Richard J. Lionheart Merlin der Magier - Episode 1

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Inhaltsangabe zu „Merlin der Magier - Episode 1“ von Richard J. Lionheart

Merlin der Magier und seine Freunde bestehen aufregende und lustige Abenteuer auf ihren Zeitreisen. Seine Freunde, das sind der Hund Charlie (eigentlich Lady Charlotte of Bedford-Marlborough-Northumberland) und Baron Didier du Dournazac aus Frankreich.

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    Merlin der Magier - Episode 1

    joergmcfly

    12. June 2013 um 17:00

    Merlin kennt jeder - und Richard Löwenherz wahrscheinlich auch (Robin Hoods angebliche Geschichte ist ja nun auch schon ein paarmal verfilmt worden). Da müsste doch was zu machen sein, dachte sich offenbar der ZYX-Hörbuchverlag (genau, ein Ableger des bekannten Musiklabels) und engagierte Richard J. Lionheart, Ph.D. (Pseudonym oder nicht, das ist hier die Frage) für eine neue Serie über das Thema Zeitreisen, deren ersten Teil ich mir - dank der Vermittlung von BloggDeinBuch PUNKT de - als Rezensionsexemplar anhören durfte. Das Ganze macht richtig Spaß, was meiner Meinung nach nicht einmal so sehr der locker-flockigen, aber nicht ganz klischeefreien Schreibe des Autoren zu verdanken ist, sondern woran der offenbar hochmotivierte und talentierte Sprecher Jürgen Fritsche Hauptanteil hat. Er bringt nicht nur einen lebendigen Erzähler aufs Tapet, sondern verleiht auch den einzelnen Personen (allen voran dem fast etwas arg selbstbewussten Welt- und Zeitbürger Merlin) stimmlich Charakter - wenn er vielleicht kein Rufus Beck ist, es macht wirklich Freude, ihm zuzuhören. Die Altersempfehlung spricht von '8-88 Jahren', und in der Tat handelt es sich eher um ein Hörspiel für Kinder als für Erwachsene. Das hinderte mich nicht daran, es dennoch amüsant zu finden, weil es - ganz passend zur heutigen Remix-Kultur - einige bekannte Figuren zu einem neuen Geschichte(n)-Cocktail zusammenmischt. Ab und an werden auch 'Kinder der 80er' sich ganz speziell angesprochen fühlen, etwa wenn Merlin feststellt: "Houdini? David Copperfield? Rumburak? Gandalf? Ha, alles Amateure! Na ja, Gandalf war nicht ganz untalentiert. Hatte irgendwie Stil. Aber dennoch: nicht meine Liga." - ob wohl die 'Märchenbraut'-Serie unter den heutigen Kids immer noch so viele Fans hat wie in meiner Generation, dass sie noch von Rumburak gehört haben? Der Hauptpunkt ist natürlich das Durchstreifen der (Welt-)Geschichte, und wenn man dabei auch noch ein paar tatsächliche historische Fakten lernt, umso besser. Anteil daran hat auch das ausführliche Begleitbüchlein (neudeutsch 'CD-Booklet'), wo man verschiedene Daten und Personeninfos nochmals nachlesen kann (für die jüngere Zielgruppe sollte man vielleicht über eine Großdruck-Ausgabe nachdenken, aber dann würde besagtes Büchlein wohl zu dick). Lobenswert finde ich, dass man - obwohl man wohl nicht umhin kam, einen englischen Zauberer als Hauptperson zu wählen und die Legende von Robin Hood zumindest per Anspielung im Autorennamen zu streifen - tatsächlich zuallererst in die deutsche Vergangenheit reist, nämlich zu (Vorsicht, schon wieder ein Wortspiel) Rheinhardt von Rüdesheim in die Zeit des 30jährigen Krieges, statt der Versuchung zu erliegen, in der Hoffnung auf ein internationaleres Publikum die sattsam bekannten anglo-amerikanischen Volkssagen und Historien zum x-ten Mal neu zu interpretieren. Nebenbei werden hier natürlich auch Grundzüge von Zeitreisetheorien gestreift - hier mag sich der in Zeitreisedingen erfahrene Hörer ein wenig langweilen, schließlich hört er höchstwahrscheinlich nicht zum ersten Mal vom Großvater-Paradox oder ähnlichen Problemen. Nehme ich das Hörspiel aber für das, was es ist - eben für ab 8-jährige geeignet - kann ich mir gut vorstellen, eines Tages damit meine(n) zukünftigen (!) Sohn/Tochter zum ersten Mal mit meinem Lieblingsthema zu konfrontieren. Wenn ich dem Werk also hier volle Punktzahl (5 Sterne) gebe, bleibt das als caveat emptor durchaus stehen: Nicht mit Erwachsenen-Maßstäben messen; natürlich ist die Idee nicht die allerneueste (daher meine Überschrift: es hat einen gewissen 'Bart')' Und ich bin ja immer noch eher ein Fan der Techno-Variante 'Unterwegs nach Atlantis', wo nicht etwa mit Pseudo-Magie und dreimal schwarzem Kater (bzw. 'Tempus fugit, hora ruit, time travel is easy, you just have to do it', wie Merlin mit bemühtem englischen Akzent eine Kreuzung aus Doctor Who und Harry Potter gibt) zeitgereist wurde, sondern mit einer handfesten UFO-artigen Zeitmaschine. Aber egal - ich bin schon sehr gespannt auf die angekündigte(n) Fortsetzung(en), vor allem auch der digitalen Art: Zusätzlich zu den Episoden will ZYX auch in den sozialen Medien die Interaktion mit seinen Hörspielgestalten ermöglichen und auch gelegentlichen 'exclusive content' wie Interviews mit den Figuren, Kreativ-Wettbewerbe zur Mitgestaltung der Episoden etc. zur Verfügung stellen, wie zu erfahren ist.

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  • Rezension zu "Merlin der Magier - Episode 1" von Richard J. Lionheart

    Merlin der Magier - Episode 1

    Niniji

    15. April 2012 um 21:42

    *Durch Zeit und Raum mit Merlin dem Magier* Der Titel, "Merlin der Magier Teil 1: Merlin trifft Reinhardt von Rüdesheim", fast im Prinzip schon ganz schön zusammen worum es in dieser Geschichte geht. Von dem großen Zauberer Merlin haben sicher schon einige gehört, oder lernen ihn nun kennen. Dieser praktiziert Zeitreisen. Bei einem seiner Zeitsprünge, lernt Merlin wie gesagt Reinhard von Rüdesheim kennen und nimmt diesen mit auf seine Abenteuer, fern der Zeit um den 30jährigen Krieg, während dem Reinhardt lebt. Mit von der Partie sind noch zwei weitere Freunde von Merlin. Ein französischer Edelmann und ein sprechender Irish Setter. Zusammen erleben sie Geschichte, beziehungsweise Zukunft hautnah und erleben Abenteuer und kuriose Gegebenheiten. Die Helden der Geschichte werden bezüglich ihrer Herkunft und ihrer Kultur überspitzt dargestellt, was dem Ganzen eine humorvolle Note gibt. Mitzubekommen, wie Reinhardt all die futuristischen Wörter Merlins und die Begebenheiten ihrer Reise verdaut, ist teilweise sehr interessant, da man sich gar nicht so sehr bewusst ist, wie viel sich doch im Laufe der Zeit geändert hat. Das Weiteren wird einem, zwar auf sehr einfache Weise, aber dennoch ansprechend, geschichtliche Begebenheiten näher gebracht. Hierbei wird nicht so viel ins Detail gegangen, aber da dieses Hörbuch hauptsächlich Kinder ansprechen soll, ist das nicht weiter schlimm. Eventuell macht es ja dem ein oder anderen Lust, mehr über die entsprechenden Zeiten herauszufinden, was wiederum ein schöner Lerneffekt wäre. Die Altersempfehlung für dieses Hörbuch ist angegeben von 8-88 Jahren. Sicherlich können es auch Erwachsene hören, allerdings bin ich der Meinung dass es doch eigentlich für Kinder ausgerichtet ist und die daran mit Sicherheit noch mehr Spaß haben, als Erwachsene. Für mich wirkte es teilweise ein wenig langweilig, beziehungsweise nicht ganz so lustig. Anhand der Leseprobe hatte ich mir diesbezüglich mehr erhofft. Wenn ich mich jetzt allerdings in ein Kind hinein versetzen würde, hätte ich es sicherlich um einiges besser gefunden. Spannend war es, aus Kindersicht betrachtet auch, allerdings erst fast kurz vorm Schluss, was ich persönlich ein wenig schade fand, da die Spannung nicht lange anhielt. Es wurde eine brenzlige Situation dargestellt, wobei die Protagonisten dabei nicht wirklich den Anschein machten, als wären diese so schlimm. Allerdings ist gerade das für Kinder vielleicht wiederum nicht schlecht. Das kann ich jetzt nicht wirklich beurteilen. Die ganze Zeit habe ich bisher von einem Hörbuch gesprochen. Es ist aber nicht ganz ein klassisches Hörbuch, bei dem ein Sprecher vorliest, sondern es ist zudem gespickt mit Hörspieleelementen. D.h. es werden ab und an kleine Geräusche mit eingebaut. Das hat mich jedoch nicht gestört, sondern trägt in dem Fall zum angenehmen Gesamtbild der Lesung bei. Ausgewiesen ist es als Abenteuerhörspielserie, was meines Erachtens eventuell ein wenig verwirrend sein könnte, da es doch weniger ein klassisches Hörspiel als ein Hörbuch ist. Der Sprecher Jürgen Fritsche liest sehr angenehm, lebhaft und humoristisch, was die Geschichte lebendig werden lässt und die angestrebte Witzigkeit gut zur Geltung bringt. Die Laufzeit von circa 77 Minuten ist denke ich gerade richtig, allerdings hätte es für den ersten Teil ruhig noch ein wenig mehr sein dürfen, da gerade am Anfang die Charaktere erst mal eingeführt werden und so mit, wie schon erwähnt, ein wenig Zeit von dem eigentlichen Abenteuer abgeht. Ansonsten ist die Zeit von knapp über 1 Stunde, wie gesagt ideal, da bei längerer Laufzeit die Aufmerksamkeit von Kindern evtl. nicht mehr gegeben wäre. Das Cover ist sehr schön gestaltet, in grün und lila Farben gehalten und somit ansprechend für Jungen und Mädchen. _Meine Empfehlung:_ *Für Kinder ein empfehlenswertes Hörbuch mit Hörspielelementen, liebevoll gemacht und humoristisch umgesetzt.* *Für Erwachsene bedingt zu empfehlen, da es nicht wirklich vor Spannung trotzt und demnach ein wenig langweilig werden könnte.* *Was aber die gute Umsetzung wieder wettmachen kann.* Demnach vergebe ich für alle Kinder und jung gebliebenen 4 Sterne für dieses Hörbuch. Meine persönliche Sternewertung beträgt allerdings 3 Sterne, da es mich nicht wirklich gefesselt hat, es aber auch nicht schlecht war. Was zur Folge hat das ich mir die nächsten Teile nicht anhören werde, aber das darf jeder natürlich selbst für sich entscheiden und ist mit Sicherheit auch altersabhängig.

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  • Rezension zu "Merlin der Magier - Episode 1" von Richard J. Lionheart

    Merlin der Magier - Episode 1

    Cat_Lewis

    12. February 2012 um 20:46

    Inhalt: Rüdesheim im Jahre 1640: es herrscht Krieg. Bis auf die Machthaber hat die Bevölkerung den elenden Krieg satt, denn dieser dauert bereits seit 20 Jahren an. Die Schweden dringen immer näher vor und das Land lebt in Angst und Schrecken. Während der 16jährige Ritter Rheinhardt von Rüdesheim sich seines Weines erfreut, erscheint plötzlich wie aus dem Nichts und begleitet von einem Blitzlichtgewitter ein mysteriöser alter Mann. Er ist mit einem merkwürdigen Kimono bekleidet, hat einen langen Bart und trägt einen albernen spitzen Hut. Nicht zu vergessen diese merkwürdigen Schuhe, auf denen „NIKE“ steht. Rheinhardt kann seinen Augen nicht trauen und denkt zunächst, der fremde Mann sei ein Schwede, der ihm seinen geliebten Wein wegnehmen möchte. Doch der Mann ist der wohl mächtigste Magier aller Zeiten: er entpuppt sich als der Zauberer Merlin und er stammt aus der Zukunft. Um Reinhardt dies zu beweisen, reist er mit ihm zusammen in die Vergangenheit. Eine Welt, wie es sie vor 55 Jahren gegeben hat. Dort trifft Rheinhardt auf seine Großeltern und erlebt zusammen mit Merlin eine Menge spannender Abenteuer. Fazit: „Merlin trifft auf Rheinhardt von Rüdesheim“ ist der erste Teil der Abenteuer-Hörspiel-Serie rund um Merlin den Magier von Richard J. Lionheart. Er selbst ist der jüngste Spross einer Historiker-Familie, die sich seit Generationen mit der englischen Geschichte auseinander setzt. Richard J. Lionheart interessiert sich sehr für den Magier Merlin und hat seine Leidenschaft somit dieser faszinierenden Person gewidmet. Aus diesem Grund ist Merlin wohl auch in dieser neuen Hörspiel-Reihe die Hauptperson. Er sieht sich selber als der größte und allwissendste Zauberer aller Zeiten und kommt deshalb auch sehr arrogant rüber. Wie man aber im Laufe der Geschichte sieht (bzw. hört) hat er trotz allem ein sehr großes Herz und versucht, wo er kann, den Menschen zu helfen. In diesem Fall ist seine Aufmerksamkeit auf den jungen Ritter Rheinhardt von Rüdesheim gefallen, dem der Krieg sehr zu schaffen macht. Seine Familie besitzt in und rund um Rüdesheim sehr viel Land und es bereitet ihm sehr viel Sorge, was wohl aus ihm und seinem Gut werden mag. Dem Wein ist er sehr zugeneigt, was in diesem Alter doch sehr erstaunlich ist. Wahrscheinlich wurde das im 17. Jahrhundert mit dem Alkoholkonsum bei Jugendlichen noch nicht so eng gesehen ;) Nach einem recht holprigen Start zwischen Rheinhardt und dem Magier Merlin eröffnet dieser dem jungen Ritter, dass er aus der Zukunft stammt. Dies erklärt also auch das merkwürdige Auftreten des alten Mannes. Nachdem Begriffe wie „Fahrrad“ oder „Fußball“ den Jungen immer mehr verwirren, beschließt Merlin, Rheinhardt auf eine Zeitreise mitzunehmen. Dort zeigt er ihm, wie sich Rheinhardts Großeltern verlobt haben und Rheinhardt lernt, dass sich die Sprache im Laufe der Zeit immer wieder verändert, ohne dass man es selber merkt. Doch nicht nur die Vergangenheit hat es ihm angetan. Viel mehr noch interessiert ihn die Zukunft. Also beschließt Merlin, ihn seinen beiden Gefährten, deren Namen ich weder aussprechen noch schreiben, geschweige denn merken kann, vor und gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer. Der CD liegt ein sehr informatives Booklet bei. Darin werden die Charaktere vorgestellt (mein Respekt gilt dabei jenen, die die Namen des dicken Mannes und des Hundes fehlerfrei abtippen können!) und einige Begriffe erklärt, die im Hörspiel vorkommen. Dies ist vor allem wichtig für die kleinen Hörer, für die das Hörspiel eigentlich gedacht ist. Denn wer kann schon im zarten Alter von 8 Jahren (Altersempfehlung laut Hersteller) erklären, wer Napoleon ist oder worum es sich bei der Pest handelt? Was ist denn der Louvre? Kann man das essen?? Gut erklärende Texte und recht hübsche Bilder erklären die Begriffe relativ gut. Gelesen wird das Hörspiel von Jürgen Fritsche und ich muss sagen, dass er seine Sache wirklich sehr gut gemacht hat! Den verschiedenen Charakteren widmet er verschiedene Stimmlagen, die sehr gut dazu passen. Die Geschichte an sich ist relativ Kindgerecht, obwohl der dicke Franzose mit seinen französischen Ausdrücken ein Kind vielleicht ein wenig überfordern kann. Wie verständlich das Hörspiel jedoch insgesamt für ein Kind ist, liegt wahrscheinlich an ihm selbst. Für uns Erwachsene stellt das Hörspiel eine liebevoll gestaltete Geschichtsstunde dar, in der man so manches über das Leben in Kriegszeiten und das Leben in Paris im 19. Jahrhundert erfährt.

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