Richard Francis Burton Persönlicher Bericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina 1853

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Inhaltsangabe zu „Persönlicher Bericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina 1853“ von Richard Francis Burton

Im 19. Jahrhundert war ganz Europa im Banne der Geographie. Die Faszination fremder Länder und Kulturen ließ die führenden Nationen im Erreichen von Triumphen wetteifern. Es war daher für den exzentrischen Burton nicht schwer, Geldgeber zu finden für die Reise zu den für Nicht-Muslime verbotenen heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina. Im April 1853 verließ Burton in Verkleidung England. Während der gesamten Reise war er akribisch darum bemüht, sich an die orientalischen Sitten anzupassen. Unter wechselnden Verkleidungen, darunter als wandernder Derwisch, erreichte Burton Kairo, wo er sich als britischer Untertan afghanischer Herkunft ausgab und erfolgreich als Arzt praktizierte. Seine umfassenden Sprachkenntnisse ermöglichten es ihm, an Disputen der theologischen Fakultät der Al-Ahzar-Universität teilzunehmen, denn ein religiöser Irrtum oder ein Verstoß gegen die orthodoxen Regeln in Mekka und Medina würden seine Verkleidung schnell auffliegen lassen. Doch reißerische Gerüchte über Mord an einem Mitreisenden, der ihn erkannt habe, kursierten schnell bis nach Europa. Am 25. Juli 1853 erreichte die Karawane Medina. Burton erkundete und beschrieb ausführlich die Stadt und alle religiösen Riten, an denen er teilnahm. Doch bei aller Verkleidungskunst war es vor allem seinem Reisegenossen und Freund Muhammad Al-Basyuni zu verdanken, dass der Engländer das Innere zahlreicher Heiligtümer sehen und alle Riten des Hadsch vollziehen konnte - Eine Sensation ohnegleichen.
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