Richard Hagen Bluthatz

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Inhaltsangabe zu „Bluthatz“ von Richard Hagen

Er hatte viele Feinde – doch welcher wurde sein Mörder?
Ein brutaler Mord führt Staatsanwältin Inga Jäger und Kripohauptkommissar Kai Gebert in das hessische Eltville. Nicht nur die Frau, die Exfrau und die Geliebte des Opfers sind tatverdächtig. Auch beruflich hat sich der hochgestellte Beamte viele Feinde gemacht. Doch als der Bürgermeister von Eltville die Ermittlungen immer stärker behindert, erkennen »die Jägerin« und Kai Gebert, dass sie auf einen Sumpf aus Korruption gestoßen sind – und um ihre Taten zu vertuschen, schrecken die Hintermänner auch nicht vor dem Mord an einer Staatsanwältin zurück!

Erst hatte ich ein "Jägerproblem", aber dann löste sich das in Wohlgefallen auf und ich konnte die spannende Handlung genießen

— Nirena

Bis auf einige unbedeutende Kleinigkeiten wirklich perfekt. Spannungsgeladen, logisch und trotz allem menschlich. Eindeutige Leseempfehlung.

— steffis-und-heikes-Lesezauber

Fazit: Auch der 2. Fall überzeugt wieder mit einer hochspannenden, komplexen Story und Protagonisten, die lebendig und glaubhaft agieren.

— Bellexr

Der zweite Fall für die "Jägerin" und Kai Gebert. Spannungsgeladen und äußerst temporeich, mit wunderbar gezeichneten Charakteren.

— LaDragonia

es war mein erstes Buch von Richard Hagen und sicher auch mein letztes. Das Buch ist gespickt mit den offenen und auch versteckten ultra neo

— margarete52

Konnte mich nicht überzeugen. "Ihr unschuldiges Herz" war um Längen besser. Schade.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Jägerin und Rübezahl im Klosterkeller

    Bluthatz

    monja1995

    14. July 2016 um 11:40

    KriminalromanIn den Kellern des Klosters Eberbach wird eine bestialisch zugerichtete Leiche gefunden. Den Fall lösen sollen die Staatsanwältin Inga Jäger, genannt die Jägerin und Kriminalhauptkommissar Kai Gebert, genannt Rübezahl.Schnell ist mit Hilfe der Rechtsmedizin ermittelt, um wen es sich bei dem Opfer handelt. Es war ein hochrangiger Bürger von Eltville, für den der Bürgermeister in die Bresche springt und meint, die Ermittlungen behindern zu müssen. Nicht genug, dass es genügend Tatverdächtige, die es auszusieben gilt gibt, zu denen auch die Exfrau und die aktuelle Frau des Opfers zählen, muss nun auch auf die politische Ebene im Rheingau Rücksicht genommen werden.Viele haben berechtigte Motive, jetzt gilt es aber den einen zu ermitteln, was sich zu Anfang als äußerst schwieriges Unterfangen für die Jägerin und Rübezahl zeigt.Dies ist der zweite Krimi aus dem Rheingau mit Inga Jäger und Kai Gebert, den Ivo Pala unter dem Pseudonym Richard Hagen für seine Leserschaft ersonnen hat. Gleich auf den ersten Seiten ist es möglich, ganz tief ins Geschehen einzutauchen und von der Spannung mitgerissen zu werden.So erging es mir. Ich mochte dieses Buch, zu dem Ivo Pala perfekt in den polizeilichen Mordermittlungen und den staatsanwaltlichen Tätigkeiten ermittelte, nicht zur Seite legen, bevor ich es nicht fertig gelesen hatte. Was jedoch bei der hohen Seitenanzahl nicht so einfach möglich war, womit Ivo Pala mich darin bestätigt, dass ein Buch unter 400 Seiten kein Buch, sondern ein Heft ist.Das Spannungsniveau wird von Anfang an recht hoch angesetzt und flacht bis zum Ende hin nicht ab. Im Gegenteil, der Autor führt es stetig leicht ansteigend nach oben, bis es seinen Höhepunkt in einem überraschenden Showdown findet.Die rasante Schreibweise treibt den Leser von Kapitel zu Kapitel und lässt ihm kaum die Zeit, Luft zu holen. Das ist aber genau das, was einen guten Kriminalroman ausmacht, von denen es leider viel zu wenige auf dem Markt gibt. Leider zäumte ich mit „Bluthatz“ das Pferd von hinten auf, weil ich nicht beachtete, dass es einen vorhergehenden Fall der beiden Ermittler gibt. Natürlich werde ich es nachholen, auch dieses Buch zu lesen.Richard Hagen treibt den Leser durch einen Teil des Rheingaus, das er sehr detailverliebt erklärt, sodass man den Eindruck hat, selbst schon dort gewesen zu sein.Seinen Protagonisten drückt Hagen ganz individuelle und doch sehr menschliche Stempel auf. Da wäre die Jägerin Inga Jäger, alleinerziehende Mutter mit alltäglichen Problemen und ihres Zeichens erfolgreiche Staatsanwältin, die in vorbildlicher Art und Weise in die Ermittlungen involviert wird und Kriminalhauptkommissar Rübezahl Kai Gebert, der alleinstehende, in die Tochter der Staatsanwältin vernarrte Polizist, der seine Liebe zu der Staatsanwältin auch nicht verheimlichen kann. Dieses allzu Menschliche macht mir diese beiden besonders sympathisch, obwohl die aufkeimende Beziehung der beiden nicht im Mittelpunkt steht, was auch gut so ist.An der Darstellung der restlichen Mitwirkenden lässt der Autor erkennen, wie sympathisch sie ihm auch im wirklichen Leben wären. Man merkt, mit wie viel Empathie der Autor an seine Werke heran geht und das wirkt sich auf die Protagonisten ebenso wie auf die Handlung aus.Das Cover wurde perfekt ausgewählt, zeigt es doch ein Tor in eine geheimnisvolle Welt, wie hier wohl in die Keller des Klosters Eberbach. Dass dieses Bild dunkel gehalten wurde, macht es besonders spannend, zu diesem Roman zu greifen.„Bluthatz“ von Richard Hagen hat alles was ein guter Kriminalroman haben muss, daher kann ich meine vollste Empfehlung dafür aussprechen.

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  • Solider Krimi

    Bluthatz

    Librinchen

    15. January 2016 um 09:51

    [Petras Rezension] Ein neuer Fall für Staatsanwältin Inga Jäger und Hauptkommissar Kai Gebert. Der brutale Mord an einem einflussreichen Beamten lässt eine große Anzahl Personen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld schnell tatverdächtig erscheinen. Zu allem Überfluss werden die polizeilichen Ermittlungen massiv behindert. Jäger und Gebert stoßen auf Korruption und Vertuschungsversuche und geraten bald selbst in den Sumpf dunkler Machenschaften. Der zweite Fall für Inga Jäger und Kai Gebert aus der Feder von Richard Hagen. Da ich zuvor das erste Buch „Ihr unschuldiges Herz“ mit Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich gespannt auf den neusten Fall des Ermittlerteams. Auch wer den ersten Teil nicht gelesen hat, findet sich dank guter Beschreibung der Protagonisten schnell in die Geschichte ein. Der spannende Schreibstil des Autors zieht den Leser schnell in seinen Bann. Auch das Thema Korruption ist wieder aktuell gewählt und verleiht dem Buch eine besondere Brisanz. Durch die zahlreich auftretenden Personen musste ich öfters zurückblättern, um mir die Rolle der jeweiligen Person wieder ins Gedächtnis zu rufen. Alle Morde scheinen in keinem erkennbaren Zusammenhang zu stehen. Verwirrend sind auch die Selbstmorde, für die der Leser zunächst wahrscheinlich keinerlei Erklärung hat. Je tiefer man dann aber in die Handlung eintaucht, desto klarer werden die Beziehungen der Protagonisten zueinander. Und wieder einmal spielen Personen, die anfänglich nur am Rande erwähnt werden, zunehmend eine wichtige Rolle im Verlauf des Geschehens. Das Thema Korruption und dessen Ausmaß werden dem Leser eingehend und anschaulich dargestellt. Allerdings ist „Bluthatz“ im Gegensatz zu „Ihr unschuldiges Herz“ etwas spannungsärmer, was für mich persönlich aber auch am Thema selbst liegen kann. Stellenweise fand ich schon fast langatmig. Fazit: Nach dem ersten Fall in „Ihr unschuldiges Herz“, ging ich mit zu hohen Erwartungen an den zweiten Fall. Stellenweise fehlte mir die Spannung, die mich bei Richard Hagens Vorgänger so begeistern konnte. Trotz allem ein Krimi, den es sich zu lesen lohnt. 4 Blutsterne.

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  • Klasse!

    Bluthatz

    unclethom

    24. January 2015 um 12:07

    Der Klappentext: Er hatte viele Feinde – doch welcher wurde sein Mörder? Ein brutaler Mord führt Staatsanwältin Inga Jäger und Kripohauptkommissar Kai Gebert in das hessische Eltville. Nicht nur die Frau, die Exfrau und die Geliebte des Opfers sind tatverdächtig. Auch beruflich hat sich der hochgestellte Beamte viele Feinde gemacht. Doch als der Bürgermeister von Eltville die Ermittlungen immer stärker behindert, erkennen »die Jägerin« und Kai Gebert, dass sie auf einen Sumpf aus Korruption gestoßen sind – und um ihre Taten zu vertuschen, schrecken die Hintermänner auch nicht vor dem Mord an einer Staatsanwältin zurück! Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Bluthatz-Kriminalroman/Richard-Hagen/e446386.rhd Der Autor: Richard Hagen stammt aus dem Rheingau und lebt jetzt in der Nähe von Berlin. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben und wurde zu einem erfolgreichen Drehbuchautor. Für diese neue Krimiserie hat er sich von seiner Heimat inspirieren lassen. Unter seinem richtigen Namen Ivo Pala schreibt er Science Thriller, die ebenfalls im Blanvalet Verlag erscheinen. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Richard_Hagen/p422732.rhd Die Rezension: Nicht jedem Autor ist es gegeben so großartig in verschiedenen Genres zu schreiben. Richard Hagen alias Ivo Pala ist es gegeben. Das Buch holte mich schon auf den ersten Seiten ab, und etwa ab Seite 100 habe ich es in einem Rutsch durchgelesen, so sehr konnte mich der Autor mit seinem Buch fesseln, Band 1 der Reihe ist für mich jetzt Pflichtlektüre. Der Schreibstil ist flüssig und sehr plastisch, dass es wirklich sehr leicht fällt sich die Figuren und Schauplätze bildlich vorzustellen. Bei mir zumindest sprang das Kopfkino an, so dass es wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge ablief. Besonders hervorzuheben sind wieder einmal die Dialoge, die gut durchdacht scheinen. Die Arbeit der Ermittler ist wie sehr gut beschreiben was auf sehr gut Recherchearbeit schließen lässt. Mir fiel es leicht mich in die verschiedenen Figuren hineinzuversetzen. Durch die verschiedenen falschen Spuren und Hinweise die der Autor ausgelegt hat, war es bis zum Ende nicht möglich auf Täter und Motiv zu kommen. Klasse gemacht! Ein besonderes Lob muss ich für das geniale Finale aussprechen, dass ich offen gestanden nicht in der Form erwartet hätte. Ich spreche da von den letzten Seiten, dem Showdown mit der Staatsanwältin. Alles in allem ein wirklich Klassekrimi den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Glasklare und hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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  • Temporeicher Krimi

    Bluthatz

    Heane

    Inga Jäger und Kai Gebert sind zwar noch kein altgedientes Team aber dennoch gut eingespielt. Seit ihrem ersten gemeinsamen Fall sind gerade sechs Wochen vergangen und Inga Jäger beginnt sich gut einzuleben und Kontakte aufzubauen, als der nächste grausame Mord geschieht. Sofort machen sich Gebert und Jäger auf den Weg zum Tatort um sich zu den Todesumständen zu informieren. Effizient wie gewohnt arbeiten sie mit der Spurensicherung und der Forensik  zusammen, so verwundert es nicht, dass die beiden alsbald an den richtigen Orten unangenehme Fragen stellen. Doch diesmal scheint es, dass unser Dream-Team sich einem übermächtigen Feind gegenübersieht, der skrupellos über Leichen geht. Plötzlich scheinen sich die Rollen zu verschieben und Jäger werden mit einem Schlag Gejagte. Auch der zweite Fall von Inga Jäger und Kai Gebert spielt in der Gegend rund um das Kloster Eberbach. Diesmal entführt uns Richard Hagen in die beschauliche Stadt Eltville. Doch viel Zeit für Muße und Landschaft bleibt nicht, denn Hagen reißt uns mit in den Strudel der Ereignisse und treibt seinen Geschichte mit viel Tempo voran. Wir treffen altbekannte Charaktere wieder, wie die Otto oder Elli Falkenstein und erfahren mehr über Inga und Kai. Wo der erste Band "Ihr unschuldiges Herz" ins Mystische ging, da verlagert sich "Bluthatz" in einen Strudel an Intrigen und Komplotten. Das gibt dem Roman etwas herrlich erfrischendes und die LeserInnen haben nie das Gefühl, den Aufguss einer bereits bekannten Geschichte mit neuen Opfern und TäterInnen  zu lesen. Hartgesottene Thrillerfans werden diesen Ausflug in die Krimiwelt nicht bereuen und zartbesaitete Seelen (so wie ich), finden mit "Bluthatz" einen guten Einstieg in Genres, die mehr Gewalt beinhalten. So wie so, ein spannendes Buch, dass sich innerhalb kürzester Zeit weggelesen hat.

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    • 2
  • Der zweite Teil für Rübezahl und die Jägerin

    Bluthatz

    Nirena

    19. October 2014 um 18:34

    Nach "Ihr unschuldiges Herz" ist "Bluthatz" der zweite Teil von Richard Hagens Reihe um Inga Jäger und Kai Gebert. Die Handlung beginnt, wie auch der erste Teil, mit einem Paukenschlag und schon ist man mitten im Geschehen - der Krimiplot ist gut und spannend konstruiert, das Rätsel darum, wie alles zusammenhängt, intelligent durchdacht, sodass der Leser durchweg bei der Stange gehalten wird. Dennoch hatte ich anfangs ein paar Probleme mit dem Buch. Nachdem ich längere Zeit darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das gar nichts mit der Handlung, dem Schreibstil oder ähnlichem zu tun hat, sondern mit der Person der Inga Jäger. Die war mir in der ersten Buchhälfte einfach viel zu....ja, zu was? Zu kühl, zu beherrscht, zu roboterhaft? Vielleicht macht es einfach der Gegensatz zu einer Person wie Kai Gebert, der absolut lebensecht und greifbar ist, der einem genau so über den Weg laufen könnte und an dem alles einfach echt ist. Den Eindruck hatte ich bei Inga erst nicht - wobei ich solche Zweifel zu ihrer Person aus dem ersten Teil nicht kenne. Dann aber fing ihre Fassade an zu bröckeln und mit einem Mal war sie wieder "die Jägerin", wie ich sie kennen und schätzen gelernt habe und in der zweiten Hälfte des Buches hatte ich mit ihrer Person auch überhaupt kein Problem mehr. Ihr seht, mir persönlich sind die Protagonisten sehr wichtig, aber der Hauptaugenmerk liegt dennoch auf der Handlung und in dieser setzte Richard Hagen all das um, was einen Krimi wirklich lesenswert macht - die vielen kleine Einzelteile, die parallel vom Leser und den Ermittlern versuchsweise zusammengesetzt werden, der Spannungsbogen, der sich im Laufe des Geschehens immer mehr aufspannt und schließlich nahezu explodiert - ich saß tatsächlich da und dachte zwischendrin "Das kann doch nicht sein!!! Sowas kann man doch nicht schreiben!!!" All jene, die das Buch bereits kennen, werden sicher nachempfinden können, was ich meine und diejenigen, die "Bluthatz" noch vor sich haben, werden es im Nachhinein auch verstehen. Von meinem subjektiven Jägerproblem abgesehen, habe ich "Buthatz" im Schnelldurchlauf genossen, denn mit zunehmender Spannung mochte man das Buch nicht mehr beiseite legen und so hatte ich es in Rekordzeit durch und freue mich jetzt auf den nächsten Teil um Rübezahl und die Jägerin, auf den uns der Autor hoffentlich nicht zu lang warten lassen wird.

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  • Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

    Bluthatz

    PinkBookLady

    29. May 2014 um 14:14

    Ein kaltblütiger Mord ist geschehen zu dem Saatsanwältin Inga Jänger & Kripohauptkommissar Kai Gebert gerufen werden. Das Opfer ein angesehener Mann. Aber offenbar war er das doch nicht. denn wenn man sich in seinem Umfeld so umhört, scheint ihn keiner groß zu vermissen. Der hochgestellte Beamte hatte sich hier offenbar viele Feinde gemacht, das merken die beiden Ermittler sehr schnell. Doch schon bald geschehen weitere Morde. Werden die beiden Ermittler den brutalen Killer aufhalten können bevor es noch mehr Opfer gibt? Wenn ihr jetzt gerne wissen möchtet, wie es weiter geht, jaaa dann stürmt die nächste Buchhandlung und kauft euch diesen spannenden Kriminalroman. Wow wow wow was ein Buch, uff. So fesselnd und spannend ich mochte es keine Sekunde mehr weglegen. Der Autor Richard Hagen versteht es wie er seine Leser langsam aber sicher an sich und das Buch fesseln kann. Spannung ab der erste Seite, nein sogar ab dem ersten Wort. Ich wurde mit voller Gier in das Buch / in die Geschichte hineingezogen und fand mich in dem schönen hessischen Städtchen Eltville dann wieder. Schauplatz des Buches "Bluthatz". Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht aber auch fesselnd. Man möchte das Buch einfach nicht mehr weglegen wenn man es in den Händen hält. Man möchte immer mehr wissen über das Opfer, sein Umfeld und man möchte mehr über den Täter erfahren, warum er eine solch grausige Tat begann. Das Cover wirkt hier sehr mystisch und düstert aber es ist einfach passend für den Titel dieses Buches. Blutstropfen, Feder & ein Eisenzaun. Ich denke im Buch und beim lesen kommt man schnell dahinter. Dieser Band ist der 2. Fall für das Ermittlerpaar Inga Jäger (alleinerziehende Mutter) und Kai Gebert. Man kann die Bände durchaus in unterschiedlicher Reinfolge lesen, da die einzelnen Bände ineinander abgeschlossen sind. Fazit: Packend und spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Wer einen super spannenden Krimi sucht, wird hier mit Sicherheit nicht enttäuscht sein. Alles ist rund um gelungen und von mir einfach eine ganz klar Empfehlung an euch.

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  • Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

    Bluthatz

    PinkBookLady

    29. May 2014 um 14:14

    Ein kaltblütiger Mord ist geschehen zu dem Saatsanwältin Inga Jänger & Kripohauptkommissar Kai Gebert gerufen werden. Das Opfer ein angesehener Mann. Aber offenbar war er das doch nicht. denn wenn man sich in seinem Umfeld so umhört, scheint ihn keiner groß zu vermissen. Der hochgestellte Beamte hatte sich hier offenbar viele Feinde gemacht, das merken die beiden Ermittler sehr schnell. Doch schon bald geschehen weitere Morde. Werden die beiden Ermittler den brutalen Killer aufhalten können bevor es noch mehr Opfer gibt? Wenn ihr jetzt gerne wissen möchtet, wie es weiter geht, jaaa dann stürmt die nächste Buchhandlung und kauft euch diesen spannenden Kriminalroman. Wow wow wow was ein Buch, uff. So fesselnd und spannend ich mochte es keine Sekunde mehr weglegen. Der Autor Richard Hagen versteht es wie er seine Leser langsam aber sicher an sich und das Buch fesseln kann. Spannung ab der erste Seite, nein sogar ab dem ersten Wort. Ich wurde mit voller Gier in das Buch / in die Geschichte hineingezogen und fand mich in dem schönen hessischen Städtchen Eltville dann wieder. Schauplatz des Buches "Bluthatz". Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht aber auch fesselnd. Man möchte das Buch einfach nicht mehr weglegen wenn man es in den Händen hält. Man möchte immer mehr wissen über das Opfer, sein Umfeld und man möchte mehr über den Täter erfahren, warum er eine solch grausige Tat begann. Das Cover wirkt hier sehr mystisch und düstert aber es ist einfach passend für den Titel dieses Buches. Blutstropfen, Feder & ein Eisenzaun. Ich denke im Buch und beim lesen kommt man schnell dahinter. Dieser Band ist der 2. Fall für das Ermittlerpaar Inga Jäger (alleinerziehende Mutter) und Kai Gebert. Man kann die Bände durchaus in unterschiedlicher Reinfolge lesen, da die einzelnen Bände ineinander abgeschlossen sind. Fazit: Packend und spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Wer einen super spannenden Krimi sucht, wird hier mit Sicherheit nicht enttäuscht sein. Alles ist rund um gelungen und von mir einfach eine ganz klar Empfehlung an euch.

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  • Einfach perfekt...

    Bluthatz

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    12. May 2014 um 11:31

    Kurzbeschreibung: Er hatte viele Feinde – doch welcher wurde sein Mörder? Ein brutaler Mord führt Staatsanwältin Inga Jäger und Kripohauptkommissar Kai Gebert in das hessische Eltville. Nicht nur die Frau, die Exfrau und die Geliebte des Opfers sind tatverdächtig. Auch beruflich hat sich der hochgestellte Beamte viele Feinde gemacht. Doch als der Bürgermeister von Eltville die Ermittlungen immer stärker behindert, erkennen »die Jägerin« und Kai Gebert, dass sie auf einen Sumpf aus Korruption gestoßen sind – und um ihre Taten zu vertuschen, schrecken die Hintermänner auch nicht vor dem Mord an einer Staatsanwältin zurück! Meinung: Dass es sich hierbei bereits um den zweiten Fall des Ermittlerduos handelt, hatte ich ehrlich gesagt, etwas zu spät gelesen. Aber bei Krimis und Thrillern ist das ja auch oft nicht so das große Problem, wenn man erst mitten in der Reihe einsteigt. Und genauso ist es auch bei „Bluthatz“. Durch einige eingestreute Hinweise aus dem ersten Band, hatte ich nie Probleme irgendwelchen Zusammenhängen zu folgen. Ganz im Gegenteil, hat es mir eher Spaß gemacht, mir vorzustellen, was genau bereits passiert ist und wie sich die einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen noch entwickeln könnten. Die Handlung selbst weiß bereits ab dem Prolog vollkommen zu fesseln und so entwickelt sich der Roman schnell zu einem vielschichtigen und logisch aufgebauten Krimi. Es gibt abschreckende Morde, viel zu viele Verdächtige und etliche menschliche und bürokratische Abgründe, mit denen sich die Ermittler auseinandersetzten müssen. Immer wenn gerade die Gefahr besteht, dass das Spannungslevel etwas sinken könnte, passiert etwas Neues. Und dabei ergeben sich stetig spannende Verstrickungen und Wendungen, die nicht nur den Leser auf die ein oder andere falsche Fährte locken. Zusätzlich steht der Autor seinen Protagonisten auch kurze, aber bedeutungsvolle Szenen aus dem privaten Bereich zu. Das an sich ist noch nichts bemerkenswertes, jedoch schafft er es immer wieder diese Szenen genau richtig zu platzieren und auch von der Länge her gut abzustimmen, so dass sie sich perfekt in die spannende Geschichte einfügen. Dadurch erfährt man sehr viel über Ermittler und lernt sie kennen und schätzen. So konnten mich die Charaktere bald für sich einnehmen. Staatsanwältin Inga Jäger ist Witwe und alleinerziehende Mutter, die sich den Lebensunterhalt für sich und ihre Tochter wirklich verdienen muss. Dabei ist sie eine taffe Frau, die allen Widrigkeiten trotz und sich auch selbst die Hände schmutzig macht. Kai Gebert ist ein herzensguter Mann, der gut mit Menschen und vor allem Kindern kann und sofort sympathisch ist. Zusammen bilden die beiden ein richtig dynamisches Duo, die sich gegenseitig perfekt ergänzen. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und gleichzeitig enorm packend. Die einzelnen Kapitel, mitsamt stetiger Wechsel der Handlungsorte, sind deutlich gekennzeichnet, so dass der Leser auch immer weiß, wo sich die Ermittler gerade befinden und welche Absichten sie verfolgen. Trotz allen Lobes gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich zwar nicht wirklich gestört haben, die mir aber aufgefallen sind. So fand ich es z. B. etwas eigenartig, dass bei der Assistentin des Kommissars immer von „Die, bzw. der Otto“ gesprochen wurde. Jedoch wird das gegen Ende des Romans von den Protagonisten selbst thematisiert, weshalb es dann für mich in Ordnung ging. Das Ende und die große Auflösung fand ich eigentlich sehr zufriedenstellend, jedoch war die Lösung für mich dann nicht ganz so unvorhersehbar, wie für die Ermittler. Ich habe die richtigen Schlüsse schon ein bisschen früher gezogen, wobei das der Spannung wirklich keinen Abbruch getan hat. Fazit: „Bluthatz“ in ein Krimi, der bis auf einige unbedeutende Kleinigkeiten wirklich perfekt ist und mich begeistern konnte. Spannungsgeladen, logisch, und trotz allem auch menschlich. Von mir gibt’s eindeutig die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung.

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  • Die Jägerin ermittelt wieder

    Bluthatz

    Bellexr

    28. April 2014 um 18:49

    In den verzweigten Kellern des Klosters Eberbach im Rheingau wird die Leiche eines hochrangigen Beamten der Stadt Eltville aufgefunden. Anfangs haben Staatsanwältin Inga Jäger und Hauptkommissar Kai Gebert mehr Verdächtige bei dem Mordfall als ihnen lieb sein kann, da das Opfer nicht gerade zu den umgänglichsten Zeitgenossen gehörte. Doch noch während die Ermittlungen in alle Richtung laufen, geschieht ein weiterer Mord und vorbei ist es mit der Fülle an Tatverdächtigen. Als dann auch noch der Bürgermeister von Eltville anfängt, die Ermittlungen zu behindern, geraten die Staatsanwältin und der Kommissar immer tiefer in einen Sumpf aus Korruption und Vertuschung.   Es ist Halloween und Kloster Eberbach im Rheingau bietet hierfür eine hervorragende Kulisse. Doch was die drei Jugendlichen bei ihrem unerlaubten Besuch der Keller des Klosters entdecken, übersteigt jedwede gruseligen Vorstellungen. Die rasch ermittelte Identität des Mordopfers liefert den Beamten auch gleich einige Tatverdächtige. Der Tote war zu seinen Lebzeiten äußerst unbeliebt und nutzte seine hohe Stellung bei der Stadt Eltville schamlos aus. Hierdurch geraten nicht nur die Ex-Frau wie auch die derzeitige Ehefrau des Opfers unter Tatverdacht, sondern auch einige Personen des Eltviller Stadtrats.  Doch mit einem als Selbstmord getarnten Mordversuchs und einem weiteren Mord müssen die Karten neu gemischt werden. Und plötzlich legen nicht nur der Eltviller Bürgermeister den Ermittlern massive Steine in den Weg, auch das Landesjustizministerium schaltet sich in den Fall ein.   Wie bereits im ersten Band ist neben Kloster Eberbach auch die angrenzende psychiatrische Klinik wieder Schauplatz des vorliegenden Bandes und auch dieses Mal hält sich Richard Hagen nicht mit viel Vorgeplänkel auf und steigt zügig in seinen Krimi ein. Und dieser entwickelt sich im Verlauf immer mehr zu einem vielschichtigen, hervorragend durchdachten Thriller. Dem Autor gelingt es sehr gut, nicht nur die Spannung bis zum Schluss konstant auf einem sehr hohen Niveau zu halten, sondern zusätzlich mehrere Spuren auszulegen. Hierdurch verlaufen nicht nur die Ermittlungen von der Jägerin und Gebert in die unterschiedlichsten Richtungen, auch als Leser selbst wird man immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.   Inga Jäger, von Hauptkommissar und guten Freund Kai Gebert zumeist nur die Jägerin genannt, ist keine Staatsanwältin, die sich hinter ihrem Schreibtisch verschanzt. Inga ist zu jeder Zeit aktiv an den Ermittlungen beteiligt, begleitet Kai Gebert bei seinen Zeugenbefragungen und Verhören und gerät hierdurch in das Visier gewisser Hintermänner, denen die resolute junge Anwältin und Mutter immer mehr in die Quere kommt. Gekonnt treibt Richard Hagen die Krimistory immer weiter voran, ohne dabei jedoch das Privatleben von Inga Jäger aus den Augen zu verlieren. Und so kommt es auch einmal vor, dass man über einen beschaulichen Abend bei Inga liest, bei dem Kai der Staatsanwältin und deren kleinen Tochter Tanya ein ungarisches Essen zaubert. Aber auch alle weiteren Charaktere werden von Richard Hagen wieder einmal sehr authentisch beschrieben, wobei einige aber auch schwer einschätzbar bleiben, was bei einem Krimi ja nicht gerade von Nachteil sein muss.   Fazit: Auch der 2. Fall der Jägerin überzeugt wieder mit einer hochspannenden, komplexen Story und Protagonisten, die lebendig und glaubhaft agieren.

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  • Fesselnd von der ersten Seite an!

    Bluthatz

    Ignatia

    18. April 2014 um 17:12

    Er hatte viele Feinde – doch welcher wurde sein Mörder? Ein brutaler Mord führt Staatsanwältin Inga Jäger und Kripohauptkommissar Kai Gebert in das hessische Eltville. Nicht nur die Frau, die Exfrau und die Geliebte des Opfers sind tatverdächtig. Auch beruflich hat sich der hochgestellte Beamte viele Feinde gemacht. Doch als der Bürgermeister von Eltville die Ermittlungen immer stärker behindert, erkennen »die Jägerin« und Kai Gebert, dass sie auf einen Sumpf aus Korruption gestoßen sind – und um ihre Taten zu vertuschen, schrecken die Hintermänner auch nicht vor dem Mord an einer Staatsanwältin zurück! RICHARD HAGEN ist das Pseudonym des Schriftstellers und Drehbuchautors IVO PALA, das er für Kriminalromane verwendet. Bisher erscheinen darunter bei BLANVALET "Ihr Unschuldiges Herz" und "Bluthatz", die ersten beiden Fälle der jungen Staatsanwältin Inga Jäger und Kriminalhauptkommissar Kai Gebert, die in Wiesbaden und dem idyllischen Rheingau ermitteln. Regionalkrimis - jedoch mit nationalen Themen. Das Cover kommt mir ein wenig mystisch und düster her.Links im Bild eine Feder, mal sehen was es damit auf sich hat, rechts auf der Seite ein Blutstropfen. Blut erwarte ich in diesem Buch auch und zwar viel ;) Unten ein Metallzaun, vielleicht ein abgesperrtes Gebiet? Denke wir werden es erfahren. Der Hintergrund ist grau/blau gehalten, könnte Abenddämmerung sein. Titel des Buches ist recht groß und in weiß im oberen Abschnitt gehalten! "Die Jägerin" - Spitzname der Staatsanwältin, allein erziehend mit kleiner Tochter da der Mann verunglückt ist. mag mit dem Kopf durch die Wand, zielstrebig und ehrgeizig. Aber auch eine verletzliche Seite wenn es um Ihre Familie geht. Kai Gebert - Kriminalhauptkommissar, mir fällt zu ihm nur ein: Ein Bär. Ein Bärchen zum lieb haben, eine Kollege der hinter einem steht. Harte Schale, weicher Kern, das trifft ganz gut auf ihn zu! Der Autor hat einen sehr angenehmen, schnell in den Bann ziehenden Schreibstil. Die kapitel spielen oft an verschiedenen Orten, wird aber durch die Überschrift gut erkenntlich gemacht. Fast immer einen Wechsel pro Kapitel macht das lesen auch sehr interessant. Das erste Kapitel ist schon spannend geschrieben, da erzählt wird, wie jemand sich seinen eigenen Tod vorstellt und dann feststellen muss, dass es doch ganz anders kommen kann, als man sich zu denken gewagt hat! Richard Hagen schafft es ziemlich zügig, den Spannungspegel aufzubauen und oben zu halten. Immer wieder neue Ereignisse, mehr Tote, ganz viele Verdächtige, die auf einmal doch keine mehr sind animieren den Leser, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Man überlegt richtig mit, wer der Mörder sein könnte und was er für ein Motiv dahinter steckt! Dieses Buch bekam ich als Rezensionsexemplar angeboten und da es genau in meinen Geschmack fällt, nahm ich es dankend an, und ich muss sagen, das war auch gut so. Sehr sympathische, liebevoll ausgearbeitete Charaktere, eine gute Hauptgeschichte, angenehme Nebengeschichte machen das Buch zu einem richtigen Lesevergnügen. Ab und an wurden kleine Verweise zum ersten Band des Autors gegeben, was aber dem lesen keinen Abbruch getan hat. Denke aber, um die Personen und einzelne kleine Hintergründe besser verstehen zu können wäre der erste Band vorweg vielleicht nicht schlecht gewesen. Aber man kann ihn durchaus auch einzeln lesen und hat Spannung und Nervenkitzel pur. Man spürt die Gefühle der Personen, die Angst, Wut, Verzweiflung und auch Liebe zueinander. Klasse Thriller der einen von der ersten Seite an fesselt und nicht zur Seite legen lässt. Man fiebert richtig mit. Klasse!!!

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  • Rezension zu "Bluthatz" von Richard Hagen

    Bluthatz

    LaDragonia

    06. April 2014 um 19:46

    Zum Inhalt: Einfach mal einen Abend ausspannen und sich ein wenig amüsieren, das war genau das was sich Staatsanwältin Inga Jäger für diesen Halloweenabend gewünscht hatte. Doch wie sollte es auch anders sein, in ihrem Job, es kommt alles ganz anders. Der Abend hat gerade erst gut begonnen, da bekommt sie einen Anruf von ihrem Kollegen Kriminalhauptkommissar Kai Gebert. In den unterirdischen Gängen des Klosters Eberbach, in der Nähe des malerischen Rheingaustädtchens Eltville, wird die grausam zugerichtete Leiche eines hochgestellten Eltviller Bürgers gefunden. An Tatverdächtigen mangelt es den beiden Ermittlern und ihrem Team nicht, hatte das Opfer doch neben Exfrau und Frau sogar noch eine Geliebte und zusätzlich einige andere Bekannte die ihm nicht nur gut gesinnt waren. Doch bei ihren Ermittlungen stoßen Gebert und die „Jägerin“ auf massiven Widerstand selbst von Seiten des Bürgermeisters und anderen hochgestellten Beamten der Stadtverwaltung. Was geht in Eltville vor? Es scheint so, als sollen hier nicht nur die Ermittlungen um den Mörder verhindert werden sondern auch noch einiges vertuscht werden. Und dann scheinen die Hintermänner plötzlich überhaupt keine Skrupel mehr zu haben, als auch noch ein Anschlag auf Inga Jägers Leben geschieht. Doch nun gibt die „Jägerin“ erst recht nicht mehr klein bei. Meine Meinung: Endlich hielt ich mit „Bluthatz“ den zweiten Teil der Krimireihe um die Staatsanwältin Inga Jäger und den Kriminalhauptkommissar Kai Gebert in Händen. Die seinerzeit ihren ersten gemeinsamen Fall ja bereits in „Ihr unschuldiges Herz“ abschließen durften. Nur mal schnell den Prolog lesen, dann gehst du kochen, dachte ich mir, aber oh weh… da hatte ich die Rechnung ohne Richard Hagen, den Autor und seinen absolut fesselnden Schreibstil gemacht. Der Prolog hat mich bereits so mitgerissen und geflasht, dass ich doch glatt mein Essen auf dem Herd vergaß. Dieser Autor versteht es wirklich wie kaum ein anderer seine Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Ein wirklich erstklassiger Auftakt zu diesem zweiten Band, das einem glatt die Worte fehlen. Nicht nur das Richard Hagen wieder in, bereits aus dem ersten Band gewohnter, fesselnder Spannung schreibt, nein auch die Charaktere und das ganze zwischenmenschliche Drumherum, machen diesen Band wieder zu etwas ganz Besonderem. Obwohl solche Szenen vielleicht nicht direkt mit der Handlung etwas zu tun haben, liebe ich es einfach, wenn z.B. seine beiden Hauptprotas mit Inga Jägers kleiner Tochter gemeinsam in der Küche stehen und kochen. Diese wunderbaren Zwischenspiele in dem ansonsten wirklich spannungsgeladenen Krimi machen für mich gerade den Reiz an seinen Roman aus und lassen seine Protagonisten nur umso menschlicher erscheinen. Auch die Hintergrundgeschichte um diesen Mord entbehrt in keinster Weise jeglicher Realität, fragt der Leser sich selber doch mit Sicherheit auch das ein oder andere Mal, was unsere jeweilige Bezirksregierung ohne unser Wissen so alles treibt. Und wer liest dann nicht gerne etwas über den Sumpf von Korruption, wenn man natürlich auch nicht hoffen will, dass es dann direkt in Mord ausartet. Aber Lesen, in einem Krimi? Natürlich immer! Ich für meinen Teil war auf jedenfall wieder hellauf begeistert von einem Roman des Autors und hoffe nur dass es bald Lese-Nachschub von ihm geben wird. „Bluthatz“ hat auf jedenfall seine fünf von mir vergebenen Sterne mehr als nur verdient.

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  • Absolut Klasse

    Bluthatz

    Ignatia

    29. March 2014 um 20:46

    Er hatte viele Feinde – doch welcher wurde sein Mörder? Ein brutaler Mord führt Staatsanwältin Inga Jäger und Kripohauptkommissar Kai Gebert in das hessische Eltville. Nicht nur die Frau, die Exfrau und die Geliebte des Opfers sind tatverdächtig. Auch beruflich hat sich der hochgestellte Beamte viele Feinde gemacht. Doch als der Bürgermeister von Eltville die Ermittlungen immer stärker behindert, erkennen »die Jägerin« und Kai Gebert, dass sie auf einen Sumpf aus Korruption gestoßen sind – und um ihre Taten zu vertuschen, schrecken die Hintermänner auch nicht vor dem Mord an einer Staatsanwältin zurück! RICHARD HAGEN ist das Pseudonym des Schriftstellers und Drehbuchautors IVO PALA, das er für Kriminalromane verwendet. Bisher erscheinen darunter bei BLANVALET "Ihr Unschuldiges Herz" und "Bluthatz", die ersten beiden Fälle der jungen Staatsanwältin Inga Jäger und Kriminalhauptkommissar Kai Gebert, die in Wiesbaden und dem idyllischen Rheingau ermitteln. Regionalkrimis - jedoch mit nationalen Themen. Das Cover kommt mir ein wenig mystisch und düster her.Links im Bild eine Feder, mal sehen was es damit auf sich hat, rechts auf der Seite ein Blutstropfen. Blut erwarte ich in diesem Buch auch und zwar viel ;) Unten ein Metallzaun, vielleicht ein abgesperrtes Gebiet? Denke wir werden es erfahren. Der Hintergrund ist grau/blau gehalten, könnte Abenddämmerung sein. Titel des Buches ist recht groß und in weiß im oberen Abschnitt gehalten! "Die Jägerin" - Spitzname der Staatsanwältin, allein erziehend mit kleiner Tochter da der Mann verunglückt ist. mag mit dem Kopf durch die Wand, zielstrebig und ehrgeizig. Aber auch eine verletzliche Seite wenn es um Ihre Familie geht. Kai Gebert - Kriminalhauptkommissar, mir fällt zu ihm nur ein: Ein Bär. Ein Bärchen zum lieb haben, eine Kollege der hinter einem steht. Harte Schale, weicher Kern, das trifft ganz gut auf ihn zu! Der Autor hat einen sehr angenehmen, schnell in den Bann ziehenden Schreibstil. Die kapitel spielen oft an verschiedenen Orten, wird aber durch die Überschrift gut erkenntlich gemacht. Fast immer einen Wechsel pro Kapitel macht das lesen auch sehr interessant. Das erste Kapitel ist schon spannend geschrieben, da erzählt wird, wie jemand sich seinen eigenen Tod vorstellt und dann feststellen muss, dass es doch ganz anders kommen kann, als man sich zu denken gewagt hat! Richard Hagen schafft es ziemlich zügig, den Spannungspegel aufzubauen und oben zu halten. Immer wieder neue Ereignisse, mehr Tote, ganz viele Verdächtige, die auf einmal doch keine mehr sind animieren den Leser, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Man überlegt richtig mit, wer der Mörder sein könnte und was er für ein Motiv dahinter steckt! Dieses Buch bekam ich als Rezensionsexemplar angeboten und da es genau in meinen Geschmack fällt, nahm ich es dankend an, und ich muss sagen, das war auch gut so. Sehr sympathische, liebevoll ausgearbeitete Charaktere, eine gute Hauptgeschichte, angenehme Nebengeschichte machen das Buch zu einem richtigen Lesevergnügen. Ab und an wurden kleine Verweise zum ersten Band des Autors gegeben, was aber dem lesen keinen Abbruch getan hat. Denke aber, um die Personen und einzelne kleine Hintergründe besser verstehen zu können wäre der erste Band vorweg vielleicht nicht schlecht gewesen. Aber man kann ihn durchaus auch einzeln lesen und hat Spannung und Nervenkitzel pur. Man spürt die Gefühle der Personen, die Angst, Wut, Verzweiflung und auch Liebe zueinander. Klasse Thriller der einen von der ersten Seite an fesselt und nicht zur Seite legen lässt. Man fiebert richtig mit. Klasse!!!

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  • WOW!!!

    Bluthatz

    CathrinKuehl

    27. March 2014 um 07:58

    Schreibstil Flüssig und spannend – das hält sich das komplette Werk durch. Natürlich lässt Hagen hier und dort auch Platz für Verschnaufpausen, die aber eher kurzweiliger Natur sind. Er schaffte es allein mit dem Prolog mich zugleich zu fesseln und auch ein wenig zu verschrecken, denn die Szene wirkte auf mich wirklich brutal. Und ich bin nicht leicht abzuschrecken ;). Charaktere Inga Jäger, die Jägerin, ist eine höchst engagierte Staatsanwältin, die hier in ihrem zweiten Fall mit dem etwas dicklichen Ermittler Kai Gebert zusammenarbeitet. Der ausgesprochen brutale Mord an Melchior Gietz fordert sie geradezu heraus, schnell und gründlich zu ermitteln, um den Täter hinter Gitter zu bringen. Doch immer wieder sieht sie sich vom Staat in ihrer Arbeit behindert. Nicht, dass es sie abschrecken würde, vor allem nicht, als weitere Morde geschehen. Unnachgiebig und intelligent ermittelt sie weiter und riskiert dabei nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben. Kai Gebert ist neben ihrer kleinen Tochter Inga Jägers wichtigste Bezugsperson. Der Ermittler steht ihr treu und helfend zur Seite, zugleich er sich von nichts und niemanden abschrecken lässt. Durch die Ermittlungen gerät auch er ins Visier, aber er gibt nicht nach. Umgebung Stets mit eingeflochten wurde sie nicht nur Kulisse, sondern wichtiger Handlungsrahmen. Mal befinde ich mich als Leserin in einer Sicherungsverwahrung, dann bin ich bei der Jägerin zuhause, schon wieder unterwegs zum Bürgermeister oder überbringe die traurigen Mordnachrichten an die nächsten Verwandten. Hagen schafft es, dass ich als Leserin mittendrin statt nur dabei bin! Plot Ja, der hangelt sich an den Morden entlang, allen voran Melchior Gietz. Wer brachte ihn um und warum? Und wieso versucht daraufhin eine seine Kolleginnen sich umzubringen, wenn zuhause doch eine junge und liebreizende Frau wartet? Warum zum Teufel rastet der Bürgermeister so aus und überhaupt ist alles im Städtchen Eltville ein wenig seltsam. Auch wenn es teilweise so aussieht, als würde die Geschichte vom Thema abschweifen, so gehört doch alles am Ende zusammen. Die losen Fäden fügen sich und lässt mich als Leserin zufrieden zurück. Ende Ja, passend. Habe ich nicht mit gerechnet, hab richtig gebangt. Aber toll, toll, toll! Fazit Wow! 5 Sterne gibt es nicht unverdient von mir!!!

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  • Nur für Leser mit neoliberalen Ansichten ein Vergnügen

    Bluthatz

    margarete52

    es war mein erstes Buch von Richard Hagen und sicher auch mein letztes. Das Buch ist gespickt mit den offenen und auch versteckten ultra neoliberalen Ansichten des Autors, die er durch seine Figuren penetrant verbreiten läßt. Da sich diese neoliberale Hatz durch das ganze Buch zieht, hat es mir die Freude am Lesen vermießt und mich immer wieder stark verärgert. Dadurch wird die Handlung auch wieder und wieder unterbrochen, was die Spannung und die Freude am Lesen erheblich mindert. Herr Hagen hat das Recht auf seine politische Meinung, aber diese derart penetrant in einem Roman zu verbreiten halte ich für unangebracht. Jeder der die neoliberalen Ansichten des Autors teilt, wird sicher Freude an dem Buch haben. Allen anderen kann ich von der Lektüre nur abraten.

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    • 3

    MattT

    17. March 2014 um 23:10
    Weltverbesserer schreibt Wie äußert sich denn eine neoliberale Hatz in einem Krimi/ Thriller?

    Ja! Das hätte mich auch interessiert !?!

  • super spannend

    Bluthatz

    robbylesegern

    17. March 2014 um 20:12

    Nach "Ihr unschuldiges Herz ", ist dies der zweite Band des Ermittlerpaares Inga Jäger und Kai Gebert und ich muss sagen , diese Geschichte hat es in sich. Die letzten hundert Seiten habe ich mit maximaler Adrenalinausschüttung gelesen , was mir den Puls in ungeahnte Höhen trieb. Wieder lässt der Autor seine Geschichte im Rheingau spielen ,in der Nähe des Klosters Eberbach. In der Halloweennacht verschlägt es zwei "Gothics " in die unterirdischen Gänge der Burg. Bei ihrem Vorhaben findet einer von ihnen dort eine halb verkohlte Leiche. Die " Jägerin " und " Rübezahl " werden auf diesen Fall angesetzt und stechen damit in ein Wespennest , dass noch weitere Tote fordert. Staatsanwältin Jäger und ihrem Kollege Kai Gebert, werden bei den Ermittlungen ganze Felsbrocken in den Weg gelegt, was den Verdacht aufkommen lässt, dass dieser Fall unter Verschluss bleiben soll. Als die beiden von dem Fall abgezogen werden, ermitteln sie auf eigene Faust, was sie in lebensgefährliche Situationen bringt. Dieses Buch ist einfach der Knaller. Ich habe schon den ersten Band sehr gerne gelesen. Endlich mal eine Staatsanwältin, die nicht in schicken Klamotten rumläuft und Anordnungen gibt, sondern eine taffe alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Kollegen Gebert ein unschlagbares Team bildet. Es wird in diesem Buch außer Aktion auch viel Einblick in die Polizeiarbeit gewährt, vor allem in die immer mehr zunehmende Bürokratie, die den Ermittlern das Leben schwer macht. Aber auch die Beziehungen unter den Ermittlern finden wieder einen Platz in diesem Buch. Die Geschichte lässt sich mehr als flüssig und spannend lesen. Die Protagonisten sind gut gezeichnet und, was ich wichtig finde, noch stark ausbaufähig, was mich hoffen lässt, dass dieses Buch nicht das letzte dieser Reihe ist, was ich auch mehr als bedauern würde. Daumen hoch für einen super gelungenen zweiten Band.

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