektiert über das gespannte Verhältnis zu seiner Ex-Frau und zu den Kindern, unterzieht seine nicht immer reibungslos verlaufenden Liebschaften einer Analyse und ist beseelt von der Aufgabe, einen möglichst geraden Weg zu finden, wie er in der Gesellschaft ohne Verlust der eigenen Anschauungen seinen Platz behaupten kann. Natürlich kommt es nicht so, wie er es sich ausgemalt hat.Richard Ford ist einer der bedeutendsten Gegenwartsliteraten und dieses Buch ist sein opus magnum, für das er zu Recht den Pulitzer-Preis erhalten hat. Sein Stil ist einzigartig und seine Fähigkeit, Gedanken und ihre Verläufe in Worte zu fassen und mit jedem Satz eine inhaltliche Aussage zu machen, ist bewundernswert. Er lässt nichts aus an dieser Figur Bascombe und stellt sie in den großen Zusammenhang Amerika und seiner Rolle in der Welt. Obwohl 680 Seiten lang, gibt es nicht eine Sekunde Langeweile, gerade auch der Konflikt mit dem Sohn Paul sorgt über eine längere Distanz für eine atemlose Spannung.Man muss sich auf dieses Werk einlassen, wer Krach und Action braucht, für den ist dieser Roman nichts. Es ist für den aufmerksamen und mitdenkenden Leser dafür ein Geschenk, diese Art Bücher werden heute nicht nicht mehr oft geschrieben.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway
    aba

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Über Virginia Woolf Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London geboren, wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Ihr Leben lang litt sie unter wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf; zusammen gründeten sie 1917 den Verlag "The Hogarth Press". Ihr Haus war ein Zentrum der intellektuellen "Bloomsbury Group". Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges und erneut bedroht von einer Verdunkelung ihres Gemüts das Leben. Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte bis zum 28.06.2013 auf folgende Frage: "Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird." Ein Roman an einem einzigen Tag. Kennt ihr noch einen Roman, der an nur einem Tag spielt (oder in einer Nacht)? Mir fällt natürlich "Ulysses" ein, der übrigens als Inspiration für "Mrs Dalloway" gedient hat. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht sind da auch wieder neue Lesetipps! Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke! Wichtig: Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Rezension zu "Unabhängigkeitstag" von Richard Ford

    Unabhängigkeitstag
    PaulTemple

    PaulTemple

    13. March 2011 um 15:37

    Der Leser begleitet den 44jährigen geschiedenen und vom Leben ernüchterten Immobilienmakler Frank Bascombe vier Tage lang im Juli 1988, dessen Höhepunkt ein Ausflug mit seinen Sohn darstellen soll. Frank ist geschieden, die Beziehung zu seinem Sohn ist eher instabil. Der sorgsam geplante Ausflug, der für Frank voller Erinnerungen, Einschätzungen und Sehnsüchten steckt, wird zu einen Aufbruch in die Selbstfindung. Richard Ford erzählt wieder einmal auf menschliche und ironische Weise - sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Unabhängigkeitstag" von Richard Ford

    Unabhängigkeitstag
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    04. September 2009 um 09:31

    Ford schildert auf den knapp 600 Seiten von "Unabhängigkeitstag" nur vier kurze Tage aus Sicht von Frank Bascombe, der auch schon Hauptperson des "Sportreporters" war. Frank plant einen Ausflug mit seinem Sohn im Teenageralter, erinnert sich, reflektiert und beobachtet und kann nichts dagegen tun, dass der Ausflug ganz anders verläuft als geplant. Fords Detailverliebtheit macht das Buch einerseits eindringlich, der Leser kann sich Bascombes Sicht auf die Dinge nicht entziehen, andererseits möchte man ihm auch manchmal zurufen "beweg Dich, handle, rede nicht nur!". Mich hat das Buch daher zwiespältig zurückgelassen, während ich erst noch stark mit der Hauptfigur mitempfunden habe, haben sich besonders die letzten 100 Seiten doch ziemlich gezogen. Aus meiner Sicht ein Buch für jemanden, der längere Zeit am Stück liest, ohne Unterbrechung und sich daher ganz in die Vorstadtidylle Bascombe hineinversetzen kann.

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  • Rezension zu "Unabhängigkeitstag" von Richard Ford

    Unabhängigkeitstag
    Rodia

    Rodia

    14. May 2009 um 13:30

    Ein wunderbares Buch, bei dem man am Anfang vielleicht die Geduld verliert, wenn man sich nicht auf Ford und seinen gemächlichen Stil einlässt. Obwohl nur wenige Tage geschildert werden, passiert unglaublich viel.