Richard Harland Liberator

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Inhaltsangabe zu „Liberator“ von Richard Harland

Die Dreckigen, die mit ihrer Arbeit die Dampfturbinen des britischen Juggernauts, des Weltschiffs Worldshaker, in Gang halten, haben in einer Revolution die Herrschaft der feinen Leute von den oberen Decks gestürzt und den Worldshaker in Liberator, also Befreier, umbenannt. Doch die alten Mächte haben noch nicht aufgegeben: Sabotageakte erschüttern das Schiff, und schnell werden sie den Bewohnern der oberen Decks in die Schuhe geschoben, auch wenn sie, wie Col Porpentine, auf der Seite der Revolution gestanden haben. Riff, die Anführerin der Revolution, der Col zur Seite gestanden hat, fühlt sich nun gezwungen, ihren Freund zu ignorieren. Als die Juggernauts der anderen Nationen auftauchen, um dem revolutionären Spuk auf dem Liberator ein Ende zu bereiten, setzen sich die radikalsten Mitglieder des Revolutionskomittees durch, allen voran die wunderschöne unerbittliche Lye, die nun diktatorisch herrscht. Lye ist Cols erbittertste Feindin, und geschickt entfernt sie Riff aus ihrer Führungsrolle. Doch auch wenn die Vornehmen von ehedem wie in einem Lager zusammengepfercht sind und stündlich um ihr Leben fürchten müssen, riskiert Col sein Leben für die Verteidigung des Liberator – und für Riff.

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  • Rezension zu "Liberator" von Richard Harland

    Liberator

    Rebekka_NP

    23. January 2013 um 21:37

    "Liberator" ist da Nachfolgebuch zu "Worldshaker". Nach der Revolution versuchen Dreckige und Protzer gemeinsam, sich auf der "Liberator" ein neues Leben aufzubauen. Doch rutschen die Menschen vom Regen in die Traufe? Plötzlich bilden sich nämlich auch hier extremistische Strömungen heraus. Die keimende Liebe zwischen Col und Riff wird so schon ganz zu Anfang auf eine Zerreißprobe gestellt. Aufmachung: Schönes schweres Buch, Text in angenehmer Größe und Satzspiegel, Sehr passende Schmuckinitialen an den Kapitelanfängen. Das Titelbild lehnt sich an "Worldshaker" an - mit dem Unterschied, dass sich die männliche und weibliche Silhouette voneinander abwenden - was die Geschichte gut widerspiegelt. Die Aufmachung lässt erfolgreich einen Steampunkroman erwarten. Kritik: Hier wird viel Politik gezeigt und wie die großen Ideen in das persönliche Glück hereinreicht. Die Bösewichtin bleibt leider ein relativ unbeschriebenes Blatt. Auch gibt es eigentlich 2 Höhepunkte der Geschichte - was mich etwas verwirrt hat. Allgemein aber: Runde Sache.

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  • Rezension zu "Liberator" von Richard Harland

    Liberator

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2011 um 21:50

    VORBEMERKUNG Diese Rezension halte ich bewusst etwas kurz, da ich sonst zu viel vom Inhalt des Buchs verraten müsste. Ich könnte viel mehr dazu schreiben, müsste aber auch Details mit aufnehmen, die die Höhe- und Wendepunkte in der Handlung vorwegnehmen würden und ich möchte euch diese Freude nicht nehmen. ;) MEIN EINDRUCK Das Cover des Buchs „Liberator“ erinnert sehr stark an das des ersten Bandes. In der Tat sind die beiden Hardcover-Bände bis auf den Grundfarbton identisch gestaltet. Somit wird auf den ersten Blick schon mehr als deutlich, dass diese beiden Bücher zusammengehören. Genauso eng setzt sich der Handlungsstrang vom ersten Buch im zweiten fort: Nach der Revolution auf dem riesigen Dampfschiff, einem Juggernaut, mit dem Namen Worldshaker wurde es in „Liberator“ umgetauft. Nur wenige der oberen Gesellschaftsschicht sind an Bord geblieben, um den Dreckigen, der damaligen untersten Bevölkerungsschicht, zu zeigen, wie der Juggernaut zu steuern ist. Doch Sabotageakte überschatten die neue Ordnung auf dem Schiff und führen zu neuen Unruhen. Es keimt der Hass zwischen den Schichten wieder auf. Wird sich die Situation wieder beruhigen oder wird es zu einem erneuten Kampf zwischen den Gesellschaftsschichten kommen? Schon der erste Band versprach viel Spannung, war dann m. E. etwas arg oberflächlich gehalten und ich somit doch etwas enttäuscht. Entsprechend skeptisch begann ich jetzt den zweiten Band. Die Handlung setzte sofort da an, wo der erste Band aufhörte. Die Handlung nimmt vom ersten Kapitel an Fahrt auf, die im Laufe des Buches immer rasanter wird, denn nicht nur die Sabotageakte beschäftigen die Hauptcharaktere. Die Situation an Bord des „Liberators“ wird immer auswegloser und mit Spannung habe ich den Verlauf der Handlung verfolgt. Im Gegensatz zum ersten Buch habe ich die Seiten verschlungen und mit den Charakteren mitgefiebert. Was mir dabei besonders gut gefallen hat, war die Darstellung der Zeit, der Umgebung und der Ereignisse: Das alternative, viktorianisch und somit von Dampftechnologie geprägte Jahr 1995 wird m.E. anschaulich und schlüssig dargestellt, so dass keinerlei offene Fragen übrig bleiben. Bei den technischen Details hat der Autor genau das richtige Maß gefunden, um den Alltag und die Umgebung ausführlich zu beschreiben und den Laien nicht zu überfordern. Beim zweiten Band wurde ich vom Klattentext absolut nicht enttäuscht und ich denke, mein Ausflug in ein für mich völlig neues Genre war erfolgreich. Weitere Steampunk-Bücher werden zukünftig sicherlich folgen!

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  • Rezension zu "Liberator" von Richard Harland

    Liberator

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. June 2011 um 18:51

    Achtung! Wer Worldshaker noch nicht gelesen hat und den Inhalt nicht wissen möchte, sollte den eingerahmten Textteil überspringen! ________________________________________ Rückblick: Mit seinem ersten Roman "Worldshaker" entführt uns Harland in die Steampunk-Welt von Colbert Porpentine, der auf einem so genannten Juggernaut lebt. Dabei handelt es sich um ein riesiges Dampfgefährt, das mit Hilfe von Kohle angetrieben wird und eine eigene Nation bildet. Auf dem Worldshaker leben die Engländer, welche von Königin Victoria und dem Prinzgemahl Albert politisch geführt werden. Der Oberbefehlshaber des Worldshakers, Mormus Porpentine, ist Colberts Großvater. Zu Beginn der Geschichte ernennt er seinen Enkel zu seinem zukünftigen Nachfolger und führt ihn in die gesellschaftlichen und politischen Kreise an. Doch dann begeht Col einen schwerwiegenden Fehler. Die Gesellschaft ist auf den verschiedenen nationalorientierten Juggernauten streng hierarchisch organisiert. Die Maschinen werden durch die so genannten Dreckigen betrieben. Sie leben in den Tiefen der Juggernauten und haben keine Rechte. Ab und an werden einige von ihnen nach oben geholt und zu stummen Dienern per Operation umgepolt. Sie werden Gesindlinge genannt und führen jeden Befehl der Oberschicht aus. Ein Kontakt zwischen Dreckigen und der Oberschicht ist strengstens untersagt und führt zu einer Art Ächtung innerhalb der Gesellschaft. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Col nach einem kurzen Kontakt mit einer Dreckigen schwere Gewissensbisse hat und jede Spur, die auf solch ein Zusammentreffen hindeuten könnte, vernichtet. Doch irgendetwas hat dieser Zusammenstoß in ihm ausgelöst. Er versucht mehr über die Dreckigen in Erfahrung zu bringen und trifft sich sogar immer häufiger mit dem Mädchen aus dem unteren Deck. Sie trägt den wunderlichen Namen Riff. Nach und nach fassen beide Vertrauen zueinander und Riff öffnet Col die Augen. Sie zeigt ihm was Freiheit bedeutet. Gemeinsam starten sie eine Revolution auf dem Worlshaker und schaffen die Grundlage für ein friedliches Leben miteinander. _________________________________________ Der Worldshaker wurde von den Revolutionären in Liberator umgetauft. Alle Protzer, also die aus der ehemaligen Oberschicht stammenden Personen, konnten frei entscheiden, ob sie unter dem gewählten Rat leben wollen. Die meisten von ihnen verließen den Juggernauten. Riff und Col hat einige wenige Wochen, in denen sie sich wirklich mit sich beschäftigen konnten. Die verbliebenen Mitglieder der Familie Porpentine unterstützen den Rat wo sie nur konnten und brachten den ehemaligen Dreckigen alle Fähigkeiten bei, die für das Führen des Liberator notwendig sind. Seit einiger Zeit scheint es jedoch einen Saboteur zu geben. Schnell werden die Protzer verdächtigt und die guten Beziehungen zwischen den Menschen werden immer schlechter. Die ehemaligen Schichten scheinen sich neu zu formieren. Doch diesmal liegt die macht in den Händen der Revolutionäre und der herrschende Rat wird immer aggressiver und fällt immer härtere Entscheidungen. Auch die Beziehung zwsichen Col und Riff wird immer eisiger. Schafft es der Saboteur wirklich den Traum von der freien Gesellschaft zu zerstören? Und wie sieht es eigentlich auf den Juggernauten der anderen Nationen aus? Richard Harland schafft es in beiden Teilen der Geschichte eine Steampunk-Welt zu erschaffen, die ihresgleichen wohl lange suchen muss. Dabei ist besonders die Vermischung von realen Elementen, die wir aus der eigenen Menschheitsgeschichte kennen, und den fiktiven Aspekten wunderbar gelungen. Der Leser kann Parallelen ziehen, Widersprüche erkennen und sich sofort in der Welt zurechtfinden. Und gerade in Liberator gibt es gesellschaftliche Entwicklungen, die zunächst scheinbar aus dem Nichts kommen, dann jedoch in allen Punkten nachvollziehbar sind und letztendlich einen Aha-Effekt erzeugen. Es wird einem bewusst gemacht wie einfach eine wunderbare Idee in eine völlig falsche Richtung abdriften kann. Nur wenige Menschen, einige Intrigen und ein guter Plan sind dafür notwendig. Die Verständlichkeit der Zusammenhänge und die totale Fesselung an die Geschichte entstehen durch liebevolle und umfangreiche Personen- und Ortsbeschreibungen. Der Autor ist ein Meister darin mit wenigen und sehr verständlichen Worten eine komplexe Welt um den Leser zu bauen. Vor dem inneren Auge bildet sich ein komplettes Bild, das alle Sinne bedient. Man riecht, schmeckt und hört die Welt der Protzer und Dreckigen. Zudem kommen die Figuren sehr nahe an den Leser heran. Man schließt Freundschaften und Zweckbündnisse mit den einzelnen Charakteren, verdammt aber auch die ein oder andere Person. Man fühlt sich teilweise wie in einem Horrorfilm, bei dem man die Augen zwar zuhält, aber durch einen kleinen Schlitz den weiteren Verlauf betrachtet. Zu guter Letzt ist die Geschichte so spannend, dass man einfach nur so durch das Buch rast und jede Pause eine Qual darstellt. Fazit: Für mich handelt es sich um ein grandioses Werk, bei dem alles stimmt. Fantastisch!

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