Richard Ford Verdammtes Glück

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Inhaltsangabe zu „Verdammtes Glück“ von Richard Ford

Der 30-jährige Quinn war in Vietnam und hofft, dass ihm nach schrecklichen Erlebnissen endlich das große Glück begegnet. Aber wie findet man das Glück in Oaxaca, Mexiko, einer Stadt, in der man zu Boxkämpfen geht wie anderswo ins Kino und wo Soldaten, Dealer, also Verlierer, zu Hause sind?

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  • Rezension zu "Verdammtes Glück" von Richard Ford

    Verdammtes Glück
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    03. January 2009 um 03:42

    Richard Ford, der große amerikanische Erzähler, hat sich in seinem Roman "Verdammtes Glück" für eine Thematik entschieden, die auf den ersten Blick so gar nicht zu seinem Werk passt. Vietnam, Drogen, Mord, Dreck und Mexiko. Was diesen Roman jedoch mit seinen anderen Romanen verbindet, sind seine Protagonisten. Es sind auf den ersten Blick für Ford typische Verlierer, wie der Vietnam Veteran Quinn, seine Frau Rae, ihr wegen Drogenbesitz inhaftierter Bruder Sonny und alle anderen, die in dem gottverlassenen mexikanischen Kaff von Richard Ford bis zum finalen Showdown durch die Hölle geführt werden. Ein Buch, dass sich spannender als jeder Thriller liest, geschrieben in glasklarer, großartiger schnörkelloser Prosa. Faszinierend ist, abgesehen von seiner beeindruckenden Figurenzeichnung und seiner meisterhaften Erzähltechnik, dass Richard Ford unter dieser Schmutzschicht eine berührende und untypische, unvergessliche Liebesgeschichte inszeniert. "Verdammtes Glück" hätte eigentlich alles, um ein Bestseller zu sein; warum es keiner ist, gute Frage. Wahrscheinlich einfach deshalb, weil "Verdammtes Glück" viel mehr als ein Bestseller ist...

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