Richard G. Buzzi Der zweite Tod des Che Guevara

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Inhaltsangabe zu „Der zweite Tod des Che Guevara“ von Richard G. Buzzi

Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der Revolutionär aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Verzweifelt versucht er der Welt zu erklären, dass Ernesto Che Guevara noch am Leben ist. Im Land seines erklärten Todfeindes versucht Che schließlich seine Revolution erneut zu entfachen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er sich der militanten Bewegung „American Indian Movement“ anschließt. Doch das Schicksal wendet sich erneut gegen ihn. Als alter Mann begegnet Guevara dem Banker Greg Norman, der seinem Leben noch einmal eine dramatische Wendung gibt.

Wenig authenische NAcherzählung über das Leben des Comanante Ernesto Che Guevara

— widder1987
widder1987

Spannend, interessant geschrieben und sehr lehrreich für diejenigen, die Che nicht kennen.

— Kaito
Kaito

Gelungene Mischung aus Fiktion und Wahrheit - manchmal sogar zu gelungen....

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Vielschichtiges Geschichtsgemälde innerhalb einer fiktiven Handlung!

— mabuerele
mabuerele

Eine politische Fiktion im Stile von "was wäre wenn"

— Arun
Arun
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  • Der Revolutionär!

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Arun

    Arun

    Der zweite Tod des Che Guevara von Richard G. Buzzi Eine politisch angehauchte Story, die mit Bezügen zur Indianerpolitik in den USA und den politischen Zielen eines Che Guevara aufwartet. Inhalt Greg Norman ein Investmentbanker ohne Fortune ist auf der Flucht. Dieser Mann ein Zyniker allererster Güte strandet in einer Kneipe und lernt nach einem kuriosen Zwischenfall eine Frau kennen, welche ihn für eine wichtige Besorgung einspannt. Bei dieser Aktion trifft er auf den alten und kranken Ramon Juarez, der ihm eine wunderliche Story erzählt. In Wirklichkeit sei er Che Guevara und im Jahr 1968 von der CIA nach New York verschleppt worden. Im Rückblick berichtet er von seinen Erlebnissen. Gefangen in einer fremden Identität, in einem verhassten Land, unter Aufsicht des FBI, ohne soziale Kontakte, Briefe an die Familie und Freunde bleiben unbeantwortet, Reisen ins Ausland sind unmöglich auch innerhalb der USA besteht eine ständige Überwachung. Die alten Ideen dagegen spucken immer noch im seinem Kopf herum. Politisch weiterhin aktiv sucht er Helfer und Unterstützer für die Revolution. Er wird auf die Indianerbewegung AIM American Indian Movement aufmerksam uns schließt sich ihnen im Kampf gegen die „Weißen“ an, dies gipfelt im Aufstand am Woundet Knee 1973. Kontakte privater Natur werden zerstört, Che schlägt zurück doch er wird inhaftiert und für zwei Jahre weggesperrt. Unter strengen Auflagen darf er wieder nach Hause, seitdem fristet er sein Leben ohne große politische Aktivitäten. Jetzt in seinen letzten Lebensstunden schließt sich der Kreis, Greg der seine Kindheit und Jugend im Umfeld eines Indianerreservats verbrachte und dessen Vater auf ungeklärte Weise ums Leben kam bekommt nun Aufklärung von Che. Gegen Ende setzt der Autor nochmals eine überraschende Pointe ein. Fazit. Ein für meinen Geschmack interessantes und intelligentes Werk, welches mich gut unterhalten hat. Gut fand ich vor allem die Briefe die uns die Gedanken und Einschätzungen eines linken Rebellen näherbringen. Die Imperialisten wurden mir einige Male zu oft genannt, doch wahrscheinlich muss dies bei einem echten Revolutionär so sein.

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    • 17
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    18. October 2015 um 18:55
  • Leserunde zu "Der zweite Tod des Che Guevara" von Richard G. Buzzi

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Buzzi

    Buzzi

    "Der zweite Tod des Che Guevara" ist mein Debüt-Roman. Bis vor ein paar Jahren habe ich Erzählungen und Sachbücher geschrieben. Deshalb freue ich mich besonders auf die erste Leserrunde, die ich hier durchführe. Worum geht es in meinem Roman? Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der kubanische Freiheitskämpfer aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Ausgerechnet in das Land seines erklärten Todfeindes, den es zu bekämpfen gilt? Che versucht in Amerika seine Revolution zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Dabei gerät er 1973 in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er an der Seite der Sioux gegen das FBI zu Felde zieht. Doch erneut wendet sich das Schicksal gegen ihn. Als alter Mann begegnet Che dem Investmentbanker Greg Norman, der seinem Leben noch einmal die entscheidende Wendung gibt. Ich habe mich immer gefragt, wie Che Guevara, sollte er noch leben, heute über seine Taten denkt, über die weltumspannende Revolution, über den Untergang des Kommunismus. Damit Ihr Euch darüber eine Meinung bilden könnt, verlose ich 12 Freiexemplare, für die Ihr Euch bewerben könnt. Bewerbungsschluss ist Montag der 15. Juni. Sollten sich mehr bewerben, werde ich die Gewinner auslosen. Ich freue mich auf Euer Feetback und eine hoffentlich sehr spannende, diskussionsreiche und unterhaltsame Leserrunde. Gerhard Buzzi

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    • 130
  • Wie eine Story aus der amerikamischen TV-Serie "X-Factor - Das Unfassbare"...

    Der zweite Tod des Che Guevara
    widder1987

    widder1987

    28. September 2015 um 13:48

    Klappentext: Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der Revolutionär aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Verzweifelt versucht er der Welt zu erklären, dass Ernesto Che Guevara noch am Leben ist. Im Land seines erklärten Todfeindes versucht Che schließlich seine Revolution erneut zu entfachen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er sich der militanten Bewegung „American Indian Movement“ anschließt. Doch das Schicksal wendet sich erneut gegen ihn. Als alter Mann begegnet Guevara dem Banker Greg Norman, der seinem Leben noch einmal eine dramatische Wendung gibt. Fazit: Der Roman "Der zweite Tod des Che Guevara" vom Richard G. Buzzi ist eine Mischung von 'Hier und Jetzt' ins 'Damals und Dort' vor der Kulisse der globalen Revolution, die Comandante Ernsto Che Guevara verfallen war. Richard G. Buzzi erzählt in einen klaren, eindeutigen und detailierten Schreibstil aus der Sicht von der Welt in bolivanischnen Dschungel erschlossenen geglauben Revolutionäres Che Guevara und seinen unfreiwilligen Aufenthalt in Amerika, wo er als Roman Juarez seine Revolution vorführt. Der Autor beschreibt auf knapp 330 Seiten durch brillanter Beschreibungen, fundamentaler Dialoge und Briefe in alle Teile der Erde eine Zeitreise in die Zeit des Vietmankriegs und Hippies (1968 - 1973), wobei die Tiefgängigkeit dem Leser nicht eindeutig erschneit und er das Buch mit Zweifeln an der Wahrheit des Inhaltes zurück lässt. "Der zweite Tod des Che Guevara" kann als 'biografische' Niederschrift ohne große Datierung oder Stationseinteilung gesehen werden, was das Lesen diese Werkes erheblich unauthenisch macht. Obwohl der Erzählstil sehr lebhaft und packenden aber nicht fesseln ist, kann man Wirklichkeit und Fantasie schlecht auseinander halten...2,75 Sterne.

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  • Gelungene Mischung aus Fiktion und Wahrheit - manchmal sogar zu gelungen....

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der Revolutionär aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Verzweifelt versucht er der Welt zu erklären, dass Ernesto Che Guevara noch am Leben ist. Im Land seines erklärten Todfeindes versucht Che schließlich seine Revolution erneut zu entfachen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er sich der militanten Bewegung „American Indian Movement“ anschließt. Doch das Schicksal wendet sich erneut gegen ihn. Als alter Mann begegnet Guevara dem Banker Greg Norman, der seinem Leben noch einmal eine dramatische Wendung gibt... So besagt es die Inhaltsangabe und dahinter verbirgt sich ein wirklich gekonnt gewobenes Geflecht aus Fiktion, Geschichte und Zeitgeschehen. Der Leser findet nicht nur einen Rückblick auf das tatsächliche Leben des Commandante vor, sondern erfährt im fiktionalen Teil so einiges über die amerikanische Geschichte der Neuzeit, das zumindest mir nahezu komplett unbekannt war.Gerade hier geht es dann vor allem über die AIM, die amerikanische Indianerbewegung - und deren Ziele und Schwierigkeiten in einem Land, das seinen Ureinwohnern nicht sonderlich gewogen ist. "Der zweite Tod des Che Guevara" ist keine leichte Kost - weder kann man einfach mal so drüber lesen, noch sich keine Gedanken über das Geschriebene machen. Die Sprache geht teilweise nahezu ins Philosophische über und so mancher Denkanstoss ist es wert, seine eigene Sicht der Dinge nochmal zu hinterfragen. Man merkt deutlich, dass Autor Richard G. Buzzi hier sehr viel Zeit und Herzblut investiert hat, um all den Geschehnissen Gehör zu verschaffen. Gerade hier ziehe ich aber leider einen Stern ab - für mich war zwischenzeitlich nicht mehr zwischen Fiktion und Wahrheit zu unterscheiden, sodass ich etliche Mal Google bemühen musste , um herauszufinden, welcher der Protagonisten tatsächlich lebt(e) und wer davon reine Erfindung ist.Es gibt zwar ein Personenverzeichnis am Ende - nur bin ich mir immer noch nicht sicher, ob das vollständig ist ( wobei ich mir ob der Vielzahl der wie nebenbei erzählten Lebensläufe auch nicht sicher bin, ob das nicht den Rahmen gesprengt hätte ). Desweiteren entstehen im Buch einige Längen, unter anderem, wenn Che mit Hilfe von Briefen einige Freunde und auch seine Familie davon überzeugen will, dass er noch lebt - diese waren in meinen Augen überflüssig und lenkten für meinen Geschmack zu sehr von der ansonsten gelungenen Handlung ab. Leseempfehlung dennoch für alle, die einmal den Blick über den Tellerrand wagen wollen - spannend ist es auf alle Fälle!

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    • 2
    awogfli

    awogfli

    13. September 2015 um 13:02
  • Eine andere Sicht der Dinge.

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Kaito

    Kaito

    26. August 2015 um 18:46

    Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der Revolutionär aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Verzweifelt versucht er der Welt zu erklären, dass Ernesto Che Guevara noch am Leben ist. Im Land seines erklärten Todfeindes versucht Che seine Revolution erneut zu entfachen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er sich der militanten Bewegung „American Indian Movement“ anschließt. Doch das Schicksal wendet sich erneut gegen ihn. Als alter Mann begegnet Guevara dann dem Banker Greg Norman… Hinter den handgezeichneten Cover dieses Buches verbirgt sich ein gekonnt verwobenes Geflecht aus Fiktion, Geschichte und Zeitgeschehen. Allein wegen des Protagonisten Che Guevara werden wohl viel Leser dieses Buch nicht "einfach so" zur Unterhaltung zur Hand nehmen, sondern weil sie an der Person Che interessiert sind. Und man kann dieses Buch auch nicht "einfach so" lesen. Man macht sich wie von selbst Gedanken zum Geschriebenen und hinterfragt die realen Hintergründen. Der Leser erfährt in Rückblicken und Briefen Details über das tatsächliche Leben des Commandante und außerdem so einiges über die amerikanische Geschichte der Neuzeit, wie zum Beispiel die AIM - die amerikanische Indianerbewegung - und deren Ziele und Schwierigkeiten in einem Land, das seinen Ureinwohnern nicht sonderlich gewogen ist. Man merkt deutlich, dass Autor Richard G. Buzzi hier sehr viel Zeit und Energie investiert hat, um so viele belegte Details wie möglich einfließen zu lassen. Zwischenzeitlich ist nicht mehr zwischen Fiktion und Wahrheit zu unterscheiden und es lohnt sich durchaus Google zu bemühen, um herauszufinden, welcher der Protagonisten tatsächlich lebt(e) und was er oder sie alles geleistet hat. Der Autor hat aber nicht nur die reale Basis seines Buches bis ins Detail recherchiert, sondern er präsentiert nebenbei immer wieder Lebensläufe von Nebenfiguren und Statisten. Dies verstärkt die Vermischung von Realität und Fiktion noch zusätzlich. Die Protagonisten sind sehr gut und detailliert charakterisiert. Man fühlt nicht nur Ches inneren Konflikt, als er realisiert, dass der Erzfeind nicht nur böse und schlecht ist. Seine Persönlichkeit erlebt einen interessanten Wandel. Und auch das Weltbild des zweiten Protagonisten Greg Norman gerät gehörig ins Wanken, als er bemerkt, dass seine kapitalistisch geprägtes Weltbild bei weitem keine Lösung für jedes Problem parat hat. Kritisch werden die gesellschaftlichen Zustände in den USA beleuchtet, sei es die Ungerechtigkeit gegenüber den Indianer als auch die Willkür des Machtapparats. An manchen Stellen nehmen die Diskussionen fast philosophische Züge an. Das Buch lässt sich zügig und flüssig lesen. Die Kapitel sind in sich unterteilt. Die Schrift ist relativ groß. Als besonderes Stilmittel werden Briefe eingesetzt. Che schreibt nicht nur an Fidel Castro und seine Kinder, sondern auch an weitere Personen der Weltgeschichte. Ein wirklich interessantes Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch den persönlichen Horizont erweitern könnte. Leseempfehlung besonders für Che Fans, die über den Tellerrand blicken können.

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  • Das Leben des Che Guevara

    Der zweite Tod des Che Guevara
    mabuerele

    mabuerele

    „...Krieg und Tod kann nie ein legitimes Mittel sein, um seine Ansprüche auf eine bessere Welt geltend zu machen...“ Ein Mann erwacht in einem Haus in New York. Er findet einen Pass mit dem Namen Ramon Juarez. Und er hat eine Narbe im Gesicht, von der er nichts weiß. Greg Norman rast bei strömenden Regen durch die Straßen von New York. Er fühlt sich verfolgt. Er ist Investmentbanker und hat gerade mehrere Millionen in den Sand gesetzt. In einer Gaststätte findet er Unterschlupf. Der Autor hat einen spannenden und historisch ausgezeichneten recherchierten Roman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Greg Norman hat seine Vergangenheit hinter sich gelassen. Er lebte mit seinen Eltern in der Reservation der Lakota. Daher stammt seine Abneigung gegen die Indianer. Außerdem mag er keine dicken Menschen. Ramon Juarez ist Che Guevara. Sein Tod im Dschungel von Bolivien war inszeniert. Der Roman ist sehr vielschichtig. Als Greg und Che aufeinandertreffen, erzählt Che ihm sein Leben. Es gibt nur wenige Menschen, die ihm seine Identität abnehmen. Che gilt als tot, Ramon hält man für einen Spinner. Ausführlich legt Che seine Lebensgrundsätze dar. Amerika ist für ihn der Erzfeind. Um ihn zu besiegen, sind alle Mittel recht. Doch sein zweites Leben lehrt ihn, dass das viele Menschen nicht so sehen. Ches Persönlichkeit wird sehr vielseitig dargestellt. Er liest spanische Autoren, spielt exzellent Schach und hat ein fast fotografisches Gedächtnis. Einer der Höhepunkte des Buches ist für mich die Begegnung mit dem Juden Bruce Butterfaß. Er erzählt Che von seiner deutschen Vergangenheit und plädiert für ein friedliches Miteinander. Obiges Zitat stammt von Bruce. Einen großen Teil der Geschichte nimmt das Aufeinandertreffen von Che mit den Indianern ein. Hier verarbeitet der Autor die Ereignisse um den AIM und Wounded Knee. Che nimmt aktiv am Kampf teil, muss sich aber den Riten der Indianer beugen. Das fällt ihm als Atheist nicht leicht. Im Laufe der Geschichte erfahre ich als Leser auch eine Menge über Ches Vergangenheit und seine Kampfgefährten. Selbst seine Differenzen mit Fidel Castro kommen zur Sprache. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das liegt auch an dem angenehmen Schriftstil. Die Kapitel sind nochmals in sich unterteilt. Die Schrift ist relativ groß. Der Autor versteht es sehr gut, Ches Dilemma zum Ausdruck zu bringen. Ein toter Che lässt sich gut vermarkten, einen lebendigen will keiner mehr erkennen. Die Emotionen der Protagonisten werden nicht nur durch ihre Worte, auch durch ihre Taten beschrieben. Kritisch werden die gesellschaftlichen Zustände in den USA beleuchtet, sei es die Ungerechtigkeit gegenüber den Indianer als auch die Willkür des Machtapparats. An manchen Stellen nehmen die Diskussionen fast philosophische Züge an. Als besonderes Stilmittel werden Briefe eingesetzt. Che schreibt nicht nur an Fidel und seine Familie, sondern an weitere Personen der Weltgeschichte. Doch in der gesamten Handlung wird deutlich, dass Che eine Gefangener des FBI ist und nur an der langen Leine laufen darf. Das Cover mit Ches Bild passt zum Buch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer ungewöhnlichen und fiktiven Handlung werden konkrete Ereignisse der Weltgeschichte spannend und abwechslungsreich aufgearbeitet.

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    • 2
  • Von und für Revolutionäre

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Susanni-and-the-books

    Susanni-and-the-books

    "Die Geschichte hat mich gelehrt, dass Revolutionen auf Dauer keinen Bestand haben. Sie sind ein Strohfeuer. Sie brennen hell, aber kurz." (Seite 100) Aber was mit den Revolutionären? Che Guevara starb 1967 im bolivischen Dschungel? Warum erwacht er dann ein Jahr später in New York in einem großem Haus und mit einer langen Narbe im Gesicht? Richard G. Buzzi kritisiert in seinem Roman "Der zweite Tod des Che Guevara" den Kapitalismus, den Kommunismus, die Situation der Indianer in den USA und appelliert zur Erinnerung an den aktuellen Fall "Freiheit für Leonard Peltier". Spannend und hochpolitisch. Greg Norman ist Investmentbanker und auf der Flucht, nachdem er 2 Milliarden verzockt hat. Durch Zufall gelangt er an eine iranische Schönheit, einen Deutschen und an einen gewissen Ramon Juarez, der behauptet Che Guevara zu sein. Für Greg ist klar: der Alte braucht einen Psychiater. Doch dann beginnt der Mann zu erzählen; von seinem Hausarrest in New York, dem Indianeraufstand 1973 in Wounded Knee und von seinen geplatzten Illusionen. Doch warum erzählt er das alles Greg? Nur weil er selbst am Rande eines Indianerreservats großgezogen wurde? Eindrucksvoll spannt der Autor den Bogen von Gegenwart zur Zukunft und lässt politisch aktuelle Themen einfließen. Obwohl mir der Einstieg ins Buch schwer fiel, änderte sich dies schnell. Beeindruckend ist auch, dass im Roman erwähnte Personen tatsächlich existieren (Google bestätigt es). Und der Plot twist hat mich umgehauen. Allerdings konnte ich mit Che einfach nicht warm werden - zu radikal waren seine Methoden, um sein Ziel zu erreichen. Und zu viele widersprüchliche Handlungen machen ihn mir unsympathisch. Fazit: kein Buch für jedermann, gut recherchiert, politisch aktuell, für Minirevolutionäre

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    • 2
  • und wenn Che überlebt hätte?

    Der zweite Tod des Che Guevara
    irismaria

    irismaria

    21. July 2015 um 10:40

    “Der zweite Tod des Che Guevara“ von Richard G. Buzzi handelt von Che Guevara, der 1968 nicht erschossen, sondern von der CIA nach New York gebracht wird, wo er unter einer falschen Identität weiter lebt. Als der Investmentbanker Greg Norman ihn zufällig kennen lernt, ist er ein alter Mann. Von ihm erfährt er die Geschichte des Revolutionärs, der auch in Amerika seinen Idealen treu bleiben wollte und 1973 in den Kampf der Indianer verwickelt wurde. In diesem Roman erfährt man einiges über das Leben des echten Che Guevara und was ihn bewegte. Daher ist das Buch Lesern zu empfehlen, die sich dieser Person auf unterhaltsame und spannende Weise nähern möchten.

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  • Für Che-Fans!

    Der zweite Tod des Che Guevara
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    Che Guevara ist nicht tot! Er erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der bekannte Revolutionär nach Amerika? Er versucht, seine Revolution zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee. Und was hat eigentlich Greg mit der ganzen Sache zu tun? Ein Buch über Che Guevara? Das wollte ich unbedingt lesen! Am Ende war es doch ein bisschen anders als erwartet, aber durchaus lesenswert. Es werden einige Briefe geschrieben, die sich in gewissen Weise alle ähneln, was dann für den Leser ziemlich schnell langweilig wird. Eine Szene ist mir aber noch lebendig im Gedächtnis geblieben und wird für mich immer das Highlight dieses Buches bleiben: der dicke Mann, der einen Burger verspeist und Greg damit zur Weißglut treibt. Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Das muss man selber gelesen haben. Für eingefleischte Che Guevara Fans ist dieses Buch durchaus ein Muss.

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