Richard Harland Worldshaker by Richard Harland (2010-06-01)

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Inhaltsangabe zu „Worldshaker by Richard Harland (2010-06-01)“ von Richard Harland

Mischung aus steampunk, Jugendbuch und Dystopie, die bei mir sehr gut angekommen ist

— annlu
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  • Cols Suche nach der Wahrheit

    Worldshaker by Richard Harland (2010-06-01)

    annlu

    19. September 2017 um 22:31

    Col had the strange notion that his eyes had become a screen, and he could think whatever he liked behind them. He´d hardly had secrets in his life before, sohe was amazed to discover how easily they could be kept hidden. Ende des zwanzigsten Jahrhunderts sieht die Welt anders aus, als wir sie kennen. Während auf den Kontinenten nur primitive Dörfer existieren hat sich die Elite auf Luftschiffe zurückgezogen. Die Worldshaker wird offiziell von Queen Victoria regiert und beherbergt die wichtigsten Familien des Reiches nebst all ihren Untergebenen. Jeder kennt seinen Platz. Dreißig Familien stehen an der Spitze der zehntausend Menschen an Bord – unter dem Kommando von Colberts Großvater. Als der seinen Enkel zu seinem potentiellen Nachfolger ausruft, ändert sich Cols Leben von einem Moment auf den nächsten. Und dann ist da noch die Begegnung mit dem Mädchen der Filthys, die er bisher als untergeordnete Menschenrasse angesehen hat, die nicht sprechen können und auch sonst dreckig und verabscheuenswert sind. Umso seltsamer ist es, dass Riff so gar nicht seinen Vorstellungen entspricht. Col muss sich die Frage stellen, was denn nun der Wahrheit entspricht. Die Geschichte beginnt mit der Begegnung zwischen Col und Riff. Schon von da an merkt der Leser, dass auf dem Luftschiff eine Gesellschaft lebt, die in eindeutige Klassen eingeteilt wird. Je mehr man über Cols Leben erfährt, umso offensichtlicher wird, wie die Herrschenden ihre Macht ausüben. Nicht nur die Filthys unterliegen einer Rassendiskriminierung, auch alle anderen werden in Klassen eingeteilt, aus denen sie nicht entkommen können. Hinzu kommt, dass den Frauen der oberen Familien keinerlei Bedeutung beigemessen wird. Die Besonderheiten der Gesellschaft erschließen sich recht schnell, wenn auch die Informationen über die Filthys spärlich sind, da über sie nicht gesprochen wird. Anders verhält es sich mit der Welt, in der die Geschichte spielt. Die Kontinente werden zwar erwähnt und auch das „Alte Land“ (von dem schon bald klar ist, dass es sich um Großbritannien handelt), was aber dazu geführt hat, dass die Menschheit nun in Luftschiffen lebt, bleibt länger im Dunkeln. Der Aufbau des Luftschiffs wird nach und nach beschrieben, gleichzeitig mit den Erfahrungen Cols, die ihm die nötigen Einblicke geben. Schon von den ersten Seiten an war mir der junge Col sympathisch. Er traut sich, über den Tellerrand hinaus zuschauen und die Werte, die er sein Leben lang vermittelt bekommen hat, zu hinterfragen. Je mehr er über seine Familie und die Upper Decks – Gesellschaft herausfindet, umso entsetzter ist er. Das zu Recht, sind doch mitunter auch brutaler Seiten mit dabei, die ich zu Beginn der Geschichte so nicht erwartet hätte. So war das Ende dann auch unerwartet kampflastig. Fazit: Eine Mischung aus Jugendbuch, steampunk und den typischen Handlungen einer Dystopie (Auflehnung gegen eine brutale Gesellschaft), die mir sehr gut gefallen hat.

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