Papst Franziskus gegen den Mythos des Sisyphos?

Cover des Buches Papst Franziskus gegen den Mythos des Sisyphos? (ISBN:9783938846537)
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Inhaltsangabe zu "Papst Franziskus gegen den Mythos des Sisyphos?"

Plötzlich wird der Papst als der „mächtigste Mann einer sehr reichen Organisation“ beschrieben, der „über Armut, Ungerechtigkeit und die Wirtschaft im Allgemeinen“ in unzulässiger Weise schwadroniere. Der Papst identifiziere „angebliche Schuldige“. Mit seinem apostolischen Lehrschreiben „Evangelii gaudium“ tritt der Papst im ersten Jahr als oberster Hirte der katholischen Christenheit als scheinbarer Kapitalismuskritiker auf, der den westlichen Ländern die Leviten zu lesen scheint. Franziskus: „Ebenso wie das Gebot ,Du sollst nicht töten‘ eine deutliche Grenze setzt, um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern, müssen wir heute ein ,Nein´ zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der Disparität der Einkommen‘ sagen“. Es kulminiert in Sätzen wie „Diese Wirtschaft tötet“ oder „Das Geld muss dienen und nicht regieren“.

Die Reaktionen der Gegner sind harsch: Wochenlanger Aufruhr und auch massive Kritik an einem „Kommunisten Franziskus“, insbesondere von Seiten der Wirtschaft und aus konservativen Kreisen.

Weshalb reagieren Vertreter der westlichen Medien und des Kapitalismus mit solch harschen Äußerungen. Könnte es an einem Missverständnis liegen, denen die Menschen im Kapitalismus erlegen sind und das dem System so gelegen kommt? So kann Camus´ Forderung nach einem Menschen, der sein Leben und das darin auftauchende Spannungsverhältnis zwischen „Sinn des Lebens“ und „Sinnlosigkeit des eigenen Tuns“ zwar reflektiert, dieses Leben aber annehmen und sich dadurch individuelle Freiheit sichern sollte, als Allgemeingut einer Ethik begriffen werden, die illusionäre Lebensperspektiven eines idealen Bürgers innerhalb einer Konsumwirtschaft kapitalistischer Ausprägung anstrebt. Franziskus´ Aussagen gehen nicht gegen dieses oder jene Detail einer falschen Ausprägung in dem ein oder anderen Land vor, sondern gegen jene Lebensperspektiven und gegen jene fehlgeleitete Ethik, die die Grundlagen eines Wirtschaftssystems unterstützen, das auf Ausbeutung der meisten Menschen, auf Konsumgier und eine Sinnlosigkeit menschlicher Lebensperspektiven bei scheinbar individueller Freiheit des Einzelnen setzt. Oder verstehen wir den Papst etwa falsch?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783938846537
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:148 Seiten
Verlag:SCL Scriptline Publishers
Erscheinungsdatum:14.03.2014

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